Rosen & Dornen – Dienstag, 4. November 2014

Der Optimist sieht eine Rose, nicht aber die Dornen.
Der Pessimist starrt auf die Dornen und vergisst die Rose.

(Khalil Gibran)

 

Ich hasse es, (mir selbst) immer wieder dasselbe zu predigen. Aber ich frage mich ernsthaft: warum sieht man anscheinend immer nur eine Seite? Ich bin emotional immer auf der Seite der Rose. Und dann erlebe ich mich dabei, auf die Dornen (wirkliche oder eingebildete) zu starren, bis ich fast durchdrehe. Gesund ist das beides nicht.

Gut, mein Sternzeichen verschafft mir da (manchmal) einen Vorteil: Zwillinge. Ich gebe dem einen die Rose, dem anderen die Dornen, und sehe ihnen beim Jonglieren zu. Idealerweise fördert das eine ganzheitliche Sichtweise. Manchmal führt es zu dornigem Blütenmatsch.

Wenn das Hirn versagt, hilft nur noch, auf das Herz zu achten. Oder den Bauch. Oder wie auch immer. Sozusagen die nächsttiefere/-höhere Instanz. Einen Schritt zurück, hinschauen, mit allen Sinnen wahrnehmen. Den Traum an der Realität messen. Das Kribbeln zulassen. Das Abenteuer des Lebens.

 

Rosen Dornen – 365tageasatzadayQuelle: Pixabay

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