All things are connected – Freitag, 19. Dezember 2014

This we know. | All things are connected | like the blood which unites one family. | All things are connected. | Whatever befalls the earth | befalls the sons of the earth. | Man did not weave the web of life, | he is merely a strand in it. | Whatever he does to the web, | he does to himself.

(Das ist, was wir wissen. Alles ist miteinander verbunden, wie das Blut, das eine Familie verbindet. Alles ist miteinander verbunden. Was auch immer der Erde widerfährt, widerfährt auch den Söhnen der Erde. Der Mensch hat das Netz des Lebens nicht gewebt, er ist nur ein Strang darin. Was immer er dem Netz antut, tut er sich selbst an.)

(Robbie Robertson, Chief Seattle speaks; aus One World One Voice, deutsche Übersetzung von mir)

Es ist der tollste musikalische Kettenbrief, den ich kenne. Er erzählt nicht nur von gemeinsamem Engagement (okay, gegen Umweltzerstörung), sondern auch von Musikern, die sich weltweit für eine Idee begeistern ließen. Zeit: 1990. „‚Wenn wir die Musiker nicht an einem Ort zusammenbringen wollen oder können, kommen wir einfach mit einem 24-Spur-Band zu ihnen.‘ Das Konzept „Chain-Tape“ war geboren: Grundrhythmus und Bass-Groove aufnehmen, ein paar Harmonien vorgeben und mit diesem Band dann weltweit hausieren gehen.“ (Ganzer Artikel hier.)

Das Ergebnis war großartig und fand überall begeisterte Fans. Ich kann mich noch gut erinnern, hingerissen am Fernseher geklebt zu haben, ich hatte auch mal ein VHS-Band davon, ich habe die Doku gesehen und geliebt (ich suche die DVD, hat die jemand?): kurz, es war World Music und ich war hin und weg.

Jetzt, im Zuge von „Die Herzen sind sich nicht fremd“ (danke, Mel) und auch meinem Aufregen über Dummheit und Fremdenfeindlichkeit bin ich an meiner Musikkiste hängengeblieben und wollte mich auch mit in die Reihe stellen. Nicht in meinem Namen, verdammt.

Hier geht es los:

Teil 7/12 fehlt, weil Sony irgendein Copyright-Problem für Germany macht. Meine Lieblingsparts sind auf 9/12 zu finden: Salif Keita, Laurie Anderson („Do all oceans have walls?“) und danach Johnny Clegg. Angefangen mit dem großartigen Lou Reed.

Jaaaaa, es gibt auf YouTube auch die Doku. Da wird aber leider Französisch über das Original drüber gesprochen … 😦

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12 Kommentare zu “All things are connected – Freitag, 19. Dezember 2014

  1. Liebe Christiane, was für ein wunderbarer Beitrag. Musik verbindet! (Allerdings kann ich das erste Video nicht öffnen …) Herzlichst. Melanie
    P.S. Ich möchte auch mal danke sagen, dass Du Dir die Mühe machst und die englischen Texte immer übersetzt. Danke.

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    • Liebe Melanie, das sollte eigentlich ein Link zu einer Liste sein 😦 Probier jetzt mal, bitte, jetzt habe ich den ersten Teil verlinkt, danach kann man sich problemlos weiterhangeln, ich habe das gestern Abend gemacht. Was die Übersetzung angeht: Wenn ich weiß, dass es gebraucht wird, und wenn ich es kann oder sich eine gute Übersetzung findet, dann will ich das auch gern dazu packen. Der Charme des Originals geht damit natürlich irgendwo verloren, aber was solls.

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  2. Pingback: Die Herzen sind sich nicht fremd | Reflexion - Melanie Coupar

  3. Musik erscheint mir das tiefste klareste und verbindendste Medium zwischen allen Völkern Sprachen Menschen und Herzen. Multilingual Interaktiv & Weltumspannend. Den wir haben nur eine Welt.
    Vielen dank dir.

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Ja, eben. Und du so?

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