Happy Xmas

An eye for an eye will make us all blind.
(Auge um Auge macht uns alle blind.)

(Mahatma Gandhi)

 

Ich habe keine Ahnung mehr, warum, aber seit bestimmt über 30 Jahren ist DAS hier mein Weihnachtslied. Natürlich mache ich mit beim „Last Christmas“-Bashing (ich mag es wirklich nicht), und wenn ich sentimental drauf bin, dann plädiere ich für „Driving home for Christmas“, aber eigentlich und wirklich habe ich John Lennon für dieses Lied immer geliebt. Lange bevor ich bei dem Video einen Kloß in die Kehle bekam. Lange.

Allen weiterhin schöne Feiertage!

 

4 Kommentare zu “Happy Xmas

  1. Hat dies auf Red Skies over Paradise rebloggt und kommentierte:
    »Ich glaube nicht an die „böse“ Natur des Menschen, ich glaube, daß er das Schrecklichste tut aus Mangel an Phantasie, aus Trägheit des Herzens. | Habe ich nicht selbst, wenn ich von Hungersnöten in China, von Massakern in Armenien, von gefolterten Gefangenen auf dem Balkan las, die Zeitung aus den Händen gelegt und, ohne innezuhalten, mein gewohntes Tagewerk fortgesetzt? Zehntausend Verhungerte, tausend Erschossene, was bedeuten mir diese Zahlen, ich las sie und hatte sie eine Stunde später vergessen. Aus Mangel an Phantasie. Wie oft habe ich Hilfesuchenden nicht geholfen. Aus der Trägheit meines Herzens. | Würden Täter und Tatlose sinnlich begreifen, was sie tun und was sie unterlassen, der Mensch wäre nicht des Menschen ärgster Feind. | Die wichtigste Aufgabe künftiger Schulen ist, die menschliche Phantasie des Kindes, sein Einfühlungsvermögen zu entwickeln, die Trägheit seines Herzens zu bekämpfen und zu überwinden.«
    [Ernst Toller, „Eine Jugend in Deutschland“]

    Ich werde die Hoffnung nicht aufgeben, dass es eines Tages zu diesem Song folgende Bilder gibt:

    Dein Haus ist auch mein Haus
    Mein Geld ist auch dein Geld
    Dein Recht ist auch mein Recht
    Mein Los ist auch dein Los
    Dein Kleid ist auch mein Kleid
    Mein Glück ist auch dein Glück
    Dein Leid ist auch mein Leid

    Solange werde ich mich nicht damit abfinden, dass im Leben

    Die Armen den Reichen
    Die Dummen den Klugen
    Die Geschlagenen den Verschlagenen
    Die Gläubigen der Kirche
    Die Schwarzen den Weißen
    Die Naiven den Raffinierten
    Die Schweigenden den Schwätzern
    Die Friedfertigen den Streitsüchtigen

    gehören.

    [In Abwandlung des Gedichts „Die Erde gehört uns allen“ von Hanns Dieter Hüsch, in: „Teile und herrsche nicht“]

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