ZULETZT, SIR TERRY

AT LAST, SIR TERRY, WE MUST WALK TOGETHER.
(ZULETZT, SIR TERRY, MÜSSEN WIR GEMEINSAM GEHEN.)

— Rhianna Pratchett (@rhipratchett) 12. März 2015 (Quelle)

 

Sir Terry Pratchett, seit 2007 an Alzheimer erkrankt, ist gestern (wohl) an den Folgen einer Lungenentzündung gestorben. Zuhause, im Kreise seiner Familie, während die Katze auf dem Bett schlief, wie berichtet wird.
Er war mir der liebste Weltenschöpfer nach Tolkien, ich habe über die Jahre viele Stunden kichernd und entzückt auf der Scheibenwelt zugebracht. Pratchett hat wieder und wieder bewiesen, dass bissiger Humor, Menschlichkeit, Intellekt und Phantasie auch Raum jenseits der anerkannten Belletristik haben. Auch zu meinen Lieblingsfiguren zählt TOD, der immer in VERSALIEN spricht und mit dem manche der Hexen (zum Beispiel die von mir überaus verehrte Oma Wetterwachs) durchaus den einen oder anderen Handel eingehen konnten.
Er wird mir fehlen.

Die ZEIT bezeichnet ihn als „Eulenspiegel“ und zitiert den Leitspruch des 2009 zum Ritter des Britischen Empire geschlagenen Autors: Noli Timere Messorem („Fürchte den Sensenmann nicht“). Lesenswert ist auch dieser Beitrag aus der Süddeutschen, dem ich nichts hinzufügen möchte, außer, dass ich „Die Farbe der Magie“ (die ersten Rincewind-Bände) nicht zum Einstieg empfehlen würde, die fand und finde ich eher ärgerlich. Mein Herz schlägt für die Hexen.

 

 

4 Kommentare zu “ZULETZT, SIR TERRY

    • Danke! 🙂 Ich lese auch und gern Fantasy. Nun gibt es auch da vieles, bei dem es mich (übertragen) gruselt. Eine der Leuchten in diesem Genre ist jedoch Terry Pratchett. Ja, klar, der hat auch (in meinen Augen) schwächere Bücher. Aber ja, ich mag seine Sachen sehr.

      Gefällt mir

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.