Ich bin fassungslos.

Und nicht nur ich. Ich habe allerdings von den Unsäglichkeiten des Medienrummels sehr wenig mitbekommen, bei mir lief nur nebenbei das Radio.
Da fliegt jemand ein Flugzeug mit 150 Leuten anscheinend mit Absicht gegen einen Berg (Stand heute Morgen). Ich mag das nicht denken. Der Gedanke ist wie eine offene Wunde.

Gestern Abend geriet ich dann in die Runde von Markus Lanz, den ich sonst aus Gründen weiträumig umgehe, aber als ich einschaltete, saß auf dem Stühlchen Dr. Matthias Lemke, Professor für Psychiatrie und Psychotherapie aus Hamburg, zu dessen Job gehört, dem Worte zu geben, was man nicht erklären kann. Ich fand seine Ausführungen zum „erweiterten Suizid“ sehr sachlich und sehr interessant (trotz Lanz). Wer selbst reinschauen mag, möge das von Minute 4:00 bis ca. Minute 18:00 tun.

Ich würde immer noch viel lieber glauben, dass die schnellen Schlüsse voreilig und falsch sind und dass sich alle irren.

 

 

10 Kommentare zu “Ich bin fassungslos.

  1. So schrecklich & nicht fassbar dies alles ist | erscheinen mir diese anscheinenden schnellen Schlüsse zweifelhaft superschnell & entsprechen den Futtergierigen Medien.

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  2. Eigentlich wollte ich mir nicht noch mehr zum Thema ansehen, aber nun bin ich froh, des doch getan zu haben, die paar Minuten mit dem Versuch, ‚es‘ zu erklären, auch wenn man es nie verstehen wird. Ich befürchte aber, dass weiteres Warten auch nicht sehr viel mehr Klarheit bringt, denn man kann ihn nicht mehr fragen. Wir werden nie erfahren, warum wirklich, es werden immer Vermutungen bleiben.
    Nachdenkliche Grüße,
    Ingrid

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  3. Der Kanon ist schön. | Ansonsten: Nicht erschrecken lassen. Das Ereignis hinterlässt, wie alle schockierenden Ereignisse, zu viele offene Fragen, zu viele Ungereimtheiten. | Wenn es eine andere Wahrheit gibt, als die, die uns jetzt präsentiert wird, werden wir es frühestens in Jahrzehnten erfahren. | Ich wiederhole mich: „Bluff! Die Fälschung der Welt“, Autor: Manfred Lütz | Wir leben in einer kulissenhaften Welt und können leider nicht die Inszenierung vom echten Leben unterscheiden. | Nur ein Ziel dürfen die Desinformationsquellen nicht erreichen: das wir ängstlich frieren – weil man Frierende besser regieren kann (Konstantin Wecker). Wir müssen unerschrocken und wachen Blickes durchs Leben gehen und alles hinterfragen. Hilfreich ist auch immer, sich die Informationen phantasivoll bildlich umzusetzen. Da erscheint dann manches völlig absurd.

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    • Das Wecker-Zitat ist gut und natürlich völlig richtig. Die Liste z. B., die heute in den Blogs kursiert, unterschreibe ich zwar, praktisch lässt sie mich aber völlig kalt, weil ich die betreffenden Sender/Zeitungen nicht gesehen/gelesen habe. Daher kommt das Erschrecken also nicht.
      Den Lütz muss ich mir anscheinend mal anschauen, da du ihn so hartnäckig empfiehlst. Danke!

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