In Gedanken

Du bist dort, wo deine Gedanken sind. Sieh zu, daß deine Gedanken da sind, wo du sein möchtest.

(Rabbi Nachman von Bratslav, Quelle)

 

Eine nette Variante von „Energy follows thought“. Ich frage mich nicht, ob „Schöndenken“ funktioniert (das tut es), sondern was passiert, wenn man das, was auch noch da ist und gesehen werden will, wegdrückt, ob und wann man das in bösen Träumen oder sonstigen Unverträglichkeiten herausbekommt und ob einem das Ganze nicht zwangsläufig um die Ohren fliegt.

Oder ist es einfach so, dass jemand, der eine (angenommen) positive Grundeinstellung einnimmt („energy follows thought“), auf dieser Basis einfach leichter mit den Unbillen des Lebens klarkommt. Und was ist mit dem ewigen „Ja, aber“?

Ich bin dann mal weg.

 

Baumhaus – 365tageasatzadayQuelle: Pixabay

 

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18 Kommentare zu “In Gedanken

  1. Ein sehr schönes Zitat.
    Ich denke, jemand mit einer positiven Grundeinstellung nährt eher das Gute, wie es in diesem wunderbaren Zitat ausgedrückt wird. Gedanken beeinflussen Handlungen. Oftmals haben wir die Wahl welche Gefühle und Gedanken wir in uns gießen, welche sollen wachsen und blühen und welche möchten wir weniger gießen. Natürlich sind wir nicht vor Herausforderungen geschützt und wegdrücken funktioniert nicht, zumindest nicht dauerhaft, doch anders damit umgehen, einordnen im großen Ganzen, aktiv schauen, wie gehe ich damit um und auch sehen, was da ist. Mir fällt das wunderbare Stichwort Resilienz ein.
    Und dann weg mit dem „Ja, aber“ und hin zu dem „Ja, und“.

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    • Hach, wie schön du das sagst! 🙂 Klingt sehr unangestrengt, was es nicht ist. Grundsätzlich bin ich aber auch der „Glas halb voll“-Mensch.
      „Resilienz“ ist gerade so ein gehyptes Modewort, das bei mir angestrengtestes Stirnrunzeln hervorruft. (Das, was es bedeutet, natürlich nicht.)
      „Ja, und“ wird bei mir allerdings meist mit einem Fragezeichen versehen und klingt leicht pampig 😀

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      • Es ist bestimmt nicht immer einfach; manchmal ist es sehr einfach und manchmal fordert es uns sehr heraus.
        Auch wenn Resilienz ein Modewort sein mag, ich finde es wichtig und zudem einen guten Gedanken, dass es erlernbar ist.
        Und im Sinne des systemischen Arbeitens (da haben wir das Thema wieder), sind wir eingeladen, jedes „aber“ durch ein „und“ zu ersetzen. Auch dadurch erhalten die Sätze eine andere Bedeutung… und auch die Handlungen und Gefühle.
        Ein vielfältiges Thema. 🙂

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        • Ich habs nicht so mit Modewörtern, aber/und 😉 ich stimme dir zu, was die Erlernbarkeit angeht.
          Dass Sätze (Gedanken, Gefühle) dadurch, dass man „aber“ durch „und“ ersetzt, eine andere Bedeutung erhalten, ist klar … kannst du irgendwas dazu sagen, was das für ein systemischer Ansatz ist und was der Hintergrund davon ist?
          Ich liiiiiiebe vielfältige Themen. 🙂

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        • Es ist ein Aspekt, der mir im Zusammenhang mit der Theorie der systemischen Arbeit entgegenkam. UND statt ABER, „und“ übernimmt Verantwortung. Finde ich schlüssig und nachvollziehbar und übe mich darin. 🙂

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  2. Mit war es noch nicht als Modewort untergekommen, aber bis solche Worte bei mir ankommen, dauert oft ein wenig länger als bei anderen *g* .

    Das Schönreden mögen wir in der Regel nicht, aber als Pessimisten wollen wir auch nicht gelten. Die rosarote Brille werfen wir anderen Menschen *gerne* vor u. wir meinen es dann nicht im positiven Sinne, es kommt uns oberflächlich vor und wenig durchdacht, was durch eine solche Brille gesehen wird.
    Ich setze sie mir gerne mal auf, sie tut nicht nur den Augen gut, sondern auch der Seele, sie schützt vor Angst und gibt der Hoffnung großen Spielraum. Ich mag sie. Sie fällt uns früh genug wieder in den Dreck u. wir sehen dann genau, in welchem Morast wir in der Gegenwart stehen.

    Das Zitat gefällt mir sehr, so sollte es sein und nicht anders, doch die Realtität sieht leider oft anders aus

    Liebe Grüße zum Abend von Bruni mit einigen Zeilen aus einer wortbehaglichen rosaroten Brille 🙂

    Freudenmomente, durch die
    rosarote Brille geschaffen,
    geben mir Kraft, sind mir
    von Nutzen und helfen auch
    mal beim Seeleputzen

    Sie ist der Weg in die Fantasie,
    trag sie nicht immer, aber hüte sie.

    Gefällt 2 Personen

  3. noch ruhe ich nicht, liebe Christiane *g*, noch puzzele ich herum…

    Nein, nun ernsthaft, ich glaube, ich wäre es sehr gerne u. bemühe mich, aber es gelingt nicht immer… *seufz*

    Liebe Grüße von mir

    Gefällt 1 Person

Ja, eben. Und du so?

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