Unterwegs „bei die Fischköppe“

Nachlese: ein paar Bilder vom schönen platten Land „bei die Fischköppe“.

(„Fischköppe“ sind die Nordfriesen, im Gegensatz zu den (südlich angrenzenden durch die Eider getrennten) Dithmarschern, die „Kohlköppe“ sind, hat man mich gelehrt. Ja, „Fischköppe“ wird leicht inflationär vom Rest der Republik für uns alle hier im Norden gebraucht, schon klar. Also, es stört mich nicht, damit „kann ich um“.)

Das südlichste Bild (das mit dem Sekt, ja, rosa, Mädchensekt, musste sein) ist am Eidersperrwerk entstanden, bei sehr steifer Brise, Sonne, Sekt und Krabbenbrötchen ;-). Das Eidersperrwerk wiederum ist über ca. 5 km Wasser (Luftlinie) fotografiert worden, und wie weit der Kutter draußen war, kann ich nicht abschätzen … mir kommt es auch mehr auf die Stimmung an.

Auf jeden Fall waren wir abends durchgefroren, sandig und glücklich wieder zu Hause, haben noch einen Rest ESC geschaut und sind dann selig weggeschlummert … bis auf den Fellträger, der wichtigen Katergeschäften (vermutlich mit der schwarz-weißen Katze aus der Nachbarschaft, nein, keine Alimente) nachging.

Schöne Rest-Pfingsten euch!

 

 Quelle: ichmeinerselbsthandmade

 

25 Kommentare zu “Unterwegs „bei die Fischköppe“

  1. platt wäre ich auch, nach diesem tagesausflug, der herz und sinne mit sicherheit sehr bewegte, dir letztendlich auch eine zufriedene müdigkeit bescherte und uns, deinen lesern, einen tollen einblick in die nördlichen landschaften gestattete.

    nicht, daß ich das meer und das nordtfriesenland noch nie gesehen hätte, aber nun schon lange nicht mehr u. deine bilder sind wirklich schön, liebe christiane

    lg von bruni

    Gefällt 1 Person

    • Danke, liebe Bruni, mir geht jedes Mal das Herz auf, wenn ich da oben unterwegs bin. Und jedes Mal frage ich mich aufs Neue, was mich so anzieht. Ich weiß es nicht. Aber letzten Endes hat das gar nichts zu sagen. 🙂
      Liebe Grüße
      Christiane

      Gefällt 1 Person

  2. liebe christiane, so ging es mir vor mehr als 40 jahren mit heidelberg… und nun ist mir die bergstraßengegend heimat.

    könntest/wolltest du denn dort wohnen, oder magst du es lieber in tagesdosen? *lächel*

    Gefällt 1 Person

    • Ach Bruni, ich bin auf einem Dorf aufgewachsen. So sehr wie ich es mochte … ich glaube, ich bin in der Stadt besser aufgehoben.
      Von daher ist die Frage nicht, ob ich noch weiter in den Norden ziehen wollen würde (nein, Hamburg ist sehr okay), die Frage wäre (für mich, wenn überhaupt), ob ich nochmal viel weiter im Süden heimisch werden könnte, wo die Leute anders ticken als wir Nordlichter hier oben …
      😉

      Gefällt 1 Person

  3. na ja, liebe christiane, so viel anders ticken sie nicht *lächel*, sie reden etwas anders, aber sie lieben, leiden und leben ähnlich, glaube ich. die landschaften sind aber sehr anders. das ist oft eine umstellung u. nicht jeder kann es.
    bist du denn gebürtige hamburgerin? und wieso würdest du denn evtl. irgendwann über den süden nachdenken? heimweh kann sehr wehtun…
    mein chef war ja hamburger, wir verstanden uns ausgesprochen gut vom allerersten tag an, aber wirklich heimisch wurde er nie

    lg von mir

    Gefällt 1 Person

    • Die nächstgelegene Großstadt meiner Kindheit lag am Rhein und heißt Koblenz 🙂
      Und nein, ich bin nicht deiner Meinung. Es heißt oft, dass vom Naturell her die Norddeutschen mehr gemeinsam mit den Skandinaviern haben als z. B. mit den Bayern (um jetzt die Schwaben mal auszunehmen *duck*). Und besagte Bayern mehr mit den Österreichern als mit uns Nordlichtern.
      Meiner Meinung nach ist da was dran. Ich fühle mich hier oben sehr wohl, daher rechne ich mich dazu.
      Ich frage mich das manchmal, wenn ich, wie jetzt, Besuch von meiner Frankfurter Freundin hatte (was nicht soooo weit südlich ist) oder wenn ich eure Blogs lese. Zwischen den Zeilen lese ich bei den Norddeutschen besser als bei den Süddeutschen, so kommt es mir jedenfalls vor. Außerdem habe ich einen badischen Ex-Freund ;-), dem verdanke ich so einiges an Erkenntnissen.
      Liebe Grüße
      Christiane

      Gefällt 1 Person

  4. ach, du stammst vom rhein *lächel*.
    frankfurt liegt von mir 70 km entfernt *g*. ich bin saarbrückerin, aber damals mit wonne geflüchtet… hier gibt es viele zugereiste, auch aus dem hohen norden u. da meine tante bei bremen wohnte, ist mir das nördliche nicht sehr fremd.
    ok, die spachbarriere gibt es schon, aber hier um HD verwischen sich die dialekte sehr mit dem hochdeutschen u. ein echtes problem sollte es auch mit den schwaben nicht sein *g*,
    mit den bayern schon eher, da verstehe ich vieles nicht *lach*

    ich habe das gefühl, daß du bei mir ganz gut zwischen den zeilen lesen kannst 🙂 , liebe christiane. vielleicht braucht es immer eine zeit der eingewöhnung, das kann gut sein, aber man/frau tastet sich auch oft an andere erst mal vorsichtig heran u. dabei merkt man dann, wo die unterschiede oder auch die ähnlichkeiten liegen…

    lg von bruni

    Gefällt 1 Person

    • Nein, aus einem der umliegenden Mittelgebirge. Ich stamme nicht „vom Rhein“, da schwingt mir immer so viel „rheinische Frohnatur“ mit, liebe Bruni, und das bin ich ganz sicher nicht.
      Liebe Grüße, guten Morgen
      Christiane

      Gefällt 1 Person

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.