Angeln? Angeln?

Angeln ist die einzige Philosophie, von der man satt wird.

(Peter Bamm, Quelle)

Dieser Ausspruch fasst sehr schön zusammen, was ich über Angeln weiß: fast nichts. Geht mir übrigens mit Bogenschießen ähnlich, was ja auch eine sehr meditative Tätigkeit sein soll (ja, es gibt Sport-Bogenschützen, da steht das nicht so im Vordergrund). Mir kam es immer so vor, als sei Angeln eine Möglichkeit, sich still irgendwo hinzusetzen, über die Dinge des Lebens nachzudenken, dabei gemütlich ein Bier zu trinken (oder auch nicht) und beschäftigt auszusehen. Letzteres ist in unser hektischen Zeit sicherlich sehr wichtig, wo man über Stunden hinweg nicht einfach faul sein darf, sondern immer irgendwie „aktiv genießen“ muss.

Klar weiß ich, dass es Angelscheine und damit verbundenes Grundwissen gibt, damit man weiß, was man aus dem Fluss zieht, was drin bleiben muss und was man besser damit anfangen sollte. Wir sind in Deutschland, hier hat alles seine Ordnung *seufz*, und bestimmte Regeln machen für ein Zusammenleben ja auch einen gewissen Sinn.

Alles in allem habe ich vom Angeln keine Ahnung, ich sagte es bereits. Also meine Frage an euch: Kennt ihr Bücher, in denen geangelt wird (und ich meine nicht „Der alte Mann und das Meer“ und nicht „Moby Dick“)? Mich interessiert die mit dem Angeln verbundene Lebens-/Denkweise auch mehr als die Bestimmung der einzelnen Fische.

Das Bild ist gestern Abend entstanden, bevor der Regen kam. Die drei Herren angelten in der Elbe, dort, wo sie noch bedeutend ländlicher aussieht, nämlich in den Hamburger Vier- und Marschlanden, bevor die Elbe den Hafen erreicht. Die Vier- und Marschlande sind quasi der Gemüsegarten Hamburgs, ein Besuch dort lohnt sich überaus.

 

Angeln an der Elbe – 365tageasatzaday

Quelle: ichmeinerselbst

 

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