Lieder zum August

Nicht, dass ihr denkt, ich ließe eine gute Gelegenheit aus …. Aber erstaunlicherweise sind die Titel für August, die ich finde, eher dünn gesät. Ich hätte angenommen, dass sich die Musikwelt vor Liedern über schwüle Augustnächte nicht retten kann, dem scheint aber nicht so zu sein. Was kennt ihr so an August-Liedern?

Trotzdem habe ich drei Perlen entdeckt, und ich hoffe, es ist für jede/n was dabei.

Ladies first! Julie London mit Time for August (aus Calendar Girl, 1956). Jawoll, der klassische Schmachtfetzen, jazzig angehaucht und vorgetragen mit einer rauchigen, „intimen“ Stimme … sooooo schön! Soooo schön ist übrigens auch das Cover mit den ganzen Pin-ups von Frau London, es hat Preise gewonnen, wie auch Frau London in den 50ern eine überaus bekannte und beliebte Sängerin war.

 

1977 kam A Period of Transition des irischen Singers/Songwriters Van Morrison heraus. Der letzte Song heißt Cold Wind in August (Originaltext), und natürlich (augustklischeegemäß) singt er eine Frau an, die er unbedingt haben muss.

 

Aller guten Dinge sind drei, aber die Story dazu ist nicht so schön. Am 7. August 1996 verschwand in Texas ein kleines 6-jähriges Mädchen auf dem Weg vom Briefkasten nach Hause, eine Strecke von 200 Metern. Später wurde sie ermordet aufgefunden. Und obwohl auch über das Fernsehen nach dem Mörder gesucht wurde, hat man ihn nicht gefunden.
Das Mädchen war die Tochter des Managers von Jon Bon Jovi, der diesen Schock in einem sehr berührenden Lied verarbeitete: August 7 4:15 (Originaltext, Information)

 

Wie dem auch sei, möge der August euch nur Gutes bringen! Und wenn ihr ein August-Lied für mich habt, freue ich mich, wieder eine Liste anzulegen!