Ich finde, es riecht schon nach Herbst

Das ist nicht Sommer mehr, das ist September … Herbst:
diese großen weichen Wolken am Himmel,
diese feinen weißen Spinnwebschleier in der Ferne
und hinter den Gärten mit den Sonnenblumen
der ringelnde Rauch aufglimmender Krautfeuer …
und diese süße weiche Müdigkeit und diese
frohe ruhige Stille überall und trotzdem wieder
diese frische, satte, erntefreudige, herbe Kraft …
das ist nicht Sommer … das ist Herbst.

(Cäsar Otto Hugo Flaischlen, Quelle)

Weiß nicht, wie es euch damit geht, und/aber der September ist ja nicht mehr so weit weg … wo ist übrigens das Jahr hin, eben war doch noch Ostern?

Kommt gut in die Woche!

 

Sonnenblume mit Hummel – 365tageasatzadayQuelle: ichmeinerselbst,vorgestern

 

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47 Kommentare zu “Ich finde, es riecht schon nach Herbst

  1. ja und abends wirds schon früh dunkel, der herbst ist wirklich schon spürbar, wenn auch noch die Sonne scheint und es nochmal warmwerden soll, wenn mein Geburtstag da ist, ist immer herbst. im September

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  2. Die letzten Tage war herrliches Sommerwetter, da kann ich mich an Herbst noch gar nicht erfreuen. Es darf weiterhin so bleiben.
    Die Tage werden kürzer, das Obst reift, aber noch sind alle Blätter grün, bis auf die vertrockneten, die den Regen vermissen mußten.
    Nun, das Jahr ist wahrlich schnell vergangen und ich tu mich schwer, den Sommer gehen zu lassen.

    Liebe Grüße von Mathilda ❤

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  3. …und dennnoch ist es spät im Sommer,
    oh ja, liebe Christiane, sehr spät.

    Das Licht änderte sich unmerklich.
    Anfangs war es nur zu erahnen und nun
    reden alle davon,
    wie spät es geworden ist,

    in diesem Sommer…

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  4. Nee! Nope! Neverever! Noch ist Sommer! Woll! Spätsommer! So! Gestrig ersann ich nach einer Steilvorlage des überaus geschätzten Zeilentigers einen famosen anderen Begriff für diese Zeit: Reiflichtsommer.
    Den hinterlege ich jetzt herbstignorierend, dennoch zugeneigt, Ihre Frau Käthe, sommerleichtbekleidet.

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  5. das Herbsteln spüre ich auch: die Schlagschatten auf der Nordseite der Terrasse werden länger, der Nachttau perlt morgens auf allen Blättern, die Auflagen können nachts nicht mehr draußen bleiben, die Farben der Hortensien verblassen, die Rosen sind verblüht (werden aber alle nochmal kommen zur Freude), die Meisen inspizieren die Kästen für’s Frühjahr und die Luft ist wunderbar klar, der Sternenhimmel leuchtet intensiver und die Spinnenfäden jeden Morgen zu durchschreiten, diese Abschiedsgefühle vom Sommer sie kommen auf.
    Ich mag an und für sich jede Jahreszeit (nur Ende Januar und Februar werde ich hummelig und will Frühjahr haben) und am Herbst stört mich nur die Farbe GELB…total verrückt, weil ich ja ein ausgesprochener Sonnenanbeter bin, Rapsfelder im Frühling und Sonnenblumen und gelbe Astern im Herbst….Augenqual statt Augenweide.
    …. Orange mag ich sehr, aber reines Gelb , da gehe ich voll in Abwehrhaltung. Muß irgendein falsch gepoltes Gen sein -:)))

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    • Eine wunderschöne Beschreibung! Aber, du Arme, wenn du kein Gelb magst, dann dürfte der Herbst aber wirklich heftig für dich sein … keine dieser wunderschönen gelben Laubabstufungen, keine Sonnenblumen, Dahlien etc. Das Raps-Grüngelb mag ich auch nicht, aber ich persönlich finde dabei den Geruch schlimmer ….
      Ja, ich habe mich das auch schon oft gefragt, warum man manche Farben liebt und auf andere so abwehrend reagiert … 🙂
      Liebe Grüße
      Christiane

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  6. Huhu Christiane,
    im Regen hängen die Äste der Bäume vor meinem Fenster gerade sattgrün schwer und tief, begleitet von diesem besonderen Duft, den es so nur zu dieser Jahreszeit gibt, Hach, schön, ich mag das sehr.

    Leider kann ich es nicht ausgiebig genießen. Eine Art Hexenschuss infolge des schnellen Wechsels zwischen Hitze und Kälte erteilt mir seit einigen Tagen eine schmerzliche Auszeit: Der Preis für einen Moment, indem ich es genoss, mich leicht angeschwitzt im Schatten vom angenehm erfrischenden Wind kühlen zu lassen. Grmpff.
    Viele liebe Grüße, Annette

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Ja, eben. Und du so?

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