Blogger Recognition Award

Das ist mit Abstand die schlimmste Bezeichnung, die ich kenne. Ein Award zur Anerkennung meiner Verdienste als Blogger. Ich nehme dann doch lieber das Jodeldiplom, hallo, geht das noch? Okay, egal …. Ansonsten ist das ein ziemlich kuscheliger Award, mit dem Gacela und Cuervo von TwoNovelists mich beehrt haben, danke, Mädels! Die Idee ist ja auch nett, nur das Wort … *seufz*

 

Hier sind die Regeln:

1/ Bedanke dich für die Nominierung, beschreibe deinen Weg zum Blogger und gib neuen Bloggern ein paar (hilfreiche) Tipps!

2/ Nominiere 15 Blogger (ihr könnt auch weniger nominieren oder einfach nur so am Award teilnehmen – fühlt euch frei zu tun und zu lassen, was ihr wollt).

3/ Lass die Nominierten wissen, dass sie getaggt wurden!

4/ Verlinke Eve’s ursprünglichen Post (damit jeder das Original sehen kann und damit nichts verfälscht wird)!

 

Beschreibe deinen Weg zum Blogger.

Es war einmal ein kleines Mädchen, das wollte Schriftstellerin werden. (UND Wanderschäferin.) Und es schrieb und schrieb und schrieb und alle bewunderten es. Es wurde älter und bemerkte irgendwann, dass das, was es schrieb, kompletter Kitsch war und mit „dem Leben“ (dachte es) nichts zu tun hatte. Außerdem hatte es inzwischen genug gelesen um festzustellen, dass andere das konnten: aus dem Leben schreiben, wo ihm seiner Meinung nach nichts einfiel, was Substanz hatte. Es machte sich also auf den sattsam bekannten „Weg zu sich selbst“ und hörte auf zu schreiben. SCHNITT.

Die Frage einfach mit „Sublimierung des Bewegungsdrangs“ zu beantworten, ist bisschen unfair, oder? SCHNITT.

Wie so viele bin ich der Typ, der dazu neigt, Zitate, Sinnsprüche und Gedichte zu sammeln, sie (nächster Schritt) mit eigenen Fotos anzureichern und beglückt anzuhimmeln. Gefährliches Hobby (für andere). Klar sind die schön. Klar bin ich Mitglied einer Fotoplattform. Aber irgendwann nervt auch das. SCHNITT.

Ich habe neulich schon erwähnt, dass ich keineswegs ohne Erfahrung bin, mich öffentlich zu etwas zu äußern. Aber wie jede Fertigkeit bedarf auch die der Pflege. Wo also schreiben, wenn ich mich mit Menschen über etwas austauschen will? Foren … hatte ich schon. Ich finde Facebook toll, um mit weit entfernt lebenden Menschen, mit denen ich nicht regelmäßig telefoniere oder maile, Kontakt zu halten und manchmal zu chatten, damit erschöpft sich meine Begeisterung aber auch. Schreiben speziell für Facebook? Nie nicht.

Über Links im Netz entdeckte ich das weite Feld der Themenblogs und fand es höchst interessant. Selbst machen? Hm. Was hätte ich einer wie auch immer gearteten Community denn anzubieten? Ein Themenblog wurde versucht, geriet dann aber ins Stocken, vor allem, da ich keine Lust hatte, das Rad neu zu erfinden und mir sehr schnell klar wurde, dass das mehr ein Notiz-Blog werden würde. Ein „richtiger“ Blog musste her, aber noch fehlte die Idee.
Das änderte sich an jenem Tag Ende August letzten Jahres, als ich auf die 365-Tage-Projekte stieß. Genau mein Ding: eine Herausforderung mit begrenzter Laufzeit, die mich veranlassen würde, jeden Tag etwas zu schreiben. Etwas. Verdammt egal, was. Gab es was zu verlieren? Höchstens Zeit, aber es galt neue Welten zu gewinnen. WordPress als System war mir vertraut, das war keine schwierige Entscheidung, ich zerbrach mir den Kopf über Blognamen und Optik … und fing (ich glaube, zwei Tage später) einfach an. Über den mir selbst auferlegten Zwang habe ich seitdem oft geflucht, tatsächlich bereut habe ich es nie. Wirklich.
Mein erster Bloggeburtstag war vor ein paar Tagen, Namen und Schlagzeile habe ich geändert, den Rest gelassen. Auch ein gutes Fazit.
Ich freue mich auf das nächste Jahr. SCHNITT.

Katzen regieren das Internet, was jeder weiß, der mit einem Mitglied der Schnurr-Mafia zu tun hat. Ihr habt mir also bis jetzt ernsthaft abgenommen, der Fellträger wäre am Zustandekommen und an der Existenz der Blogartikel völlig unbeteiligt? Schön, dann tut das bitte auch weiter. ;-)

 

Tipps für neue Blogger.

  • Leute finden dich nicht, weil du fleißig Blogeinträge postest, sondern weil andere dich in ihrer Blogroll haben oder weil du dort einen oder mehrere Kommentare geschrieben hast, die ihnen gefielen. Also nicht nur liken. Kommentare ziehen Neugierige an wie Fliegen. Humor schadet auch ausnehmend selten.
  • Nimm dir Zeit für deinen Blog. Gern auch viel Zeit. Mindestens genauso wichtig wie deine Beiträge ist, dass du denen, die bei dir kommentieren, antwortest. Oder freust du dich nicht, wenn du eine persönliche Antwort bekommst? Siehste.
  • Trag in dein Gravatarprofil die Webadresse deiner Seite ein, damit du leichter gefunden wirst. (Es ist erstaunlich, wie viele altgediente Blogger das übersehen.) Wenn du nicht weißt, wie, frag. Die meisten Blogger, die ich kennenlernen durfte, sind extrem hilfsbereit.

 

Nominierungen.

Die meisten, bei denen ich mich ständig herumdrücke, bloggen länger als ich. Also möchte ich euch eigentlich alle freudig grinsend mit diesem Award bewerfen und das auch so verstanden wissen.

Da ich aber weiß, dass alle gern so tun, als ob sie nicht gemeint wären, mach ich mal eine kleine Liste. Euch meine ich ganz sicher, und jede/r andere, der/die dies liest, darf auch gern! :-)

Der Herr Ickemich. Der Herr Finbar. Der Herr Bernd. Selbstverständlich der Herr ©lz. Der Herr Tristan Rosenkranz. Der Herr Matthias. Der Herr Erich.
Die Frau Arabella. Die Frau Marga. Die Frau Karin. Die Frau Ulrike. Die wertgeschätzte Frau Käthe. Frau Bruni. Die Frau Myriade.

Für alle gilt: Macht was draus, oder lasst es. Wenn euch Stöckchen nicht in eure Bloglandschaft passen, verewigt euch gern in den Kommentaren. Wenn ihr nicht mitspielen wollt: Ich werde euch ganz sicher auch weiterhin lesen. Aber vielleicht habt ihr ja Spaß dran.

Blogaward – 365tageasatzadayQuelle: diverse Fotos von Pixabay

 

Und jetzt: Kommt gut in die Woche!

 

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