Nebelsee … äh, -teich

Der heutige Post geht nicht ohne den gestrigen, wenn ihr also die Bilder vom Sonnenuntergang am Teich nicht mehr präsent habt, dann könnt ihr hier nochmal schauen. Ja?

Okay, dann bitte, hier nochmal der Teich, wenn es dort nebelt. Die Bilder sind von gestern Mittag, High Noon sozusagen, ich war zufällig dort unterwegs (vergleicht das jeweils erste Bild, beinahe an derselben Stelle) und man sah fast die Hand vor Augen nicht. Unglaublich, oder? Also wieder das Handy gezückt und …
Das kleine Gedöns, die kleinen schmutzigen Punkte, sind Möwen oder Enten. Und ja, auch auf dem anderen Bild gibt es einen Übergang Luft-See …
Es nebelt immer noch, soll heute aber aufklaren. Heißt es.

Quelle: ichmeinerselbst | Klick macht groß wie immer

 

Nebelland hab ich gesehen,
Nebelherz hab ich gegessen.

(aus: Ingeborg Bachmann, Nebelland, Quelle)

Es gibt Zitate, die begleiten einen durch die Jahre.
Und hört euch Ulrich Tukur an …

 

 

21 Kommentare zu “Nebelsee … äh, -teich

  1. oh ja, ein Nebelland und wie gut hast Du es eingefangen.

    So rezitieren zu können – wundervoll

    Wenn ich solche grandiosen Gedichte höre, dann möchte ich mein gesamtes Hobbygeschreibsel wegwerfen und nur noch im Nebel gehen… (oder doch noch lieber in der Sonne)

    Bei mir gibt es einige zum Nebel, z.B.
    Nebel im Land und dann die Nebelsuppe,
    aber beide können sich hinter der Bachmann natürlich nur verstecken
    (aber so ganz schlecht sind sie nicht *g*)

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    • Du, ich denke, sie war einfach eine andere Liga. Das macht das nicht schlecht, was du/wir schreibst/schreiben, es zeigt einfach nur Grenzen und Möglichkeiten auf.
      Und Tukur ist toll hier, ja, fand ich auch.
      Liebe Grüße
      Christiane

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  2. liebe Christiane
    vielen Dank für diesen Start in den virtuellen Tag! Was für ein wunderschönes Gedicht und wie großartig vorgetragen von Ulrich Tukur (einer meiner Lieblinge in der deutschen Schauspiellandschaft). Nach einem wundersam um die Mittagszeit aufgeklarten Tag mit Sonne und viel Blau am Himmel habe ich den Tag heute auch grau in Grau begonnen….im Moment reisst der milchige Schleier auf und es ist da schon eine Ahnung von hellstem Blau. Ich habe Hoffnung 🙂
    Liebe Grüße aus dem – vielleicht bald sonnigen- Süden
    Carmen

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    • Liebe Carmen, ich bin von Herrn Tukur hier auch sehr hingerissen. Ja, der kann auch anders, ich weiß. Deshalb ja.
      Sieht so aus als müssten wir das hier mit dem Blau noch üben; dir dennoch sonnenwünschende Grüße in den Süden!
      Christiane

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  3. Nebel habe ich hier gerade fast jeden Tag. Wobei der photografische ein gänzlich anderer ist als der rieselnde feuchte. Ulrich Tukur reißt ihn dafür wieder auf und leitet die Sinne zu den Denkwolken der famosen Frau Bachmann. Ein Edit vom feinen.

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