Kleine Dinge – Unbehaust

„Wo gehn wir denn hin?“ „Immer nach Hause.“

(Novalis, Heinrich von Ofterdingen, Quelle)

Mir ist gerade entschieden unkuschelig zumute, ich vermute, vielen von euch geht es ähnlich. Bei den Anschlägen von Paris im Januar haben wir alle die Fahnen rausgehängt und öffentlich getrauert, inzwischen bemerke ich, dass neben der Trauer sehr viele sich fragen (und darüber bloggen), warum es so weit gekommen ist, dass Fanatiker unsere Art zu leben so sehr hassen, dass sie sie zerstören oder zumindest sehr nachdrücklich stören möchten. Es sind Stimmen wie diese hier von Jürgen Todenhöfer, die mich sehr nachdenklich machen.

Nichtsdestotrotz ist heute der dritte Montag im November und ich bin wieder dabei bei dem „Kleine Dinge“-Projekt (ohne Makro) von cubusregio.

Folgt mir also …

… zum Projektlogo und dem Kleingedruckten: Hier gibt es mehr: https://kleinermonat.wordpress.com/tag/kleinermonat/

Letzten Monat habe ich euch eine Lampionblume gezeigt, vor zwei Tagen, bevor es hier zu regnen anfing, bin ich nochmal bei ihr vorbeigekommen und habe ein schnelles Handypic geschossen. Da viele von euch mir genau von diesen filigranen Adern vorgeschwärmt hatten, wollte ich sie euch erneut zeigen. Bin nicht sicher, ob es dieselbe ist, war aber am gleichen Ort. Nein, ich habe sie nicht mitgenommen, bei mir lebt ein spielender Fellträger …

Kommt gut in die Woche!

 

Kleinigkeiten Physalis – 365tageasatzadayQuelle: ichmeinerselbst

 

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26 Kommentare zu “Kleine Dinge – Unbehaust

  1. Die sehn aber auch immer wieder ganz zauberhaft aus. –
    Ich glaube, ich bin zum ersten Mal hier. Mir gefällt dein Header gut und auch das Motto unter deinem Titel “ In der Theorie sind Theorie und Praxis gleich. In der Praxis nicht.“ Sehr gut gesagt.
    Liebe Grüße
    Elke

    Gefällt 1 Person

    • Hallo Elke, ich glaube auch, dass wir uns noch nicht kennen. Aber das kann man ja ändern 😀
      Freut mich, dass du mein Motto magst, ich glaube, du bist die erste, die was dazu sagt … (ich habe gerade gesehen, dass du die Herleitung auch schon entdeckt hast.)
      Liebe Grüße
      Christiane

      Gefällt mir

  2. Mit Todenhöfer geht es mir ja ähnlich wie mit Geißler. In den 70ern ein tumber Kommunistenfresser und später dann ein eigenbrötlerischer Publizist mit Mut zu eigenen Gedanken. Was mir gefällt, ist seine klare Verbindung zwischen Jahrhunderten westlicher (und im Falle Syriens und Ägyptens) aus östlicher Kolonialherrschaft und Stellvertreterkriege im nahen Osten und dem Chaos, das jetzt dort herrscht. Was mir nicht gefällt ist der Eifer, mit dem er jetzt seine Wahrheiten verkündet. Er ist ein Radikaler, der die Seiten gewechselt hat.
    Die Lampions sind wirklich schön.

    Gefällt 2 Personen

  3. *Erst wenn wir die Rolle des Westens richtig analysieren, können wir die endlose Spirale von Gewalt und Gegengewalt durchbrechen.*
    Herr Todenhöfer hat ja so recht!

    Unsere Rollen in anderen Kolonien waren auch nicht zimperlich, aber darum geht es jetzt nicht…

    Die kleine feine Lampionblume, von der letztendlich nur das zarte *Gerippe* übrigbleibt nach dem Sommer , scheint mir so fein zieseliert wie mein altes Silberarmband, das mir vor Jahren mal geschenkt wurde…

    Liebe Grüße von Bruni

    Gefällt 2 Personen

Ja, eben. Und du so?

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