Vergesst das Staunen nicht!

Wenn das Haus durchsichtig wird, gehören die Sterne mit zum Fest.
(Hugo von Hofmannsthal, nach der Quelle fahnde ich noch)

Mir ist so unglaublich unweihnachtlich zumute. Liegt vielleicht am Wetter, ich weiß es nicht, auf jeden Fall kommt mir das allgemeine Christmas-Gesäusel so was von gründlich zu den Ohren raus. Natürlich freue ich mich auf die Feiertage, auf die „große Pause“ vom Alltag, auf die Zeit zwischen den Jahren mit viel Zeit für mich, auf den Jahreswechsel, der vermutlich bunt und abwechslungsreich wird und auf das langsame Hineingleiten ins neue Jahr. Das Radio spielt inzwischen gefühlt nur noch Weihnachtslieder, eventuell auch welche nur mit Schnee (was ist das?), ich hör schon fast gar nicht mehr hin.

Dafür haben wir zu Weihnachten Vollmond, was auch nicht so häufig vorkommt. Okay, der genaue Zeitpunkt ist mittags am 25., das heißt, dass morgens noch und gegen Abend schon ein Scheibchen fehlt (Quelle und mehr Infos), aber was solls. Schaut also mal hoch, wenn das Wetter mitspielt, und genießt die Schönheit und den Zauber unseres vielbesungenen Begleiters.

 

 

Das kluge Kind: „Kannst du einen Stern anrühren?“ fragt man es. „Ja“, sagt es, neigt sich und berührt die Erde.
(Hugo von Hofmannsthal, Hinweise zur Quelle wären sehr willkommen)

 

Mir bedeutet mein Blog, das Hineinschauen/-fühlen in andere Leben, der Austausch vor und hinter den Kulissen inzwischen sehr viel mehr, als ich vor anderthalb Jahren gedacht habe, als ich leichtfertig beschloss, Bloggerin zu sein. (Anders gefragt: Wer braucht schon Facebook, wenn er bloggen kann? ;-)) Dennoch war dies aus vielerlei Gründen nicht mein Lieblingsjahr und ich bin froh, wenn das Rad ein wenig weiterrollt und ich leichter atmen kann. Zumindest jetzt gegen Ende des Jahres kann ich sagen, dass ich etwas dafür getan habe, dass das auch passiert.

Von daher wünsche ich (und der leicht abgenervte Fellträger) euch friedliche und entspannte Feiertage, egal, ob und was ihr feiert, genießt die Zeit und möge es euch gut ergehen, bis wir uns wiedersehen, -hören, -lesen! Und hin und wieder haltet inne, werdet still, tretet vor eure innere Tür, blickt zum Himmel, ladet das Wunderbare ein und vergesst das Staunen nicht! 🙂

 

Sternennacht – 365tageasatzadayQuelle: Pixabay

 

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32 Kommentare zu “Vergesst das Staunen nicht!

  1. Wunderbares einladen ist das Beste vom Besten.
    Gut und ehrlich sind Deine Worte, liebe Christiane, und ich kann es Dir nicht verdenken, daß Dir nicht weihnachtlich zumute sein will, aber Du wirst sehen, es kommt auch zu Dir, wenigstens ein bisschen oder auch ein bisschen mehr, denn das darf es auch sein.
    Gib dem Fellträger einen Schubs und stups ihn weihnachtlich an, sanft und nachdrücklich und fordere ihn zum Gestengespräch auf, denn in Gesten sind sie einsame Spitze, die Sametpfoten.

    Ich hoffe, daß auch mein Haus am Abend ein durchsichtiges Dach haben wird und dazwischen wird der so gut wie volle Mond seine Pracht freimütig zeigen. Das hoffe ich doch *lächel*
    Ich beuge mich auch zur Erde und bin voller Ehrfurcht vor ihr.

    In diesem Sinne, dem weihnachtlichen,
    grüße ich Dich sehr herzlich, liebe Christiane

    Bruni, schon ein wenig weihnachtlich gestimmt, (hoffentlich hält es an *g*)

    Gefällt 1 Person

Ja, eben. Und du so?

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