Das Meer sehen

Da schlug eben bei Ulli der Satz „Einmal im Jahr muss man das Meer gesehen haben“ bei mir ein, und ich nicke zustimmend (ja, gilt auch für mich, die Nordsee ist mein Meer, einer meiner Sehnsuchtsorte, es ist immer ein Feiertag, wenn ich dort bin, auch bei 10 °C und Wind und Regen) … und in meinem Kopf singen Malediva los: Fast schon das Meer sehen.

Wenn man allein ist ist es ganz oft schwer den Lauf der Welt zu drehn
Dann braucht es einen der dir sagt: lass uns noch ein bisschen gehn
Denn von hier und hier von genau da wo wir stehn
Kann man fast schon das Meer sehn.

(Malediva, Fast schon das Meer sehen, Quelle unter dem Video)

 

 

Ich wünsche euch einen beschwingten Tag, ob mit Meer oder ohne. Und falls ihr mögt, freue ich mich über eure Lieblings-Meer-Lieder.

 

70 Kommentare zu “Das Meer sehen

  1. dem Aufruf kann ich mich ja nicht entziehen – eines meiner absoluten Lieblingslieder ist „Mein Flanderland“von Jaques Brel in der Verison von Klaus Hoffmann. Kein Lied über das Meer aber das Meer spielt eine wichtige Rolle….Sollte es jemand geben, der Klaus Hoffmann nicht kennt – ein wunderbarer Sänger, seine Musik begleitet mich seit den 70er Jahren.

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  2. Das ist ein schöner Satz, der mich eben schon bei Ulli ansprach. Schön, dass du ihn aufhebst.
    Ich bin froh, so nah am Meer zu leben, dass es ich lohnt für den berühmten „Tag am Meer“ hinzufahren. Morgens hin und mit Sand in den Schuhen abends zurückkehren, immer wieder denke ich, sehr sehr lohnenswert.

    Zu den Liedern fällt mir als erstes Oliver Stellers Vertonung von Rilkes „Lied vom Meer“ ein, hier der Link des, wie ich finde, sehr schönen Liedes:

    Einen ganz anderer Klang trägt das Lied von Max Mutzke „Welt hinter Glas“. Ich finde, das Lied ruft danach, die Schlüsselzu packen und loszufahren Richtung Meer. Und wenn es gerade nicht passt, lässt sich auch herrlich zu dem Lied durchs Haus oder im Freien tanzen.

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  3. liebe Christiane, ich danke dir, dass du den Satz aufgehoben hast. Ich staune und freue mich was aus ihm bei dir geworden ist- gerade eben spinnt mein Netz wieder und ich kann keins der Lieder hören, aber das hole ich nach, wenn das Netz wieder will …
    herzliche Grüsse
    Ulli

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    • Liebe Ulli, das freut mich. Das Lied, das ich ursprünglich gepostet habe, ist so ein Sehnsuchtslied für mich … und die anderen fügen ihre eigenen Aspekte hinzu …
      Liebe Grüße
      Christiane 🙂

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  4. Wenn ich mal nicht am Meer bin – ja, das kommt vor! – schaue ich über die Hügel hinweg, stelle mich auf die Zehenspitzen und seufze zufrieden: Gleich dahinter liegt das Meer. Lieder? Hm. ZB „Schon ins Land der Pyramiden flohn die Störche übers Meer….“ oder „Die Möwen sehen alle aus, als ob sie Emma hießen…“

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  5. Das ist ja jetzt eine hochinteressante Auswahl von Liedern (die ich mir später in großer Ruhe anhören möchte), da werde ich keines mehr zusätzlich bringen, vielleicht ein nicht zu langes *g* Meeresgedicht?

    Mitreißend

    Du kamst
    aus dem Meer
    zu mir

    wie eine
    überbordende
    schäumende

    sich selbst
    überschlagende
    hohe Welle

    die mich
    vollkommen
    unbekümmert
    mit sich riss

    mich in ihren
    Armen wiegte
    und all meine
    Ängste durch
    ihren Überschwang

    besiegte

    Viel zu lange nicht am Meer gewesen, stelle ich fest…
    und schicke Dir liebe Abendgrüße vom Neckar

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  6. also mir sind ja zunächst „Westerland“ und so eingefallen… aber was mehr zum Thema Sehnsucht nach dem Meer passt, also jedenfalls erinnert es mich irgendwie ans Meer:

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  7. Wow, so viel Meer habe ich lange nicht mehr gehabt, das macht ja richtig Spaß, hier ein bisschen am Wasser zu spazieren. 🙂
    Und na klar, ich kann auch etwas „beisteuern“ (vom eingeblendeten Text kann man leicht seekrank werden, aber man muss ja nicht hinsehen):

    LG und einen schönen Samstag
    Wolfgang

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  8. Mein absolutes Meereslied krawummt mich regelmäßig subkutan an und ich erlaube mir eine Verlinkung an dieser Stelle, weil diese Barden kaum jemand kennt;

    Ich hinterlege seensüchtige Grüße und verbleibe zugetan, Ihre Käthe.

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    • Ich auch nicht, von daher danke dafür. „Du suchst nicht mich, du suchst das Meer.“ Ich glaube, jeder braucht sein (inneres) Meer. Auch Männer, ich will nicht so weit gehen und „gerade Männer“ sagen.
      Meersüchtige Grüße an Sie retour
      Christiane

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