Gehen oder bleiben?

Die Erfahrung lehrt uns, dass Liebe nicht darin besteht, dass man einander ansieht, sondern dass man gemeinsam in gleicher Richtung blickt.
(Antoine de Saint-Exupéry, Wind, Sand und Sterne, Quelle)

Als ich darüber stolperte, habe ich mich daran erinnert, dass ich vor längerer Zeit mal einen sehr schönen Artikel über die Phasen der Liebe gelesen habe. Ich erinnere mich nicht mehr, wo es war, nur dass ich überrascht war, wie genau (und wie liebevoll) der Autor die Phase des ewigen Gezänks (Phase 3) beschrieb – und auch, dass sich viele Paare trennen, wenn sie in dieser Phase stecken (ich nehme mich da nicht aus). Ich hänge mal zwei Links zum Thema an: hier und hier.

Trotzdem finde ich die Vorstellung „gemeinsam in die gleiche Richtung zu blicken“ total schön. Hund und Katz‘ dürfen ausscheren …

Habt einen guten Tag!

 

Tierische Freunde – 365tageasatzadayQuelle: Pixabay

 

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39 Kommentare zu “Gehen oder bleiben?

      • *grins* Wenn der Hund durch die Katzenklappe passt 🙂
        Ja, ein sehr wichtiger Punkt. Und natürlich sieht man nicht automatisch dasselbe, wenn man in die gleiche Richtung schaut, auch das ist eine manchmal betrübliche Fehlannahme, aber irgendwas ist ja immer …
        Liebe Grüße
        Christiane 😉

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        • Ja, aber in dieselbe Richtung zu blicken und etwas anderes zu sehen, ist ja per se nicht schlecht, wenn man es denn trotz unterschiedlicher Sichtweisen gemeinsam betrachten und sich daran erfreuen oder es auch kontrovers betrachten kann. Man muss ja auch nicht immer den gleichen Blickwinkel und die gleiche Ansicht haben. Wie langweilig wäre das denn? Sagt eine, die seit 41 Jahren SeIte an Seite mit jemandem geht und immer mal eine andere Perspektive auf Dinge hat. UND andere Ansichten :-).

          Liebe Grüße
          Iris

          Euch einen tollen Tag!

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        • Nein, natürlich nicht. Das Wichtige ist für mich dieser gemeinsame Boden, der in diesem Zitat für mich durch das „in eine Richtung blicken“ ausgedrückt wird. Wer sich austauscht (wirklich austauscht), dem kann es egal sein, ob man in verschiedene Richtungen schaut, weil es bereichert.
          Hast du in die Artikel mal reingeschaut? Ihr solltet doch deutlich über diese Stressphase raus sein, oder?
          Vergnügte Grüße und danke!
          Christiane

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  1. Süs die Fellnasen… alles ist gut für den Moment.. bevor, der Hund die Katze am Po schnüffelt und sie das nicht versteht und die Krallen ausfährt und bevor die Katze dem Hund immer wieder übers Ohr leckt und er das nicht mag weil ihre Zunge so kratzig ist…
    S.

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      • Die haben einfach verschiedene „Sprachen“…und dann zicken sie sich an.. Po riechen gilt bei Katzen als unhöflich.. bei Hunden ganz und gar nicht.. Öhrchen ablecken baut bei Katzen Stress ab.. untereinander und ist auch Zeichen von Zugehörigkeit… aber diese sandblattartige Zunge.. die mögen Hunde nicht.. Die die ich kennen leben gut zusammen, weil sie von klein auf zusammen waren.. und manchmal zicken sie trotzdem.. der Hund verzeiht das –meistens..
        Gruss S.

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      • hm, ich überlege gerade
        Meine älteste Tochter hatte Hund und Katze gemeinsam.*g*.
        Die Katze, ein Verreckerle vom Bauernhof, klein und sehr häßlch, giftig wir eine Schlange *lach*, bekam eines Tages einen kohlschwarzen Welpen vor die Nase gesetzt. Nora hatte Einzug gehalten.
        Die beiden vertrugen sich ohne jegliche Probleme, was ich nicht fassen konnte, speziell bei DIESER kleinen Giftspritze. Manchmal war sie klitschenaß von Noras Zunge, aber sie, die immer austeilte, wenn man ihr nahe kam, machte keinen Mucks. Sie leckte sich nur wieder trocken.
        Sie lagen immer dicht zusamen und der Hund wuchs und wuchs.
        Es war ein Bild für die Götter. Nach einigen Jahren hatte Phyllis einen Schlaganfall, an dem sie auch gleich starb und Nora trauerte lange um sie.
        tja, da gab es diese Mißverständnisse nicht, komischerweise

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        • Vielleicht ist es auch verschieden, so wie Hund nicht Hund ist und Katz nicht Katz? Ich könnte es mir vorstellen.
          Auf jeden Fall danke für deine Geschichte, ich musste bei der Vorstellung von einer klatschnass geleckten Katze sehr lachen 😉
          Liebe Grüße
          Christiane

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        • Ja, das denke ich auch, wie bei den Menschen, von Typ zu Typ verschieden 🙂
          Es war ein komisches Pärchen. wo sie hinschlappte, folgte er und wenn er in eine andere Ecke wollte, dann kam sie nachgetrippelt *schmunzel*

          Ich bin wirklich ein großer Katzenfreund, aber diese kleine mickrige potthäßliche Katze genoß ich mit großer Vorsicht.
          Sie biss und kratzte, wenn man an nichts Böses dachte. T
          ochter und Schwiegersohn liebten sie.
          Ich machte nur noch einen Bogen um sie *lach*

          Dann kam wieder Nachwuchs, ein kleines Menschlein wurde viel zu früh geboren, aber er wuchs in diese Tierfamilie hinein und wurde sofort gehütet. Man mußte nur aufpassen, daß er nicht in Noras Zunge ertrank 🙂

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  2. Gehen oder bleiben – das ist hier die Frage *g*
    Wie oft wird sie wohl gestellt werden?

    Wie man sich entscheidet, ist wohl auch sehr typabhängig.
    Aber schwierig ist es mit den Lieben schon *lächel* und doch würden wir weinen und uns grämen, würden wir sie nicht kennen…
    Oder doch nicht, weil wir nicht wissen, was uns entgeht?

    In die gleiche Richtung sehen – das hat er wundervoll erkannt, der berühmte Mann. Und in die gleiche Richtung sehen und das Gleiche erkennen, das ist das Beste vom Besten.

    Herzlichst
    Bruni an Christiane

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    • Das Manko in diesem Zitat ist, dass es nicht vom Austausch spricht. Manchmal muss man aus arbeitsteiligen Gründen in verschiedene Richtungen sehen, aber solange man sich über die Aussicht austauscht, sollte nicht viel schiefgehen, oder?
      Ich hinterlege extra Kekse für Sie –
      Liebe Grüße
      Christiane

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Ja, eben. Und du so?

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