Illusionen

Bilder meiner Stadt. Diesmal aus einer etwas kargeren Ecke.

Ich weiß nicht, was zuerst da war, der Schriftzug (der schon Jahre da ist) oder das Schild. Möglicherweise wirklich der Schriftzug. Ich bin mir allerdings so gut wie sicher, dass kein inhaltlicher Zusammenhang beabsichtigt war. Vielleicht ist es arrogant, aber ich trau denen das nicht zu. Keiner Seite.

Oder auch (zugegeben aus dem Zusammenhang gerissen):

Wer auf sein Elend tritt, steht höher.

(Friedrich Hölderlin, Hyperion, Kapitel 55, Quelle)

Die Umgebung wird hübscher, wenn man von dieser Straße wegkommt.

Schönen Sonntag euch!

 

Gegen das Warten auf bessere Zeiten! – 365tageasatzadayQuelle: ichmeinerselbst

 

21 Kommentare zu “Illusionen

    • An diesem ganzen Betonkasten ist nichts Grünes. Ich will jetzt nicht so weit gehen, zu behaupten, dass das Gitter die Platten zusammenhält (okay, man sieht es vielleicht nicht, rechts ist eine Tankstelle), aber solange die in Betrieb ist, halte ich deine Vorstellung für … romantisch 🙂

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      • Schon wahr, der kleine Romantiker in mir stellt sich da begrünte Wände vor, hinter denen die jugendlichen Paare sich zusammenknutschen. Naja. Sicherlich war die Absicht des Rankgitters, dass von irgendwoher etwas wächst und dann nach unten hängt, damit eben keine Graffiti auf der Wand entstehen.
        Nur woher soll da was wachsen?
        😉

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        • Eben. Mir ist die Funktion dieses Gitters in dieser Wüste auch durchaus unklar, denn ich behaupte mal, dass da auch gar nichts wachsen soll. Die Wunderlichkeiten moderner Stadtarchitektur ….
          🙂

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  1. Da ich jedwedes Glücksspiel verlache, halte ich es hier mit den Schreibern: Die besseren Zeiten erwarten uns nicht, sie sind bereits da.

    Ich sende Ihnen ganz liebe Grüße und weiterhin Kraft, liebe Christiane.
    Herzlichst, Ihre Käthe.

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    • Die besseren Zeiten sind schon da? Ist das eine Drohung oder ein Versprechen, liebe Käthe? 😉
      Wahr ist aber auf jeden Fall dass der, der im Morgen lebt, das Heute verpasst. Mit Lotto oder ohne. Oder, wie es Schilder in manchen Kneipen so prägnant zusammenfassen: Morgen Freibier.
      Na denn prost!
      (Danke. Ihnen einen schönen Sonntag!)
      Liebe Grüße
      Christiane

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      • Weder Drohung, noch Versprechen, meine liebe Christiane. Erkenntnis, die genau Ihrem Heutelebensfall entspricht. Das morgige Freibier löscht nicht meinen heutigen Durst. Darum trinke ich heute Wasser und morgen vielleicht Champagner. Oder Fenchelaniskümmeltee. Oder doch’n Bier. Oder wieder Wasser… Die Lotterie des Lebens eben… Prost!

        Schönstsonntagsgrüße, faul unterm Ahorn, die Ihre.

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