Es gibt so wunderweiße Nächte

Weit wie mit dichtem Demantstaube
Bestreut, erscheinen Flur und Flut,
Und in die Herzen, traumgemut,
Steigt ein kapellenloser Glaube,
Der leise seine Wunder tut.

(Aus: Rainer Maria Rilke, Es gibt so wunderweiße Nächte, Quelle)

 

Frostbeeren | 365tageasatzadayQuelle: ichmeinerselbst

 

Schönen Nikolaus euch allen!

 

 

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50 Kommentare zu “Es gibt so wunderweiße Nächte

  1. der kapellenlose Glaube, ja der wächst bei mir auch in manchen Nächten und Morgenden, wenn die Welt so herrlich verzaubert erscheint!
    Liebe Christiane, auch ich wünsche dir einen schönen Nikolaustag und Abend
    herzlichst
    Ulli

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  2. wer braucht schon eine Kapelle *lächel*, um die Wunder der Welt zu sehen
    Aber wie fein gesponnen sind alle seine wunderweißen Worte,
    liebe Christiane

    Liebe Grüße von mir

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  3. oh ja, diese Wunder habe ich auch schon bewundert *lächel*

    Naja, es tut sich was im Staate Dänemark *g*
    Aber es geht arg langsam…
    Ich bin wenigstens nicht mehr in der Klinik. Das ist schon guuut!

    Liebe Grüße von mir

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  4. Diese klaren Frostnächte, die Stille, ich genieße sie (drinnen mit Blick aus dem Fenster )und am Morgen bleibt der Demantstaub und es folgt ein traumhafter Himmel und Sonnenaufgang und Du findest diese tollen bepuderten Früchte und Samen und fängst sie für uns ein….dieses Jahr gefällt mir der Beginn der Adventszeit wettermäßig sehr und zu Weihnachten soll bitte auch noch Schnee kommen, Ihr hattet ihn ja schon, wir darben noch.
    Den 6 Sockenträgern noch einen gemütlichen Abend wünscht Karin

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    • Ich warte noch auf so einen Tag mit dickem Raureif auf den Bäumen, die gibt es hier oben nicht so oft …
      Ach, der Fellträger friert viel weniger als seine Dosenöffnerin. Und die Wärme gibt er dann großzügig an mich weiter und belagert mich …
      Alles Liebe für dich und den deinen
      Christiane

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  5. Da hätte ich mich gerne mal mit Rilke unterhalten, ob er das Gleiche meint, wie ich … der kapellenlose Glaube. Sehr schön finde ich das.
    Ich könnte mir fast einbilden, es hätte geschneit, so sehr sitzt der Reif noch auf den Dächern und den schattigen Rasenstücken. Und dann diese Sonnenaufgänge … ich sollte auch endlich Plätzchen backen 😉
    LG, Ingrid

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    • Ich habe in dem Quellenlink das gesamte Gedicht zitiert, hilft das?
      Hier ist alles weg, es ist deutlich über Null, aber mein Bild ist auch in den letzten Raureif-Tagen entstanden …
      Liebe Grüße
      Christiane

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