Mutmaßungen über die L.i.e.b.e.

 

65 ist doch kein Alter

Adventszeit. Die Unruhe hatte sie nachmittags aus dem Haus getrieben. „Kommst du mit, Weihnachtsbäume zählen?“, hatte sie früher ins Telefon gerufen. Das Auto hatte wie von selbst die vertraute Route eingeschlagen. Es war schon dämmerig, und rechts und links blinkten immer wieder Nikoläuse und Rentiere an den Straßen. Und bunt beleuchtete Tannenbäume. Schön war das.
Wie so oft entspannte sie sich beim Autofahren. Schön und schrecklich und kitschig und doch auch ein bisschen feierlich. Sie spähte aufmerksam in eine Seitenstraße. Hatte dort hinten nicht immer dieses riesige Monster …

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Wunderkerze | 365tageasatzadayQuelle: Pixabay

 

Dieser mein Text erschien gestern als Teil des großartigen 24-Tage-Projekts von Frau Graugans: Mutmaßungen über die L.i.e.b.e.

Daher möchte ich euch bitten, den Rest meiner Geschichte bei ihr zu lesen. Liebe Margarete, vielen Dank für die Einladung, hat mich sehr gefreut.

Einen schönen 3. Advent euch allen!

 

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36 Kommentare zu “Mutmaßungen über die L.i.e.b.e.

  1. Sehr schön (hab alles bei Graugans gelesen), aber jetzt hab ich Irmtraud im Kopf. Die hätte heute auf dem Weihnachtsmarkt ihre Döschen mit Eingekochtem, Marmeladen, Senf und Gelee verkaufen sollen….

    (Ich kann auf das Haus gucken, geht auch nicht anders, war gegenüber, aber ich kann nicht an der Kirche wo ihr Stand war vorbeigehen, dann schnürt es sich… War damals bei ihrer Mutter auch so.)

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    • Mhm. So ist das mit der Trauer. Sucht sich ihre eigenen Wege.
      Die Frage ist, wie man damit umgeht, klar. Akzeptieren, würde ich sagen, was schwer genug ist, und irgendwann (und das bestimmt jede/r selbst, wann das ist) etwas damit machen …
      Liebe Grüße
      Christiane, nachdenklich

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      • Vor einen halben Jahrzehnt hätte ich mich jetzt noch fertig gemacht nach dem Motto „Du kanntest die doch kaum, was soll das?“, heute sehe ich das anders, und es hat sich selbst etwas gemacht. Falls das je fertig wird zeige ich euch das vielleicht mal.

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        • Ja, die Frage kenne ich auch. Ja, man KANN den Verlust von Leuten heftig betrauern, die man kaum kannte. Vielleicht beantwortet sich die Frage nach dem „Warum“ bei Menschen allerdings leichter, die einem nicht so nahestanden.

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  2. Liebe Christiane, ich schrieb es schon drüben: zum Heulen gut, ich heule und weisst du was (das schrieb ich drüben nicht) gerade jetzt kommt zum ersten Mal für heute ein Sonnenstrahl durch den sich verziehenden Nebel, den schicke ich dir jetzt stante pedes in deine Lieblingsstadt, die auch meine ist, nur sooo weit weg
    herzlichst grüsse ich dich
    Ulli

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    • Dieser „mein“ Tag war gestern, liebe Karin, ich habe ihn mit Weg-Sein vom Rechner gefeiert (Weihnachtsmarkt und Kino mit einer Freundin), daher mache ich erst heute auf meinem Blog darauf aufmerksam. Außerdem geht Margaretes Projekt ja noch ein paar Tage …
      Liebe Grüße
      Christiane

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  3. Darf ich jetzt ein bissel oder auch ein bissel mehr weinen, liebe Christiane?
    Sie ist so gut, Deine Geschichte. Zeigt sie doch sehr deutlich, wie eine Verbundenheit auch immer weiter besteht, selbst wenn der
    Andere nicht mehr bei einem sein kann…
    Unfassbar ist es

    Lieber Gruß zum späten Abend von Bruni

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    • Unfassbar ist es, du bringst es auf den Punkt, liebe Bruni. Auch wenn das Leben weitergeht, auch wenn das gut so ist, auch wenn es mich verändert hat, was auch seine guten Seiten hat.
      Ach, ich wünschte mir so sehr, wir hätten zusammen feiern können.
      Danke.
      Liebe Grüße
      Christiane

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  4. zu jung, um zu sterben und doch habe ich es bei meinem Chef miterlebt, der knapp 50 Jahre alt werden durfte, bevor ihn der Krebs endgültig sterben ließ…
    Er hatte so lange vergebens gekämpft

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  5. Sehr berührend, dieser Text. Er erinnert mich an die akute Situation meiner besten Freundin, deren Mann mit 66 Ende August gestorben ist. Und am vergangenen Freitag wurde bei ihr eingebrochen und aller Schmuck gestohlen, den sie im Laufe der Ehe von ihm bekommen hatte. Wieviel erträgt ein Mensch?
    Danke fürs Teilen.

    LG Anna-Lena

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Ja, eben. Und du so?

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