Ein Lächeln in der Tristesse

In welchem Kontext auch immer dieser sagenhafte Ausspruch jemals stand (er grassiert im Netz als Zitat ohne Herkunftsangabe); da die Häuser so aussehen, als könnten dort demnächst weitere größere Umgestaltungsmaßnahmen (sprich: Abriss) vor sich gehen, habe ich das Handy mal schnell durch den allgegenwärtigen Bauzaun gehalten: Baby it was real and we were the best.

Klingt ja schon fast wieder wie eine Geschichte. Bestimmt eine Liebesgeschichte, oder? Das Ende? Ein Anfang?  ;-)
Ich überlasse es euch und bin gespannt auf eure Vermutungen.

 

Baby it was real | 365tageasatzadayQuelle: ichmeinerselbst

 

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32 Kommentare zu “Ein Lächeln in der Tristesse

  1. Hat für mich nix von Liebesgeschichte sondern von Kommt Leute, wir retten unsern Kiez. Irgendwann war gegen Gentrifizierung zu kämpfen mal eine tirisch spannende Sache und kein Hipster-Must-Do habe ich mir sagen lassen.

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    • (Da war kein Kiez, ich kenn die Ecke, das ist nicht die Schanze oder so.)
      Ja, war eine spannende Idee. Und ja, wenn die Must-dos um die Ecke kommen, ist alles endgültig tot, jedenfalls meistens.

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      • Ich kann jetzt nicht für Hamburg sprechen, aber „Kiez“ kann auch in der subjektiven Wahrnehmung einfach das nähere Umfeld sein. Zumindest wenn man es regional sprachlich betrachtet, es gibt diese Bezeichnungen an einigen Orten.

        Fun Fact: Kiez ist auch eine Bezeichnung von Prostituierten für den Straßenstrich. „XY war gestern aufm Kiez.“ In wie weit das noch gängig ist weiß ich nicht, auch die Sprache entwickelt sich weiter, aber die Mutter vom Unverlinkbaren z.B. redet noch so und im Oberstufenpraktikum, etwa Jahrtausendwende, sprachen die Frauen, die in die Einrichtung zum kostenfreien Mittagessen oder Spritzentausch etc. kamen auch so. Das war eine Hilfseinrichung wo sich unter anderem Heroinabhängige hinwenden konnten.

        (Eigentlich müsstest du nun sehen können wo der neue Briefkasten steht, wenn du weißt was ich meine.)

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        • Der Hamburger an sich versteht unter „Kiez“ den Großraum Reeperbahn, und damit auch den/einen dort befindlichen Straßenstrich. Allerdings ist der Kiez heute inzwischen für die allermeisten nur noch die Light-Variante zu früher.
          Ich weiß, dass es „Kieze“ gibt, ich kenne das eher als Berliner Ausdruck. Wäre interessant herauszufinden, woher das kommt, falls man das kann.
          (Briefkasten entdeckt, aber nicht bei dir online, meintest du das?)

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        • Nein, ich dachte, du musst wegen der neuen Adresse freigeben und siehst die dann da. Online steht sie noch nicht, ich hatte gesagt, ich warte bis zum Wochenende. Ich brauche manchmal etwas länger um mich an etwas zu gewöhnen.

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        • Nee, also dein Kommentar ist ganz normal durchgegangen. Weiß auch nicht, wieso, ich hatte es schon, dass ich Leute neu freischalten musste, wenn die ihre Mail-Adresse gewechselt haben. Hm.

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  2. Früher haben sie sich unter der Laterne geküsst, heute am Trümmergrundstück.Aber an der Mauer wächst doch eine Glyzinie, oder? Dann ist es doch, wenn sie blüht, auch da ganz romantisch, die haben doch eh nur Augen füreinander. Platz ist am versifftesten Eckchen für ein frisch verliebtes Paar🤗

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  3. „Hey, es war Wirklichkeit, absolut real, kein Fake….. und wir waren die Besten, egal ob es jemand anders sieht, oder nicht. Das nimmt uns keiner, nehmt uns alles, reisst alles ein, vernichtet Spuren, aber unsere Erinnerung wird nicht verblassen. Es war Wirklichkeit, wir haben es erlebt“

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    • „Wir sind die Helden, und scheißegal, ob es außer uns noch wer weiß, es ist so, und es ist gut so. Und nun gehst du und machst dein Ding und ich mache meins, aber das, das bleibt.“
      Gefällt mir gut, wie du da rangehst. ;-)

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  4. Hi liebe Christiane, neuer Platz für ein großes Einkaufszentrum? Oder, ach nee, Bürogebäude! Davon haben wir ja überall viel zu wenig und die stehen dann auch noch immer leer ;-) Heute mal ungewohnt sarkastische Grüße, Annette
    Kaffee? Keks? :-D

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    • Ich habe keine Ahnung. Eher was Großes mit Läden unten und Wohnungen oben, das wird da in der Gegend momentan viel gebaut. Kann aber auch wirklich ein Einkaufszentrum werden, ich habe gehört, es würde in dieser Richtung Pläne geben.
      Gern Kaffee, einen am Keks hab ich selbst ;-)
      Liebe Grüße
      Christiane

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  5. Liebe Christiane, bei diesem Bild denke ich an meine Bilder von Leerstand, Abriss und Spekulationen, an neue Konsumtempel, die kein Mensch mehr braucht und auch nicht will, aber wer weiss, vielleicht entsteht hier ja mal ausnahmsweise etwas Tolles?!
    herzliche Grüsse
    Ulli

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    • Solange es etwas wäre, was die Leute, die in der Gegend wohnen, brauchen können, würde ich nicht meckern. Ersatzweise wünsche ich mir bezahlbare Wohnungen, daran fehlt es überall.
      Sonntagsgrüße
      Christiane

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