Keine(r) wie du

Ich bin ja durchaus gern mal der Typ, der zwischen zwei gefüllten Töpfen verhungert, weil ich mich nicht entscheiden kann. Als ich also (endlich) Arabellas Aufruf „Die Welt braucht mehr Liebe – Blogger spielen Liebeslieder“ entdeckte, war die große Frage nicht, ob, sondern vielmehr, womit ich teilnehmen möchte. (Die Aktion läuft übrigens noch bis zum Wochenende, seid ihr schon dabei?) Denn Arabella fragt uns nach unserem „liebsten Lieblingsliebeslied“, und das legt die Latte dann doch schon ziemlich hoch.

Ich fing also an zu grübeln. Und grübelte. Und hörte auf Dauerschleife. Und grübelte. Und verwarf. Und grübelte.

Und irgendwann, als ich dabei war, hungrig und schwach zu werden (siehe oben), kam ich zu dem Entschluss, dass ich mich hierbei nicht entscheiden will und kann.
Es gibt für mich nicht DAS Lied. Es gibt und gab viele, manche sind primär mit Personen verknüpft, manche mit Träumen, manche mit Erinnerungen. Und sie sind meistens sehr, sehr unterschiedlich. Missen möchte ich keins.

Also habe ich mich für nur eines meiner Lieblingsliebeslieder entschieden, ohne ein Ranking vorzunehmen. Das ging dann übrigens ziemlich problemlos. Ich kenne es seit inzwischen vielen Jahren, der Text macht mich immer noch lächeln, wenn ich es höre, und ich mag den Sänger nach wie vor. Vorhang auf für Laith Al-Deen mit „Keine wie du“.

 

 

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