Aus dem Leben eines … | abc.etüden

Sie beschuldigt mich, ich hätte in der letzten Zeit ständig zu viel Nektar im Tee, ist das nicht ungeheuerlich? Bloß weil ich der Dame vorhin ihre sorgfältig angelegten Safranstaubkussspuren verwischt habe (okay, ich bin „getorkelt“, okay), hat sie geschrien wie am Spieß, dass sie jetzt alles noch mal machen müsste! Und *hach* und* schwänzel* und *tanz* und *hüpf*! Bin halt nicht so der elegische Drohn, aber das hat sie doch gewusst, sie wollte doch was Handfestes!

Kann ich denn wissen, dass sie am helllichten Tag ein Irisreinkarnationslied vorbereitet? Abgesehen davon, dass Iriden eh arrogante Kundschaft sind und nur Ärger machen, was ihr bekannt sein könnte, ist das nicht die richtige Zeit für Rituale. So was macht man vielleicht abends, wenn man sonst nichts Besseres zu tun hat … was ich habe, jedenfalls bisher, wenn Sie verstehen, was ich meine?

„Wir sind akut auf Knospenkollisionskurs, mein Lieber“, sagt sie zu mir, schenkt mir einen eisigen Blick und gibt mir damit zu verstehen, dass ich die Fliege machen solle. Yes, Ma’am, bin schon weg! Ziehe ich eben in einen anderen Stock, wirst schon sehen, was du davon hast …

 

lz abc.etueden schreibeinladung 3 kaethe 17.17 | 365tageasatzadayVisuals: ludwighzeidler

 

Für die abc.etüden, Woche 17.17: 3 Worte, maximal 10 Sätze. Die Worte stammen in dieser Woche von Frau Käthe (bittemito) und lauten: Safranstaubkussspuren, Knospenkollisionskurs und Irisreinkarnationslied.

 

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24 Kommentare zu “Aus dem Leben eines … | abc.etüden

  1. Darauf eine Tasse Met! Und eine Fortsetzung, die Dame gehört nach Nek-Anon (Selbsthilfe Angehöriger von Zuviielnektarimteehabenden).

    Tee als eine Art Codewort für Alkohol gibt es in gewissen Kreisen der „Trinkerszene“ gibt es tatsächlich.

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      • Das ist ausbaufähig [gez. mit feundlichen Grüßen Ihre Touristenauskunft von Süchtistan.]

        In der Realität kommt es da durchaus zu solchen Szenen:

        „Lass endlich die (Nektar)-Sauferei sein!“ [gern auch vulgärer aller „Du hast den Arsch schon wieder voll!“ oder „Du stinkst aus dem Maul als ob du gerade aus dem Puff kommst!]

        „Fass dich doch erstmal selber an den Kopf! Geh du doch erstmal nach [Al bzw. Nek-Anon, Co-Dependents Anonymous, in die Psychiatrie, zum Irrenarzt…]!“

        Oder weil er ja in einen anderen Stock will irgendwelche Kisten unter der Gürtellinie, gern auch in der Öffentlichkeit vom nicht angetüterten Teil angeleiert um den angetüterten durch Blamage zu „erziehen“. Ich könnte dir da Sachen erzählen [bzw. ein Stück weit erzähle ich sie dir ja in diesem Passwort-Ding. [Das wächst und gedeihr auch schön, ich muss den Kram nur abtippen.]

        Gefällt 2 Personen

        • Ich weiß, Frau Touristenauskunft, ich komme/käme auch auf dich zu und bin froh, dass ich weiß, wo/wie ich dich finde.
          Ich bin in dieser Woche nicht sehr aktiv, was andere Blogs angeht, und kümmere mich primär um die Etüden. Ich hoffe sehr, dass ich nächste Woche mehr Zeit haben werde. Hab gerade bisschen viel um die Ohren. Bei dir drüben war ich schon, brauche aber mehr Muße dafür.
          Liebe Grüße
          Christiane

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        • Bei mir läuft auch nicht viel. Ich bin primär damit beschäftigt meine Wirbel wieder zu sortieren. Wäre die Petition nicht dazwischen gekommen, hätten die Fädenrisse möglicherweise eine Woche Leerlauf gehabt.

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        • Das Problem ist, ausgerechnet diese Woche kommen gefühlt hundettausend sprichwörtliche Kisten, die zu beackern sind. Ich muss beispielsweise klären ob das das mit der Zwangstherapie (siehe: http://www.kobinet-nachrichten.org/de/1/nachrichten/35883?rss=true ) im Falle eines Falles auf meine Mutter zutreffen würde etc. pp. Man kann nie wissen ob man es braucht und ob eine früh gegebene Erklärung der Angehörigen, dass man das explizit nicht gutheißt nicht irgendwas schlimmes verhindern könnte. Mondrakete hin oder her, ist doch kein Versuchskaninchen… *ach, jetzt probieren wir mal dieses Mittel und das Verfahren, gesetzlich ja erlaubt*

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Ja, eben. Und du so?

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