Schreibeinladung für die Textwoche 18.17 | Wortspende von pinselfisch

Willkommen zu einer neuen Runde Wörter, liebe Befallene vom 10-Satz-Wahn, liebe abc.etüden-Fans und alle, die sich immer noch überlegen, ob sie es vielleicht werden könnten, und hallo ihr da draußen, die ihr noch nie was davon gehört habt und nur zufällig hier gelandet seid.

In der folgenden Woche geht es hier um die Wörter von Jule Pfeiffer-Spiekermann, ihres Zeichens Mitbegründerin vom pinselfisch. Pinselfisch ist ein Literaturprojekt, arbeitet auf dem Gebiet der kreativen Lese- und Sprachförderung und bietet Kunst- und Literaturworkshops für Menschen jeden Alters. Erfahrt mehr unter pinselfisch.de.

Jules Wörter für die Spiel- und Schreibgemeinde in der Woche 18.17 lauten:

Paradeiser
Schlawiner
Kinkerlitzchen

Es geht darum, ich wiederhole mich da gern, diese 3 Wörter in einer Kürzestgeschichte unterzubringen, die maximal 10 Sätze umfasst. Die Reihenfolge ist egal, die Wörter sollen in dieser Form aber schon so verwendet werden.

Ach, und ihr dürft auch gern öfter als einmal pro Woche! Wartet also nicht auf eure beste Idee, schreibt einfach viele Etüden (Etüde = „Übungsstück, das spezielle Schwierigkeiten enthält“, sagt der Duden, ich finde diese Erklärung hinreißend und für unseren Fall mehr als zutreffend).

Das obligatorische Kleingedruckte:

  1. Bitte verlinkt diesen Beitrag unbedingt bei euren Etüden, wenn ihr sie veröffentlicht, damit es hier in den Kommentaren pingt, und/oder schreibt mir einen Link zu euren Etüden in die Kommentare, Pings kommen öfter mal nicht durch. Sowohl der/die Wortspender/in als auch ich wüssten so gern, was ihr daraus macht, und wir folgen einfach nicht jeder oder jedem. Solltet ihr eure Etüde in die Kommentare schreiben wollen, weil sie aus irgendwelchen Gründen nicht in das Konzept eures Blogs passt, ihr einfach mal probieren wollt oder ihr gar keinen habt: herzlich gern!
    (Und wenn irgendwem unklar ist, wie man verlinkt, fragt einfach. Wir haben alle mal doof angefangen.)
  2. Die Illustrationen stammen wie immer von lz. (vormals Blog textstaub/lz, jetzt Analog-Atelier ludwigzeidler.de, danke, Ludwig!). Sie können/dürfen als Beitragsbilder benutzt werden, dafür sind sie gedacht; ihr müsst aber selbstverständlich nicht.

Anmerkung in eigener Sache: Ich bin ziemlich sicher am Sonntag komplett offline, dieser Beitrag ist vorgeplant. Wundert euch also bitte nicht, wenn eure Pings nicht auftauchen und ich eure Kommentare nicht beantworte. Ich hole es nach, sobald ich kann.

 

lz abc.etueden schreibeinladung 1 pinselfisch 18.17 | 365tageasatzaday

 

lz abc.etueden schreibeinladung 2 pinselfisch 18.17 | 365tageasatzaday

 

lz abc.etueden schreibeinladung 3 pinselfisch 18.17 | 365tageasatzadayVisuals: ludwigzeidler.de

 

 

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87 Kommentare zu “Schreibeinladung für die Textwoche 18.17 | Wortspende von pinselfisch

  1. Pingback: Die Tintenkleckse sehen aus wie Vögel

  2. Pingback: Vor dreißig Jahren auf dem Land | Fädenrisse

  3. Klasse Wörter sind das, liebe Christiane, danke natürlich auch an Pinselfisch- nun lasse ich sie einmal wirken, nehme sie mit auf meine geplante Wanderung und dann schauen wir einmal, ob etwas am Abend daraus gewachsen ist.
    herzliche Sonntagmittaggrüsse an dich
    Ulli
    verzeih, dass ich mich grad so rar mache, ich glaube es wird jetzt wieder „normaler“

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  4. Pingback: „Kinkerlitzchen!“ sprach Don Vito Corleone … | Red Skies over Paradise

    • Schlawiner ist, glaube ich, überall gängig, ist mir aber meist nur auf Hunde bezogen begegnet. Paradeiser ist mir (ursprünglich von München) außerhalb Österreichs noch nicht begegnet. Kann natürlich sein, dass es das irgendwo regional doch gibt, zum Beispiel in Grenznähe.

      Aber das wäre doch mal eine Varianten-Idee wenn Christiane und Ludwig die Worte ausgehen: Wortspenden in Dialektalen.

      Gefällt 6 Personen

        • Alla drum.

          (In der Gegend um Heidelberg/Mannheim ist „Alla“ ein Universalwort, kann ein Gruß sein – statt Hallo oder Tschüß -, kann wie „Eben“/“Siehste“/“Na dann“ verwendet werden, also „Erzähl mal…“ und führt außerhalb teils zu großen Konfusionen.)

          Weil du hier ja auch Leser aus dem Ruhrgebiet hast: Kniften, Rotzige und irgendeinen auf -g endenden Vorname, der dort mit -ch gesprochen wird: Jörch, Georch, Ingeborch… Un du hätt’s die Pott-Edition vonne Etüden.

          Gefällt 2 Personen

        • Mir fällt das gerade erst auf mit dem Pott (die Gegend heißt bei den Einheimischen aber wirklich so), da gibt’s ja auch dieses *lustige* Liedchen „[Vorname mit -lein-Endung], Stachelschwein, fährt im Pisspott über’n Rhein.“ Wobei… Klo-Etüden? Hat auch was.

          Gefällt 2 Personen

  5. Paradeiser musste ich erst mal googlen. Das hab ich noch nie gehört – dachte es wäre wieder so ein Fantasiewort – aber da die anderen bekannt sind – hahaha…Gut also so ein Schlawiner mit ihren Kinkerlitzchen diese Tomate 😉

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  16. Ich packe es dir hier hin, weil WordPress sich weigert in den Artikelschreibmodus zu gehen oder auch nur den Reader zu öffnen. (Hängt vermutlich mit meinem Internet zusammen, also keine Sorge.) Aber es ist zu schade zum wegwerfen. Ich könnte mir vorstellen, dass der Mädchenname beim Standesamt durchgeht, Schneewittchen (sic!) wird zugelassen.

    ***

    Es wird immer schlimmer auf was für Ideen die Leute kommen! Ist denn heutzutage alles erlaubt?

    Da holt man Emilia aus der Kita und erfährt die Neugeborenen bei Familie Oyten heißen Schlawiner und Schlawittchen. Die armen Kinder, man muss doch wirklich nicht alles machen nur weil es geht. Demnächst noch Kinkerlitzchen und Heidewitzka…

    Dabei sind die Oytens sonst gar nicht schubladig, so gar keine Leute, die ihr Kind Paradeiser, gesprochen Paradeiso, nennen würden. So was haben wir hier nicht.

    „Die sind vielleicht süß, das kannst du dir gar nicht vorstellen, Mama.“

    „Mili, glaubst du, dass so ein Kind heißen möchte?“

    „Wieso ein Kind? Das sind doch die Schweine-Babys von Eberhard und Ernestine.“

    ***

    Gefällt 3 Personen

    • Jepp, genauso war das gemeint, liebe Gerda, hier gehört dein Link hin, die Schreibeinladung funktioniert sozusagen als zentrale Sammelstelle für alle Geschichten. Wie schön, dass du auch dieses Mal wieder mit dabei bist, ich habe mich sehr über die Geschichte und ihren feinen Humor amüsiert.
      Liebe Grüße
      Christiane

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  18. Pingback: abc etüden: eine knapp verhinderte Kata-Strophe. | GERDA KAZAKOU

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