Schreibeinladung für die Textwoche 26.17 | Wortspende von Karin

Dass „Badesalz“ so vielen mörderischen abc.etüden den Weg bereiten würde, hätte sogar ich nicht gedacht, und ich sollte es inzwischen ja nun wirklich besser wissen. Meiner Freundin und Wortspenderin Elke ging es wohl ähnlich. Sie schreibt:

An alle phantastischen Mitwirkenden!
Danke für eine zauberhafte Woche – mit herzhaften Lachern über so viel Phantasie und tolle Stories. Interessant, wie viel kriminelle Energie das Wort Badesalz hervorlockt!
Da Christiane mir angeboten hat, dass ich mich auf diese Weise sozusagen auf einen Rutsch bei euch allen bedanken kann, möchte ich das hiermit sehr gern in Anspruch nehmen.
Vielen Dank nochmals und Grüße an euch alle, ich lese ganz bestimmt weiter mit
Elke

Aus einer Woche, in der ich die Wörter schon als ziemlich speziell empfand, gleiten wir nun in eine Textwoche (KW 26.17) hinüber, in der die Wörter gefühlt breiter einsetzbar sind. Sie stammen dieses Mal von Karin und lauten Vogelnest, sinnlos, Auftritt. Nun denn, liebe Mitstreiter … äh, -schreiber und -schreiberinnen, worauf wartet ihr noch?  ;-)

Vogelnest
sinnlos
Auftritt

Regelkurzfassung: Maximal 10 Sätze, in denen diese drei Wörter vorkommen, klar? Einen Ping (also verlinken) und einen Kommentar hierhin, weil dies hier die zentrale Sammelstelle (das kann man in Hamburg gerade nicht so nennen, das ist jetzt eindeutig pro-Gipfel belegt) der koordinierende Beitrag ist für alle, die diese Woche lesen/mitschreiben wollen, auch klar?
Gut. Ab dafür.

Das obligatorische Kleingedruckte in Langform:

  1. Bitte verlinkt diesen Beitrag unbedingt bei euren Etüden, wenn ihr sie veröffentlicht, damit es hier in den Kommentaren pingt, und/oder schreibt mir einen Link zu euren Etüden in die Kommentare, Pings kommen öfter mal nicht durch.
    Sowohl der/die Wortspender/in als auch ich wüssten so gern, was ihr daraus macht, und wir folgen einfach nicht jeder oder jedem. Solltet ihr eure Etüde in die Kommentare schreiben wollen, weil sie aus irgendwelchen Gründen nicht in das Konzept eures Blogs passt, ihr einfach mal probieren wollt oder ihr gar keinen habt: herzlich gern!
  2. Die Illustrationen stammen von lz – Ludwig Zeidler – (Website: ludwigzeidler.de), dem eigentlichen Erfinder der Etüden, jede Woche freue ich mich neu darüber, dass er sich weiterhin die Mühe macht. Sie können/dürfen als Beitragsbilder benutzt werden, dafür sind sie gedacht; ihr müsst aber selbstverständlich nicht.

 

lz abc.etueden schreibeinladung 1 karin 26.17 | 365tageasatzaday

 

lz abc.etueden schreibeinladung 2 karin 26.17 | 365tageasatzaday

 

lz abc.etueden schreibeinladung 3 karin 26.17 | 365tageasatzaday

 

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51 Kommentare zu “Schreibeinladung für die Textwoche 26.17 | Wortspende von Karin

  1. Guten Morgen, liebe Christiane, da regt Ludwig mit seinen Bildern ja schon kräftig die Fantasie an.
    Mit diesem Pingdings musst Du mir noch bitte helfen und vielleicht fällt ja sogar mir eine Geschichte ein.
    Lieber Gruß vom Dach, Karin

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    • Guten Morgen, liebe Karin! Klar helfe ich dir, du kannst den Link zu deinem Beitrag aber auch ganz einfach in die Kommentare setzen. Mit Pings geht öfter mal was schief, deshalb ist das mit dem Kommentar vielleicht einfacher. Sag Bescheid, wenn ich helfen kann!
      Liebe Grüße aus dem kühlen Hamburg
      Christiane

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  5. Ich denke oft daran, du wirst lachen, weil ich dein Unbehagen irgendwo teile. Andererseits betrachte ich unsere Etüden auch als ein Spiel; das zu denken (und niederzuschreiben), was man sich sonst nie trauen würde. Diesem Impuls „Ich bin so …, ich könnte ihn/sie umbringen“ (z. B.) eine Form geben. Also so eine Art Ventilfunktion. Natürlich sind die Grenzen (und ihre Verschiebung) dabei das Problem, aber wenn du ins Fernsehen schaust, hat diese Verschiebung längst stattgefunden, und DAS erschreckt mich viel mehr.
    Ich mag deine Etüden heute sehr.
    Liebe Grüße
    Christiane

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    • Okay, du meinst, ich sollte in mein wöchentliches Kleingedrucktes so einen Satz wie „Was auch immer ihr in/für den/die Etüden lest/schreibt, ich bin NICHT dafür verantwortlich, was ihr in eurem realen Leben daraus macht.“ aufnehmen? Erschreckende Vorstellung.
      Ansonsten stimme ich dir zu, klar sagt das was über die eigene Psyche aus, bewusst oder unbewusst.

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      • Nee, will ich nicht. Das kommt mir vor wie die „Achtung, heiß!“-Aufdrucke auf den Kaffee-to-go-Bechern. Ich vertraue mal auf die Intelligenz meiner Leser.
        Aber danke für den Hinweis.

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        • Dies ist mein Blog, demnach übe ich hier das Hausrecht aus. Wer sich hier höflich bewegt, auch kritisch, bekommt eine höfliche Antwort. Wer pöbelt bzw. sich unangemessen benimmt, mich oder andere beleidigt etc., wird gelöscht oder gar nicht erst freigeschaltet. Ich bin da durchaus ein erklärter Friede-Freude-Eierkuchen-Blog und ich führe eine Liste mit Leuten, bei denen ich mir JEDEN Kommentar vorher ansehe.
          Wobei die meisten mit den Füßen abstimmen und einfach nicht kommen, wenn es ihnen hier nicht gefällt, was ich bevorzuge.

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        • War gerade mal bei dir. Freddie stammt nicht aus dem Iran. Er ist in Sansibar geboren, „in eine aus Indien stammende parsische Familie“, und Sansibar war damals britisch und gehört heute zu Tansania, Afrika. Kannst du bei Wikipedia nachsehen. (Hatte nur das Video gesehen und begeistert gelikt, ich bin ein alter Queen-Fan, sonst hätte ich diesbezüglich bei dir kommentiert.)
          Aber das nur nebenbei, ich erinnere mich auch noch an die Sache mit der Theateraufführung bei dir. Ja, es gibt furchtbare Rechthaber und Besserwisser.

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        • Wenn die Köpfe alle so ineinander übergehen, ist/war das „The Miracle“.
          Und was diese Herkunftsgeschichte angeht: Wenn man „Parse“ im Kopf hat, liegt der Iran nahe. Und der Fluchtgrund war, dass seine Familie bei der Unabhängigkeit Sansibars und dem nachfolgenden Sturz des Sultans als britische Botschaftsangestellte auf der falschen Seite stand. Dieses „sie mussten fliehen“ ist mit heutigen Verhältnissen nicht mehr so einfach vergleichbar, darauf will ich hinaus.
          Ach, er war einfach ein großartiger Sänger.

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      • Ich lese gerade einen Krimi, in dem die alternde Mutter der Protagonistin (ich weiß ihr Alter spontan nicht, aber sie fällt schon im Bad) eine heftige und andauernde sexuelle Beziehung mit ihrem (gleichaltrigen) Nachbarn unterhält. Meine Protagonistin belächelt und bewundert das gleichzeitig ;-)
        Aber häufig habe ich das bisher nicht angesprochen gefunden.

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  19. Liebe Christiane! In meinem Post https://gerdakazakou.com/2017/06/30/sommerkopf-sommerzopf/ habe ich folgenden Kommentar untergebracht:

    Für Christiane und die abc etüden (https://365tageasatzaday.wordpress.com/2017/06/25/schreibeinladung-fuer-die-textwoche-26-17-wortspende-von-karin/).

    Griselle schnitt sich kurz entschlossen ihren Zopf ab und warf ihn ins Gebüsch. Weg damit!
    Wenig später, als sie erneut am Gebüsch vorbei kam, war der Zopf verschwunden. Merkwürdig. Hatte sich ein Geflügelter ein Vogelnest draus gebaut? Oder war er der Füchsin recht gewesen, um das Nest für den Nachwuchs auszupolstern?
    Griselle brauchte nicht lange zu warten, bis sich das Rätsel löste: eine Rattenfamilie hatte ihren großen Auftritt. Dankbar stellte die Ratten-Mama der Zopfspenderin ihren Nachwuchs vor. O, so hatte es Griselle eigentlich nicht gemeint! Aber nun war es einmal geschehen und ganz sinnlos, sich darüber aufzuregen. „Auch Ratten sind Menschen“, meinte sie einsichtsvoll und ging ins Haus. Vorsichtshalber verschloss sie sorgfältig Fenster und Türen. Denn bei aller Liebe….

    (nach Karins Wortspende: Vogelnest, Auftritt, sinnlos)

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    • Ha! Danke für den Kommentar und die Etüde, liebe Gerda, die hatte ich gestern Abend gar nicht gesehen!
      Und wie schön, dass du ein Herz für Ratten hast, auch wenn du/sie nicht im Haus haben willst/will … ;-)
      Liebe Grüße
      Christiane

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    • Meine brütenden Meisen haben sich zu Lebzeiten des Katers als kleine Staubsauger betätigt und jedes Haar aufgepickt und im Moment zerfetzt mir täglich ein Eichhörnchen eine Tischdecke, es braucht Fetzen für seinen Tobel. Nur als die Mäuse sich in der Garage einnisteten und es ziemlich müffelte, mußte ich sie vertreiben, sie wohnten in den dort gelagerten Winterdecken für die Rosen und in den Tannenzapfen.
      Ich gönne der Rattenfamilie diese Dekoration für ihr Heim von Herzen -:)))

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  20. Pingback: Nichiyo Sonntagsgedanken 02.07.2017 – wortsonate

  21. Auch hier Pingt es, denn ich habe kurzerhand zwei Wortschenkende textlich verwoben, es wollte so und nicht anders heraus.
    Liebe Grüße zwar sich selbst genaugenommen disqualifizierenden, doch andererseits zu gern verdichtenden Lürikfee.
    https://karfunkelfee.wordpress.com/2017/07/02/abc-etueden-de-mortuis-nihil-nisi-bene/
    Ich danke allen Beteiligten für die Inspiration und die Beflügelung.
    https://karfunkelfee.wordpress.com/2017/07/02/abc-etueden-de-mortuis-nihil-nisi-bene/

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  22. Pingback: abc.etüden (26) | Meine literarische Visitenkarte

    • Ich finde es toll, dass du die fehlende Woche aufholen willst und nicht einfach aussetzt! Mach nur ruhig, nur keine Hetze, schön, dass du dich drangibst!
      Liebe Grüße
      Christiane

      Gefällt 1 Person

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