Ode an die Freude?

Dass der G20-Gipfel für die Teilnehmer eine Ode an die Freude war/ist, wage ich zu bezweifeln, auch wenn Gastgeber Deutschland mit dem abendlichen Konzert in der Elbphilharmonie zweifellos angeben wollte. Kulturelles Ereignis und so, bestens geeignet für die, die mit dem Europagedanken der Europahymne eh auf Kriegsfuß stehen, hier bekommen sie ihn sie gleich noch mal mit Text!
Deswegen vermutlich auch die Entscheidung für Hamburg: tags wichtig-wichtige politische Arbeit, abends repräsentativ ausgehen ins teuerste/schickste (?) Konzerthaus, das die Republik zu bieten hat und sich hinterher ebendort zu einem kleinen Dinner versammeln. Nicht kleckern, sondern klotzen eben. Und mittendrin unser wichtig-wichtiger Bürgermeister, dem ja schon ein Zacken aus der Krone (mit Sicherheit ein finanzieller) gefallen ist, als sein Volk sich gegen die Olympiabewerbung entschieden ist. Hamburg, das ist jetzt die Strafe.

Für alle, die es mögen, ein Lied, das ich schon pfeife, seit ich weiß, dass Hamburg den Gipfel bekommt … habt einen guten Tag!

 

 

Ich mag die Stimme von Henning May. Und das Lied macht mich sehr nachdenklich.