Schreibeinladung für die Textwoche 39.17 | Wortspende von wortsonate

So, liebe Etüdenfans, -schreiberinnen und -schreiber, liebe Mitlesende, jetzt haben wir also heute die Qual der Wahl und ab spätestens morgen die Qual des Ergebnisses, inklusive derjenigen, die, unabhängig von irgendwelchen Prozentzahlen, natürlich alle gewonnen haben. Viele Blogs haben im Vorfeld mehr oder minder deutlich ihre Meinung zu diesem Thema kundgetan; meins ist es nicht, daher verschone ich euch damit. Nachdem ich aber diese unglaublich passenden Wörter von Frau Wortsonate (wortsonate.wordpress.com) eingereicht bekam, dachte ich mir, die dürfte ich euch an diesem Wahlsonntag und für die Woche danach nicht vorenthalten. Hier kommen also die Wörter für die Textwoche 39.17:

Quadratscheißer
postfaktisch
ergebnisoffen.

Wie immer: Bitte diese 3 Wörter in maximal! 10! Sätzen unterbringen! Euren Beitrag verlinkt ihr dann bitte hierhin und/oder postet den Link unten in einen Kommentar (oder gleich die ganze Etüde, wenn ihr keinen Blog habt oder es bei euch nicht passt), damit eure Etüde auch ganz sicher von mir, von Wortsonate und von allen anderen Mitlesern/-schreibern gefunden werden kann.

Aus diesen und jenen Gründen habe ich vermutlich die nächste Zeit nicht so viel Lesezeit online wie üblich. Seht es mir bitte nach, es wird auch wieder besser.

Unverkennbar stammen auch diese Illustrationen wieder von dem wertgeschätzten Herrn lz., dem Etüdenerfinder, der nach wie vor mit seiner Artpage unter ludwigzeidler.de zu finden ist. Danke, Ludwig!

 

2017_39.17_eins_lz | 365tageasatzaday

2017_39.17_zwei_lz | 365tageasatzaday

 

63 Kommentare zu “Schreibeinladung für die Textwoche 39.17 | Wortspende von wortsonate

  1. zu A-B-C Etuden 39.17

    Das würde ein ergebnisoffenes Wochenende werden. Aber so was von ergebnisoffen. Postfaktisch gesehen. Schließlich hatten die Kontrahenten einen Ruf zu verlieren. Es war zwar nicht der beste, das war allen klar, aber so war das nun mal.
    Er würde sich der Herausforderung trotzdem stellen und bei einem oder einer dieser Quadrartscheißer sein Kreuzchen machen. Soviel Zeit musste sein.

    Wortspende von wortsonate.wordpress.com 39.17

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      • Na so was! darauf wäre ich nie gekommen. Eine neue Adolf- und Eva-Phobie? Ich kannte eigentlich nur Björn Borg, den Tennisspieler. Und dass es ein schwedischer Name ist. Jetzt schaute ich nach Björn heißt Bär. Finde ich einen schönen Namen.

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    • Den Namen Höcke kenne ich, wusste aber nicht a) dass er Björn heißt und b) dass ihm irgendeine Bedeutung zukommt. Zu viel der Ehre!
      Du hast freilich Recht, dass unangenehme Konnotationen einen Namen ziemlich versauen können. Ich habe lange mit meinem Vornamen gehadert, weil, wie ich fand, „jeder Kapotthut so heißt“. Als mir dann die Gerda aus Andersens Märchen bekannt wurde, war ich versöhnt. Auch euer Björn sollte sich mal nach sympathischen Björns umschauen, anstatt sich seinen Namen madig machen zu lassen.

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  13. Es ist immer wieder eine Herausforderung, drei Wörter, die gar nicht zusammenpassen wollen und oftmals nicht einmal zum eigenen aktiven Wortschatz gehören, in zehn Sätze zu packen, die dann auch noch einen Sinn ergeben. Eine wirklich sinnige Übung!

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  17. Sie hasste sie alle, die Naturvergifter, Zubetonierer, Hüttenabreißer. Alle selbstherrlichen Bonzen, die eine alte Frau und ihr Pferd nicht in Ruhe am halbfertigen Autobahnzubringer weiterleben ließen. Scheinheilige, die behaupteten „ergebnisoffen“ zu verhandeln. Aber am Ende des Tages siegte immer das Geld und der Raufußkauz und der Große Abendsegler würden genauso wenig mehr ein Heim haben wie sie und das Pferd.
    „Postfaktische Sichtweise“ hatte der Psychotrottel gemurmelt, den die Bullen geschickt hatten, „aber wohl harmlos“.
    Von wegen, wenn sie gewusst hätte wie, hätte sie sie alle in die Luft gejagt. Niemand konnte sie hindern alle Hunde-und sonstige Scheiße einzusammeln, einschließlich, dem was sie selbst und das Pferd produzierten, gut durchzuarbeiten, in ihrer vorsintflutlichen Tiefkühltruhe einzufrieren und hernach in handliche Würfel zu zersägen.
    Listenreich platziert führten die tauenden Würfel manchen der selbsternannten Herren der Welt in hochnotpeinlichen Situationen als das vor, was sie waren – nichts als Scheiße.
    Als sie starb, kam das Pferd auf einen Gnadenhof ,die Hütte wurde umgehend abgerissen, der Autobahnzubringer endlich fertiggestellt und Rauhfußkauz und Großer Abendsegler verschwanden weitgehend unbemerkt aus der Gegend.
    Nach einiger Zeit schloss auch die SoKo „Quadratscheißer“ ihre Akten.

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    • Immerhin landet das Pferd auf einem Gnadenhof, herzlichen Dank dafür. Eine traurige Etüde, aber toll geschrieben, ich war sofort drin.
      Liebe Grüße
      Christiane

      Liken

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