Schreibeinladung für die Textwoche 41.17 | Wortspende von Red Skies Over Paradise

Nach Interpol(en) in jeder Form und überquellenden Honigpumpen geraten wir mit der neuen Wortspende, liebe Etüden-Fans, -Leser/innen und -Schreiber/innen, dieses Mal wieder in leichter verträglichere Gewässer. In dieser Woche bieten die Wörter, so erscheint es mir jedenfalls, eher der Phantasie ein Geländer, als dass sie Berggipfel darstellen, die mehr oder weniger herausfordernd erklommen werden müssen. Schickt eure/n innere/n Schreiber/in also zum Lustwandeln auf die (ungewohnt friedliche) Wortwiese, bereitet von Bernd von Red Skies Over Paradise (redskiesoverparadise.wordpress.com), und erfreut euch an den Wörtern für die Textwoche 41.17:

Monat
fragwürdig
gehen.

Bitte diese 3 Wörter in maximal! 10! Sätzen unterbringen! Euren Beitrag verlinkt ihr dann bitte hierhin und/oder postet den Link unten in einen Kommentar (oder gleich die ganze Etüde, wenn ihr keinen Blog habt oder es bei euch nicht passt), damit eure Etüde auch ganz sicher von mir, von Bernd und von allen anderen Mitlesern/-schreibern gefunden werden kann.

Wöchentlich neu erkläre ich auch heute wieder, dass auch diese Illustrationen unverkennbar wieder von dem wertgeschätzten Herrn lz. stammen, dem Etüdenerfinder, der nach wie vor mit seiner Artpage unter ludwigzeidler.de zu finden ist. Danke, Ludwig!

 

2017_41.17_eins_lz | 365tageasatzaday

2017_41.17_zwei_lz | 365tageasatzaday

 

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73 Kommentare zu “Schreibeinladung für die Textwoche 41.17 | Wortspende von Red Skies Over Paradise

  1. Beim Betrachten der letzten Farbgestaltung der Illustration dachte ich sofort an das (hinter-)fragwürdige Gehen meiner Lieblingssünde Moncherie und ihres lang ersehnten
    Wiederauftauchens in diesem Monat.
    Hüftgoldsündige Grüsse in Deinen Sonntag,liebe Christiane, vom Dach in Hanau,Karin

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  4. Die wohtätigen Formulierungen deiner Einladung, liebe Christiane, und die nicht minder freundlichen Einladungskarten von Ludwig Zeitler lassen ein helles und gar nicht fragwürdiges Licht auf diesen Monat fallen. Mögen die Tage so friedfertig kommen und gehen, wie Lustwandeln auf grünen Wiesen. Liebe Grüße zum Sonntag!

    Gefällt 9 Personen

  5. Seit geraumer Zeit wusste sie, dass Sie gehen würde. Auch wenn ihm ihre Gründe fragwürdig erschienen. An diesem Morgen, in diesem einen Monat, an dem sich alle Bäume einig waren und ihre Blätter entließen, ließ auch sie – endlich- los.

    Gefällt 10 Personen

  6. wunderschön sind alleine schon die beiden Einladungen dazu, liebe Christiane. Auch wenn ich nur zum Lesen herkomme, so registriere ich doch (fast) alles und es macht mir Freude

    Liebe Grüße von Bruni

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  13. Einige von Jans besten Freunden, okay, ehemals besten Freunden, hatte man inzwischen für preiswürdig befunden. Ganz so weit hatte er es nicht gebracht, sein Ruf war eher fragwürdig. Dabei hatte er durchaus Talente, wusste, wo man schnell Geld machen oder preiswert einen Profikiller engagieren konnte. Lebenspraktisch eben, das hatte auch schon einer seiner Lehrer erkannt, der ihn mal mit der Klassenkasse ertappt hatte und ihm nach einem Schlag in den Nacken noch ein „Mach nur so weiter!“ nachgerufen hatte. Hätte Jan denn ahnen können, dass seine Mutter sich zum 60. Geburtstag nichts anderes von ihm wünschen würde, als wieder einmal zur Beichte zu gehen? Er hatte dann schnell rausgefunden, dass die Kirche das noch nicht online anbot, aber er hätte der Datensicherheit im Internet wohl auch nicht getraut, von wegen Beichtgeheimnis und so. Also überließ er seine Geschäfte seinem Stellvertreter, einem aufstiegsorientierten Fassadenkletterer und zog quasi im Beichtstuhl ein, denn die Idee der Absolution besaß ja durchaus einen gewissen Charme. Einen Monat später war Jan mit seinen Bekenntnissen durch, vollständig und lückenlos, wurde aber gleich nach Verlassen der Kirche festgenommen, weil er den Opferstock geknackt hatte.

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  14. Pingback: Und Winnie ging über den Regenbogen – Mein Name Sei MAMA

        • Gern! Weißt du, als ich die Etüden übernommen habe, habe ich mir eines geschworen: sie zu pflegen, damit es für andere eine Freude ist, mitzumachen. Das heißt, alles, was zur Schreibeinladung verlinkt wird, wird von mir früher oder später gelesen und, wenn es irgendwie geht, kommentiert. Ja, ich kann mich seitdem um andere Blogs weniger kümmern und selbst weniger schreiben, ich bedaure das gelegentlich, mein Zeitrahmen ist eng. Aber wenn ich so ein Projekt übernehme, dann mache ich es richtig – oder das, was ich dafür halte. 😉
          Liebe Grüße
          Christiane

          Gefällt 6 Personen

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  29. Nun ist die Woche fast um und ich hatte angekündigt meine Etüde stände diesmal auf dem eigenen Blog. Tut sie auch, aber ich komme heute nicht mehr mit dem Verlinken und öffentlich lesbar schalten klar.Dazu ist es mir zu spät. Also meine Etüde noch einmal als Kommentar und das Fundevogelnest darf (hoffentlich!) als echtes Sonntagskind online gehen.
    Gruß
    Natalie

    Freundinnen
    Seit gut einem Monat saß Gerlinde in der 3b neben Natalie. Mit stramm geflochtenen Affenschaukeln, der weißen Bluse, Kniestrümpfen und dem dunkelblauen Rock wirkte Gerlinde wie Omis alter Fibel entsprungen. Sie unterschieden sich beide von den anderen 3b-Mädchen, hegten nicht den Berufswunsch Top Model und malten heimlich unter dem Tisch Bilder, die ein rosa Glitzereinhorn nie freiwillig betreten würde.

    Natalie wollte Gerlinde zu sich einladen, ihr die drei neugeborenen Meerschweinchen zeigen und auf dem großen Trampolin im Garten toben, doch ihre Eltern reagierten alarmiert. Jahrelang hatten sie dagegen gekämpft, dass das verlassene Gehöft am Dorfrand von völkischen Siedlern übernommen wurde.

    „Natalie, der Vater von Gerlinde redet auf jeder NPD- Kundgebung, für den sind wir Zecken. Der erlaubt seiner Tochter nur zu uns zu kommen, damit sie uns auszuspioniert.“

    Sie war zu jung, um es für sich in Worte zu fassen, doch Natalie fühlte, was für einen fragwürdigen Eiertanz ihr toleranzpredigender Vaters da aufführte, mit Flüchtlingkindern sollte sie bitte immer gerne spielen und natürlich mit dem arroganten Nachbarsjungen im Rollstuhl, nur nicht mit Gerlinde.

    Es blieb ihnen nur heimlich in den Wald zu gehen. In einer verwahrlosten Fichtenschonung tauschten sie Mädchengeheimnisse und offenbarten sich Welten, die einander ferner waren als der Merkur dem Mars.

    Gefällt 5 Personen

      • Danke für eure lieben Worte.
        Die Geschichte kam mir nach einem Artikel in der taz über eine junge Frau,die ihre Kindheit in dieser Szene verbringen musste.
        Der Blog ist nun in die freie Wildbahn entlassen,aber noch mal verlinken ist ja nun Quatsch.
        Nächstes Mal.
        Gruß
        Natalie

        Gefällt 1 Person

        • Ich komme nachher mal schauen – habe jetzt nur zehn Minuten -, ich glaube von der Frau habe ich auch irgendwo gelesen. Der Vorname war Heidi, oder?

          Ich musste auch daran denken, dass wir das mal diskutiert haben als ich in der Oberstufe war, also vor fast 20 Jahren. Ich war mit vielen Ostdeutschen in der Klasse und es ging irgendwie darum, dass die Eltern den Umgang des Kindes bestimmen dürfen und dass der ein oder andere aus seinem Geburtsort Familien kennen würde, wo die Kinder nur in bestimmten, nicht gerade toleranten Kreisen verkehren dürften, was für den einen oder anderen problematissch war, da man Kinder/Jugendliche, mit denen man eigentlich befreundet war (weil sie anders waren als die Eltern) nicht öffentlich kennen durfte et cetera.

          Gefällt 1 Person

  30. Pingback: Eine fragwürdige Kata-Strophe (abc-etüden) | GERDA KAZAKOU

  31. Pingback: Monat, fragwürdig, gehen #abc.etüden | Jaellekatz

Ja, eben. Und du so?

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