Betrachtung der Zeit

Mein sind die Jahre nicht die mir die Zeit genommen/
Mein sind die Jahre nicht/ die etwa möchten kommen
Der Augenblick ist mein/ und nehm‘ ich den in acht
So ist der mein/ der Jahr und Ewigkeit gemacht.

(Andreas Gryphius: Betrachtung der Zeit, Epigramme. Das erste Buch, 1663, Quelle)

 

 

Mir war so danach. Ja, Otto Sander, ist er nicht einfach großartig? Ja, das ist ein Fehler im Vorspann, der Autor ist nicht Paul Fleming sondern Andreas Gryphius (obwohl Fleming ein Zeitgenosse von Gryphius war).

Kommt gut in die neue Woche!

 

37 Kommentare zu “Betrachtung der Zeit

  1. Mir hat dieser Text heute morgen Ruhe und einen aufmerksamen Blick für die Schönheit des Landes geschenkt, als ich mein Auto etwas sorgenvollen Gemüts zur Werkstatt fuhr. Ein wunderbares Heilmittel. (Der Schaden war dann weiter nicht schlimm). Eben erst hörte ich auch diese sehr schöne Musik von Bliss. Danke dafür!

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  2. Eine wundervolle Zeitbetrachtung, die in all ihrer Poesie auch noch vollkommen logisch und richtig daherkommt
    Otto Sander liest sie grandios gut

    Herzliche Grüße von Bruni

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    • Dass ich jetzt ENDLICH wieder zu Hause bin, jawohl, und er jetzt ENDLICH zum Zwecke der Verlustierung und zur eventuellen Eigenverköstigung rausgehen darf.
      Er schnurrend ab und zwei Stunden später wieder vor der Tür: Mau, ich wär dann wieder hier, kann ich noch ne Runde drin pennen, draußen ist so ungemütlich.
      Wenn ich gleich ins Bett gehe, kommt er vemutlich nach, weil gemeinsam schlafen netter ist … 😉
      Gute Nacht! 😀

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