Schreibeinladung für die Textwoche 45.17 | Wortspende von transsilabia

Die Wörter der heutigen Woche, liebe Etüdenfans, -schreiber/innen und -leser/innen, schicken mich zumindest gedanklich auf Weltreise. Passt ja auch zum November, den viele als grau und trüb empfinden (ich meist nicht), so ein bisschen Flucht. Ach was, bisschen Flucht geht immer … Ich bin also sehr gespannt, wohin euch dieser Wörter für die Textwoche 45 führen werden. Sie stammen von Elke H. Speidel (transsilabia.wordpress.com) und lauten:

Ahornblatt
Chinareise
krabbeln.

Für alle, die wissen wollen, wie es geht: Bitte diese 3 Wörter in maximal! 10! Sätzen unterbringen! Euren Beitrag verlinkt ihr dann bitte hierhin und/oder postet den Link unten in einen Kommentar (oder gleich die ganze Etüde, wenn ihr keinen Blog habt oder es bei euch nicht passt), damit eure Etüde auch ganz sicher von mir, von Elke und von allen, die es interessiert, gefunden werden kann.

Auch in dieser Woche weise ich wie immer darauf hin, dass die Illustrationen dem kreativen Hirn des wertgeschätzten Herrn lz. entsprungen sind, dem Etüdenerfinder, der nach wie vor mit seiner Artpage unter ludwigzeidler.de zu finden ist. Danke, Ludwig!

 

2017_45.17_eins_lz | 365tageasatzaday

2017_45.17_zwei_lz | 365tageasatzaday

 

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74 Kommentare zu “Schreibeinladung für die Textwoche 45.17 | Wortspende von transsilabia

  1. Pingback: Die Tintenkleckse sehen aus wie Vögel

      • Eben. Aber das verstehen viele nicht. Viele wollen die „Persönlichkeit“ behalten, aber die Substanz weg und so funktioniert das eben nicht, was natürlich auch Rückfallgefahr bedeuten kann, denn jemand, der „aufgehört“ hat muss sich ja auch erstmal festigen. Ich weiß noch, dass mein Stiefvater oft Sätze bekommen hat wie „Also du noch gesoffen hast, warst du aber umgänglicher“, weil die Leute nicht damit klarkamen, dass er plötzlich nicht mehr Gewehr bei Fuß war wenn jemand eine „Bitte“ hatte sondern auch mal gesagt hat, dass er das Erbetene nicht machen will und dass ihn das ziemlich runtergezogen hat wenn die Leute das dann persönlich genommen haben, weil er noch nicht sehen konnte, dass er für deren Reaktionen nicht verantwortlich ist.

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        • Ich hatte neulich erst so ein Gespräch, wo ich noch mal begriffen habe, dass, wenn man etwas so Grundlegendes aus dem Leben herausnimmt, wie es das Trinken ist (und ich glaube nicht, dass das nur auf das Trinken zutrifft; Suchtstrukturen), sich alles andere mit ändert. Also auch der betroffene Mensch. Und ich glaube, dass viele deswegen nicht aufhören können, weil sie das bewusst oder unbewusst wissen, dass dann alles anders ist und sie keinen sicheren Boden mehr unter den Füßen haben. Erst mal.

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        • Ja, das gibt es. Dann gibt es auch die – such dir eine xbeliebige Ressource für einen xbeliebigen Zwang -, die es schaffen ein paar Tage nüchtern/clean/…, aber merken, die Partner und Angehörigen kommen nicht klar oder werden aus „Überraschung“ sogar feindselig bis manipulativ (auch direkt z.B. Essen kochen und heimlich Wein in Sauce mischen oder so), dem Druck halten ganz viele nicht stand. Rückfälle sind normal, auch später noch, aber gerade am Anfang ist das entmutigend, wenn die Menschen, die man als selbstverständlich-sicherer Fels wahrgenommen hat nicht mitgehen. Weil dann ja auch die ganzen Probleme hochkommen, die man früher auf die Krankheit geschoben hat und für die hat man oft keine Copingstrategien.

          Es heißt, die meisten Ehetrennungen zwischen Alkoholkranken und nichttrinkenden Partnern gibt es erst in der Nüchternheit, weil die Veränderungen so weitreichend sind.

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  2. Pingback: Reiche. | Red Skies over Paradise

  3. Pingback: Die Tintenkleckse sehen aus wie Vögel

      • Danke, Elke. Es gibt keine Bezüge darin. Ich habe lediglich eine Phrase aus einem Lied übersetzt, umgestellt und eingewebt (das verlinkte Audio, eigentlich ist der Satz Heaven’s not a place in China), aber es hat keinen Bezug zum Text, da müsste der Protagonistin schon unterstellt werden, dass sie nicht zuhört oder man müsste sehr weit eine Assoziationskette spannen. Das habe ich nicht getan, denn es ist wie alle Kleckse ein Spontantext. Es gibt noch ein Wortspiel, aber das kann ich nicht auflösen. Es ist typsch für mich, dafür muss man aber wissen, dass ich einen bestimmten Kunstgriff fast überall anwende und auch das geschieht automatisch.

        Ich habe Etüden mit direktem Kunstbezug gemacht, aber das ist lange her, da machte lz die noch selber. In den sogenannten Biografie-Etüden hatte ich Künstler besprochen. Die stehen noch auf den Fädenrissen. Momentan sind die nicht öffentlich, da mir Inhalte gestohlen wurden, aber bei Interesse kannst du sie im Dezember anschauen (dann ist der Sachverhalt hoffentlich geklärt) oder du forderst eine Einladung zum Ansehen an, dann kannst du dort auch im November, also jetzt, mitlesen. Ich vermute, du bist irgendwann schon mal da gewesen und bist in Folge keine Unbekannte. Es geht da gerade ganz normal weiter, irgendwann diese Woche wohl auch die Gottgeschenke-Fortsetzungsgeschichte für die Etüden, nur eben öffentlich nicht einsehbar um den Schaden durch den Diebstahl in Grenzen zu halten.

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        • Ich habe es gerade gesehen, Elke, du folgst den Fädenrissen (ich habe nicht die ganze Liste im Kopf). Ich hatte das angeboten, wer will kann im November privat mitlesen. Einfach „klopfen“ wenn du magst (normal das Blog aufrufen, WordPress sagt dir dann was du machen sollst.)

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        • Da haben sich unsere Kommentare wohl gerade überschnitten. Geh klopfen, ich lass dich rein. Ob der Rest sich als illustren Kreis bezeichnen lassen möchte, musst du allerdings mit denen klären 😉

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      • Ich glaube, den muss man in dem Kontext dieses Projektes und der Art wie Silvia erzählt sehen, wenn man das tut und dann auch weiß, dass sie durch das, was sie über Manuel erfährt diese Erinnerungsfetzen an Theo hat, kann einen das auch schweigend zurück lassen, weil man mit ihr fühlt, da beide Männer ähnliche Probleme haben – wenn es auch zwei unterschiedliche Dinge sind – und der eine, ihr bester Jugendfreund, unrettbar verloren, da nicht mehr existent ist, während der andere, während der andere bei ihr dieses Verständnis der Situation vielleicht instinktiv erfasst und sie als eine Art Anker sieht, ohne dass sie eine Chance hatte sich bewusst für diese Rolle zu entscheiden.

        (Etüden-tauglicher Bandwurmsatz)

        Es ist interessant: Wenn ich diese Installments mache schaue ich nicht auf die, die davor waren, das heißt, ich weiß nie wie ich es kongruent machen muss, aber irgendwie ist es das. Da wird nicht viel zu glätten sein, wenn die Geschichte mal fertig erzählt ist.

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  15. Heihei,
    ich wollte auch unbedingt mal wieder mitmachen, ich hatte leider eine ziemlich heftige schreibblockade, weswegen ich auch in letzter Zeit wenig kreatives machen konnte. ich konnte einfach nicht schreiben…. Aber bei diesen Wörtern, zuerst dachte ich doofe Wörter bis ich bemerkt habe das sich in meine Kopf schon eine Geschichte breit gemacht hat, ist der Knoten geplatzt. Ich bin über die 10 Sätze arg raus. Allerdings wollte ich mich auch nicht einschränken, da der Knoten endlich geplatzt ist. Ich hoffe das ist ok, beim nächsten mal halte ich mich auch wieder an die Regeln.
    Aber 100000000 mal Dank für diese Wörter die haben mich wirklich inspiriert und meine Blockade gebrochen.

    https://hatmakerspartyblog.wordpress.com/2017/11/08/blogaktionabc-etueden-45-17/

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