Schreibeinladung für die Textwoche 47.17 | Wortspende von wortgerinnsel

Auf die Wörter der anbrechenden Woche, liebe Etüdenfans, liebe -leser/innen und -schreiber/innen, (und eure Beiträge) freue ich mich. Ich habe zwar immer noch nicht wieder Kino im Kopf, wenn ich sie lese, dazu ist besagter Kopf gerade immer noch mit anderem überfüllt, aber sie machen mir gute Laune. Gute Laune ist schon mal eine prima Voraussetzung für Etüden, die ja dennoch nicht unbedingt fröhlich werden müssen (aber dürfen). Das Leben ist ja auch nicht ständig heiter. Also, ran an die Federn, Kulis, Tastaturen, hier kommen die Wörter für die Textwoche 47.17, gestiftet von Bettina von wortgerinnsel.wordpress.com:

Pissnelke
krümelig
verdrehen.

Wie ihr wisst, gilt es, diese 3 Wörter in maximal! 10! Sätzen unterzubringen. Euren Beitrag verlinkt ihr dann bitte hierhin und/oder (am besten „und“) postet den Link unten in einen Kommentar (oder gleich die ganze Etüde, wenn ihr keinen Blog habt oder es bei euch nicht passt), damit eure Etüde auch ganz sicher von mir, von Bettina und von allen, die es interessiert, gefunden werden kann.

Auch in dieser Woche weise ich wie immer darauf hin, dass die Illustrationen dem kreativen Hirn des wertgeschätzten Herrn lz. entsprungen sind, dem Etüdenerfinder, der nach wie vor mit seiner Artpage unter ludwigzeidler.de zu finden ist. Danke, Ludwig!

Ich habe im Moment zu wenig Zeit für alles. Seht es mir also bitte nach, wenn ich nicht mit der üblichen Frequenz dabei bin (war die letzten Wochen schon so), es liegt NICHT an den Wörtern, ich habe ein Zeitproblem und bin froh, wenn es rum ist.

 

2017_47.17_eins_lz | 365tageasatzaday

 

2017_47.17_zwei_lz | 365tageasatzaday

 

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118 Kommentare zu “Schreibeinladung für die Textwoche 47.17 | Wortspende von wortgerinnsel

  1. Pingback: Die Tintenkleckse sehen aus wie Vögel

      • Ich kannte als Kind kein anderes Wort dafür bzw. lernte später, dass man das synonym verwenden kann. Ist auch jetzt so, das Atelier-Kind und Philipp waren mit Klein-Ludwig (also dem Großneffen vom Handschuhschenker) „Drachen steigen lassen“ und Dolmetsch-Dani teilt mir mit, in der Schule wurden „Windvögel“ gebaut. Vielleicht gibt es regional irgendwo entweder oder als Bezeichnung.

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      • Falls sich das melancholisch nur auf die aus meiner Feder bezieht klar. Meine Mutter hat so gut wie keine erzählte Biographie und alles, was man von ihr weiß spielte eben in ihrer Kindheit in der Zechensiedlung in Vogelheim. Wo sie auch immer ganz gespannt vor dem Fernseher gesessen hat wenn „Kater Mikesch“ gezeigt wurde. Und ich kann eben nur aus diesem Erzählten schöpfen. Über das heutige Ruhrgebiet – wenn ich schon diesen Glasbunker am Hauptbahnhof oder dieses Panoptikum am Porscheplatz in Essen sehe… – könnte ich genau so wenig schreiben wie über das heutige Schwabing, wo ich zuletzt als Kind war.

        Gefällt 2 Personen

        • Könnte davon beeinflusst sein, weil sie zwar weggeheiratet hat und auch wohl aus der Umklammerung ihrer Eltern rauswollte, von dem Ort aber nicht weg und wenn man innerlich nicht weggeht, dann mischt sich das in das, was man erzählt. Das ist bei mir mit Heidelberg so und bei ihr wahrscheinlich so mit ihrer Herkunft, vielleicht auch weil sie irgendwann gemerkt hat, sie kann den Ort ändern, aber dadurch nicht automatisch die Zustände und nicht wusste, dass sie sich ändern muss (gemusst hätte) um die für sie nicht immer guten Zustände zu ändern. Die ganzen schönen Sachen, die man sich so kaufen kann, wenn einen alle kennen, die decken nur zu, die machen nicht heile und irgendwo in so einer inneren Wunde (sinnbildlich) ist vielleicht noch ganz viel Eiter, der nicht rauskann und der mit für den Zustand in dem sie jetzt ist verantwortlich ist. Kein Mensch wird gewollt so.

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  4. Pingback: abc etüden 47/17 – ventilierpartikel

  5. Etüde 47/17, mein Erst-Beitrag. Hier als Kommentar weil ich (noch) keinen Blog habe.
    Pissnelke
    krümelig
    verdrehen.

    „Verklemmte Pissnelke“ hatte er sie genannt.

    Kopflos war sie in den Waschraum gerannt, hatte Wut und Empörung herausgeschluchzt.

    Sie betrachtete sich im Spiegel.

    Das Haar glanzlos und strähnig, der Maskara klebte krümelig mehr zwischen als auf den Wimpern.

    Sie war keine gepflegte Büro-Schönheit wie – ach egal.

    Aber das gab niemandem das Recht, sie anzutatschen, sich bei ihr zu bedienen wie am Regal für Büromaterial.

    Er war die Pissnelke!

    Er hinterließ Flecken auf ihrer Persönlichkeit, ihrer Seele.

    Sie würde sich nicht verdrehen lassen und schweigen.

    Sie atmete durch und ging ohne Umwege zum Chef.

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      • Wenn ich die Wörter kenne, merke ich halt nicht, dass die nicht allgemein bekannt sind *schäm* Ich hätte nie vermutet, dass „Stilblüte“ so ein Fall ist, mir ist nur aufgefallen, das das Wort mehrmals aus meiner Sicht falsch verwendet wurde. Gut, ich werde mich also bemühen.

        Gefällt 5 Personen

  6. Pissnelke… na sowas, lange nicht gehört und es hätte mich auch mehr als gestört, wenn mich einer mit Pissnelke angesprochen hätte :-)
    Wer sagt es zu wem oder über irgendwen, das ist hier die Frage *g*

    Liebe Sonntagabendgrüße von Bruni

    Gefällt 3 Personen

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