Adventsetüden: Wörter gesucht!

Ihr Lieben, dass morgen in einem Monat bereits Heiligabend ist, ist bis eben komplett an mir vorbeigegangen. Wenn ihr ähnlich im Stress steckt, dann wird es euch vielleicht nicht wundern, dass ich mir eine kleine Sonderaktion für die Advents-/Weihnachts-/Silvester-Etüden ausgedacht habe, die euch und mir das Schreib-Leben vielleicht (hoffentlich) ein bisschen leichter machen wird.

Das will ich euch aber noch nicht im Detail verraten, die entsprechende Adventsetüden-Einladung lest ihr am ersten Advent (3.12.) hier. Nur so viel: Bitte spendet mir jetzt in den Kommentaren 3 Wörter für die Vorweihnachtszeit, also für den Advent! (Und keine Angst, Weihnachten kommt auch noch dran.) Ich suche dann aus; Doppelte dürfen sein, wenn ihr meint, das Wort müsste unbedingt in den Topf; die Aktion schließt nächsten Mittwoch (29.11.) um 20:00 Uhr CET.

Ich fang schon mal an:

Weihnachtsmarkt, frostig, umkippen

Bin gespannt auf eure Vorschläge!  :-D

 

Teelichtpyramiden  | 365tageasatzadayQuelle: Pixabay

 

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116 Kommentare zu “Adventsetüden: Wörter gesucht!

  1. Elise (kann als Lebkuchen verstanden werden, aber auch als Name), zinnoberrot, Clown

    *letzteres fällt mir ein weil hier um Weihnachten als er noch lebte Oleg Popov Vorstellungen gab. Mir war das egal, aber es soll Leute gegeben haben für die das so essentiell dazugehört hat wie für einige Drei Haselnüsse für Aschenbrödel.

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      • Lebkuchen ist Advent (ich kenne das nur so, dass die zum Beispiel zu Nikolaus verschenkt werden), zinnoberrot ist Advent und Popov trat vor Weihnachten auf, also inder Adventszeit, wenn du Clown für die Weihnachtswörter möchtest, dann gebe ich dir als Adventswort die Stutenkerle (das gibt es im Dezember nur an Nikolaus).

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        • Du könntest natürlich auch Amazon als Adventswort nehmen (Philipp lässt grüßen), aber ich würde nicht darauf wetten, dass du mit denen dann keinen Stress – noch mehr Advent – kriegst. Hast du „Schneekugel“ schon?

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        • Nein? Ganz modern: Dolmetscherflaute.
          Passiert den Atelier-Kind-Eltern, aber bestimmt auch dem ein oder anderen gestressten Verkaufsmensch oder denen, die ihre Geschenke im Ausland kaufen (hier fahren einige dafür nach Holland).

          Ich werde mich mutmaßlich, würde ich jetzt vermuten, ob es tatsächlich so kommt kann ich nicht sagen aus Advents-, Weihnachts-etc.-Etüden weitestgehend raushalten müssen oder nur sehr dergl-themen-typisch beitragen können.

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        • Du wirst etwas für dich finden, das verspreche ich dir. Und darüber hinaus, ich habe das gestern schon an Elke geschrieben: Du musst verdammt noch mal nicht „fröhlich“ oder gar „lustig“ sein, wenn dir nicht danach ist. Ich würde deine Etüden sehr vermissen.

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        • Ich habe nicht gesagt, dass gar nichts kommt, nur dass ich mich wahrscheinlich weitestgehend heraushalte. Es ist dann mal wieder zu erwarten, dass irgendwer „schlucken muss“, „geschockt ist“ oder was weiß ich wenn was kommt, weil Advent/Weihnachten/Silvester zum Beispiel im Frauenhaus eben nicht unbedingt super entspannt sind. Ebenso wenig in Suchtfamilien oder auch Familien von Menschen wie Theo aus den Gottgeschenken (es gibt Fälle wo so Jungen dann Mädchensachen unterm Baum haben, ist ja nur gut gemeint, damit „sie“ mal schöne Sachen hat oder andersrum also Mädchen Jugendsachen, damit „er“ vernünftige Klamotten hat) etc.

          Ich finde das manchmal schwierig (nicht negativ, nur schwierig) wenn Leute, die meine Themenkreise kennen mir zu der ein oder anderen Sache dann kommunizieren, dass sie überrumpelt oder geschockt sind, weil ich mir dann immer denke mein „Profil“ müsste sich mittlerweile geschärft haben und man weiß, was einen erwartet. Es ist nicht schlimm oder schlecht mir das zu sagen, mich wundert es nur, denn man weiß doch was ich mache. Und irgendeine/r lässt mich fast immer wissen, dass das jetzt aber hart war. Es ist nicht so als hätte ich je was anderes gemacht.

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        • Hm. Ich weiß es ja nicht, aber kann es sein, dass du das kommunizierte Erschrecken überbewertest? Weißt du, auch ich erschrecke manchmal, wenn ich Texte von dir lese, aber ich erschrecke deshalb, weil „die Welt“ so ist und ich das selbst nicht kenne oder so nicht kenne, nicht, weil du es beschreibst.
          Du kannst und sollst es nicht allen rechtmachen, schon gar nicht mir virtueller Person (uns, aber ich spreche sicherheitshalber mal nur von mir), in derem „normalen“ Leben Katastrophen wie Weihnachten im Frauenhaus bisher nicht vorgekommen sind. Ich weiß aber, dass ich heilfroh bin, dass jemand wie du sich die Mühe macht, von der dunklen Seite aus zu schreiben, und mir den Spiegel vorzuhalten: Hallo, es gibt eine Realität, die du nicht siehst, und sie ist möglicherweise schon hinter der nächsten Tür. Daher finde ich deine Arbeit gut und richtig und wichtig, und würde ich sie generell nicht leiden mögen und nicht unterstützen, würde ich dich schlicht nicht lesen. Die Verantwortung, zu wissen, dass du mir vielleicht Schockierendes aufs Brot schmierst, bleibt bei mir.

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        • Ich meine nicht dein Erschrecken, es gibt andere, die schreiben mir ganz anderes, da frage ich mich dann immer warum sie es lesen, wenn sie wissen da sind höchstwahrscheinlich Inhalte drin, die sie runterziehen. (Wahrscheinlich kommt mir sogar Samstag irgendjemand so, obwohl beide Stücke schon mal da waren und ich vorab eindeutig gesagt hab was drinsteht.)

          Damit, dass ich es irgendwem rechtmachen wollte hat das nichts zu tun, es ist nur mühsam wenn immer dieselben Reaktionen kommen.

          Ich kann nicht unter jedes Stück einen Disclaimer packen wie unter das mit der schwangeren Frau letzte Woche. Will ich auch gar nicht. Denn

          Hallo, es gibt eine Realität, die du nicht siehst, und sie ist möglicherweise schon hinter der nächsten Tür. Gut gesagt von dir. Weißt du sinnbildlich du, also nicht du jetzt direkt angesprochen – hundertprozentig was bei der netten Familie in deiner – sinnbildlich – Nachbarwohnung abgeht oder warum die Frau oben drüber nachts immer Licht anhat und sich einschließt, der Junge ein Stockwerk drunter wegrennt wenn er dich sieht, damit er nicht grüßen muss, weil grüßen zu Hause Ärger geben könnte?!

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        • Ach so, in Mikeschs Heimatstadt sollen angeblich Anschlagspläne auf den Weihnachtsmarkt aufgedeckt worden sein, also sind auch

          Hetze (entweder weil jemand hetzen muss oder gegen bestimmte Gruppen), patrouillieren [schreibt man das so?] und nervös

          Adventsworte, die noch keine Klassiker sind. Falls du sie gebrauchen kannst

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        • Dann kennst du auch meine Großaufgabe für die nächsten 30 Tage, oder? Ich bin verpflichtet sicher zu stellen, dass sie zumindest weiß, dass sie sich auf eigene Verantwortung, dass ihr etwas passieren könnte dahin begibt wenn sie unbedingt gehen will. Und du weißt ja wie gut sie „nein“ oder „Lass es“ versteht. Nebenbei habe ich noch den ganzen eigenen Scheiß.

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        • Ja, ich kanns mir vorstellen. Ich kann gerade noch verstehen, dass jemand Warnungen ignoriert und denkt, dass er eh alles besser weiß. Aber HINTERHER dann zu laut herumzuschreien, dass alle anderen daran schuld sind, nur man selbst nicht, das geht über meinen Verstand, egal, wie oft du es erklärst.

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        • Das kann man, glaube ich als geistig normaler Mensch auch nicht verstehen. Das läuft in ihrem Wahn ab, Wenn du sie warnst, also in diesem Beispiel, willst du ihr in ihrer Wahrnehmung etwas Böses. Passiert ihr etwas, willst du ihr aber auch etwas Böses, denn du hast das, was passiert ist ja nicht höchstpersönlich verhindert. Das ist Wahn, das kann man mit Logik nicht begreifen. Einer der meist gesagten Sätze, die mir wenn ich zu Hilfestellen geht gesagt werden ist: „Sie dürfen auf keinen Fall annehmen, dass sie logisch denkt.“ Als ob das grundsätzlich gegen den Frust helfen würde.

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        • Richtig. Ich habe schon in beiden Umfelden gewohnt, wo ich es gewusst hätte und wo ich es definitiv nicht gewusst hätte. Ich weiß genau, was du meinst.
          Was die anderen angeht, die bei dir lesen und erschrecken, dass es vielleicht triggert: Es ist nicht die Schuld des Bäckers, Süßes zu verkaufen, oder? Es ist sein Job, und wer es nicht abkann, muss woanders einkaufen. Die Frage ist doch, wo hört die eigene Verantwortung auf und wo fängt sie an? Ich kann es für dich nicht lösen, klar, aber ich halte eine Menge von Selbstverantwortung.

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        • Ich auch. Aber es gibt immer wieder Leute… So wie auch dieses „Comfort Zone“-Ding an Unis, bla. Angeblich ist das Zeitgeist. Ich sage immer, ich bin zu alt für den Scheiß, mich hat auch keine/r in Watte gepackt. Zeitgeist am A…

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      • Popov: für mich auch.
        Allerdings gibt es Sachen, die „traditionell“ Weihnachten im Fernsehen kommen. Dazu gehören die erwähnten Haselnüsse (eine Aschenputtel-im-Winter-Version), die eigentlich ein DDR-tschechischer Märchenfilm aus den 70ern sind, seit vielen! Jahren um Weihnachten herum bei den Öffentlich-Rechtlichen laufen und eine eingeschworene Fangemeinde haben. (Ich gehöre auch dazu.)
        Wikipedia-Link
        Liebe Grüße
        Christiane

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  2. Drei abventiche Worte gesucht, liebe Christiane:
    Ob mir wohl drei, das ist ja ziemlich viel ‚g‘, einfallen?
    Kinderpunsch, Adventsgedicht, Kerzenlicht oder Kindergesicht

    Liebe Grüße – vier Wochen vor dem Heiligen Abend –
    von Bruni

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