Schreibeinladung für die Textwoche 06.18 | Wortspende von visitenkartemyblog

Die neuen Wörter, liebe Etüdenfans, -schreiber*innen und -leser*innen, machen mir gute Laune, also hoffe ich, dass es euch ähnlich ergeht und sie eure Phantasie aufs Angenehmste beflügeln. Die gute Laune finde ich eigentlich höchst verwunderlich, habe ich mich doch in der verstrichenen Woche meistens lautstark darüber beklagt, dass ein gewisser Herr Husten nebst unerwünschten Anverwandten bei mir zu Gast ist und nicht aufbrechen möchte, was allerdings auch ein kurzer Aufenthalt wäre, nur eine Woche, wo kämen wir denn da hin?!
Bleibe ich also lieber entschlossen bei der guten Laune: Als erstes dachte ich an Ringelnatz, als zweites an Karneval. Meine Einstellungen zu beidem dürften bekannt sein und nicht weiter interessieren; also gebe ich den Ring frei für die Wörter der Textwoche 06.18, gestiftet von Anna-Lena von visitenkartemyblog.wordpress.com, welche lauten:

Unterhemd
knallvergnügt
verzichten.

Wie ihr wisst, gilt es, diese 3 Wörter in maximal! 10! Sätzen unterzubringen, und auch dieses Mal hat sie der werte Herr lz. in Szene gesetzt, vielen Dank, Ludwig!
Euren Beitrag verlinkt ihr dann bitte wie gewohnt hierhin und/oder (am besten „und“) postet den Link unten in einen Kommentar (oder gleich die ganze Etüde, wenn ihr keinen Blog habt oder es bei euch nicht passt), damit eure Etüde auch ganz sicher von Anna-Lena und mir und von allen, die es interessiert, gefunden werden kann.

Herumgefragt in eigener Sache: Auf meiner Etüden-Übersichtsseite gibt es seit Neuestem eine Galerie mit den alten Schreibeinladungen (mit freundlicher Erlaubnis des Herrn lz., klar, sind sie nicht toll?). Ich suche die vom Anfang, als er die noch gehostet hat. Hat noch jemand welche, die ich nicht habe? Ich habe damals zwar regelmäßig mitgeschrieben, aber meine Etüden nicht mit den Etüdenbildern bebildert, daher habe ich bloß ein paar auftreiben können, und Ludwig hat sie auch nicht mehr.

 

2018_06_1_eins lz | 365tageasatzaday

 

2018_06_2_zwei lz | 365tageasatzaday

 

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79 Kommentare zu “Schreibeinladung für die Textwoche 06.18 | Wortspende von visitenkartemyblog

  1. Wenn die Sonne wieder brennt, kann ich auf mein Unterhemd knallvergnügt verzichten, das wars auch schon mit Dichten 🤗
    Dir,liebe Christiane, noch ein Akabradabraweichehustenwunsch in Deinen Sonntag, das Fellknäuel schnurrt ihn Dir auch zu, und herzliche Grüsse, Karin

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    • Bis in Hamburg die Sonne wieder brennt, möchte ich den blöden Husten sicher nicht beherbergen, aber danke, liebe Karin, mein von der Nacht geschaffter Auf-der-Heizung-Penner schnurrt mit zurück
      Liebe Grüße
      Christiane

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    • Ach, die Mumins, die kleine My (aber ich war der Homsa Toft, manchmal der Mumrik) und die sch … Sauferei.(der große Fundevogel lernt und vergisst scheinar im gleichen Maße und hat noch nichtmal selbst gesoffen).
      Eine Etüde zum lieb behalten.
      Natalie

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      • Danke. Bei einem Kind von Alkoholikern muss es nicht unbedingt an FAS oder anderen Folgen liegen mit dem Vergessen, schlechtem Gedächtnis generell oder Teilamnesien, das kann – Betonung auf KANN – auch durch psychische Komponenten (Schutzmechanismen) kommen, gibt es auch Fälle. Was es nicht besser macht. Die sind nochmal anders als die erwachsenen Kinder, denen ein großer Block der Erinnerung fehlt. Ich hatte als Kind Angst vor den Mumins, aber mich gruselten auch die Barbapapas und die sind eigentlich toll. Bei Graf Zahl in der Sesamstraße wollte ich immer weg, aber vor dem hatten viele Kinder Angst. Blöd nur, dass mein Opa aus der Gegend kam und deshalb keiner verstanden hat warum ich Graf Zahl nicht supertoll fand.

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  6. Das Wort Unterhemd verbindet sich bei mir immer mit Feinripp und Bildern aus der „Frühzeit“ des modernen Tourismus, also als ganz Deutschland in den 50er und 60er Jahren zuerst nach Italien und später nach Spanien zum Campen fuhr. Da habe ich mich immer für die deutschen Männer, die in ihren Feinripp-Unterhemden auf dem Zeltplatz herumliefen oder selbst derart frei in Restaurants saßen, fremdgeschämt. Deswegen hier eine kleine Rückbesinnung an diese Tage in Form eines Gedichtes. Es muss ja – im Sinne der damaligen Urlaubsphilosophie – nicht immer alles Tiefgang haben.

    Unterhemd
    knallvergnügt
    verzichten

    Warum denn verzichten?
    Nach dem dritten Bier
    wird’s doch erst schön!
    Wenn wir dann im weißen
    Unterhemd kugelbäuchig
    knallvergnügt und nicht allein
    an unserem Grill so steh’n,
    die runden Würstchen dreh’n
    vom Rind und vom Schwein
    (was sonst soll’s denn sein?)
    und uns die Zunge lecken
    und den Rauch schon schmecken!
    Für die Damen von dem süßen Wein!
    Damit sie schön gesprächig
    und schlagfertig uns beweisen,
    dass das Leben bei allem Gedröhn
    nur mit ihnen eine rechte Zier!
    Das wollt‘ salbungsvoll ich hier berichten!

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    • Ha, derartige Grillhelden kenne ich auch. Gruselig schön! Bei uns waren das Grillfeste in den jeweiligen Gärten, Nachbarschaft inklusive. Sehr kalorien-, alkohol- und lehrreich!
      Schön, dass du dich wieder hast verführen lassen!
      Liebe Grüße
      Christiane

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    • Feinripp und eine gehörige Portion Alkohol bei den Damen und Herren aus Ländern, in denen Alkohol unerschwinglich ist – auch mein Kopfkino denkt gleich an solche Urlaube :lol: !

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  9. Diese ganzen Einladungen zu den Etüden von Ludwig sehen wunderbar aus auf deiner Seiet, auf der du sie zusammen gestellt hast. Wahre Kunstwerke. Du bist eine gute Etüden-Pflegerin und -Verwalterin, liebe Christiane. Leider kann ich auch keine älteren mehr beisteuern, die ich habe, hast du auch. Liebe Grüße, Marion

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        • Ich möchte mich hier gern anschließen. Sehr schön diese Übersicht, und die gesammelten lz-Werke ein besonderer Genuss. Ich habe mal bei mir nachgeschaut, leider habe auch ich anfangs die Einladungskarten nicht kopiert und kann also nichts Neues beisteuern..

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        • Da geht es dir wie mir. Kannst du dich denn vielleicht noch an Mitschreiber der ersten Stunde erinnern, bei denen man vielleicht mal schauen gehen könnte? Mir fällt auf Anhieb bloß Frau dergl ein, aber die umgeht Grafiken ja, wo sie nur kann.
          Danke fürs Nachschauen auch an dich!
          Liebe Grüße
          Christiane

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  11. Mitschreiber der ersten Stunde: Ich erinnere mich an westendstories als eine der ersten Wortspenderinnen, aber deren Grafik hast du schon: https://westendstorie.com/2017/03/06/abc-etueden-die-10te/, mickzwo hat auch früh gespendet, aber ich weiß nicht mehr wann und ob der aktiv mitgemacht hat.

    Ansonsten war das doch eher ein Kreis Ludwig, du, Gerda (glaube ich), Anna-Lena, noch ein oder zwei Leute und ich. Ich kann mich noch erinnern, dass mir von Leuten, die ich versucht hatte zu ermutigen weil sie sich nicht trauten kommuniziert wurde, man fände das elitär, weil es alles Blogs aus irgendwelchen kunstverwandten Ecken waren. Die meisten heutigen kamen doch erst dazu, als du übernommen hast.

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    • Mick war in Woche 14 der Spender, die Illus sind alle da. Im Grunde suche ich nach einstelligen Illus, und ich bin schon die Suchmaschinen-Bildersuche durch, ich glaube, was online steht und irgendwie mit „Etüden“ getaggt war, habe ich. Andererseits gibt es immer noch Leute, die bessere Tricks kennen.
      Und ja, ich hab auch an das Simple gedacht: Ich hab gefragt :-D
      Danke fürs Mitdenken. Ich fand uns gar nicht so elitär, wobei Ludwig eh immer nur das gemacht hat, worauf er gerade Lust hatte …
      Liebe Grüße
      Christiane

      Gefällt 1 Person

      • Ich fands auch nicht „elitär“, aber ich bin eben damals diverse Mal von Leuten in Kenntnis gesetzt worden, dass sie es elitär fanden, denn es ging eben von diesem sehr etablierten Kunstblog aus und alle die da waren waren irgendwie schon mal in ihren Blogs literarisch aufgefallen – das kann einschüchtern, das glaube ich den Leuten schon. Ludwig hat schon ein eigenes Verständnis von Dingen und das ist auch gut, aber gerade Leute, die mit Künstlermenschen nie was zu tun haben/hatten oder aus der Kreativecke kommen können da Kastendenke reininterpretieren. Passiert mir auch, habe ich letztens erst wieder als als „verkopft-akademische Konzeptschranze“ betiteln lassen müssen, weil meine Sachen oft nicht sofort durchschaubar sind.

        Was ich noch weiß ist, dass es in den ersten Wochen zwei oder drei Mal Spenden gab von Leuten aus Ludwigs Offlinezirkel, aber das hat nichts damit zu tun, dass die Grafiken nicht mehr existent zu sein scheinen.

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