Schreibeinladung für die Textwoche 09.18 | Wortspende von bodenlosz

Diese Woche, liebe Etüdenfans, -schreiber*innen und -leser*innen, wird es wieder regional, dieses Mal erfreulicherweise norddeutsch – wenn besagtes Wort weiter südlich bekannt ist, möge man mir das bitte kundtun. Und auch diese Woche habe ich noch keine Ahnung, wie diese Wörter in einer Mini-Geschichte zueinander finden sollen, aber das wird sich schon noch einstellen, was das angeht, mag ich Herausforderungen, ihr ja auch. Und begrüßt bitte eine neue Wortspenderin in unserer Runde: die geschätzte Nina Bodenlosz mit ihrem Bodenlosz-Archiv!

Dies sind also die Wörter der Textwoche 09/18, sie lauten:

Sonnenkollektoren
bräsig (Bedeutung bitte hier und hier nachlesen)
pürieren.

Auch das Kleingedruckte bleibt gleich: Diese 3 Wörter sind in maximal! 10! Sätzen unterzubringen, auch dieses Mal stammen die Illus aus der Kamera/Feder des werten Herrn lz., vielen Dank, Ludwig!
Euren Beitrag verlinkt ihr dann bitte wie gewohnt hierhin und/oder (am besten „und“) postet den Link unten in einen Kommentar (oder gleich die ganze Etüde, wenn ihr keinen Blog habt oder es bei euch nicht passt), damit eure Etüde auch ganz sicher von Nina und mir und von allen, die es interessiert, gefunden werden kann.

 

2018_09_1_eins lz | 365tageasatzaday

 

2018_09_2_zwei lz | 365tageasatzaday

 

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48 Kommentare zu “Schreibeinladung für die Textwoche 09.18 | Wortspende von bodenlosz

  1. Pingback: Die Tintenkleckse sehen aus wie Vögel

  2. Ad-hoc kam mir nur eines meiner Lieblings-Hassthemen auf Schulhöfen.

    Eine Fußballerin und ihr „Jungsranzen“, ihre Mutter und deren Erzählung, dass die Kinder früher noch nicht so bräsig wegen der Farbe waren:

    https://alpinerot.wordpress.com/2018/02/25/846/

    (Ich kenne bräsig u.a. als Synonym für „doof“. So hat es eine frühere Kollegin aus Karlsruhe gebraucht, aber ich weiß nicht ob es dort so verbreitet ist.)

    Ach so: Orange ist verdammt noch eins eine neutrale Farbe, für alle Geschlechter gleich passend! Wenn man schon so argumentieren muss…

    dergl, deren Ranzen früher ein grünes „Jungenmodell“ mit Schiff drauf war

    Gefällt 2 Personen

      • Man kann es ja in dem Kontext der Geschichte auch mit der „unflexibel“- oder „schwerfällig“-Bedeutung nehmen, so ist das ja nicht. Das war früher eben egal welche Farbe der Tornister hatte – wir hatten, wie schon mal gesagt, stattdessen die Markenkriege – und wenn da ein Mädchen orange, beige (gab es auch), blau, grau oder schwarz-gemustert hatte, dann war das eben so Hauptsache es war Scout, und nicht so wie jetzt, Kind geht mit Ranzen über den Hof, dessen Motiv oder Farbe vorwiegend ein und in dem Fall das andere Geschlecht ansprechen soll und es gibt Hänseleien. Wir waren da früher offener. Rosa ging auch damals nicht als Junge, aber pink war wirklich nicht so selten und Mädchen mit blauen Ranzen gab es en masse.

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  3. Pingback: Sonnenkollektoren – bräsig – pürieren | Christa Hartwig's Blog

  4. Ich will das eigentlich nicht zur Gewohnheit werden lassen, meine etüden schon am frühen Sonntagmorgen zu schreiben, aber die anstehenden drei Begriffe schienen mir so herausfordernd, dass ich es für besser hielt, nicht allzu lange damit zu spielen, um die Sache nicht zu verkomplizieren. Hier das Ergebnis des Früh(denk)Sports:
    https://christahartwig.wordpress.com/2018/02/25/sonnenkollektoren-braesig-puerieren/
    Dir, liebe Christiane, wieder mein herzlicher Dank fürs Lenken der Etüden-Geschicke, und ebenso Dank an Frau bodenlosz und Herrn lz.
    Einen sonnigen Sonntagmorgen wünscht in die Runde
    Christa

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  5. Pingback: gha. | Red Skies over Paradise

  6. Ich freue mich, dass ihr diese Woche mit meinen Wortspenden spielt!
    Für mich (eigentlich aus Süddeutschland kommend) kann bräsig auch etwas von „sperrig“ im positiven Sinne haben. Also eigensinnig und nicht stromlinienförmig. was manche dann durchaus wiederum als dumm und unflexibel wahrnehmen. Es ist ein vieldeutiges Wort und das mag ich daran.
    Ich bin gespannt, was weiter so entsteht und püriere bräsig Sonnenkollektoren.

    Gefällt 5 Personen

  7. Pingback: Vernissage | Wesentlich werden

  8. Pingback: Sonne sammeln | Das Bodenlosz-Archiv

  9. Pingback: abc-etüde Textwoche 9/18 | Meine literarische Visitenkarte

  10. Pingback: abc-Etüde: Das Monopol – Mein Name Sei MAMA

  11. Ich versuch’s wieder einmal mit einem Gedicht:

    Zauberlehrling

    Strahlendes Licht über Sonnenkollektoren
    fern aus dem All in unsere Welt geboren
    beleuchtet auch des bräsig‘ Kohl Gesicht.
    Ich halte es für ‘ne heil’ge Pflicht,
    so sprach der Meister zu dem Sohn
    nicht ohne zwinkernd beißend‘ Hohn:
    Ruf mir Lottes Stab herbei und dann nicht zieren
    kannst du flott ihn selber mal pürieren!

    Gefällt 8 Personen

      • Ja, den Kohlkopf pürieren. Und der Zauberstab, der so etwas in der Küche möglich macht ist ein Passierstab. Neben dem Pürierstab gibt es auch die weithin bekannte Pürier Vorrichtung unter dem Namen „Flotte Lotte“.
        Die Flotte Lotte habe ich hier einfach mal zu einem (Passier)Stab gemacht, damit ich einen Zauberstab bekomme, der einen gestandenen Kohlkopf mal ratzfatz in eine andere Konsistenz versetzt, so wie die Sonnenkollektoren das Licht in Strom und dadurch wieder zurück in Licht verwandeln können. Und zu einem Zauberstab gehört natürlich ein Zauberlehrling und ein Meister, der seine Sache vielleicht nicht ganz so ernst, sondern etwas spöttisch, sarkastisch sieht. Das war so in meinem Kopf und damit bin ich das ganze Wochenende schwanger gegangen.

        Also bitte nicht alles von mir bierernst nehmen!
        LG Werner

        Gefällt 2 Personen

        • Aaaaaach, die „flotte Lotte“! Irgendwas kratzte in meinem Hinterkopf, aber kam nicht raus. Na, danke jedenfalls für die großzügige Aufklärung. Wahrscheinlich ist der besagte Schlauch eingefroren …
          Liebe Grüße, nichts für ungut
          Christiane, nordisch bräsig ;-)

          Gefällt mir

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