Schreibeinladung für die Textwoche 20.18 | Wortspende von Christa Hartwig

Es war eine besch… Woche, liebe Etüdenfans, -schreiber*innen und -leser*innen, so schlimm (bei mir), dass ich zum ersten Mal seit Bestehen der Etüden nicht zum Schreiben gekommen bin (glaube ich jedenfalls), oder, noch schlimmer, dass mir nichts einfiel, was mein innerer Zensor auch nur einigermaßen abgenickt hätte. Okay, auch die nächsten beiden Wochen werden noch hektisch (#DSGVO, aber nicht nur), dennoch hoffe ich, dass ich dann wieder an Bord bin. Ich hoffe auch, dass es euch besser erging. Sollte ich bei irgendwem nicht zum Lesen/Kommentieren vorbeigekommen sein, sorry, keine böse Absicht … es geht gerade einfach nicht.

Aber es ist Sonntag und wir haben eine frische (und ziemlich inspirierende) Wortspende, wie ich finde. Die Wörter für die nun folgende Textwoche 20.18 stammen von Christa Hartwig (christahartwig.wordpress.com) und lauten:

Kusshand
formvollendet
anpeilen.

 

Wie immer bin ich sehr neugierig, was euch dazu einfällt. Wie immer, ihr wisst: Diese 3 Wörter bitte in maximal! 10! Sätzen unterbringen! Wie immer stammen die Illustrationen von dem werten Herrn lz., vielen Dank, Ludwig!
Euren Beitrag verlinkt ihr bitte wie gewohnt hierhin und/oder (am besten „und“) postet den Link unten in einen Kommentar (oder gleich die ganze Etüde, wenn ihr keinen Blog habt oder es bei euch nicht passt), damit eure Etüde auch ganz sicher von Christa und mir und von allen, die es interessiert, gefunden werden kann.

(Eine Frage an die Naturwissenschaftler oder alle, die so was halt wissen: Wie lange dauert es, bis ein (relativ frisch erneuertes) Kupferdach wieder in seinem (lieb gewordenen) Grün erstrahlt? Öffentliches Gebäude, Innenstadt.)

 

 

2018_20_1_eins lz | 365tageasatzaday

 

2018_20_2_zwei lz | 365tageasatzaday

 

80 Kommentare zu “Schreibeinladung für die Textwoche 20.18 | Wortspende von Christa Hartwig

  1. Ich bin in einer etwas pauserigen Stimmung, wie du sicher gemerkt hast.
    Einerseits ist mir das Wetter zu schön, um am PC zu sitzen, andererseits fordert das reale Leben gerade viel und die unselige DSGVO steht auch an und beschäftigt mich, nicht doch ganz mit dem Bloggen aufzuhören …

    Trotzdem einen guten Sonntag und baldige Entspannung für dich,
    Anna-Lena

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  2. Pingback: Treffsicher. | Red Skies over Paradise

  3. Hallo liebe Christiane, wieder tolle Wörter, aber ich kann noch keinen neuen Text anpeilen, der wäre nämlich nicht formvollendet, also pausiere ich noch ein wenig… Dir und dem Fellträger schicke ich ein paar positive Sonntagswünsche – alles wird gut… nach dem Tief kommt bekanntlich wieder ein Hoch…. wünsche ich euch zumindest.
    Zu deiner Frage: zwischen 5 und 35 Jahren ;) Es geht ja nicht über Nacht, ist ein chemischer Prozess, welcher durch die bessere Luftqualität langsamer voranschreitet. Je steiler das Dach, desto länger dauert es, bis sich die schützende Patina bildet. Kann man künstlich beschleunigen, kostet aber mehr. In Meeresnähe könnte es auch ein wenig schneller gehen, als im Landesinneren, aber das ist geraten.
    Gerade die Kirchen mit den Steildächern benötigen teils Jahrzehnte.
    Mit Kusshand nach HH,
    Mr. autopictus.

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    • Formvollendete Grüße auch an dich, Herr autopict, wie schön, dass du wieder mal durchrauschst! Und vielen Dank für die Beantwortung der Frage, dann, fürchte ich, wird es länger dauern, das Dach ist steil. (Guckst du: Bremer Rathaus. Meine Bremer Freundin, mit der ich auf dem Hafengeburtstag war, erzählte mir, dass das Rathaus „entgrünt“ worden sei und sie es so hässlich fände. Und wollte dann, natürlich, wissen, wie lange sie den Anblick denn jetzt ertragen müsse. 35 Jahre ist eine harte Strafe.)
      Ebenso mit Kusshand und den Süden anpeilend
      Christiane

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  4. Pingback: ABC-Etüden – die perfekte Ballnacht | la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

  5. Darf ich fragen, was Deinem armen Fellträger fehlt?
    Ich bin sehr besorgt, liebe Christiane

    Ganz herzlich, Bruni, die jedes noch so kleinste Mijauen hört…

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  6. Pingback: Supergirl – Blätterflug Gedankenschnuppen

    • Ich liebe Hamburg für diese Dächer auch, und ich hoffe, sie kommen noch recht lange nicht auf die Idee, dort Hand anzulegen!
      Eine schöne neue Woche auch dir, und danke für die guten Wünsche!
      Liebe Grüße
      Christiane

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    • Nicht zum Tanz auffordern zu müssen, war einer Hauptgründe, warum ich froh war, kein Junge geworden zu sein.
      LG Christa

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        • Ich bin in Berlin vor einer nicht nur gefühlten Ewigkeit mal in so ein Café gegangen, wo grundsätzlich Damenwahl war. Was für eine blöde Idee. Und als ich dann endlich einen Mann aufgefordert habe, konnte der sich den Spruch nicht klemmen, er habe schon gedacht, es gäbe keine mutigen Frauen mehr. Mir wäre es nie in den Sinn gekommen, so etwas zu einem Mann zu sagen. Einfach nur grauenhaft!

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  7. Herzlichen Dank, liebe Christiane, dass du trotz deiner Belastungen die abc.etüden am Laufen hältst. Dem Fellträger alles Gute!
    Ich hatte in letzter Zeit viel um die Ohren, war wieder mal auf einem Schreibseminar und war vorher neben der Arbeit mit Geschichten für Conbücher beschäftigt, die deutlich länger waren.
    Heute wachte ich weit genug auf, um eine kleine Etüde schreiben zu können.
    https://blaetterfluggedankenschnuppendotcom.wordpress.com/2018/05/13/supergirl/

    Wie macht man eigentlich eine Wortspende?

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    • Schön, dass du wieder mal dabei bist!
      Wortspende: Du bekundest dein Interesse, gefragt zu werden, und gibst mir damit deine (jederzeit widerrufbare) Erlaubnis, dich anschreiben zu dürfen (verdammte DSGVO), dann nehme ich deine Mail-Adresse, die du mir in den Kommentaren hinterlässt, mit auf in den Pool derer, die ich anschreibe, wenn ich wieder mal Wortspender suche. Sicherheitshalber muss ich dich darauf hinweisen, dass ich nicht verspreche, dass du dabei sein wirst, das tue ich nie. Und ja, regelmäßiges Mitschreiben erhöht die Chancen. Nach der gerade laufenden Runde kommt eine Sommerpause, also werde ich zum Frühherbst das nächste Mal um Wortspenden bitten. Das nur mal ganz kurz.
      Liebe Grüße
      Christiane

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  8. Pingback: abc-etüden … | wortgeflumselkritzelkram

  9. Liebe Christiane,
    blöderweise war ich davon ausgegangen, dass du mir eine Mail schreibst, wenn ich an der Reihe bin. Ich hätte es sicher irgendwie geschafft, hier zwischendurch ein bisschen Feedback zu geben. Nun war ich die ganze Zeit nicht online, und bitte um Nachsicht. Deinem Stubentiger geht es hoffentlich inzwischen besser. Ich denke an Euch und versuche, mir noch vor dem Wochenende zu meiner eigenen Wortspende den passenden Grauton einfallen zu lassen.
    Liebe Grüße
    Christa

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    • Liebe Christa,
      ich habe dir am Anfang, als ich die Termine geplant hatte, eine Mail mit der Woche geschickt (Datum und Uhrzeit auf Wunsch, falls du sie suchen willst), und mich dann darauf verlassen, dass das alles schon irgendwie in Ordnung geht, denn schließlich bist du ja (eigentlich) regelmäßig hier.
      Das hat wohl nicht so ganz geklappt, das tut mir sehr leid.
      Liebe Grüße
      Christiane

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      • Liebe Christiane, Asche auf mein Haupt! Diese Mail ist mir tatsächlich durchgerutscht. Und das beweist mir mal wieder, dass man eben schlecht nur so nebenher bloggen kann. Ente oder Trente, und es sieht sehr nach Trente aus.
        Mit meinem Bedauern sende ich dir liebe Grüße.
        Christa

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  10. Pingback: Kata-Strophen (abc-Etüde mit Zwergen) | GERDA KAZAKOU

  11. Ich will der regen Beteiligung auch folgen, u.z. unter dem Titel „Aufgabe“:

    Aufgabe

    Mit Kusshand auf sich nehmen
    Wortbilder zu bauen,
    Gedanken in Szene zu setzen
    und formvollendet in Christianes Blog zu senken.

    Anpeilen jeden einzelnen Vers:

    alle Worte noch einmal überdenken,
    alte Bedeutungen neu besetzen,
    und sich immer wieder trauen,
    nicht wegzulaufen vor Problemen.

    LG Werner

    Gefällt 4 Personen

  12. Pingback: Wiedersehen | abc.etüden | Irgendwas ist immer

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      • Ja, ich mag seine Zeichnungen auch sehr, finde sie Vorzeichnungen zu vielen bekannten Gemälden sehr interessant, weil sie verschiedene Überlegungen zeigen, und habe mir gerade antiquarisch ein Buch zu seinen Illustrationen bestellt, denn bevor Hopper als Maler erfolgreich wurde, hat er seinen Lebensunterhalt als Illustrator (auch für Pulp Fiction) verdient. Persönlich gefallen mir besonders einige Aquarelle in Grautönen – impressionistisch mit einer verblüffend fotorealistischen Wirkung.

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