Schreibeinladung für die Textwoche 26.18 | Wortspende von wortgeflumselkritzelkram

Nachdem ich gefühlt die gesamte letzte Woche, liebe Etüdenfans, -schreiber*innen und -leser*innen, gedanklich um den „Ödipuskomplex“ gekreist bin, den uns Frau Myriade ins Nest gelegt hatte, bin ich mehr als froh, euch heute etwas ganz anderes präsentieren zu können, das uns ebenfalls (hoffentlich) so in Wallung versetzen wird und auch in einem Nest liegen könnte …

Aber lasst mich vorher noch erzählen, dass die Wörter der nun beginnenden Textwoche 26.18 von Frau Flumsel (die nie so heißen wollte) und ihrem Blog Wortgeflumselkritzelkram gespendet wurden. Leider hat sie aus einigen guten Gründen zurzeit das Bloggen unterbrochen, aber ich bin ziemlich zuversichtlich, dass sie in dieser Woche hereinschaut. Ihre Wörter lauten:

Drachenei
altbacken
knallen.

 

Wie immer, ihr wisst: Diese 3 Wörter bitte in maximal! 10! Sätzen unterbringen! Auch diese Woche stammen die Illustrationen von dem werten Herrn lz., der offensichtlich an einer Bäckerei vorbeikam und nicht widerstehen konnte, vielen Dank, Ludwig!
Euren Beitrag verlinkt ihr bitte wie gewohnt hierhin und/oder (am besten „und“) postet den Link unten in einen Kommentar (oder gleich die ganze Etüde, wenn ihr keinen Blog habt oder es bei euch nicht passt), damit eure Etüde auch ganz sicher von Frau Flumsel und mir und von allen, die es interessiert, gefunden werden kann.

 

2018_26_1_eins lz | 365tageasatzaday

 

2018_26_2_zwei lz | 365tageasatzaday

 

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57 Kommentare zu “Schreibeinladung für die Textwoche 26.18 | Wortspende von wortgeflumselkritzelkram

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  7. Drachenei habe ich sofort mit China in Verbindung gebracht und knallen mit Schießerei und Umsturz. Und darum ist es bei mir wieder mal „politisch/geschichtlich“ geworden:

    Irrweg

    Aus den Schattenländern des Gelben Kaisers
    trat Mao stark und wollend einst hervor,
    durchschwamm den Jangtse mit viel Mut,
    folgte feuerspeiend nur dem einen Ziel:
    die Verelendung der ausgesaugten Massen
    von Korruption und Massaker zu durchtrennen
    und sich dem umfassenden Würgegriff
    der gerüsteten Kolonialmächte zu entziehen.

    Drachenei hieß die Parole für die Kämpfer,
    die sich der Verfolgung Chiang Kai-shek’s entzogen.

    Wir knallen uns in die Kulturrevolution!,
    so sprach der Große Vorsitzende vor dem Langen Marsch,
    räumen auf mit altbackenen Traditionen,
    und errichten eine bessere Welt für Alle
    in Gerechtigkeit und Himmlischem Frieden!

    Wie uns die Geschichte dennoch lehrt
    und Sartre es auch anschaulich beschrieben:
    auch die Mächtigen können sich am Ende
    den Zwängen des Räderwerks nicht entziehen.

    Gefällt 4 Personen

    • Ach Mensch, Werner, eine bessere Welt für alle, Gerechtigkeit und himmlischer Frieden! Und was ist daraus geworden, nicht nur in China? Gemetzel, Tod und Leid allerorten. Große Ideen haben es nicht leicht, und das Räderwerk, ja, das Räderwerk … Wir könnten aus der Geschichte lernen, aber tun wirs?
      Skeptische Grüße
      Christiane

      Gefällt 1 Person

      • Man hat den Eindruck: nein, wir lernen nur wenig aus der Geschichte, denn die millionenfach Toten, die auf der Strecke geblieben sind bei den Conquistadores, den Glaubenskriegen, Hitler, Mao, Idi Amin, ….. erzählen eine andere Geschichte.

        Ich glaube vor ca. 30 Jahren hatte ich schon einmal ein paar Zeilen dazu geschrieben, von Führern, die sich dann, als es kritisch wurde, abgesetzt haben:

        Somoza, Amin, Nixon, Peron, (Wilhelm II) …

        Er schiebt eine Bugwelle von Toten vor sich her,
        den Kurs gibt er nicht auf,
        ein Ziel im starren Auge,
        stampft er durch ein blutend Meer.
        Ein Leck zwar schon geschlagen,
        er dichtet schnell die Schotten ab.
        Zerfetzte Leiber spülen übers Deck,
        den Steuermann zwingt er ins Ruder fest.

        Der Ausguck sieht ein letztes Eilend nahn,
        rette sich wer kann!

        Der Käpt’n springt als erster über Bord.

        Fazit:
        Alle Wege nach oben sind steinig und dauern länger, als in einer Generation sehnlich erwartet wird. Und die Möglichkeiten gegen solch geballte Macht sind eigentlich sehr begrenzt und müssen auch meist mit dem Leben bezahlt werden.

        Gefällt 1 Person

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  9. Mich macht das auch nicht glücklich, liebe Christiane, weil die Führer, die sich gegen eine Macht profiliert haben, am Ende dann auch nicht anders sind, als die, die sie bekämpft haben.
    Ich habe das selbst während der Jahre, wo ich im Iran gelebt habe, erlebt. Der Schah verjagt, aber die Mullahs, die dann an die Macht kamen, hatten noch tiefere Taschen.
    Aber trotzdem müssen wir die Fahne hochhalten. Auch wenn jede Generation wieder neu lernen muss. Es gibt ja auch positive Beispiele: nimm nur die Versöhnung mit dem „Erzfeind“ Frankreich. Es brauch hat alles viel, viel Zeit. Und was sind schon 60 Jahre z.B., so kurz ist es erst her, dass meine Mutter noch ein Kopftuch trug, und 50 Jahre ist es her, dass eine Frau selbst ein Konto bei der Bank eröffnen durfte. (Hab ich glaube ich schon mal an anderer Stelle erwähnt).
    Wie der Volksmund so sagt: Gut Ding braucht gut Weil.

    Eine andere Lösung habe ich auch nicht. Nur die Zuversicht und das Vertrauen in die Zukunft.

    LG Werner

    Gefällt 1 Person

    • Ja, wir müssen die Fahne hochhalten, gerade jetzt, wo sie ausnehmend unpopulär zu sein scheint. Und auch ja, es kostet viel Zeit, manchmal reichen 60 Jahre nicht aus und man muss immer wieder von vorne beginnen.
      Du hast Vertrauen in die Zukunft. Das ist gut zu hören, mir geht es immer mehr verloren, und ich mag das gar nicht, ich sehe auch lieber das Konstruktive.
      Liebe Grüße
      Christiane

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