Schreibeinladung für die Textwoche 29.18 | Wortspende von violaetcetera

Ich bin ja mal sehr gespannt, liebe Etüdenfans, -schreiber*innen und -leser*innen, was ihr/wir (ich nehme mich da nicht aus) aus den Wörtern der nächsten Woche macht/machen. In wie viele Richtungen man ein Wort interpretieren kann, hat mich schon immer fasziniert. Früher nannte man das „Teekesselchen“, mit so vielen Bedeutungen wie möglich, kennt/kanntet ihr das auch (lest mal hier aus halbwegs aktuellem Anlass)? Na, egal.
Die Wörter der nun folgenden Textwoche 29.18 hat uns (erstmalig! Hurra!) Viola (violaetcetera.wordpress.com) zum Spielen überlassen. Sie lauten:

Kernschmelze
grün
wegwerfen.

 

Ankündigung: Das Etüdensommerpausenintermezzo tobt ab Anfang August los und geht bis Anfang September. Soll heißen, ich habe noch für die Wochen 29 (diese) und 30 Wörter, und dann, ja dann … ich melde mich rechtzeitig vorher, denn NATÜRLICH brauche ich eure Hilfe! Wer nachlesen will, was wir letztes Jahr in selbigem getrieben haben, kann das HIER tun.
Etüden-Disclaimer: Nach wie vor gilt, dass diese 3 Wörter bitte in maximal! 10! Sätzen unterzubringen sind. Wie gewohnt stammen die Illustrationen von dem werten Herrn lz., vielen Dank, Ludwig!
Euren Beitrag verlinkt ihr bitte wie gewohnt hierhin und/oder (am besten „und“) postet den Link unten in einen Kommentar (oder gleich die ganze Etüde, wenn ihr keinen Blog habt oder es bei euch nicht passt), damit eure Etüde auch ganz sicher von Viola und mir und von allen, die es interessiert, gefunden werden kann.

 

2018_29_1_eins lz | 365tageasatzaday

 

2018_29_2_zwei lz | 365tageasatzaday

 

 

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55 Kommentare zu “Schreibeinladung für die Textwoche 29.18 | Wortspende von violaetcetera

  1. Der neue Chef oder Es gibt Eis:

    https://alpinerot.wordpress.com/2018/07/15/1026/

    Ich kann dir/euch die Karte dazu in einen Kommentar setzen, allerdings stellt der Link automatisch die Grafik da und ich weiß nicht welche Daten die außer der IP-Adresse zieht oder ob sie das tut. Christianes Entscheidung.

    (Das Kind kam letztens mit einer Packung Brauner Bär und aufgrund der Gebärde als es um dessen Kern ging, ist Kernschmelze für mich gerade noch untrennbar mit Karamellkern von Retro-Stileis verbunden, sorry.)

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      • Ich fand Brauner Bär als Kind widerlich. Ich habe auch beim ersten Relaunch in den Nullerjahren den Hype nicht verstanden. jetzt gehen die eigentlich. Ich war immer Team Dolomiti (außer als Waldmeister durch Stachelbeere ersetzt wurde, die fand ich eklig). Grünofant habe ich nicht mehr mitbekommen, soll aber ziemlich beliebt gewesen sein.

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        • Grünofant kenne ich nicht, Dolomiti mochte ich allerdings auch nicht. Wobei ich sagen muss, dass ich der Typ für Kugeleis vom Italiener bin und alles andere nur als Notlösung erachte. (Okay, mein erstes Kugeleis gab es beim deutschen Bäcker, aber nur so das Prinzip.)

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        • Mein Vater hatte irgendeinen Deal mit irgendeinem Lieferanten oder Weiterverkäufer, wir bekamen Langnese kistenweise nach Hause geliefert. Das beste waren die Bruchkartons. Die wurden so wie in der Etüde an die Kinder verschenkt, weil die sonst vernichtet werden müssen und dann hatte man plötzlich ganz viel Eis. dergl, 4 Jahre: „Du, Martina, ich habe 12.000 Mini-Milk, willst du eins?“ (Natürlich nicht 12.000 de facto, als 4-jährige war das für mich aber die nächstliegende Zahl für einen ganzen Karton voll Eis, den meine Eltern nicht wollten, weil sie Vanille nicht mochten.)

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      • Mir kommt es eigentlich anders vor: Gerade bei Fertigeis (Langnese etc.), jahrelang immer dasselbe. Zehn verschiedene Magnumsorten machen das Sortiment nicht annähernd so breit und interessant wie vor 20-30 Jahren, wo es in jeder Saison auch mal Zugänge gab. (Tom und & Jerry 1985-86 fand ich klasse, später in den 90er Jahren die Sky-Riegel, das einzige, das ich neben Dolomiti uns Split heute noch mag ist das dunkle Magnum, 70% Kakao oder so hat das, der Rest… :( Ich muss gezwungener Maßen viel Eis essen – Speiseröhre und Mundhöhle frosten, dann ist das Essen nicht so schmerzhaft, entsprechend kenne ich mich etwas aus.)

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  5. Dankeschön für dieses herzliche Willkommen. :-)
    Schon seit einer Weile kribbelte es mir in den Fingern, und nun am Wochenende konnte ich dieses Kribbeln nicht länger ertragen, denn es hatte sich zum Jucken ausgeweitet.
    Die Beseitigung des Juckreizes hat mir tatsächlich Spaß gemacht. Geht es euch auch so, dass ihr völlig erstaunt seid, was eure Fantasie aus drei Worten machen kann?

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    • JA! Also mir. Am Anfang hat es mich noch mehr überrascht als jetzt, inzwischen betrachte ich es als ein Kennzeichen einer guten Geschichte, wenn am Ende was anders ist, als ich es eigentlich am Anfang gewollt hatte. :-)

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    • Du hast die Begeisterung eines Neulings, Berta. Das ist schön.

      Zu deiner Frage: In meinem Fall nein, das liegt aber daran, dass ich wie die meisten, die ganz am Anfang, als es noch auf dem Blog eines Künstlers und Dichters lief schon mitgemacht haben, davor schon lange Schreiberfahrung hatte. Dass so viele verschiedene Erfahrungsstufen – und das ist toll – dabei sind kam erst als Christiane übernommen hat. Vorher gab es auch unterschiedlich viel Schreiberfahrung, aber so weit ich weiß – ich war eine der ersten, die mitmachten – war niemand dabei, der/die/das nicht irgendwie was mit Literatur oder selbstverfasster Prosa bloggte. Es war offen für alle, aber das Klientel war anders. Ich kann mich erinnern, dass mir eine Person, die das Spiel schön fand, sich aber nicht traute auf mein „Mach einfach!“ sagte, wir – also die, die beim ersten Gastgeber mitmachten – wirkten zu elitär auf sie. Dadurch dass Christiane eine breiter gestreute Leserschaft hat haben sich später dann auch solche, die erst nicht sich trauten oder das Spiel gar nicht kannten angeschlossen. Einige haben es dann auch wieder gelassen, was ich zum Teil schade finde, aber das schöne ist ja, man muss nicht, man kann und es ist eigentlich egal was man macht, irgendwer kommt immer schauen und lesen, so dass alle irgendwie Feedback bekommen.

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      • Es ist interessant, zu lesen, dass ihr teilweise schon so lange schreibt. Bei manchen Texten glaube ich das auch zu merken. Die Geschmäcker sind natürlich verschieden – nicht alles gefällt jedem. Das ist völlig normal. Um ehrlich zu sein, hoffe ich, dass ich meine Anfängerbegeisterung, die man vielleicht sogar mit einem Augenzwinkern als Naivität bezeichnen könnte, lange behalte.
        Wenn alles in eingeschliffenen Bahnen läuft und zur Routine wird, kann es auch aufhören, Spaß zu machen. Und wenn irgendwem mein(e) Text(e) nicht gefallen sollten, weil sie allzu laienhaft rüberkommen: Ich mach´s ausschließlich aus Spaß an der Freude. :D
        Nun bin ich gespannt, ob mich die nächste Wortspende insiriert, und auch, was andere daraus machen. Die Vielfalt ist wunderbar. :-)

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        • Du kannst ganz beruhigt sein, Berta, ich bin wie gesagt von Anfang an dabei und ich habe NIE erlebt – und dafür können wir uns alle loben, woanders sieht das anders aus -, dass irgendwer verrissen oder runtergeputzt wurde. Gerade Anfangende bekommen meiner Erfahrung nach eigentlich Unterstützung. Man hat generell irgendwann Leute wo man denkt, die Sachen oder Themen sind jetzt nicht so der Geschmack oder man kann mit den Themen nicht, aber dann kann man auch ganz einfach bei denen nicht mehr schauen gehen. Mir ist nie untergekommen, dass die Leute dann angegangen wurden oder so etwas.

          Wenn die nächste Wortspende nichts für dich sein sollte, Christiane hat eine Seite auf der alle alten aufgeführt sind, man darf auch rückwirkend, mehrmals, verschiedene Textsorten etc. so lange man die Grundregel einhält.

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  10. Es gibt ja noch viel Schlimmeres als eine „physikalische“ Kernschmelze: und deswegen entrinne ich auch der Versuchung, es politisch werden zu lassen:

    fragen wissen verwerfen
    antworten suchen bescheren
    verwünschen lieben beglücken
    umarmt von sich drücken

    verdreht verrutscht verbogen
    gefangen, frei, verlogen
    bejubelt, zerronnen
    was gewonnen?

    Kernschmelze Leben
    grüner Regenbogen?

    Viel Spass weiterhin mit den Wörtern dieser Woche!
    Gruß Werner

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    • Richtig, die Kernschmelze zu überleben dürfte durchaus schlimmer sein. Die Frage ist, wie global sie ist. Wir werden es schon schaffen, uns auszurotten, so oder so.
      Hab Dank für deine Gedanken!
      Liebe Grüße
      Christiane

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  11. Pingback: für die abc.etüden – 2 – 2018 |

  12. Pingback: abc-Etüde 29/18. | vro jongliert

    • Hallo Anne, willkommen bei den Etüden! Schön, dass du hierhergefunden hast, wir freuen uns immer über neue Mitschreiber*innen. Noch eine Woche haben wir den „regulären“ Etüdenbetrieb, dann gehen wir nahtlos ins Etüdensommerpausenintermezzo über … vielleicht magst du auch ein Wort dafür spenden? Ich habe gestern einen Aufruf gestartet.
      Liebe Grüße
      Christiane

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  13. Pingback: Toller Hecht | abc.etüden | Irgendwas ist immer

  14. Es ist mir ein echtes Anliegen, für diese Etüde noch einmal in Erinnerung zu rufen, welche Opfer die Kernschmelze im Reaktor von Tschernobyl damals gefordert hat. Und egal, ob unter Zwang oder nicht, wie viele russische Soldaten und Zivilisten auch für uns durchs Feuer gingen.

    Prolog:

    Am 26. April 1986 ereignete sich im graphitmoderierten Druckröhrenreaktor des Reaktorblocks 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl (damals in der Sowjetunion, seit der Auflösung der Sowjetunion 1991 in der Ukraine) ein katastrophaler Reaktorunfall. Als Folge eines unkontrollierten Leistungsanstiegs auf mehr als das hundertfache der Nennleistung kam es zu einer totalen Kernschmelze und einer Wasserstoff-Explosion innerhalb des Reaktorkerns. Beim darauf folgenden Graphitbrand wurden große Mengen radioaktiver Stoffe freigesetzt.
    Diese Katastrophe wird auf der Internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse mit INES-Stufe 7 eingestuft und gilt als der schwerste nukleare Unfall der Geschichte.

    Ab Temperaturen zwischen 1210 °C und 1450 °C beginnen die Steuerstäbe zu schmelzen. Neutronen können hier nun nicht mehr abgefangen werden.

    Ab Temperaturen von ca. 1750 °C beginnen die Hüllrohre der Brennstäbe zu schmelzen.

    Ab Temperaturen von ca. 2250 °C werden die Strukturen der Brennelemente zerstört.

    Werden Temperaturen von über 2850 °C erreicht, beginnen die Brennstoff-Pellets zu schmelzen. Es bildet sich eine Kernschmelze.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/tschernobyl-warum-die-atomruine-noch-lange-strahlt-a-1088774.html

    http://www.spiegel.de/einestages/25-jahre-tschernobyl-jeder-soldat-strahlte-wie-ein-kleiner-reaktor-a-947176.html

    https://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article13042767/Die-Liquidatoren-Kanonenfutter-fuer-Tschernobyl.html

    Kernschmelze in der Ukraine,
    Super-GAU in Tschernobyl
    Cäsium Wolken treiben vor dem Wind,
    regnen ab im Westen,
    tropfen bleiern in unser aller Leben.

    Derweil in der Strahlenfalle
    grün beschürzt Rekruten:
    im 3-Minuten Wechsel-Takt
    über den Reaktor getrieben,
    abzudecken, was unrettbar verloren.

    Ihre Zukunft weggeworfen
    für den Bau des Sarkophags,
    der noch tausend Jahre halten muss:
    Vergessen seien diese Helden nicht.

    Gefällt 3 Personen

    • Lieber Werner, Tschernobyl war damals das Ereignis, das mir klarmachte, dass die Welt/Natur sich nicht um Staatsgrenzen schert und dass wir alle dran sind, wenn etwas passiert.
      Von daher kann ich deine Zeilen nur unterschreiben.
      Liebe Grüße
      Christiane

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  15. Pingback: Obacht | Das Bodenlosz-Archiv

  16. Pingback: Regenbogenschlange, ein Abklatsch (ABC-Etüde) – Fundevogelnest

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