Etüdengedanken

Als ich im Frühjahr 2017 die Etüden von ihrem Erfinder übernahm, waren sie ein ambitioniertes Schreibprojekt mit klaren Regeln: 3 Wörter, unterzubringen in (maximal) 10 Sätzen. Nicht mehr, nicht weniger, Textart egal. Ich fühlte mich geehrt, die Auserwählte zu sein, ich bin es noch, die Etüden-Idee ist prima, und dass Ludwig sie immer noch mit seinen Illustrationen begleitet, macht sie besonders.

Auf meinem Blog wuchsen die Etüden vielleicht weniger in eine (literarische) Höhe als in die Breite, sie zogen jedenfalls mehr und andere Leute an als zu der Zeit, als Ludwig sie aus dem Boden gestampft hat, und klar, die Bandbreite der Texte veränderte sich. Ich war ja bei Ludwig auch von Anfang an dabei, ich fand es großartig, das zu sehen und zu begleiten.

Ich habe die Etüden dabei nie als „literarisches“ Projekt gesehen, hätte ich das, hätte ich vermutlich vor dem immanenten Anspruch kapituliert und sie gar nicht angefasst. Mich reizen elitäre Clubs mit ihren Zwanghaftigkeiten nicht. Ich probiere rum. Für mich sind die Etüden ein heiß geliebtes Blogkind, und die Texte, die ich dafür schreibe, sind so gut, wie ich sie im Moment gerade hinbekomme. Nicht-Beliebigkeit, das ist mein Anspruch. An mich! Wer teilnehmen will, wer es ernst meint, wer Sprache liebt und sie gern einsetzt, der soll hier bei den Etüden eine Art Zuhause finden, und herzlich willkommen! Ja, das unterscheidet die Etüden, und ja, ich finde, dass es sie verbindlicher macht, und ja, ja, ja, ich bin sehr glücklich über die, die regelmäßig dabei sind.

Nachdem ich neulich einen Text las, der sich kritisch mit den Etüden und meiner Rolle auseinandersetzte, begann ich, an allem zu zweifeln und ernsthaft darüber nachzudenken, ob ich die Etüden auf- oder abgeben will.  Nein, will ich nicht.
Ich habe den Etüden keine Blog-Heimat gegeben, damit ich den Aufkleber auf der Stirn herumzeigen kann, ich sei „Schriftstellerin“ oder „literarisch tätig“, echt nicht. Ich schreibe, weil ich schreiben will, und die Etüden (oder die Intermezzos oder sonstige Schreibaufrufe, egal ob hier oder woanders) sind die Form, in die mein Schreiben gerade fließt, wobei ich die Herausforderung total spannend finde, die darin liegt, die vorgegebenen Wörter sinnvoll zu verbauen. Und es macht mir Spaß, meine Ergebnisse zu teilen, die Texte von anderen zu lesen und Meinungen dazu auszutauschen.
Tatsache ist aber, dass der Hype um Die-deren-Name-nicht-genannt-werden-soll (also die DSGVO) vielen das Bloggen verleidet hat. Tatsache ist auch, dass dieser sonnige Sommer die Leute nicht gerade vor die Computer zerrt. Ich gehe davon aus, dass ab September, spätestens Oktober auch hier wieder mehr Schwung in der Bude ist.

So weit, so schön. Last but not least habe ich jedoch in meinem Leben außerhalb meines Blogs seit geraumer Zeit mehr um die Ohren, als ich gut abkann. Dies für alle, die sich wundern, warum ich manchmal nach 5 Minuten und manchmal erst nach 15 Stunden lese und/oder kommentiere. Liegt nicht an euch, ich bin dann einfach nicht online.

 

Vor diesem ganzen Hintergrund jetzt also ein paar Fragen an euch:

  1. Ja, mir ist klar, dass es für so was eine schlechte Zeit ist, weil Sommerpause, aber wie sieht es mit eurer Etüdenbegeisterung aus, so ganz generell?
  2. Wäre das für euch okay, wenn es die Etüden nur noch zweimal pro Monat gäbe, oder fändet ihr das als Intervall zu lang?
  3. Wir hatten es vor der Sommerpause mal in den Kommentaren andiskutiert: Was hieltet ihr davon, wenn die Regel nicht mehr „3 Wörter, (unterzubringen in maximal) 10 Sätzen“, sondern „3 Worte, (unterzubringen in maximal) 300 Wörtern“ hieße? Ich habe nämlich in dem Intermezzo wieder mal bemerkt, wie sehr ich es genieße, sehr kurze Sätze zu formulieren, das wäre eine Änderung, die ich gern ausprobieren würde. Und sollen es 300 Wörter sein? Weniger? Für mich wären 300 Wörter üppig, ich habe mal gezählt.
  4. Was ich auf jeden Fall ändern werde, ist die Auswahl der Wortspender. Bisher habe ich relativ willkürlich die fleißigen Schreiber um Spenden angeschrieben, plus den Etüdenerfinder, plus mich selbst. Mir ist erst in diesem Jahr aufgefallen, dass man das reichlich untransparent finden kann, beste Absichten hin oder her. Und wenn ich dafür eure Namen auf Zettel schreiben und blind ziehen (lassen) muss, ist mir das auch recht. Dazu kommt also auf jeden Fall noch was.

 

Langer Text, schon klar. Ich bin auf eure Meinungen gespannt.

 

Füße ... | 365tageasatzadayQuelle: Pixabay

 

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75 Kommentare zu “Etüdengedanken

  1. Ich bin ja gerade erst dazu gestoßen, daher hab ich noch nicht so recht eine Meinung. Aber ich fände es gut, wenn du von Sätzen weg auf Wortanzahl (welche auch immer) gehst, weil du schon ganz richtig anmerkst, dass jeder einen eigenen Stil hat – mancher liebt längere Sätze, manche mag es kurz und knackig. Das mit der Punktlandung wäre sicherlich eine Challenge.
    Zum Zeitraum kann ich nix sagen, weil ich nicht regelmäßig mitgeschrieben hab.
    Aber zum Kritiker kann ich was sagen, auch wenn ich mich dazu einer amerikanischen Popsängerin bedienen muss:
    „‚Cause the players gonna play, play, play, play, play
    And the haters gonna hate, hate, hate, hate, hate
    Baby, I’m just gonna shake, shake, shake, shake, shake
    I shake it off, I shake it off“
    (Taylor Swift, Shake it off)
    Wem es bei den Etüden, die immerhin nur Fingerübungen, und damit ohne Perfektheitsanspruch sind, nicht hochgestochen genug zugeht, der soll sich einen anderen Spielplatz suchen.
    Dazu Wikipedia:
    „Eine Etüde (französisch étude: Studie) ist in ihrem ursprünglichen Wortsinn (les études = „Studium“; étudier = „studieren“) ein Instrumentalwerk für ein Soloinstrument, das dem Musizierenden zu größeren Fertigkeiten auf seinem Instrument verhelfen soll. Im Mittelpunkt steht ein kurzes spieltechnisches Problem, das häufig wiederholt und in Sequenzen auftritt“
    Und hier ist es ein schreibtechnisches Problem (Kurzform, vorgegebene Wortauswahl, bisher wenig Zeit), das dazu führen soll, dass man seine Fertigkeiten in Präzision der Wortwahl, in Kreativität der Wortbenutzung und im Kurzfassen schult/schärft. Da zu fordern, dass jeder Text bereits ein literarisches, Nobelpreis-verdächtiges Meisterwerk sei, wenn es sich doch um Übungen handelt, ist am Zweck der Etüden vorbei gedacht.
    Sorry, aber du hast einfach mehrere Sachen angesprochen – damit wurde die Antwort auch länger.

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    • Hey, guten Morgen!
      Eine Reaktion auf Kritik erfordert, dass man nachdenkt, von daher war das schon okay, dass ich das erst mal für mich geklärt habe. Ich hätte es vermutlich auch hier nicht angesprochen, wenn ich nicht wüsste, dass es auch andere Mitschreiber*innen gelesen haben. Von daher ist das schon okay.

      Natürlich gehe ich davon aus, dass jede*r Text, der hier einfliegt, mit Liebe und Sorgfalt und Ambition verfasst wurde. Kleine Formen sind alles andere als schlicht, Alice Munro hat für ihr Werk, das aus Kurzgeschichten besteht, den Nobelpreis erhalten, es gibt also auch dabei viel Luft nach oben.

      Okay, ich werte deinen Kommentar also als Stimme für „Wortanzahl“.

      Herzlichen Dank für deine Meinung!
      Liebe Grüße
      Christiane

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      • Liebe – check.
        Sorgfalt? *uh, oh*
        Ambition? Reicht es, die Ambition zu haben, Leser zu unterhalten, oder muss ich höhere Weihen anstreben??
        Kleine Formen sind in der Tat nicht schlicht. Das haben bewiesen Hemingway, Wolfgang Borchert, um nur die beiden Namen zu nennen, die mir zu allererst in den Sinn kommen. Aber auch andere bekannte deutschsprachige Schriftsteller (Max Frisch, Stefan Zweig, Siegfried Lenz z.B.) haben Kurzgeschichten oder Erzählungen verfasst …

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  2. Liebe Christiane – trotz meiner Blogpause (denn ich komme wieder) – ein paar Worte von mir: ich finde es gerade spannend, so ganz unterschiedliche Texte zu lesen (auch von der Länge her). Andererseits fände ich es auch spannend, dass ganze auf z. B. 300 Wörter begrenzt zu sehen. Ich selber bin ja bei den Etüden auch meist eine, die kurze Sätze bevorzugt. Und warum nicht mal „nur“ alle 2 Wochen? Es ist für dich ja auch viel Arbeit. Oder: jede Woche im Wechsel? Ich bin für alles offen und freue mich, dass du die Etüden weiter organisierst und dafür schon mal ein ganz großer DANK an dich 😘

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    • Liebste Frau Flumsel, wie schön, von dir zu lesen! Ich weiß, es hat beides Vor- und Nachteile, die Sätze wie die Wortanzahl, deshalb frage ich ja rum. Aber worauf ich bisher noch nicht gekommen bin, ist, die Etüden in der bisherigen Frequenz von zwei (oder mehr? War das übrigens eine Absichtserklärung?) Blogs im Wechsel aus zu starten, auch ein interessanter Gedanke, der mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen würde.
      Vielen Dank, viele liebe Grüße
      Christiane

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  3. Liebe Chrisitane,
    da ich nur begeisterte Leserin der unterschiedlichsten Etüden bin, kann ich nur wenig dazu sagen. Was mir auch auffiel war das Nachlassen der Schreiblust in den letzten Monaten , war wahrscheinlich diesem heißen Sommer geschuldet, aber vielleicht auch der bisherigen Häufigkeit. Deine Idee mit dem nur zweimal im Monat finde ich gar nicht schlecht, aber das sollten die Schreiberinnen beurteilen und nicht ich Leserin.
    Es wäre schade um die Etüden, wenn es sie nicht mehr gäbe…gerade bei Dir …..und ich bin gespannt auf die Meinung Deiner Mitschreiber(innen).
    Da Du viel um die Ohren hast, käme Dir dieser neue Rhythmus vielleicht auch gelegen?

    Einen ganz besonders herzlichen Sonntagsgruß vom Dach von mir an Dich, ich werde mir heute Abend schwitzend (es sollen wieder 31° werden) den Bauch halten vor Lachen, weil im Rheingau die Hamburger Bidla Blu gastieren.
    Karin

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    • Liebe Karin, ich schaue mir die Statistiken an, in diesem Fall bin ich mal froh darüber, dass ich sie habe, und stelle fest, dass es in diesem Sommer weniger ist, warum auch immer. Speziell im Intermezzo zähle ich knapp zwei Drittel der Geschichten des letzten Jahres.
      Ja, etwas, was „immer da“ ist, wird irgendwann weniger geschätzt, daher auch der Gedanke, was den „Etüden-Facelift“ angeht, was ja schon länger in den Kommentaren angedacht wurde.
      Hamburg ist (noch) kühl, wir sind knapp über 20 °C, die Hitze muss sich erst wieder in den Norden vorarbeiten, glaube ich.
      Liebe Grüße
      Christiane, die Bidla Blu recherchieren muss ;-)

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  4. Liebe Christiane, bitte, wenn es dich nicht zu sehr überfordert, bei einmal pro Woche bleiben! Auch wenn ich zu denen gehöre, die immer mal wieder verspätet liefern. Einmal in zwei Wochen wäre mir als Rhythmus zu locker. Und wie wäre es, wenn in einer Woche die 10 Sätze, in der nächsten die 300 Wörter zu fordern (bitte nicht ALLZU viele Wörter, sonst wird es schwierig, zeitlich mitzuhalten!)? Ich bleibe auf jeden Fall dabei. Aus meiner Sicht betrachtet, sind die Etüden genau das, was ihr Name sagt (und was ich gern nutze): Übungsstücke, Fingerübungen, durchaus literarische. Sie dürfen funkeln, müssen es aber nicht, sie dürfen auch mal müde vor sich hin dümpeln. Das macht gerade ihren Charme aus.

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  5. Ich bin erst seit sehr kurzer Zeit dabei. Dass ich genau so etwas wie die Etüden gesucht habe, das wußte ich gar nicht. 😄 Eine Amateurin und Aus-Spaß-an-der-Freude-Schreiberin will ich bleiben, schon allein deshalb sind eventuelle elitäre Ansprüche nicht nach meinem Geschmack. Mir gefällt dieses Format genau deshalb, weil es sich mir breit gefächert, statt hoch gebaut, präsentiert.
    Hier in deinem Blog und deinen Händen finde ich die Etüden sehr gut aufgehoben. Ich komme sehr gern hierher, um die Etüden anderer zu lesen und mich meist daran zu erfreuen, und seit neuestem auch, um selbst Spaß am Schreiben selbiger zu haben.
    Damit wäre 1. schon beantwortet.
    Zu 2. kann ich (noch) keine eindeutige Antwort geben. Hier schließe ich mich deshalb einfach der Mehrheit an.
    Eine Änderung/Anpassung zu 3. fände ich gut, denn ich stehe nicht auf Schachtelsätze. Der Drang dahin ist aber durch die Begrenzung auf zehn Sätze sehr groß, wenn man einen einigermaßen sinn- und anspruchsvollen Text schreiben will. Widerum stelle ich mir die Frage, ob es im Sinne der Etüden wäre, die Regeln (zu sehr) aufzuweichen. Am Ende schreibt man eventuell einfach nur noch einen beliebigen Text, in dem drei vorgegeben Wörter enthalten sind. Der Anspruch sollte sich in Grenzen halten, aber auch nicht zu gering sein – finde ich.
    4. Das fände ich toll. Ich kann mir vorstellen, dass der eine oder andere auch sehr gern einmal der Spender der drei Worte wäre.

    Last but not least: Deine Wärme, Toleranz und Freundlichkeit schätze ich sehr. Ich fühle mich hier wohl und gut aufgehoben und kann für eine begrenzte Zeit vom Alltag abschalten. Daran hast du einen erheblichen Anteil. Ich wünsche dir einen schönen Sonntag. Norwindige Grüße, Berta :-)

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    • Ha, liebe Berta, ich danke dir, das lese ich (natürlich) gerne und freue mich, dass es dir gefällt. Ja, Schreiben kann einen fesseln, das ist auf jeden Fall so. Wie schön, dass es dich gepackt hat und dass es dir hier bei mir/bei uns Etüdenverrückten gefällt!

      Kannst du bisschen was dazu sagen, wie du den „Anspruch“ (nicht zu wenig, nicht zu viel) definieren oder festlegen würdest? Weißt du, die Texte, die jeweils entstehen, waren schon immer sehr unterschiedlich. Wenn jemand einfach die 3 Wörter in einem Satz zusammenfasst (was manchmal geht) und das als seinen Beitrag beisteuert, was kann ich da machen? Wegschicken und sagen: Das ist nicht in meinem Sinn? Nein.
      Ich gehe davon aus, dass jede*r sein (momentan gerade vorhandenes) Bestes gibt, das natürlich jeweils unterschiedlich ausfällt. Mehr, finde ich, kann man nicht erbitten, und fordern schon gar nicht.
      Liebe Grüße, auch dir einen wunderbaren Sonntag
      Christiane

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      • Ja, natürlich. Es ist ja gerade das Schöne, dass man sich bei den Etüden frei entfalten kann. Und natürlich sind die Resultate so verschieden, wie wir Menschen. Das macht es so spannend und interessant. Fordern kannst und sollst du wirklich nichts. Was ich meine ist, dass die Herausforderung bei den Etüden das Salz in der Suppe ist. Dazu gehören gewisse Regeln und Einschränkungen (für mich) auf jeden Fall. Egal, ob das nun die Begrenzung auf maximal zehn Sätze, oder eventuell eine maximale (und minimale?) Anzahl der Wörter ist.
        Zugegebenermaßen sind die gespendeten drei Wörter für mich unabdingbar. Sie geben mir überhaupt erst die Ideen und Denkanstöße, ohne die ich vermutlich nichts schreiben könnte, da ich dann wohl doch ein wenig zu unkreativ bin. Ich brauche diesen kleinen Tritt in den Hintern, um loslegen zu können. 😉

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        • Die drei Wörter sind das Salz und die Suppe bei den Etüden, die bleiben auf jeden Fall so. Ich brauche so was auch, da bist du nicht allein. Und ja, ich mag es auch sehr, dass zum Teil sehr unterschiedliche Texte entstehen – jede*r kocht seine eigene Suppe, jede*r wirft das in den Topf, was er hat – und das ist auch gut so. Wenn wir das in unserem kleinen Rahmen nicht schaffen, wie soll es dann woanders klappen?
          Liebe Grüße zum Abend
          Christiane

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  6. Erstmal: ich bin froh, dass du weitermachst! Eigentlich sollte ich den Mund halten, weil ich lange nichts geschrieben habe. Das ist so wie mit den Schnipselbildern, die mir auch grad nicht so liegen. Die beiden Genres gehören bei mir irgendwie zusammen. Ich treibe mich grad in anderen Kunstgefilden herum.
    Bei den Wortspenden ist es eine Gratwanderung: die Vorlage darf nicht zu flach und nicht zu steil sein. Allzu abwegige Wörter oder solche mit nur regionaler oder subkultureller Bedeutung mag ich nicht so. Ansonsten ist es mir gleich, wer spendet, und was. Es hängt eher von meiner Laune ab, ob ich drauf anspringe. Über die Sommerpausenwörter denke ich bisweilen nach, ich werde noch was machen, glaube ich. Nochmal Dank, dass du allen Widrigkeiten zum Trotz Kontinuität in die Idee gebracht hast! Liebe Grüße!

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  7. Liebe Christiane, ich wäre traurig, wenn es keine Etüden mehr geben würde und finde es wunderbar, dass du weitermachen willst, auch wenn ich selbst ja mit den Worten nicht mehr so gut unterwegs bin, was sich aber auch wieder ändern kann,denn auch in meinem Leben ist viel Wandel, viel Verarbeitung und viel reales statt virtuelles Leben und für vieles fehlen mir tatsächlich die Worte oder sie gehören nicht nach Bloghausen, da bin ich pingeliger geworden.
    300 Wörter insgesamt mit 3 Worten ist eine spannende Idee, aber ich werde mich hüten zu sagen: mach das so, ich möchte dir und allen Schreiberinnen und Schreibern das überlassen.
    Dass Ludwig noch immer die Gestaltung übernimmt freut auch mich immer wieder sehr. Ich habe es schon oft geschrieben und mache esgerne noch einmal: danke an euch für die Etüden!!!
    herzliche Grüße und dir einen schönen Sonntag, Ulli

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    • Liebe Ulli, wie schön! Danke dir fürs Lesen und Mögen und Kommentieren der Etüden! Es ist schade, dass du momentan nicht mitschreibst, aber da gebe ich die Hoffnung nicht auf. Wer weiß schon, was die Zukunft für uns bereithält!
      Alles Liebe für dich, auch dir einen schönen Sonntag!
      Liebe Grüße
      Christiane

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  8. Ich habe es an anderer Stelle schon erklärt: ich würde die Etüden genauso lassen wie sie jetzt sind. Mit ihren zehn Sätzen. Ich bin immer wieder fasziniert, was da immer draus gemacht wird. In eben nur diesen zehn Sätzen. Meine eigenen Versuche kommen sogar meist mit einigermaßen kurzen Sätzen aus, das überrascht mich jedes Mal sehr. Auch wenn ich nicht wie anfangs jede Woche dabei bin, weil mir nicht mehr jedes Mal was einfällt, wäre ich wirklich traurig, wenn die Etüden verschwinden würden.
    Liebe Grüße 🙋

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    • Auf der großen Liste notiert: Du bist weiterhin für die Sätze. Deine Stimme zählt.
      Und natürlich würde ich mich freuen, wenn du Lust auf das Intermezzo hättest. So viele Wörter/Sätze wie du magst! :-)
      Nächsten Sonntag gibt es neue Wörter …
      Liebe Grüße und danke
      Christiane

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  9. Liebe Christiane,
    1. Etüdenbegeisterung aus, so ganz generell?
    Sie ist da, ungebrochen, aber in der jetzigen Sommerzeit hat mein reales Leben Vorrang. Aber ich würde gern dabei bleiben.

    2. Wäre das für euch okay, wenn es die Etüden nur noch zweimal pro Monat gäbe, oder fändet ihr das als Intervall zu lang?
    Das wäre auch in meinem Sinn , denn …

    3. maximal 300 Wörter wäre eine tolle Variante, denn mit den 10 Sätzen, die immer bandwurmähnlicher werden, habe ich zunehmend Probleme und manchmal Un-Lust bekommen.

    4. Auch hier ist mir alles recht. Ein dickes DANKE !!!!!
    an dich, dass du weitermachst und deine Gefolgschaft dir sicher dabei treu bleibt.

    Herzlichst
    Anna-Lena

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    • Ich versteh das. Offline-Leben hat immer Vorrang. Aber wenn sich ein breites Online-Projekt mitschreibertechnisch gefühlt auf das „Fähnlein der 7 Aufrechten“ zubewegt, dann ist das nicht nur lustig.
      Okay, du wirst notiert für die Wortanzahl und für alle 2 Wochen.
      Ich zähle auf dich – irgendwann wieder. :-)
      Liebe Grüße aus dem kühlen Hamburg ostwärts
      Christiane

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  10. Liebe Christiane!

    Ich liebe deine Etüden. Sie bringen mich dazu, mich kurz zu fassen. Überhaupt schreibe ich sehr viel kürzere Sätze, seit ich meinen eigenen Blog habe. Kürzere Sätze, aber nicht kürzere Texte. Jedoch mich auf 10 Sätze beschränken zu müssen mit einer vorgegebenen Wortspende, das reizt mich sehr. Obwohl ich in letzter Zeit wieder mehr Schachtelsätze gebaut habe. Und obwohl auch mein Anspruch an meine eigenen Etüden manchmal recht niedrig ist.

    Ob mir die Idee mit den 300 Wörtern als Limit zusagt, kann ich nicht sagen. Man könnte ja auch andenken, die üblichen Regeln beizubehalten und einmal im Monat eine Freigabe zu erteilen: Heute dürft ihr euch aussuchen, ob 10 Sätze oder 300 Wörter.

    Aber: Das alles macht viel Arbeit! Du organisierst das alles und das finde ich super. Deshalb liegt es auch bei dir, wie du weiter verfährst. Von Ludwig weiß ich nicht viel, das war vor meiner Blog-Zeit. Seine Illustrationen finde ich jedenfalls toll.

    Ich bin jedenfalls ein Fan von 3 Wörtern/10 Sätzen. Wie auch immer du dich dann entscheidest, dass es mit den Etüden weitergeht, ich will auch weiterhin dabei sein.

    Liebe Grüße, Veronika

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  11. Liebe Christiane !
    Wir haben ja über das Etüden-Setting schon gesprochen. Ich bin für so viele Wörter wie möglich. Wenn also in der Auswahl 300 das Maximum ist, bin ich für 300 :) Wenn ich sehe wie lange die Intermezzo-Texte geworden sind, bestärkt mich das. Das Aneinanderreihen von vielen Sätzen, die durch Beistriche verbunden werden, obwohl es eindeutig eigene Sätze sind, mag ich nicht besonders und finde daher eine Vorgabe mit Wortanzahl viel besser, weil sie für Kurzsatzschreiber*innen genauso gut passt wie für Schachtelsatzfans.
    Was die allgemeine Begeisterung betrifft, ist sie bei mir prinzipiell gegeben, nur wie Gerda schreibt „regionale und subkulturelle“ Wörter mag ich auch nicht besonders. Das Entstehen von Texten funktioniert offenbar in meinem Hirn nicht, wenn ich Wörter verwenden soll, die weder zu meinem aktiven noch zu meinem passiven Wortschatz, gehören :) Ist halt so ein Myriade-physiologisches Problem :)
    Was die Frequenz betrifft, so ist es mir egal, ob jede Woche oder alle 2 Wochen ein neues Thema kommt. Wer jede Woche eine Etüde schreiben möchte, kann ja die gleichen Wörter zweimal verwenden oder dreimal oder …… :)
    Und dann nutze ich noch die Gelegenheit, mich für die weitere Durchführung der Etüden zu bedanken bei dir und bei Ludwig (bitte weiterleiten) Falls du Unterstützung bei der Organisation brauchst, biete ich gerne meine Hilfe an. Ich könnte zB eine Übersichtsseite aller Etüden zu einem Thema machen, wenn du möchtest. Die abwechselnde Abwicklung von verschiedenen blogs aus, könnte mehr Aufwand sein als die Abwicklung von einem blog aus, denke ich mir, vielleicht ist das auch nicht so. Du wirst das besser beurteilen können.

    Einen schönen Sonntag wünsche ich dir, liebe Christiane

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    • Liebste Frau Myriade, vielen Dank zuallererst für das Hilfsangebot, ich komme ggf. darauf zurück. Ich finde gerade wirklich Gefallen an der Idee, mit mehreren Blogs etwas an den Etüden zu machen. Okay, ich lasse das sich erst mal setzen …
      Du kommst also mit Wortanzahl und Frequenz egal auf die Liste. Danke!
      Die Grüße leite ich gern weiter.
      Liebe Grüße und einen schönen Sonntag auch dir
      Christiane

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  12. Hallo liebe Christiane und Etüdenliebhaber,
    Zu 1) Ich bin zwar erst seit Ende Dezember dabei, aber Müdigkeit will sich noch nicht einstellen.
    Zu 2) Es wäre für mich vollkommen okay, den Abstand auf zweimal im Monat zu verlängern. Ich kann ja zweimal zu den gleichen Anregungen etwas schreiben.
    Zu 3) Auch ich gehöre eher zur Fraktion der Kurzsatzschreiber, weshalb ich es gerne mit der Wortgrenze probieren würde.
    Zu 4) Mach das so, wie es am besten für dich ist, du musst es schließlich organisieren. Wofür wir dir ja auch sehr dankbar sind!

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  13. ich werde hoffentlich auch noch wiederkommen ;-)

    3 Worte in max. 300 Wörtern – prima

    alle 14 Tage oder 1x monatlich – auch gut! Nimmt (mir) Druck!

    Um die Wortspenden sollte frau/man sich bewerben können – finde ich!

    LG, und danke und weiter viel Freude
    Hiltrud

    Gefällt 3 Personen

    • Sehr schön, liebe Hiltrud!
      Neeee, nicht seltener als alle 14 Tage. Auf keinen Fall. Okay, du bist für die Wortanzahl, danke dafür, ist notiert.
      Zu den Wortspenden kommt gesondert was, wenn es so weit ist.
      Liebe Grüße
      Christiane

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  14. Ich sage einfach mal Danke für deine Herzarbeit und deinen Elan das Wortgeschmeidige Schreiben hier am Leben zu halten. Mittlerweile lese ich ja mehr als mich selbst als Schreiber einzubringen. Und ob du nun alle 2 Wochen einlädst oder 300 Wörter als Basis nimmst / ich lasse mich gerne überraschen und bin weiterhin neugierig und von der Vielfältigkeit angetan. So wie das Leben so sind diese vielen Etüden. Mögest du eine gute Wahl für neues treffen. Erfreut immer.

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    • Ha, du weißt, dass ich es bedaure, dass du nicht mehr schreibst, ich mag deine schrägen Einfälle immer und hoffe, dass du es dir irgendwann noch mal anders überlegst.
      Aber danke für deine Unterstützung und dein Dabeisein, auch das ist viel, ich weiß das zu schätzen.
      Liebe Grüße
      Christiane

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  15. Meine Etüdenbegeisterung ist ungebrochen und gerade die besonderen Vorgaben machen das Schreiben der kurzen Texte nach wie vor zu etwas Besonderem, auch wenn mir bei allzu ausgefallenen Wortspenden doch manchmal die Phantasie versagt.

    Den Zwei-Wochen-Rhythmus finde ich in Ordnung – es muss zeitlich machbar sein und soll Freude machen. In diesem Sommer habe ich mich mit vielem schwerer getan als sonst und wenn du und die abc.etüden eine Entschleunigung brauchen, kann ich das gut nachvollziehen.

    Eine Begrenzung auf 300 Wörter klingt zunächst sehr straff, ist aber tatsächlich mehr, als ich in meinen letzten Texten (ohne Sommerpausenintermezzo – 217, 138 und 195 Wörter) verwendet habe. Ich könnte mir vorstellen, dass ich auch mit 200 Wörtern zurecht käme. Dieses Konzept der Wortbegrenzung anstatt einer Satzbegrenzung finde ich insgesamt besser, da ich endlos lange Bandwurmsätze nicht so gern mag.

    Gut zurecht komme ich hingegen mit der lockeren Art dieses Projekts, das nicht versucht hochtrabende Ansprüche zu stellen und vermutlich auch gerade deshalb immer mal wieder kleine funkelnde Textperlen aus den Schreibübenden herauskitzelt <3

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    • Liebe Yvonne, da geht es dir wie mir mit der Anzahl der Wörter – ich war bei meinen letzten 5 Etüden einmal über 300 (die Drachenetüde, klar), sonst meist weit darunter. Von daher fände ich 300 Wörter auch reichlich, es war halt nur meine Überlegung: 3 Worte, 300 Wörter, das liest sich als Zahlen so schön. Das will ich aber jetzt auch noch gar nicht festnageln, ich will bloß Stimmungen abfragen. Du bist also für die Wortanzahl und die 2-Wochen-Frequenz wäre auch okay. Schick, die Liste wächst. Vielleicht probiere ich mal eine Umfrage aus *notier*, das habe ich nämlich noch nie …
      Liebe Grüße, danke und dir einen schönen Abend noch
      Christiane

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  16. Ich fühle mich hier sehr wohl. Im Moment schreibe ich nicht so häufig wie ich gerne würde, da ich Blubberbläschen im Gehirn habe. Das liegt bei mir weniger an der Hitze, als an der Frühschicht – die macht Matsch aus dem Hirn. Aber gerade deswegen mag ich die Etüden so gerne. Da kann ich mich richtig austoben. Aber muss mich auch zügeln. Ich bin eher die, die kurze Sätze bevorzugt.
    Allerdings wäre eine Wortanzahl eine neue Herausforderung. Vielleicht im Wechsel – mal Worte, mal Sätze.
    Was die Häufigkeit angeht – das würde ich ganz dir überlassen. Es ist ja doch sehr zeitaufwendig überall vorbei zu kommen und zu lesen und zu kommentieren. Wenn es zeitlich besser passt, dann alle zwei Wochen – Hauptsache nicht absetzen, das fände ich sehr schade. Was die literarische Qualität angeht – Ich finde alle gut so wie sie sind. Jeder soll schreiben, wie es gerade kommt – mal albern, mal hochgestochen. Ich lese alle gerne. Ich bin eher die flapsige, die frei nach Schnauze schreibt – also hochtrabende Qualitäten, kommen da eher nicht rum, deswegen mag ich diese lockere Atmosphäre.
    Mich reizt an den Etüden, dass es das Gehirn kitzelt, man muss einfach was passendes in Kurz schreiben. Das ist einfach entspannend.

    Ich freue mich auf jeden Fall, dass du dich nicht zu sehr verunsichern lässt, und uns die Freude gönnst weiter zu schreiben, wie wir können, und zu lesen.

    Liebe Grüsse

    Gefällt 2 Personen

  17. Liebe Christiane,

    um etwas zu ändern, muss es schon gewichtige Gründe geben.

    Wenn die Etüden sich in einem wöchentlichen Rhythmus zeitlich nicht mehr organisieren lassen, ist es ein gewichtiger Grund.
    Diese Änderung bedarf auch keiner Abstimmung.
    Es steht jedem/jeder frei die Lücke zu füllen.

    Alle anderen Änderungen sollten nur mit qualifizierter Mehrheit (Zweidrittel- oder Dreiviertel-Mehrheit) in einer Abstimmung geändert werden. Entscheidungen mit 50+1 spalten nur die Gemeinde und verprellt eine Hälfte.

    Wörter können wie bisher gespendet werden:
    In Zeiten der DSGVO schreibst du weiterhin die bisherigen Wortspender* an und alle anderen bittest du um einen Kommentar „Ich will per E-Mail spenden.“ Dann hast du die Erlaubnis sie per E-Mail (die Adresse wird beim Kommentieren ja automatisch übermittelt) um die konkrete Wortspende zu bitten.

    Die Etüdenbegeisterung ist ein Pendelschlag. Mal mehr mal weniger.
    Es kommt allein auf die Begeisterung der Organisatorin an.
    Die Organisation sollte eine Freude und keine Pflicht sein.
    Du musst wissen, wann die Freude verflogen ist und ab welcher Teilnehmerzahl (Mindermenge) der Aufwand unverhältnismäßig hoch ist.

    Ich bin zufrieden mit dem was ist. Es ist eine wöchentliche, Freude bereitende Herausforderung.

    Und wie du es machst ist es sehr gut. Mitreißend. Motivierend. Empathisch.

    Gegen Nörgler* hilft dir ein dickes Fell und ich spende dir den Satz: Du genügst und du bist okay!

    Liebe Grüße, Bernd

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    • Lieber Bernd,
      danke auch dir für die Ermutigung, sie tut mir gut. Ich freue mich total, dass du ein Teil unseres fröhlichen Etüdenhaufens bist und den Spaß am Schreiben entdeckt hast.
      Danke auch für die praktischen Ratschläge, die ich schon befolgt habe und zu befolgen beabsichtigte, ohne sie zu kennen: Ich habe in der Tat abgewogen, ob der Aufwand für das Ergebnis lohnt. Ja, tut er!
      Für künftige Umstellungen habe ich jetzt konkret damit begonnen, Meinungen zu erfragen, ich werde die Ergebnisse zusammenfassen, veröffentlichen und daraufhin weitersehen. Und auch den Wortspendeprozess werde ich wie angekündigt transparenter gestalten, nicht nur wegen Der-die-nicht-genannt-werden-soll (kennst du Harry Potter?); aber danke für die Formulierung des Einverständnisses. Dazu kommt bald noch etwas separat.
      Sag du mir bitte noch mal explizit, ob du eher für die bisherige Variante mit 10 Sätzen oder für eine festgelegte Wortanzahl bist – oder ob es dir schlichtweg egal ist.
      Gegen Nörgler hilft ein dickes Fell und ja, ich bin okay. Das trifft meine Befindlichkeit aber nicht vollumfänglich (so ein schönes furchtbares Wort): Ich möchte verstehen. Und wenn ich dann irgendwann verstehe (verstehen muss), dass ich nicht verstehe, dann ist das auch okay, aber erst mal will ich verstehen. Das ist inzwischen sozusagen work in progress geworden, darüber bin ich froh.
      Dir noch einen schönen Abend
      Christiane, die gestern Abend per Zufall im TV „Rhein in Flammen“ gesehen hat. Hach ja.

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  18. Liebe Christiane,
    Mir bedeuten die Etüden sehr viel. Zu einem schreibe und lese ich sie gern. Ich schreibe übrigens fast zu jeder Wortspende etwas. Aber nachdem ich zwei Etüden veröffentlicht habe, mit denen ich nicht so richtig im Reinen war,nur weil ich die Spenderinnen nicht enttäuschen wollte,ging es mir nicht gut damit. Ich erspare ich mir das und sende sie nur noch ab, wenn ich rundum zufrieden mit dem Text bin. Die Ansprüche an den Text sollte jede und jeder sich selbst setzen, finde ich.
    Sehr wichtig ist mir im Laufe meines Etüdenjahres – ich bin ja mit dem letztjährigen Intermezzo eingestiegen — auch die „Etüdengemeinde“ geworden. Viele sind mir unbekannterweise ans Herz gewachsen, auch du. Sehr schätze ich die Umgangsformen in diesem Kreise, deine und anderer Aufmerksamkeit für jeden beigesteuerten Text, Ich persönlich könnte sogar durchaus mehr – sachliche- Kritik an meinen Texten vertragen und freue mich, wenn sie mal geäußert wird (bemerkenswerter Weise in den Texten, die ich am liebsten selbst wieder weg hätte …)
    Die Wortzahlvorgabe unterstütze ich weiterhin sehr, ich laufe aber auch nicht weg, wenn es bei zehn Sätzen bleibt, vielleicht lerne ich ja doch noch mich kürzer zu fassen…
    Wenn du es nur noch alle zwei Wochen schaffst, ist es so, ich bin ja eh eine chronische Nachreicherin. Wenn die Aufrufe von verschiedenen Blogs kämen, wäre es erstmal ungewohnt, aber hätte vielleicht auch seinen Reiz.
    Nur für Leute, die neu einsteigen wollen, stelle ich mir das eventuell zu verwirrend vor.
    Die Wortspendenvergabe ist für mich in Ordnung wiesie ist, meine Frage damals war reine Neugier.
    Ganz liebe Grüße
    Natalie

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    • Liebe Natalie, für mich gehörst du zu den Schätzen, auf die ich durch die Etüden gestoßen bin, ich finde das, was du schreibst und WIE du es schreibst, ziemlich grandios. Von daher freue ich mich wie ein Schneekönig (hübsches Wort, sollte man sich merken) über dein Bekenntnis zu den Etüden.
      Ich notiere jetzt also erst mal, dass dir die Frequenz (wöchentlich oder 14-tägig) wurscht ist und du lieber eine Anzahl Worte als Vorgabe hättest, okay?
      Danke dir.
      Liebe Grüße zur Nacht
      Christiane

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  19. Ich bin ja nur Nutznießerin der Etüden.
    Ich lese und ich gebe es zu, nicht bei allen, aber das hat nur den Grund, daß ich komischerweise mehr nicht schaffe. Die Tage sind zu kurz *g* und eine Nachteule bin ich nur noch bedingt.
    Die sommerliche Schreibunlust habe ich auch an mir bemerkt und glaube nicht, daß es speziell mit den Etüden zusammenhängt. Es liegt am tropischen Sommer, der sich zu uns *verirrt* hat. Er rät zu weniger Arbeit und zu mehr Müßiggang *g*.
    Ich würde sie vermissen, wären sie nicht mehr, diese schönen, so unterschiedlichen Etüden. Warum sollten sie denn unbedingt einen literarischen Anspruch erfüllen? Ich lese genug Anspruchsvolles, da mag ich die leichtere Kost dazwischen sehr. Sie entspannt und oft ist sie sehr amüsant. Da denke ich in allererster Linie an Gerdas köstliche Kata-Strophen und wer sage da, sie wären schlicht, obwohl schlicht für mich nichts Negatives hat, eher etwas sehr Positives, denn Schlichtes vermisse ich oft in der Politik z.B., da wäre Schlichtes oft besser als komplizierte Lösungen, die letztendlich nicht eingehalten werden können. Manchmal muß man hinter das Schlichte sehen, um das einfach Gute zu erkennen.

    Ansonsten sollten die Schreiber/innen entscheiden, in welchen Turnus sie schreiben möchten und deshalb machst Du ja auch diese Umfrage, liebe Christiane.

    Ist der Fellträger wieder fit?

    Liebe Grüße von Bruni

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    • Die Etüden aufzugeben, steht für mich nicht (mehr) zur Debatte, liebe Bruni, was den Rest angeht, überlege ich noch. Bisher scheint die große Mehrheit dafür zu sein, es mit einer Wortanzahl zu versuchen, oder sie würde es zumindest mittragen. Ich lasse die Kommentare dazu noch bisschen offen.
      Dem Fellträger geht es wieder gut, die Wunde heilt zu und ab, nur das wegrasierte Fell ist deutlich sichtbar, was noch ein paar Monate brauchen wird. Kommt Zeit, kommt Winterfell, wenns weiter nichts ist …
      Liebe Grüße am Montagmorgen
      Christiane

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  20. Hallo Christiane!

    Hmmmm, ich muss das erst mal sacken lassen, ich bin ja eh ganz frisch bei dir aufgeschlagen ;-D …oder doch, warte mal… ich wähle die kurze Variante, da ich eh immer nur in „Kleinformat“ schreiben kann. Ich bin nie die große Schreiberin gewesen und ich mag „In der Kürze liegt die Würze“Und außerdem habe ich es eher mit der Gedichteform. Vielleicht schaffe ich das ja mal mit den Wortvorgaben ein Gedicht zu zaubern :-))
    Letztendlich ist es mir egal. Ich werde eh nicht immer mitmachen können und dann schließe ich mich einfach der Mehrheit an.

    Liebe Grüße

    Anne

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  21. Hallo Christiane,
    Zu den vielen Fragen/Ideen zu den abc.Etüden:
    • von mir aus kann alles so bleiben, wie es ist. Traditionen kann man pflegen.
    • aber ich würde auch weiterhin mit Freude dabei sein, wenn sich die Regeln ändern sollten, weil ja nach unten hin alles offen und möglich bleibt, um eine Vielfalt zu erhalten.
    • 2x im Monat wäre aus meiner Sicht ok, obwohl ich dann eine Woche lang schmachten müsste. Aber für die längeren Texte wäre das sicher adäquat. Obwohl, wenn man einmal einen Ansatzpunkt gefunden hat, dann läuft es.
    • hinsichtlich der Wortspender: das ist DEIN Blog. Ich hätte nichts dagegen, wenn Du die Worte aus einem Fundus von eingesandten Worten ziehst bzw. kombinierst. Das hätte den Überraschungseffekt, weil sich keiner wirklich im Vorfeld darauf vorbereiten kann.
    • Ansonsten wünsche ich den Etüden weiter ein langes Leben, damit wir uns ein wenig mehr anstrengen und nicht nur so vor uns hin schreiben. Ein kritisches oder wohlwollendes Publikum ist immer schön und wichtig und anspornend.

    Und Dir zum Schluss nochmals einen besonderen Dank für Dein – sicher auch Zeit aufwendiges -Engagement!

    LG Werner

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    • Lieber Werner, einen Blog zu pflegen ist eine zeitaufwendige Sache, das kann dir jede*r sagen, der es auf sich nimmt, regelmäßig etwas online zu stellen, das habe ich gewiss nicht erfunden – aber es ist Zeit, die man halt aufbringen können muss, manchmal ist das leichter, manchmal schwerer.
      Nein, wir sprechen hier nur über die Etüden, die längeren Formen des Intermezzos sind da außen vor. Es ist schön zu lesen, dass du uns auch weiterhin erhalten bleibst! Du hast also keine Präferenz, ob Sätze oder maximale Wortanzahl vorgegeben wird, du könntest mit beidem, richtig?
      Auch bei den Wortspenden finde ich es am besten, wenn es so bleibt, dass der jeweilige Spender alle drei Wörter vorgibt. So Sachen wie das Intermezzo können auch schiefgehen, wo die Wörter ja relativ wild auf Zuruf gesammelt und kombiniert wurden.
      Danke dir für die Wortmeldung!
      Liebe Grüße
      Christiane, bei der es regnet

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  22. Pingback: 10 aus 15 | Etüdensommerpausenintermezzo II-18 | Irgendwas ist immer

  23. Guten Morgen liebe Christiane,
    ohne die Kommentare gelesen zu haben:
    3 Worte in 10 Sätzen jede 2. Woche fände ich ok.
    Wöchentlich sowieso.
    Ich finde das Projekt nach wie vor toll und inspirierend. Durch Mutters Schlaganfall derzeit fast nur lesend dabei.
    Schöne Pause noch.
    Herzlich Petra

    Gefällt 1 Person

    • Eigentlich, liebe Petra, geht es ja inzwischen mindestens ebenso um die Frage, ob wir bei der Satzanzahl bleiben oder auf eine maximale Wortanzahl umschwenken. Was sagst du denn dazu?
      Liebe Grüße
      Christiane, halbwegs entspannt

      Gefällt mir

  24. 3 vorgegebene Wörter in 300 Wörtern gesamt finde ich auch gut. Ich habe auch bei mir bemerkt, wie lange so ein einzelner Satz werden kann – dem UND sei Dank. Da ich ja selbst derzeit nicht regelmäßig blogge ist für mich auch eine Frequenz von 2x Monat o,k. Prinzipiell mag ich den Etüden Gedanken aber sehr gerne und werde – hoffentlich – auch weiterhin zumindest gelegentlich teilnehmen.
    LG, M. Mama

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  25. Wenn ihr schon so in die Richtung entgegen des ursprünglichen Konzeptes tendiert – ich verfechte wie dir gegenüber erwähnt die 10 Sätze-Variante, ganz einfacher Grund (neben Ur-Konzept): ich habe sonst nichts zum Üben und nur aus Spaß mache ich das nicht, +/- 300 Wörter hat im Schnitt ein regulärer Klecks – könnte man auch staffeln: Vier Sonntage, am ersten 250 Wörter, am zweiten 500, am dritten 750, am vierten dann 1.000. Ließe sich auch mit 300 als Startpunkt machen. In denen dann die 3 Wörter vorkommen müssen und dann wieder von vorne. Kann man auch vorplane, so dass das nicht allzu viel Arbeit macht. Ist dir aber vielleicht schon wieder zu literarisch.

    Gefällt 1 Person

    • Neee, ich für mich bin da experimentierfreudig, ich habe mich nur irgendwann entschieden, die Latte für eventuelle Mitschreiber nicht zu hoch zu legen, dass die ohne komplizierte Regeln einsteigen können. Nun ist das tatsächlich eine Frage: Wann unterfordert man die Leute, wann überfordert man sie? Ich habe da keine Antwort.
      Übrigens habe ich Myriades Gedanken gerade unter einem neuen Etüdenintermezzo-Post verbraten, vielleicht magst du dort mit einsteigen? (Achtung, in dem Text wird Wasser erwähnt – ich bin nicht sicher, ob du meine Vorwarnung brauchst.)
      Liebe Grüße
      Christiane

      Gefällt 1 Person

      • Ich schau mir den anderen Text an, wenn es mir zu viel wird gehe ich wieder.

        Zu deiner Frage Nun ist das tatsächlich eine Frage: Wann unterfordert man die Leute, wann überfordert man sie? Ich habe da keine Antwort.

        Das weiß man nicht bevor die Leute da sind, deshalb glaube ich musst du auf die Etüden bezogen anders fragen: Nicht was unter-/überfordert Neue oder Lesende, denn dann planst du mit einer unbekannten Variable, die vielleicht nie kommt, sondern: Was geht mit den Leuten, die da sind und aktiv spielen, gehen die mit, wenn nach über einem Jahr, die Regel „komplizierter“ wird? Wir sind da, du bist da, durch das, was andere, eventuell Einsteigende bei uns und dir sehen kommen sie dazu oder nicht und nicht durch das, dass die Regeln für Leute, die gar nicht da sind leicht sind. Die Leute werden doch auch aufmerksam auf das Projekt, weil es Beiträge gibt und man sich denkt „Schön, das will ich mal ausprobieren“ und nicht ausschließlich dadurch, dass du ausrichtest und schicke Illustrationen hast. Mach das, was du kannst mit dem was du hast, das ist die beste Werbung. Schau dir die Regelmäßigen an und setze da deinen Fokus mit Fordern/Fördern/was auch immer. Sonst hast du ganz schnell, das, was du nicht möchtest: Etwas, das von außen her als elitäre Kiste gesehen wird, weil du auf Leute schielst, die gar nicht da sind oder sich nicht aktiv einbringen, das kann rüberkommen wie, dass du auf den großen Wurf wartest, der da endlich mal auftauchen soll und so ist das ja nicht. Fokus auf die Leute, die da sind, ruhig auch mit höherer Latte, wäre dagegen eine ganz sublime, unaufdringliche Sache, da kommen dann auch Leute, wenn es sich rumspricht.

        Ich bin mir sicher, relativ viele von uns kennen ein-zwei Interessierte, die sich mitziehen ließen, wenn dir so viel an Neuen liegt. Aber die kennen das Projekt durch uns und nicht durch den Aufruf, das heißt, das was wir machen motiviert die oder eben nicht. Ich habe mindestens eine im Ärmel, die im Herbst vielleicht mal testet. Hat mehrere NaNoWriMos mitgemacht, wäre also durch Längeres nicht abgeschreckt und hätte trotzdem nicht gleich superhohes Niveau.

        Gefällt 1 Person

        • Okay, das ist gut zu hören, danke. Da hast du recht, denke ich, dass man nicht zu sehr auf Nicht-/Noch-nicht-Anwesende schielen sollte. Aber eins verstehe ich nicht: Du sagst, die Latte hochzulegen würde NICHT als elitäre Kiste verstanden werden? Oder missverstehe ich DICH da gerade?

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        • Ich erkläre dir das so gut ich kann, wenn es dann noch unverständlich ist bitte fragen, ja?

          Man kann sagen oder es so empfinden, dass ein elitäres Projekt eines ist, dass sich vorwiegend an ein bestimmtes Klientel mit bestimmten Niveau, einer bestimmten Absicht oder einem vorgegebenem Anspruch richtet. Und so KANN man auch die Etüden sehen. Als sie noch bei Ludwig liefen wurde mir ein paar Mal von Leuten, die ich versucht habe zu ermutigen, weil sie das Projekt interessant fanden gesagt, sie wollen nicht, wir wirkten so elitär, weil diese erste Mitstreitenden-Generation a) auf einem Künstlerblog stattfand und b) natürlich vorwiegend, wenn nicht komplett entsprechendes und geübtes „Personal“ hatte. Kann von außen als Elite wahrgenommen werden, so nach dem Motto „Künstlerprojekt, hat man als ungeschulte/r/s nichts verloren, kann man nicht mithalten“. Das ist im Grunde das, was man auch generell im Kunst-Diskurs findet, nur da eben als „Akademiker vs. Nicht-Studierte.“ Der Spielort ist wichtig dafür wie die Wahrnehmung geprägt wird.

          Hier, bei dir ist es ein anderer, also wird es auch anders gesehen, wahrgenommen und es braucht eine andere Bewertung. Du führst kein Künstlerblog wie Ludwig das damals machte und danach in unterschiedlichen Inkarnationen oder auf Twitter gemacht hat/macht. Du hast dein Blog mal als Alltagsblog beschrieben. Das heißt, deins wird anders wahrgenommen, du bekommst nicht von Beginn an das Etikett „Künstler mit Künstlerkopf und Künstlerregeln“ (also potentiell für einige ein komplett nicht zu erreichender oder nachvollziehbarer Horizont) für dieses Blog.

          Hast aber die Etüden. „Etüde“ ist objektiv gesehen (ich kann nur für meine Generation sprechen) ein Deutsch-LK-Wort, das nach außen hin schon einen gewissen Anspruch suggeriert, weil es literarisches Interesse verspricht. Das Versprechen wird auch eingelöst mit deinen Gedichtmontagen, die von außen auch ziemlich „Deutsch-LK“ wirken können.

          Die Etüden mit ihrem Deutsch-LK-Namen, der auf ganz Ungeübte vielleicht sogar abschreckend wirkt, denn er schreit diesen Leuten ungewollt „Anspruch! Niveau! Können! Krikelkrakel ist im Grundkurs!“ entgegen, haben diese professionell gestalteten Grafiken.

          Wir, die wir da sind, vielleicht sogar noch aus der Ur-Generation stammen, wissen woher das kommt, eine fremde Person, der/die/das vielleicht einfach nur mal austesten will was mit 10 Sätzen, 300 Wörtern etc. geht, könnte davon eingeschüchtert sein. Das heißt, wenn das, die Ungeübten mit Schreibspaß die Leute sein sollten, die du mitnehmen willst, bist du von denen schon meilenweit entfernt. Ich beobachtete so etwas seit ca. 20 Jahren, ich vermute also, dass ich so etwas zumindest teilweise gut beurteilen kann.

          Deine Chance um die Leute eventuell doch noch mitzunehmen wäre der Fokus auf diejenigen, die da sind und für die die Latte höher zu legen, damit die sich weiter entwickeln können. Warum? Es gibt mutige Anfangende wie Berta, die auch einfach nur schreiben wollen, aber es gibt auch die, die sagen „Boah, guck, toll, ich kann ein bisschen schreiben und möchte mich verbessern, hier sind so viele mit Erfahrung und so unterschiedliche Leute, ich frage jetzt mal eine/n/s, der/die/das zu mir passt, ob er/sie/es mir helfen kann.“ Verstehst du? Das sind die Leute, die du ohne viel Arbeit, einfach nur in dem du den Fokus auf die, die da sind und deren Fähigkeiten legst reinholen und mitnehmen kannst. Und die widerum können Komplettanfangende mitziehen.

          Kurz hieße das: Wenn du das ausstrahlst, was der Name „Etüden“ ausstrahlt – und es ist eben nicht unbedingt nur ein Blogspiel wie der Freitagsfüller – und das würde bedeuten Anforderungen nach oben, Fokus auf die Community, wenn man es so nennen kann, bist du NICHT elitär, denn dann steht das Projekt nach außen in der richtigen Perspektive.

          Wenn du das Niveau so weit es geht unten hast, mit dem Ziel „leichter Einstieg“ hast du bei diesem Namen den gegenteiligen Effekt, sprich mehr scheinen als sein. Und dann ist bei Interessenten mitunter ganz schnell die Wahrnehmung „Elite-Kiste“ da, „die hält sich für etwas besseres und wartet auf den Superstar“. Das ist ein Problem dieser Zeit, in der so ziemlich jede/r/ irgendwo Ebooks hochladen kann (Amazon, Tolino) und großkotzig meinen er/sie/es ist der/die/das nächste Wunder auf der Frankfurter Buchmesse, das hat noch nicht mal mit Blogs zu tun.

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        • Super. Das ist tatsächlich genau das, was ich mal von einer anderen Warte hören wollte. Vielen Dank für den LK-Vergleich, ich weiß, was du meinst ;-)
          Ja, ich möchte es Neueinsteigern leicht und interessant machen, aber ich wünsche mir auch, dass sie schon „gerade Sätze“ schreiben können und eine gelingende Satzaussage kein Zufallstreffer ist. Und ja, ich habe auch schon derartige E-Books gesehen, wo das nicht der Fall war und wo ich gedacht habe, dass derjenige verdammt mutig ist, damit an die Öffentlichkeit zu gehen.
          Okay, ich verstehe, dass die Bezeichnung „Etüden“ ein gewisses Niveau impliziert, und dass das für manche möglicherweise höher ist, als ich bisher dachte. Kommt mir entgegen, glaube ich.
          Jetzt muss ich nur noch rausfinden, wie ich unser Grüppchen am besten hätscheln kann, und mich dabei selbst motivieren.
          Danke für den Blick von außen, ich sage es gern noch mal.

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  26. Pingback: Relaunch: Schreibeinladung für die Textwochen 37.38.18 | Wortspende von Irgendwas ist immer | Irgendwas ist immer

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