Monster | abc.etüden

Die Idioten zahlen Geld dafür, dass sie mich angaffen und begrölen können, ich, der ich so bin, wie Gott mich geschaffen hat. Mein Körper mag in ihren Augen grotesk sein, aber mein Verstand funktioniert. Ich danke dem Himmel für die dicke Glasscheibe, ich muss sie nicht hören. Wer macht sich hier zum Affen, ich oder die? Schon gut, spart euch die Antwort.

In Ontario ist das legal und natürlich ist es krass und geschmacklos. Regt euch wieder ab. Klar ist es für Geld, denkt ihr, der Schwachsinn macht Spaß? So ein Abend ist so lukrativ, dass ich einigermaßen über die Runden komme und nicht allein auf die Wohltätigkeit des Staates und schlechte Jobs angewiesen bin.*
Was wir draußen, also im Alltag, aushalten müssen, das wollt ihr nicht wissen. Das Netteste, als was ich seit Langem bezeichnet wurde, sagte eine ältere Dame, die mich „Knirps“ nannte und dann peinlich berührt wegsah, als ihr klar wurde, dass ich sie nicht nur gehört, sondern auch verstanden hatte. Freunde, ich bin nur kleinwüchsig, aber nicht blöd! Der gesamte Rest funktioniert größtenteils genauso wie bei euch. Aber mit Sicherheit bin ich fitter als die meisten, das verlangt der Job.

Am liebsten hätte ich vor hundert Jahren gelebt, dann wäre ich „Show Freak“ gewesen, da bin ich mir sicher. Sowieso muss ich ein Schausteller-Gen haben, sonst wäre ich bestimmt nicht in diesem Club gelandet. Das hier ist manchmal ganz schön Hardcore. Ich stelle mir vor, dass ich mir einen Manager gehalten hätte, mit einem Zirkus gereist und eine begehrte Attraktion einer Freak-Show gewesen wäre, so nannte man das damals.
Ja, notiert es euch ruhig, auch Monster haben Träume. Meiner wäre, von freundlichen Menschen umgeben zu sein, denen Unterschiede keine Angst machen.

Jetzt entschuldigt mich bitte. Das Zwergenwerfen fängt demnächst an, ich muss mich umziehen und warmmachen.

 

2018 45+46 | 365tageasatzadayQuelle: Pixabay (hier und hier), Bearbeitung von mir

 

Für die abc.etüden, Woche 45/46.2018: 3 Begriffe, maximal 300 Wörter. Die Worte stammen dieses Mal von Bettina und lauten: Knirps, grotesk, notieren.

Diese Etüde ist wieder mal eine, wo ich fürchte, meinem Protagonisten nicht gerecht zu werden, der einfach beschlossen hat, mit seinen körperlichen Gegebenheiten Geld zu machen, um selbstständig sein zu können, ungewöhnliche Wege geht und dafür in Kauf nimmt, mit einer sehr hässlichen Seite der Gesellschaft konfrontiert zu sein.

Tatsache ist, was uns heute völlig abwegig und menschenrechtsverletzend erscheint, war noch vor hundert Jahren ziemlich selbstverständlich. Show Freaks waren zum Teil berühmt, hatten Fans und verdienten gutes Geld. Das war nicht nur in den USA so (Stichwort PT Barnum, sehr umstritten, soll aber angeblich seine Darsteller gut bezahlt haben, auch wenn es schrecklich klingt, dass er Menschen „ausstellt“). Schaut euch (für Deutschland) mal diese Postkarten an. Auch YT ist hilfreich, die Materie ist komplex und man weiß nicht, ob man weinen oder lachen soll.

Zwergenwerfen (hallo Werner) gibt es heute noch. Hier ist der Link zu Wikipedia, hier ist ein Link zu einem Bericht von einem derartigen Event in Kanada.

Nicht fehlen darf, last but not least, der Link zu Kleinwuchs (Wikipedia) und zu einem (wie ich finde sehr guten) Reportage-Video: Alltag einer Kleinwüchsigen.

*Update: dergl hat in einem Kommentar vorgeschlagen, dass ich die Geschichte nicht in Deutschland verorten solle, um der hiesigen Community, die sich gerade über eine Freakshow aufregt (lest bitte ihren Kommentar), nicht auf die Füße zu treten. Da es mir darum ging, wie Nina das formuliert hat (danke!), „eine verstrickte Figur“ zu entwerfen, „die einen durchaus problematischen Weg gewählt hat“, und ich kein politisch zu verstehendes Statement abgeben wollte, habe ich meinen Text entsprechend verändert.

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67 Kommentare zu “Monster | abc.etüden

  1. Ich muss hier zwei Dinge trennen: Geschrieben (technisch) hast du gut, dafür mein Lob. Das, was du geschrieben hast ist ableistisch, also ziemlich diskriminierend. Du kannst nur bedingt etwas dafür, da du nicht drin steckst und dich wahrscheinlich auch nicht SO sehr mit dem Thema befasst hast, aber du sagst selbst, dass du befürchtest, deinem Protagonisten nicht gerecht zu werden. Dafür Anerkennung.

    Es gab bis jetzt ja eine Reihe Etüden zu diesen Wörtern, die die Thematik aus Unwissenheit so anpacken, dass sie nach hinten losgeht, also diskriminiert ohne eigentlich diskriminieren zu wollen. So leid es mir tut, keine/r/s wollte damit bewusst etwas Böses, das glaube ich nicht, aber man muss das auch sagen. Außenwirkung, Leute, die Entschuldigung „Ist Fiktion“ oder „Ist doch nur ein Blog-Spiel“ zieht nicht bei allen und wenn wir Nichtbehinderte darstellen schaut man uns auch auf die Finger und wir müssen uns gegebenenfalls rechtfertigen. Ihr wisst nicht wie euch Betroffene wahrnehmen. (Siehe derzeit auch die Kontroverse darüber ob Jan Böhmermann ein Antisemit ist, es geht nicht darum was er gemeint hat und ob das vielleicht abgesprochen war, sondern wie Betroffene ihn durch diesen Sketch nun wahrnehmen). Ich denke nicht, dass Wortgerinnsel an den Aspekt dieses Wortes „Knirps“ gedacht hat als sie es spendete. Sie dachte wahrscheinlich eher an das Kind.

    Apropos Showfreaks: Meine vorletzten Kleinigkeiten, der Link zum Tweet von Raul Krauthausen geht nicht mehr, aber es ging darum, dass er als „Freak“ in eine Show geladen wurde. Hattest du vielleicht gesehen. Herr Krauthausen ist übrigens kraft seiner Behinderung nicht gerade groß.

    Frau Pferdschieffressespastimisgeburtkrüppel (für „Monster“ bin ich dann doch zu schön).

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    • Liebe dergl, ich danke dir sehr für deinen Kommentar. Tatsächlich habe ich genau auf dich gewartet, denn ich wusste, du kannst und wirst mir sagen, ob und wo es hakt. Ich stecke nicht in der Thematik und habe in meinem Alltag keine Berührungspunkte. Okay, ich lese bei dir, aber ich verfolge nicht alle Links. Bei Herrn Krauthausen zum Beispiel war ich nicht.

      Diese Etüde macht mir Bauchschmerzen, daher betrachte ich sie als eine Art Versuchsballon. Die Freakshows waren und sind Tatsachen. Was mich, als ich zum ersten Mal darüber gelesen habe, sehr schockiert hat, war vor allem der große Zulauf, den die hatten, haben (du hast den Artikel über die Show in Kanada gelesen?) und sicher immer noch hätten – siehe das Thema „Gaffer“ nicht nur auf der Autobahn. Um das nur klarzustellen: Ich finde es völlig korrekt, dass die Dinger hierzulande verboten sind.

      Diese Etüde beschreibt jemanden, der seine körperliche Einschränkung nutzt, um damit Geld zu machen, er tut es freiwillig und bestimmt in einem gewissen Rahmen die Umstände. (Wo ich diesen Satz schreibe, fällt mir auf, dass es in der Begründung durchaus eine Parallele zu Prostitution gibt.) Ich glaube auch nicht, dass er eine einfache Persönlichkeit ist, aber wer ist das schon.
      Die Etüde ist fiktiv, klar, aber es gibt Menschen, die diese Wege gehen, siehe zum Beispiel wieder dieser Kanada-Artikel. Meine Etüde hängt sich da auf und sagt: Das gibt es auch. Und ich glaube nicht, dass ich, nur weil ich es beleuchte, es legitimiere, dass Menschen so leben.

      Du schreibst: „Ihr wisst nicht, wie euch Betroffene wahrnehmen.“ Stimmt. Ich weiß es nicht, und im konkreten Fall wüsste ich es oft gern, um etwas ändern zu können. Kann ich an dieser Etüde etwas ändern, ohne sie komplett zu löschen, was ich ungern täte?

      Auf jeden Fall danke ich dir für die Zeit, die du dir nimmst.
      Falls ich nicht schnell antworte: Ich bin heute nur mit größeren Lücken online.

      Liebe Grüße
      Christiane

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      • Ich würde sie nicht ändern und ich wüsste auch nicht wie du das tun solltest. Außerdem ist es dein Stück. Was ich vielleicht getan hätte, dann hätte es völlig anders gewirkt: Du hast was verlinkt, dass das in Kanada immer noch gemacht wird. Dann hätte ich es explizit in Kanada spielen lassen. Wenn du also etwas ändern willst vielleicht irgendwie einen entsprechend verortenden Halbsatz rein und gut ist (Vielleicht ist der Satz mit dem „illegal“ abwandelbar in so was wie in [Kanadische Stadt] sei das halt so oder irgendwas derartiges). Denn in dem Moment redest du von den Zuständen woanders und es ist klar, du hast es gelesen und bist davon inspiriert worden. Dann ist die Außenwirkung völlig anders. Dann wird sich davon mutmaßlich auch kein deutsche/r/s Lesende diskriminiert fühlen. Man kann sich immer noch denken „Die steckt nicht drin und weiß nicht was sie sagt“, aber das ist ein anderes Kaliber als „Die diskriminiert kleinwüchsige Menschen und führt Behinderte vor“ (nur weil ich es nicht so krass wahrnehme, heißt es nicht, dass es nicht jemand liest, der/die/das davon so fertig ist, dass er/sie/es heulend vor dem Bildschirm sitzt oder deinen URL in wütenden SocialMedia-Posts verbrät).

        Zu Herr Krauthausen, hier ist der Brief den er bekommen hat: https://www.buzzfeed.com/de/karstenschmehl/raul-krauthausen-rollstuhl-anfrage-freak-wtf

        Technik, Menschen, Sensationen! Freaks!

        Das war jetzt erst vor kurzem und die Behindertencommunity ist fast geschlossen zornesrot gewesen. Deswegen ist deine Etüde vielleicht zu einer ungünstigen Zeit gekommen, was du natürlich nicht wissen konntest. Aber wenn du durch eine Suchmaschine zu dem Thema gefunden wirst könntest du ein paar nicht so freundliche Kommentare bekommen.

        Ich muss dir übrigens danken: Wie gesagt es haben ja nun mehrere Etüden mit der Thematik (bei Anna-Lena und der Geflumselfrau hatte ich auch entsprechend was beigetragen) und ich hatte doch überlegt eine Sachkolumne in die Kleckse zu nehmen. Nachdem ich jetzt die 3. Etüde von Leuten, die sagen, sie sind nicht selbst betroffen gelesen habe, habe ich überlegt, ist das vielleicht ein Thema um eine Kolumne anzufangen, solche Seiltänze. Ihr meint das ja nicht böse, es war einfach nur das Wort was eine Assoziation in Gang gesetzt hat und ihr habt vielleicht gar keine Vorstellung was für Lawinen so was in Gang setzen kann. Dass es Lawinen in Gang setzen kann bedeutet explizit nicht, dass ihr es thematisch nicht machen sollt, nur man muss Außenwirkung bedenken und wenn jetzt eine von euch ein richtig großes Blog hätte, könnte die Nummer größer werden als ihr euch das gedacht habt oder stemmen könnt, wenn du verstehst was ich meine. Es ist ein schmaler Grad.

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        • Ich danke dir, ich bin deinem sehr praktischen Vorschlag nachgekommen, die Geschichte nach Kanada zu verlegen. Du weißt, dass ich mit der Etüde keinem auf die Füße treten will, und ich kann verstehen, dass es Leute gibt, die (aus guten und weniger guten Gründen) über alles herfallen, was ihnen querkommt, auch wenn sie damit übers Ziel hinausschießen. Braucht keiner.
          Nein, ich habe keine Vorstellung von den „Lawinen“ bzw. der „Außenwirkung“, die du ansprichst, weil mir nicht klar ist, was triggert und was nicht. Und ja, ich verstehe den schmalen Grat: Ich habe definitiv nicht die Nerven für einen Shitstorm, möchte mir aber andererseits auch keinen Maulkorb umhängen müssen. Von daher: Ich wäre gespannt auf deine Sachkolumne.

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        • ICH weiß, dass du keinem auf die Füße (sofern der lesende Mensch welche hat) treten willst. Ich habe es auch von vornherein gewusst und ich wusste es auch bei den anderen Leuten, die das Thema genutzt haben. Ich habe versucht konstruktiv Hinweise zu geben, z.B. bei der Geflumselfrau, dass der Streckbank-Kommentar in der Realität wohl nicht ironisch oder ähnliches vom Protagonisten aufgenommen werden würde, weil das tatsächlich eine „Behandlungsmethode“ war und vielleicht noch ist, denen entsprechend kleine junge Leute zwangsweise ausgesetzt wurden. Das hieß auch nicht, dass sie etwas ändern soll, sondern nur, dass sie weiß, dass ein echter Mensch oder realistischer Protagonist eher traumatisiert reagieren würde. Mein Kumpel Dave (*1979) aus der Jugendzeit hat das mitgemacht. Der wurde gepackt, fixiert und dann stundenlang liegen oder hängen gelassen,je nachdem wie die Bank stand, weil Ärzte dachten, sie kriegen ihn so größer. Ich weiß noch wie versucht wurde mein Bein mittels Orthese zu verlängern, im Arztsprech „strecken“ alles wundgescheuert, Fleischwunden, irgendwann beim Gipsadruck wurde mir in den Fuß geschnitten… Dann nimmt man das nicht ironisch, man kriegt Angst.

          In meiner Sachkolumne würde ich wohl auf so einen Fall als einer von ähnlichen Phänomenen eingehen, die gerade bei Hobbyschreibern vorkommen und fast immer wenn Betroffene der jeweiligen Sache drüberstolpern – manche Betroffene lesen so was bewusst, weil sie denken „Endlich bin ich mal repräsentiert“ – geht das Ding dann nach hinten los.

          Und für das Thema deiner Etüde hast du durch die relativ akute Sache mit Herrn Krauthausen gerade einen ungünstigen Zeitpunkt. Viele Leute sind vernünftig und lesen bis zu Ende und/oder sogar die Kommentare, aber Impulsive gibt es überall.

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    • Auch für mich ist Christianes Beitrag sehr gut geschrieben, da stimme ich Dir voll zu. Womit ich allerdings nicht klar komme ist Deine Einstufung als diskriminierend. Der Protagonist provoziert doch uns als Zuschauer/Leser darüber nachzudenken, wer denn eigentlich der Affe ist. Und auch die Links und damit Hintergrundinformation, die Christiane dazu schaltet, sollen doch die Absurdität unserer Einstellung und Haltung untermauern. Vergleiche doch einmal Christianes „Monster“ mit der so erfolgreichen Krimiserie aus Münster mit Boerne und Thiel und Alberich. Christine Urspruch, die regelmässig von ihrem Vorgesetzten etikettiert und im Grunde abgewertet wird, ist „hoffähig“ geworden, und sie macht mit! Diese Krimi-Serie finde ich in diesem Zusammenhang diskriminierend, gerade weil „lustig“ verpackt.
      Weitere Beispiele für tagtägliche Diskriminierung kann man unter dem nachstehenden Link finden:
      https://isl-ev.de/index.php/aktuelles/nachrichten/1687-ableismus-was-ist-das-denn-neue-isl-broschuere-mit-hubbe-cartoons

      LG Werner

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      • Hallo Werner,

        die ISL-Broschüre habe ich vor einer sehr langen Zeit mal auf den Fädenrissen verlinkt, als es um Ableismus ging, weil sie alltägliches zeigt.

        Du sagst etwas, das schwierig ist. Denn es kann in deinem Leseverständnis durchaus so ankommen, dass der Protagonist die Nichtbehinderten vorführt, so verstehen es Betroffene aber nicht. Auch Frau Unspruch steht nicht nicht in der Kritik, weil sie „mitmacht“. Für sie selber ist das, was sie beruflich macht eine Nische und eine Möglichkeit Geld zu verdienen, ja. Für die Behindertenbewegung, für unser Grundrecht auf Inklusion und dafür wie behinderte Menschen im Allgemeinen wahrgenommen werden wollen wird einiges was sie macht als Bärendienst gesehen.

        Was macht Christianes Beitrag schwierig? Sie stellt einen Protagonisten da, der mitmacht weil es Geld bringt und sich so selbstständig erhalten kann (wird suggeriert), der also genau die Ewartung erfüllt, die Nichtbetroffene an Betroffene haben Macht mal schön entweder den Schmusekrüppel, den niedlichen Downie [auch „Downie“ wird von einigen als diskriminierend empfunden], den hochbegabten Aspie [nennen sich selbst auch häufig nicht mehr so und finden es teils diskrimminerend] oder die Zirkusattraktion als Zwerg, Freak etc. und seid dann dankbar, dass wir über euch lachen Das kann man oft nur aushalten in dem man die Haltung entwickelt, man stünde über den Nichtbehinderten und würde sie eigentlich durchschauen. Deswegen ist das kein Spiegel wenn man irgendwie betroffen ist, sondern da wird jemand vorgeführt, der genau so reagiert wie viele von uns koordiniert wurden zu reagieren. Siehst du die Diskriminierung jetzt? Ich weiß, wenn man dem nicht jeden Tag ausgesetzt ist, hat man das nicht so bewusst. Da nützen ihr auch ihre unterstützenden Links nicht viel, die Leute gucken auf die Geschichte, nicht die Links. Das heißt sie kann eine gute Intention gehabt haben, es kommt anders an.

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        • Ich kann die Kritik nachvollziehen, aber für mich steht in Christianes Text nicht, dass der Protagonist „dankbar“ ist und gerne die Erwartungen erfüllt. Dass er sich eine Nische gesucht hat, in der er in einer Welt überleben kann, die ihn nicht akzeptiert, ja. Aber dass er deswegen findet, dass das so in Ordnung ist, lese ich nicht. Bei mir kommt an, das er sich entschieden hat, das böse Spiel mitzumachen, aber keineswegs vergisst, dass das Spiel böse ist. Und das er daran teilhat.
          Das macht ihn nicht zu einem strahlenden Helden, aber darum geht es Christiane wohl auch nicht. Ich finde an ihrem Text interessant, dass sie eine verstrickte Figur entwirft, die einen durchaus problematischen Weg gewählt hat.

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        • Ich danke dir sehr für die Charakterisierung als „verstrickte Figur auf einem problematischen Weg“, das ist das, was ich konstruieren wollte. Ich habe inzwischen die Etüde leicht angepasst, wie dergl es angeregt hat, um der „politisch korrekt“-Diskussion von der Schippe zu springen, denn obwohl es mir darum nicht geht, wollte ich doch keinen beleidigen. Schmaler Grat und so weiter.
          Liebe Grüße
          Christiane

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        • Ich kann dich verstehen und ich glaube je nachdem von welche Warte her man das liest kommt es unterschiedlich rüber. Ich bin ja nun mal jemand, die sich zwangsweise jeden Tag damit befassen muss, das heißt bei mir kommt es vielleicht auch nochmal anders an als bei Menschen mit unsichtbaren oder leichten Behinderungen. Die Subtext, er hat dankbar zu sein ist da bzw. da gewesen so lange die Geschichte nicht in Kanada spielte, das hat mit der deutschen Auffassung von Behinderung zu tun, historisch bedingt. Nur weil jemand in so eine Nische geht und das womöglich freiwillig muss es auch nicht unbedingt heißen, dass er/sie/es das System gutheißt, man kann auch keinen anderen Ausweg sehen und deshalb mitmachen. Dafür hat sie ihn aber zu reflektiert angelegt, ihm das nun zu unterstellen wäre unglaubwürdig. Und, auch das steht nirgends im Text, schwingt aber unbewusst mit, er kann nicht sehr alt sein. Solange wie das in Deutschland angesiedelt war, stellte sich für betroffene Lesende also automatisch die Frage: Hat dieser Kerl, der maximum 50, wahrscheinlich aber viel jünger ist, nichts von der Behindertenbewung der letzten 37 Jahre mitbekommen, gar die UN-Konvention verpennt, was ist da los? Sie hatte ja nicht den Raum das aufzulösen oder anzubringen ob es vielleicht ein ausländischer Mann ist oder in einer Subkultur wie Sekte etc. spielt und in so weit ist es eben schwierig gewesen.

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        • Warte. Das heißt, dass ihr Betroffenen euch von uns Nicht-Betroffenen (ich übernehme das pauschal mal so) konditioniert wurdet und werdet, auf eine bestimmte Art zu reagieren, zu sein? Das klingt ja wie Dressur …
          Nenn mich ruhig naiv, vermutlich bin ich es, ich habe auch kein Problem damit zuzugeben, dass ich manchmal blöd bin und so was nicht sehe … trotzdem schlucke ich gerade schwer.

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        • Ja sicher, was denkst du denn? Sorry, wenn das jetzt überheblich klingt, ist nicht böse gemeint, es ist eben nur so logisch. Wer bringt dir denn bei, dass du immer lieb und nett und dankbar und je nach Behinderung lustig, inselbegabt oder sonst was zu sein hast? Das machen wir doch nicht selber, wir haben doch in den meisten Fälle kein betroffenes Rollenmodell in der Familie, wo wir uns als Kind was abgucken können. Also nehmen wir das an – und als Kind kannst du nicht anders – was die Nichtbetroffenen uns sagen und gutes Verhalten wird halt belohnt – „Braver, immer lächelnder, nie klagendender Krüppel, hier darfst mitspielen/bei Mama auf den Schoß/Nachtisch haben….“ – und schlechtes – „Du stellst Ansprüche? Wir dürfen nicht Krüppel zu dir sagen? Wenn wir dir deine Spielsache nicht sofort wiedergeben schreist du das ganze Haus zusammen? Du bist nicht wie Klara aus Heidi oder Anna aus der Weihnachtssendung, da müssen wir uns ja schämen! etc.“ – eben nicht. Und das kriegst du wie alles anerzogen nicht mal eben als Erwachsene/r/s wieder raus. Weil in dem Fall auch die ganze Gesellschaft mitmacht.

          Was meinst du warum so viele Klara so hassen (ich hatte da irgendwann was aus der Mondkalb-Zeitung verlinkt). SO sollten wir sein, SO wollte man uns haben, inklusive dem Wunder am Ende.

          Ich sehe schon, ich könnte mal wieder Stoff für die Kreidestrich-Reihe sammeln. Es scheint ja zu interessieren.

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        • „Wer bringt dir denn bei, dass du immer lieb und nett und dankbar und je nach Behinderung lustig, inselbegabt oder sonst was zu sein hast? Das machen wir doch nicht selber.“
          Logisch. Mir war nur nicht klar, dass das so ist. Echt nicht. Ach, vergiss mich, das Mondkalb bin hier wohl ich.

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        • Möchtest du dich als Mondkalb bezeichnen? – Dein Ding. Die Zeitung heißt so: https://mondkalb-zeitung.de/

          Das war als die erfunden wurde natürlich ein Wortspiel mit Shakespeare und der Beleidigung. Ob die die Zeitung heute noch so nennen würden ist ungewiss, du hast heute einfach zu viele Idioten, die meinen weil du dich selbstironisch so nennst dürfen sie es auch und seien dabei nicht diskriminierend.

          Und das andere: Das ist so und es ist auch so extrem. In meiner Generation noch viel mehr als heute. Liest du die Links zu den Kirstens in den Kleinigkeiten? Manchmal ist da was entsprechendes bei.

          Weißt du was das heißt? Ich müsste viel mehr Texte auf den Klecksen mit behinderten ProtagonistInnen machen, die realistisch reagieren. Dann haben wir Betroffenen Literatur mit Rollenmodellen und ihr noch nicht Betroffenen lernt was.

          [Notiz an mich: Mal langsam mit der Geschichte um Eva zu Rande kommen. Da gibt es zwar auch zwei Behinderte, aber die fallen beide nicht groß auf. Allerdings: Die Reaktion von Maria Aleida darauf, dass Eva denkt, sie müsste doch drunter leiden, dass sie keine Buchstaben erkennen kann war für die Spielzeit scheißmutig. Einem deutschen Mädchen wäre von jeder erdenklichen Ecke beigebracht worden, dass sie sich zu schämen hat und sie schämt sich ja eben nicht und sagt, es ist eben so.]

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        • „Zeitung für das organisierte Gebrechen“ ist auf jeden Fall sehr selbstironisch, ich schaue gern mal rein. Ich glaube, den Klara-Artikel hatte ich gelesen.

          Was mich ernsthaft irritiert, ist das Gefühl, dass „ihr“ in einer ganz anderen Welt lebt als „wir“, und dass die Kluft erheblich tiefer ist, als ich dachte. Leben denn alle nur auf ihren Inseln und denken, ihr Status Quo wäre das Maß aller Dinge?
          Lass mich einfach bisschen rumjammern.

          Ich lese die Kirstens sporadisch. Und über Kleckse, die mir als (noch) Nichtbetroffener spiegeln, wie manches bei den Betroffenen ankommt, würde ich mich freuen.
          Hast du in das Video, das ich am Ende verlinkt habe, zufällig reingeschaut? Mich würde deine Meinung dazu interessieren.

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        • Reingeschaut habe ich in das Video tatsächlich, Betonung auf rein, denn heute ist einer der wunderbaren Tage an denen meine Verbindung mal wieder keine Videos mitmacht. Heißt: weitergucken wenn die Verbindung besser ist. Von den Sachen, die ich im Video mitbekommen habe kommt mir aber einiges schon bekannt vor und ich bin für meine Generation mit je nachdem welche Seite du misst 1,62 oder 1,65 durchschnittlich groß und gehöre zu den Leuten, an denen du wenn ich den Stock nicht habe „vorbeigucken“ kannst, wenn ich nicht gerade rede, esse oder trinke.

          Die Kluft ist relativ tief. Du musst bedenken, dass „Sondereinrichtungen“ ihren Namen nicht umsonst haben und so Menschen wie Herr Krauthausen zwar eine große Medienpräsenz haben und dadurch vielleicht gedacht wird, dass so ein durchschnittliches behindertes Leben aussieht, ist aber nicht so. Der ist ein Sonderfall. Warum pochen wir so auf die Umsetzung von Inklusion gemäß der BRK? Das ist ja viel mehr als Bildung oder alle Assistenz finanziert bekommen. Der Regelfall ist immer noch Aussonderschule-spezielles Wohnverhältnis-Werkstatt oder gar nichts. Wie willst du da Kluften überbrücken, du kommst doch gar nicht in regulären Kontakt.

          Ich hatte auf den Fädenrissen (habe ich hinter runtergenommen) mal das Stück über Jule. Jule war eine normale gehbehinderte Frau etwa meiner Generation, die gleichzeitig unnormal war weil sie ein Kind und einen Freund hatte. An deren Verhalten und „Weltfremdheit“ hat man wohl gut gesehen, wie man so normalerweise drauf ist als regulärer behinderter erwachener Mensch. Muss ich vielleicht bei Gelegenheit noch mal rausholen.

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  2. Ich möchte dazu gerne eine über die ABC-Etüden hinausgehende Bemerkung machen: Literatur ist Literatur und politisch korrekte Stellungnahmen zu irgendetwas stehen doch auf einem völlig anderen Blatt. Wenn man zum Beispiel eine emanzipierte Darstellung von Frauen in der Literatur einfordern wollte, müsste man die halbe Weltliteratur zensurieren und es würde ja auch nicht die Realität des Lebens beschreiben.
    Wenn ein Text respektvoll geschrieben ist- und das ist der von Christiane doch ganz eindeutig – so finde ich daran nichts auszusetzen. Jeder Mensch, mit oder ohne irgendeine Behinderung – kann sich durch den einen oder anderen Text in tausendfältiger Art betroffen fühlen, wenn man die Reaktion jedes einzelnen Menschens bedenken wollte, so könnte man gar nichts mehr schreiben …

    Gefällt 7 Personen

  3. Liebe Christiane, Du hast mit Deinem Text ganz schön was ausgelöst, mir schiebt sich immer mehr eine Bild in den Kopf … ich meine mich zu erinnern, daß ich mal vor vielen Jahren beim Gastspiel von einem großen Zirkus gebannt zugesehen habe, wie sie einen sehr keinen Menschen über der Manege irgendwohin geschleudert haben … als Kind dachte ich, es sei ein Kind gewesen und war dann erstaunt über das Gesicht eines erwachsenen Mannes … Dein Text geht mir unter die Haut … es ist zum Heulen. Und ob sich wohl seit den Gladiatoren gar so viel geändert hat … ?
    Sei lieb gegrüßt (mail folgt)

    Gefällt 4 Personen

    • Ach herrje. Ich wollte spontan zurückfragen, ob du damals eine Variante der „menschlichen Kanonenkugel“ gesehen hast … Es hinterlässt ein beklemmendes Gefühl, ja …
      Nein, ich glaube nicht, dass sich so viel geändert hat, die Formen und die Umstände ändern sich, aber ob die Menschen so anders sind, das zweifle ich an.
      Liebe Grüße, ich freue mich, von dir zu lesen
      Christiane

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  4. Ich finde nicht, dass sich ein fiktiver Charakter politisch korrekt verhalten muß. Es kommt doch darauf an, welches Szenario man erzählen möchte. Deine Geschichte finde ich in dem Zusammenhang absolut gelungen. Natürlich, solange die Geschichte hier und in der Gegenwart spielt, ist die Aussage, der kleinwüchsige Mann hätte keine große Wahl, so nicht korrekt. Aber wer sagt, dass er das nicht so empfindet. Das sollte man auch so darstellen dürfen. Diskriminierung sehe ich hier jedenfalls nicht. Nicht in der bloßen Tatsache, dass die Geschichte so erzählt worden ist

    Gefällt 5 Personen

    • Ich bin deiner Meinung. Da gibt es aber auch noch eine andere Seite.
      Die Etüde scheint das Potenzial zu besitzen, aufgrund ihres Inhalts heftige Reaktionen zu generieren. Nun träumt dieser Blog recht kuschelig vor sich hin, wir haben uns hier alle lieb, respektieren einander und nehmen erst mal nichts Negatives vom anderen an. Das darf auch gern so bleiben, ich tue viel dafür. Trotzdem finde ich es gut, wenn ich darauf aufmerksam gemacht werde, dass ich hier für manche fröhlich ein virtuelles Handgranätchen in die Runde geworfen haben könnte. Mir war das so nämlich nicht bewusst.
      Danke dir und einen schönen Abend!
      Liebe Grüße
      Christiane

      Gefällt 1 Person

      • Ja, durchaus, ich finde es auch gut, wie hier Diskussionen angeregt werden. Das soll auch so sein. Und die Dinge von Seiten zu betrachten, auf die man normalerweise nicht kommt, kann auch nie schaden.
        Liebe Grüße und noch nen schönen Abend 🙋

        Gefällt 1 Person

  5. Liebe Christiane, in den späten 1970er Jahren beschäftigten sich meine Freundinnen und Freunde und ich uns mit dem Thema der Freakshows, wir spielten damals zusammen Theater (Improtheater) und entschieden dieses Thema im modernen Gewand auf die Bühne zu bringen. Das hat uns vollkommen geschafft, danach haben wir nicht mehr weitergemacht. Das Thema ist uns sehr unter die Haut gegangen, die Reaktionen des Publikums auch. Wir waren noch jung und hätten Begleitung gebraucht.
    Ich erzähle das, weil auch deine Etüde verschiedene Reaktionen hervorgerufen hat. Ich sehe keine politische Unkorrektheit. Ich lese eine Etüde von Einem, der sich einen Weg gesucht hat und fragt wer hier eigentlich der Affe ist …
    herzliche Sonntagabendgrüße
    Ulli

    Gefällt 3 Personen

    • Liebe Ulli, wie bringt man das Thema auf die Bühne? Was habt ihr denn gemacht, was so heftige Reaktionen hervorgerufen hat, wenn ich dich fragen darf?
      Und darf ich dich bitten, in meine anderen Kommentare zu schauen, in denen ich erkläre, warum ich verstehen kann, dass jemand diese Etüde politisch als nicht korrekt empfindet?
      Ganz herzlich zurück
      Christiane

      Gefällt 1 Person

      • Liebe Christiane, ja, ich habe die Kommentare teilweise gelesen und kann die Kritik auch nachvollziehen, sorry, habe ich vergessen zu schreiben. Nur frage ich mich, wie andere auch schon vor mir, ob mir hier die Grenze nicht zu eng gesetzt wurde, da du deinen Protagonisten erzählen lässt, auch wenn du nicht wirklich wissen kannst, wie ein Mensch sich fühlt, der in irgendeiner Weise „anders“ ist, was man aber letztlich nie wissen kann, bei keinem Menschen. Ich akzeptiere, wenn deine Etüde andere Leser*innen kritisieren, ich habe beim Lesen aber eben genau das nicht wahrgenommen, um mehr ging es mir nicht.
        Was nun das Theater anbelangt, so haben wir das Ganze als Zirkusshow aufgeführt, es gab einen Zirkusdirektor, einen sterbenden Clown, eine Pausenfrau, die Gedichte vortrug, in denen es darum ging wie fremd man sich in der Welt fühlen kann und die damit verbundene Sehnsucht nach einem Zuhause (diese Gedichte haben viele unerwartete Aggressionen geschürt), es gab eine Stripteasetänzerin, die am Ende auf der Bühne zusammen gebrochen ist und deren Unterhöschen danach nicht mehr aufzufinden war, es gab eine Szene mit einem leeren Bilderrahmen (in Anlehnung an des Kaisers neue Kleider) – an mehr erinnere ich mich nicht mehr – das waren die provokantesten Stellen. Die Frage dahinter war: wer ist heute (also damals, in den70ern) ein Freak, wird von der Gesellschaft als ein solcher angesehen, wer wird stigmatisiert und will doch auch nur überleben und einen Platz in der Welt?). Das Ganze in Düsseldorfs damalig einzigem Punkerladen (Ratinger Hof). An sich kann ich das Ganze nicht mehr wirklich nacherzählen, das ist gute 40 Jahre her (mei bin ich alt – lach). Theater muss man dann wohl doch eher sehen, hören und spüren?
        Herzensgrüße an dich
        Ulli

        Gefällt 2 Personen

        • Das stimmt, das dies eine zeitlose Frage ist, die sich wohl fast jeder Mensch irgendwann einmal stellt, allerdings sehe ich es in Bezug auf Menschen, die in irgendeiner Weise ein Handicap haben, auch in unserer Zeit für ungleich schwerer als für andere, das hat sich eher noch verschärft als dass es sich entspannt hätte …
          herzlichst, Ulli

          Gefällt 1 Person

  6. ich habe jetzt absichtlich kaum einen Kommi gelesen. Es sind mir einfach zu viele, liebe Christiane.
    Ich kann sie partout nicht leiden, die öffentliche Ausstellung/Zurschaustellung von lebenden Geschöpfen, gleich welcher Art, behindert, kleinwüchsig, großwüchsig, egal wie.
    Jedes Geschöpf hat das Recht, geachtet zu werden.
    Verdient sich ein kleinwüchsiger Mann seinen Lebensunterhalt damit, weil er oder auch sie, keine andere Möglichkeit mehr sah, die Gründe tun jetzt nichts zur Sache, dann akzeptiere ich es selbstverständlich, aber ich würde nie zu denen zählen, die unter der gaffenden Menge stehen

    Ganz herzlich, Bruni am Dienstagabend

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    • Es sind viele Kommentare, liebe Bruni, ja, und vieles, was da besprochen wird, ist sehr grundsätzlich, und von daher ist/war es für mich sehr interessant.
      Deinen Standpunkt, Menschen als Menschen zu behandeln und zu respektieren, finde ich gut und richtig. Tatsache ist, dass das nicht die Regel zu sein scheint. Aber das ist ein weites Feld, und wir müssen dieses Fass nicht noch einmal aufmachen.
      Herzliche Grüße am Mittwochmorgen
      Christiane

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      • ich weiß in etwa, wie es in der Realität war und leider immer noch ist. Ich für mich, wende mich schon ab, wenn ich die anpreisende geschmacklose Werbung für die Dauerausstellung der Körperwelten in HD sehe…

        Liebe Grüße an Dich von der nebeligen Bergstraße

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  7. Pingback: Schreibeinladung für die Textwochen 47.48.18 | Wortspende von umgeBUCHt | Irgendwas ist immer

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