Schreibeinladung für die Textwochen 10.11.19 | Wortspende aus dem Fundevogelnest

Nach dem Höhenflug folgt zuverlässig der Fall, liebe Etüdenfans, -schreiber*innen und -leser*innen. Mit dieser Schreibeinladung befinden wir uns zahlenmäßig wieder auf dem sogenannten realistischen Boden der Tatsachen. Alles gut, ich habe es wirklich erwartet, kein Spruch.

Trotzdem wüsste ich gern, woran es liegt. Hat euch das schöne Wetter weg vom Rechner gelockt oder ist es schlicht eine verfrühte Frühjahrsmüdigkeit nach dem verfrühten Frühjahrsputz? Liegt ihr alle mit irgendwelchen Vorfrühlingskrankheiten darnieder (hoffentlich nicht)? Ich zum Beispiel ersaufe immer noch in Arbeit und merke das Wetter, erst die Wärme, jetzt wieder den Umschlag. Ich könnte schlafen, schlafen, schlafen … kann ich natürlich nicht, aber meine Motivation, online irgendwas zu reißen, ist gerade nicht besonders hoch. Ich vermute mal, dass es euch ähnlich ergeht.

Die Statistik sagt, dass wir 56 Etüden von 22 teilnehmenden Blogs (Stand ohne Nachzügler) haben. Ja, das ist Jammern auf hohem Niveau, aber es ist zu den 62 Etüden bei 28 teilnehmenden Blogs vom letzten Mal weniger. Gerettet hat die Anzahl Alice mit alleine 11 unglaublichen Etüden (sie lebe hoch!), und wenn ich mir die Leichtigkeit ansehe, mit der sie schreibt (was ich bewundere), hätte sie vermutlich auch das Doppelte geschafft. Das Einzige, was mir dabei so bisschen aufgestoßen ist, ist, dass ich das kein so glückliches Verhältnis finde, wenn ein knappes Viertel aller eingereichten Etüden von einem Blog kommt.
Wenn man das weiterdenkt, führt das zu einer Frage, die wir noch nicht hatten: Heißt das, dass es Limits geben sollte? Bitte (zum Beispiel) nicht mehr als eine Etüde pro Tag und Blog, also maximal 14 Etüden alle zwei Wochen, Verteilung auf die Tage egal? Und das, wo ich doch eigentlich froh bin, wenn Blogs mehr als eine Etüde beisteuern? Klingt nach einem echten Luxusproblem.
Wie seht ihr das, auch was die Ausgewogenheit angeht und so? Stört euch das, oder findet ihr, ich solle mich da nicht so anstellen? Ich erbitte eure Meinung.
Der Vollständigkeit halber seien des Weiteren dergl mit 7 und Sabine, die Wortspenderin, mit 6 Etüden genannt.

Genug gejammert. Hier ist die Liste für das vergnügliche Lesen beim Sonntagmorgenvormittagkaffee (oder so), und wie immer, checkt bitte, ob alles mit euren Links okay ist, und falls jemand fehlt oder sonst was falsch ist, dann brüllt! Sorry an die, wo ich noch nicht zum Lesen war, ich war Samstag komplett außer Haus, ich komme noch rum. Nach dem Schlafen.

dergl auf Die Tintenkleckse sehen aus wie Vögel: hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier
Corly in Corlys Lesewelt: hier
Werner Kastens auf Mit Worten Gedanken horten: hier, hier, hier, hier und hier
LadyAngeli auf Mein Leben ist bunt: hier
Das andere Mädchen auf Das andere Mädchen: hier
Miki auf Miki: hier
Alice auf Make a Choice Alice: hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier
Sabine auf Wortgeflumselkritzelkram: hier, hier, hier, hier, hier und hier
Die Hummel im Hummelweb: hier
Sven auf Svens kleiner Blog: hier und hier
m.mama auf Mein Name sei MAMA: hier und hier
Katharina auf Katha kritzelt: hier
Nicole auf Die Waldträumerin: hier
Viola auf viola-et-cetera: hier
Myriade auf la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée: hier
Ulli aus dem Café Weltenall: hier und hier
Bernd auf Red Skies over Paradise: hier und hier
Alice auf worteausdemwunderland: hier
Anna-Lena auf Meine literarische Visitenkarte: hier, hier und hier
Meine (Christiane) auf Irgendwas ist immer: hier und hier
Alexandra auf Blätterflug Gedankenschnuppen: hier
Natalie im Fundevogelnest: hier
Frau Vro auf vro jongliert: hier
Gerda auf GERDA KAZAKOU: hier

Nachzügler:
Nina vom Bodenlosz-Archiv: hier

Ebenfalls wie immer vielen Dank an alle, die gelesen, gelikt und kommentiert haben!

Die zauberhaften Wörter für die Textwochen 10/11 des Schreibjahres 2019 kommen von Natalie und ihrem Blog, dem Fundevogelnest. Die neuen Begriffe lauten:

Nieselregen
weich
irren.

 

Der Etüden-Disclaimer: Die Headline heißt: 3 Begriffe in maximal 300 Wörtern (und ja, ich meine das so. 300. NICHT MEHR!).
Eure Beiträge verlinkt ihr bitte wie gewohnt hierhin und/oder (am besten „und“) postet den Link unten in einen Kommentar (oder gleich die ganze Etüde, wenn ihr keinen Blog habt oder es bei euch nicht passt), damit eure Etüden auch ganz sicher von mir und von allen, die es interessiert, gelesen werden können. Wen ich nicht in den Kommentaren/Pings der Schreibeinladung finden kann (das ist hier), der kommt nicht auf die nächste Liste, das wäre doch schade, oder?
Die Illustrationen unterliegen nach wie vor meinem Copyright.
Wie immer behalte ich mir vor, Kommentare zu moderieren, wenn nötig.

Noch Fragen zu den Etüden? Hier habe ich das Kleingedruckte zusammengetragen.

Die nächsten Wörter gibt es am 17. März 2019. Euch viel Spaß und gute Ideen!

 

abc.etüden 2019 10+11 | 365tageasatzadayQuelle: Johannes Roth auf unsplash, Bearbeitung von mir

 

abc.etüden 2019 10+11 | 365tageasatzadayQuelle: Pixabay, Bearbeitung von mir

 

171 Kommentare zu “Schreibeinladung für die Textwochen 10.11.19 | Wortspende aus dem Fundevogelnest

  1. Hallo Christiane,

    begrenzen würde ich jetzt mal gar nichts. Ein derartiger Output hält sich meist nicht auf Dauer.

    Ich für meinen Teil bin derzeit froh, wenn ich nur eine einzige Etüde schaffe. Ich bin kränklich (eher langwierig), könnte dauerschlafen, mein jüngeres Kind muss wieder massiv ge-coached werden, ich bin beruflich ziemlich eingespannt und gerade nicht viel online.

    Ansonsten würde ich sagen, mach dir keinen großen Kopf, wenn die Etüdenzahl ein bisschen schwächelt. Die Etüden sind der volle Knaller. Wirklich!
    Abgesehen davon schätze ich unsere Etüdengemeinschaft so ein, dass wir dir das mitteilen werden, wenn irgendetwas nicht mehr stimmig sein sollte.

    Hab einen schönen Sonntag und liebe Grüße,
    Veronika 🌷

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    • So ist das, es ist ein Auf und Ab. Aber: Es gibt viele Leute, die eher mit den Füßen abstimmen, als ein Wort zu sagen, und das sind oft die, die noch nicht lange dabei sind. Schön, ich kann und ich will nicht alle Ecken rund schleifen, aber ich frage mich halt, wo man damit anfangen sollte. Denn wenn ich eines will: Ich will, dass die Beteiligung breit aufgestellt ist.
      Danke, wenn du mit ein Auge drauf hast.
      Auch dir einen schönen Sonntag und gute Genesung und Zeit für alles!
      Liebe Grüße
      Christiane

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  2. Guten Morgen, begrenzen würde ich auch nicht. Von mir selber kenne ich es, dass mal mehr, mal weniger bis gar nichts kommt. Alice schreibt generell viel – das ist für mich manchmal zu viel, aber ich muss es 1. nicht lesen, wenn ich nicht will und 2. ist das der Vorteil im Bloggerland, dass ja jeder die Freiheit hat, soviel oder wenig zu schreiben, wie er/sie mag.
    Dir ein Dank nochmals für das ganze organisieren und zusammen tragen und einen wundervollen Tag.
    Liebe Grüße

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  3. Ich bin auch gegen Begrenzungen, außer in der Version der Selbstbegrenzung und denke auch, dass sich von selbst wieder ein gewisses Gleichgewicht einstellen wird. Was mich betrifft, so war die Etüdenluft ein bissl heraußen, aber das wunderschöne Wort „Nieselregen“ könnte da einiges verändern …

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      • Keine Sorge, ich bin nicht eingeschnappt. Ich habe zwei Wochen mit Grippe Bett und Schreibtisch gehütet, so viel wird es in Zukunft eh nicht geben ( es sei denn, es sind Ferien und schlechtes Wetter). Ich schreibe viel, wenn ich die Zeit finde. Abgesehen davon, muss man mich ja nicht lesen, wenn es zu viel wird, weiterblättern geht auch auf WordPress. Mich fasziniert prinzipiell der Gedanke der Anthologie, sei es, dass ein Thema oder, wie in diesem Fall, Schlagwörter vorgegeben sind. Die neuen Wörter finde ich super und da ich Montag frei habe und Karneval nicht mag, werde ich ein wenig dazu beitragen. Liebe Grüße, Alice

        Gefällt 7 Personen

        • Super! Ich mag auch an Schlagwörtern entlangschreiben, ich kann das nachvollziehen. Dann bin ich gespannt, was dir die nächsten beiden Wochen so einfällt!
          Liebe Grüße
          Christiane, die nicht weiterblättert, nicht bei Etüden …

          Gefällt 2 Personen

  4. Liebe Christiane, ich kann mich nur den Vorkommentatorinnen anschließen, ich würde erst einmal auch nicht begrenzen, ich glaube an: mal mehr, mal weniger.
    Mir fällt allerdings auch auf, dass bei meinem Alltagsprojekt die Beiträge weniger werden, ich habe mich gestern auch gefragt woran das liegt: Thema abgenutzt, das schöne Wetter, keine Zeit? Aber noch ist ja nicht Ende der Woche ;)
    Über die neuen Wörter freue ich mich, sie schwingen in mir.
    Ich wünsche dir einen schönen Sonntag,
    liebe Grüße
    Ulli

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    • Bei dir glaube ich, dass es das Wetter war. Alles drängt doch irgendwie nach außen, sogar ich ertappe mich bei dem Gedanken an wilden Frühjahrsputz und Aufräumaktionen …
      Ich hab dein Projekt Alltag nicht vergessen, ich komme auch noch. Bloß nicht mehr heute, heute will ich nur schlapp in der Ecke herumhängen …
      Auch dir einen schönen Sonntag!
      Liebe Grüße
      Christiane

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  5. Ich bin kein Fan von unnötigen Begrenzungen. Aber ich habe lieber eine Wiese mit vielen unterschiedlichen Blumen als eine Wiese mit einem Baum drauf, wenn ich mich entscheiden kann, das war alles, ich war einfach schnell dabei mit dem Augenbrauen-Hochziehen. Ich halte es für möglich, dass ich Elefanten aus Mücken mache, und daher habe ich gefragt. Ich bin sehr glücklich über deine/eure Antwort/en.

    Nach Karin muss ich noch mal schauen, aber die Hummel hatte ich gefragt, ob sie das als Kommentaretüde registriert haben wollte: Nein (so habe ich es verstanden).
    Und du hast eh schon die ganze Zeit kommuniziert, dass du bald wieder was anderes als Etüden schreiben willst, wenn es halt schmerztechnisch bei dir geht. Klar schwankt das.
    Liebe Grüße
    Christiane

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    • Ja, genau, die Sache mit der Wiese. Nur dass ich Alice als den Baum gesehen habe. Ich habe es gesagt, ich warte jetzt einfach mal ab.
      (Das mit dem „eine*r“? Keine Ahnung. Kann auch sein, dass man inzwischen anders korrekt gendert, ich habe auch schon oft die Variante mit Unterstrichen gesehen. Im Jobzusammenhang musste ich das bisher noch nicht wissen, daher nur Hörensagen.)

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    • Aber auf einer Wiese ohne Baum fehlt etwas, liebe Christiane,
      Ein Schattenspender bei zu großer Hitze, das reifende Obst gegen evtl. Hunger und der, der die Blümchen am Morgen begrüßt und den der Fellträger erklettert, um sich alles von oben herab genußvoll anzusehen… *schmunzel*
      Eine Wiese ohne Baum ist auch schön, aber es muß nicht sein.

      Ich dürfte ja eigentlich gar nichts dazu kommentieren, schreibe nie mit und genieße nur aus dem Hintergrund *g*

      Liebe Abendgrüße von Bruni

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      • Eine Wiese mit Baum kann aber auch eine reichlich dunkle Angelegenheit sein, liebe Bruni, wenn nämlich der Baum allen anderen das Licht wegnimmt, dann ist es unter dem Baum ziemlich dunkel und die Vegetation nicht sehr reichhaltig.
        Aber wir haben uns ja inzwischen darauf geeinigt, dass es genug Platz für Blumen und Bäume gibt.
        Liebe Grüße zurück in deinen Abend
        Christiane

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  6. Begrenzungen halte ich jetzt auch eher nicht für Sinnvoll. Wenn der Schreibfluss da ist, die drei Wörter so viele Assoziationen zulassen, dann sollte das nicht künstlich eingegrenzt werden. Da es sich ja um eigenständige Blogs handelt, finde ich das auch gar nicht so schlimm.

    Mich treibt ja derzeit eher der Gedanke mit meinem Kommentarverhalten um, denn zu den meisten kleinen Geschichten fällt mir einfach kein passender Kommentar ein, aber dat kann ick ja nur selbst ändern 😉 …

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    • Für mich ist das eine wichtige Rückmeldung, da ich nicht mitbekomme, wie ihr das wahrnehmt und wie stark ihr untereinander vernetzt seid. Danke dir dafür!
      Du meinst, dass dir zu den meisten Etüden anderer kein Kommentar einfällt? Wie wäre es, wenn du das kommentierst, was dir am meisten auffällt, was dich am meisten berührt – oder dass du nachfragt, wenn du bei irgendwas auf dem Schlauch stehst? Wir sind eigentlich alle ganz freundlich und beißen ausnehmend selten …
      Schönen Sonntag dir und liebe Grüße
      Christiane

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  7. Huhu – ich befinde mich noch in einer Schreibflaute…Hoffe aber jetzt im Urlaub mal raus zu kommen. Die Leere im Kopf nervt.
    Ich glaube nicht, dass eine Begrenzung nötig ist. Jeder hat mal einen Lauf, in dem einem die Ideen einfach übersprudeln. Wenn es für dich nicht zu viel wird, würde ich es unbegrenzt lassen.

    Einen schönen Sonntag noch.

    Gefällt 1 Person

    • Den wünsche ich dir auch! Danke für die Rückmeldung zu beiden Fällen. Dann hoffe ich mal, dass mit dem Nieselregen Geschichten in dir Niederschlag finden, die erzählt werden wollen …
      Liebe Grüße, schönen Sonntag
      Christiane

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  8. Pingback: Am Kompost – Hummelweb

  9. Ich bin auch gegen Begrenzung. Und ich denke, jeder soll wirklich mit Freude bei den Etüden dabei sein. Mal fällt einem mehr ein, mal weniger. Wir haben ja auch zur anderen Seite hin keine Minimum-Forderung, weil es ja ein „offener“ Blog ist und keine regelmäßige Teilnahme vorschreibt. Auch die Genres sind frei. Und wir sind ja auch noch quotenfrei. grins. Also ein richtiger Wohlfühlblog!

    Ab geht’s in die Nieselregendusche!

    Gefällt 2 Personen

    • Bist du jeck?! 🙂 Jemandem vorzuschreiben, an etwas teilnehmen zu müssen? Bin ich die Agentur für Arbeit?
      Viel Spaß im Nieselregen, es möge wachsen und gedeihen … was auch immer.
      Liebe Grüße, schönen Sonntag
      Christiane

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  10. Hallo Christiane. Ganz grundlegend bin ich auch gegen eine Begrenzung. Ich bezeichne es einfach mal als Verschnaufpause. Schließlich sind die Etüten auf ein neues Podest geklettert was die Menge angeht. Dort erholen sie sich jetzt. Und steigen auf zu neuen Höhen. So sehe ich das :-)

    Was mich angeht. Ich bin wieder selbst in meine eigene Falle getreten. Ich will immer Etüden am Anfang schreiben. Dann schiebe ich das auf. Und diesmal habe ich es dann tatsächlich zeitlich nicht mehr geschafft. Das finde ich ganz persönlich einfach doof. Habe seit Mitte November eigentlich keine verpasst weil es immer Spass bringt. Und will mich immer beteiligen. Dieses Mal bin ich aber wieder mit dabei. Die Worte laden wieder ein :-)

    Einen schönen Sonntag, René

    Gefällt 4 Personen

    • Lieber René, manchmal geht das Offline-Leben oder die eigenen Projekte eben vor, so gern wie ich deine Sachen lese. Ich finde das auch äußerst betrüblich, aber selbst ich habe ein Leben neben den Etüden und kann das verstehen … ;-) Und von daher: Das Gejammer über das Schwanken, was die Zahlen angeht, ist Jammern auf hohem Niveau, ja, und? Wichtiger ist, dass du, dass ihr Lust hast/habt, (Geschichten) zu schreiben. Es ist/wäre schön, wenn dabei Etüden rauskämen ;-)
      Liebe Grüße
      Christiane

      Gefällt 1 Person

      • Da hast du vollkommen recht. Und so wird das auch sein. Und dann nutze doch jetzt den Moment, schau einmal kurz zurück was du mit den Etüden in den letzten Monaten geschaffen hast. Wie die sich entwickelt haben. Dann klopfen wir dir alle auf die Schulter. Und gehen von dort weiter :-)

        Liken

  11. Man könnte es Jammern auf hohem Niveau nennen, wenn ein Viertel aller eingereichten Beiträge von einem Blog stammt. Aber insgesamt ist es doch noch eine gut angenommene Reihe – die für dich natürlich mit viel Arbeit verbunden ist.

    Ich war ja nur 2x dabei bisher, hätte auch immer wieder mal Lust, aber mir fehlt ein wenig die Zeit. Was ich mitmache an Reihen, das ist die von Ulli und da fällt mir auf, daß ich meinen Beitrag immer zig mal ummodele, weil MAN/FRAU vielleicht das Gefühl hat, mit dem besten der Hemden antreten zu müssen. Einfach flugs dir was zuschicken, das wäre ja auch keine gute Lösung oder?!

    Gefällt 1 Person

    • Das IST Gejammer auf hohem Niveau, lieber Gerhard, aber ja, die Etüden werden gut angenommen, und ich beobachte ihre Verbreitung etc. sorgfältig, daher auch meine Sorge, ob man ein (gefühltes) Über-Wachstum begrenzen sollte.

      Ich freue mich über jeden, der neu mitmacht, das sage ich nicht nur immer, das meine ich auch so, denn ich (für mich) definiere den Erfolg weniger über die Anzahl der eingereichten Etüden, als über die Verbreitung, sprich über die Menge der Blogs, die mitmachen. Sowieso schwankt das, das ist ganz normal, wenn wir wieder einen heißen Sommer bekommen, sind wieder alle draußen … wir werden sehen.

      Was dein Bedürfnis angeht, nur mit dem „besten Hemd“ antreten zu wollen: Als ich meine ersten Etüden geschrieben habe, habe ich jede zehnmal gelesen und verändert und verworfen. Irgendwer hat mir damals „Einfach machen“ gesagt und hatte recht. Man bekommt Routine, je öfter man es macht, und dann ist es nicht mehr so ein Stress – und man findet sich damit ab, dass man vielleicht nicht die beste aller Fomulierungen gefunden hat, dass sie aber dennoch trägt, und dass man es bei der nächsten Etüde wieder versuchen wird.
      Man kann sich genauso „zu viel Kopf“ machen wie zu wenig.
      Liebe Grüße
      Christiane

      Gefällt 3 Personen

  12. Hallo, liebe Christiane, ich war einfach stinkfaul und hab immer mal was im Kopf getüftelt und dann doch nicht mitgeschrieben bei der letzten Wortspende.
    Ich verstehe dein Bedürfnis nach Begrenzung. Würde aber keine „Richtlinie“ draus machen. Einfach mal laufen lassen und dann gucken. Die anderen sagen es sicher sehr weise: es wird wieder weniger werden und dann schreibt ein/e andere/r wieder mehr.
    Schöne Woche und gute Geschichten wünsche ich uns. Herzlich. Petra … danke an die Wortspenderin. Die Wörter gefallen mir.

    Gefällt 4 Personen

    • Du, das ist ja auch ganz normal. Es gibt Wochen, da hat/findet man zu den Wörtern eher keinen Bezug. Oder zu viel zu tun, oder ist krank oder oder oder.
      Ich bin auch für so wenig Begrenzungen wie möglich, und ich freue mich sehr über die Rückmeldungen, die beweisen, dass die Mitschreibenden ein wachsames Auge auf die Etüden halten. Natürlich fällt mir das am meisten auf, weil ich die Sammelstelle bin.
      Liebe Grüße, schönen Rest-Sonntag
      Christiane

      Gefällt 2 Personen

  13. Liebe Christiane,
    auch von mir ein klares nein zu den Beschränkungen. Ist doch toll, wenn jemand so fleißig ist – ist ja auch alles schon zu gesagt worden.
    Mir ist es jedenfalls nach wie vor eine Freude, mitzumachen: https://hummelweb.wordpress.com/2019/03/03/am-kompost/ und mitzulesen und ich bin froh über die Zeit, die du sowieso schon investierst! Also stachel uns besser nicht zu mehr Leistung an, wenn du noch ein paar Sonnentage erleben möchtest ;-))
    Lieber Gruß an dich und an alle,
    Hummel

    Gefällt 1 Person

    • Ich hab es eben an Gerhard geschrieben: Wenn wir wieder so einen Sommer bekommen wie im letzten Jahr, wird die Beteiligung bestimmt wieder deutlich zurückgehen. Normal. Die dunklere Zeit scheint die produktivere zu sein, und dabei rede ich noch nicht mal von den Sommerferien, Urlaub und so.
      Liebe Grüße und danke für die Rückmeldung
      Christiane

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  15. Ich denke, das Thema Begrenzung ist vom Tisch, liebe Christiane.
    Und wenn es dieses Mal weniger sind, lass dir keine grauen Haare wachsen, ich schaffe es nie, alle zu lesen, denn es sind nach meinem Empfinden sehr viele.

    Das wahre Leben wird die Richtung schon geben, wieviel Zeit und Lust und Ideen jeder einbringen kann und will.
    Ich merke bei den neuen Bildern wieder, dass ich sie nicht abspeichern kann und weiß nicht, was ich falsch mache :-(((((

    Notfalls poste ich ohne Bilder.
    Komm gut in die neue Woche.

    LG Anna-Lena

    Gefällt 2 Personen

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