Schreibeinladung für die Textwochen 12.13.19 | Wortspende von Geschichtszauberei

Stürme und Nieselregen, liebe Etüdenfans, -schreiber*innen und -leser*innen, scheinen zwar möglicherweise die Kuschelhormone (oder die Frühjahrsmüdigkeit) zu befeuern, aber fordern aber sicher nicht zu schreiberischen Vielleistungen heraus. Ich habe die letzten beiden Wochen über mein diesbezügliches Gejammer und künstliche Hypes nachgedacht und muss euch jetzt was gestehen: Es ist mir eigentlich doch ziemlich egal.

Ich habe, als ich die Etüden übernommen habe, gelobt, mich mit meinen Kräften dafür einzusetzen, dass es eine tolle, runde Sache wird. Für euch, aber auch für mich, würde ich nicht gern schreiben, würde ich das hier sofort einstellen. Aber wichtiger als alle möglichen Rekorde ist mir, dass die Etüden für alle offen sind, die Lust haben und ihre Anstrengung hineinlegen, um aus drei Wörtern ihre bestmögliche Geschichte zu spinnen – oder zwei, drei, vier, zehn … Die Etüden sind nicht mein persönlicher Egotrip, ich begreife mich als Diener dieses Projekts. Und als solcher arbeite ich dafür und freue mich, wenn es im Bloggerland eine möglichst breite Verbreitung findet, und ja, klar könnt ihr aussetzen, wenn es nicht passt, logisch, aber seid versichert: Ich empfinde uns, die Etüden-Verrückten, als eine Art Community, als ein Musikstück aus unterschiedlichsten Tönen, Melodien und Instrumenten, und seid versichert, wenn ihr nicht dabei seid, dann fehlt ihr. Wenigstens mir.

CUT. Ich habe noch eine Frage sozusagen in eigener Sache: Ist schon mal jemandem außer mir aufgefallen, dass euch im Reader Beiträge fehlen oder dass sie erst VIEL später nachgeladen werden? Ich habe heute früh festgestellt, dass mir eine Etüde, bei der ich kommentiert habe(!), im Reader (weder PC noch App) nicht angezeigt wurde. Hartnäckig. Bis eben, 12 Stunden später. Auch Marions Findesätze scheine ich immer häufiger zu verpassen, und das liegt nicht daran, dass ich nicht regelmäßig lesen würde. Sie sind einfach NICHT DA – oder kommen erst rein, wenn ich bis dahin nicht mehr zurückblättere. Ich bin ratlos.
(Das heißt für euch: Bitte denkt an den Kommentar bei der Schreibeinladung zu eurer Etüde oder überprüft, ob euer Ping angekommen ist, vor allem, falls ich euch nicht folge.)

CUT. Die Statistik gibt Auskunft, dass wir 49 Etüden von 26 teilnehmenden Blogs (Stand ohne Nachzügler) haben. Alice führt mit 5 Etüden, dicht gefolgt von Anna-Lena, m.mama und Werner Kastens mit jeweils 4 Etüden. Neu hinzugekommen ist Sophie auf Immer diese Gedankenmacherei, nicht ganz neu, aber gleich mit einem Doppelschlag zurückgemeldet hat sich Gerhard von Kopf und Gestalt: Herzlich willkommen nochmals!

Hier ist wie immer die Liste für das vergnügliche Lesen beim Sonntagmorgenvormittagskaffee (oder so), und wie immer, checkt bitte, ob alles mit euren Links okay ist, und falls jemand fehlt oder sonst was falsch ist, dann brüllt!

dergl auf Die Tintenkleckse sehen aus wie Vögel: hier, hier und hier
Die Hummel im Hummelweb: hier
Alice auf Make a Choice Alice: hier, hier, hier, hier und hier
Gerhard auf Kopf und Gestalt: hier und hier
LadyAngeli auf Mein Leben ist bunt: hier
Jaelle Katz auf Jaellekatz: hier
Sabine auf Wortgeflumselkritzelkram: hier
Corly in Corlys Lesewelt: hier
Rina auf Geschichtszauberei: hier und hier
Sophie auf Immer diese Gedankenmacherei: hier
Werner Kastens auf Mit Worten Gedanken horten: hier, hier, hier und hier
Ulli aus dem Café Weltenall: hier
Meine (Christiane) auf Irgendwas ist immer: hier und hier
René auf Ein Blog von einem Freund. Von Humor. Und Spass. Aus Berlin. Im Ernst!: hier und hier
Sven auf Svens kleiner Blog: hier
Bernd auf Red Skies over Paradise: hier und hier
Myriade auf la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée: hier und hier
Anna-Lena auf Meine literarische Visitenkarte: hier, hier, hier und hier
m.mama auf Mein Name sei MAMA: hier, hier, hier und hier
Natalie im Fundevogelnest: hier und hier
Viola auf viola-et-cetera: hier
Katharina auf Katha kritzelt: hier
Gerda auf GERDA KAZAKOU: hier (zählt doppelt, sind zwei)
Frau Vro auf vro jongliert: hier
Nicole auf Die Waldträumerin: hier
Nina vom Bodenlosz-Archiv: hier

Ebenfalls wie immer vielen Dank an alle, die gelesen, gelikt und kommentiert haben!

Die Wörter für die Textwochen 12/13 des Schreibjahres 2019 kommen von Rina und ihrem Blog Geschichtszauberei. Ihre neuen Begriffe lauten:

Café (Duden)
verdorben
beißen.

 

Der obligatorische Etüden-Disclaimer: Die Headline heißt: 3 Begriffe in maximal 300 Wörtern (und ja, ich meine das so. 300. NICHT MEHR!).
Eure Beiträge verlinkt ihr bitte wie gewohnt hierhin und/oder (am besten „und“) postet den Link unten in einen Kommentar, damit eure Etüden auch ganz sicher von mir und von allen, die es interessiert, gelesen werden können. Wen ich nicht in den Kommentaren/Pings der Schreibeinladung finden kann (das ist hier), der kommt nicht auf die nächste Liste, das wäre doch schade, oder?
Die Illustrationen unterliegen nach wie vor meinem Copyright.
Wie immer behalte ich mir vor, Kommentare zu moderieren, wenn nötig.

Noch Fragen zu den Etüden? Hier habe ich das Kleingedruckte zusammengetragen.

Die zweite Ausgabe der Extraetüden gibt es am 31.03.2019, die nächsten regulären Wörter gibt es am 7. April 2019. Euch viel Schreiblust, Spaß und gute Ideen!

 

abc.etüden 2019 12+13 | 365tageasatzadayQuelle: Photo by DREW GILLIAM on Unsplash, Bearbeitung von mir

 

abc.etüden 2019 12+13 | 365tageasatzadayQuelle: Pixabay, Bearbeitung von mir

 

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144 Kommentare zu “Schreibeinladung für die Textwochen 12.13.19 | Wortspende von Geschichtszauberei

  1. Guten Morgen, ich als Frühaufsteher scheine die erste zu sein, die sich die neue Sammlung und die neuen Wörter anschauen darf😍 Ich bin in der letzten Woche bei WP häufiger irritiert gewesen, auch mir fehlten Texte ( einmal sogar ein eigener) der dann verspätet auftauchte und ich hatte mich schon gefragt, ob ich brav das Veröffentlichungsknöpfchen gedrückt hatte. Die Etüden müssen ja erst zum nächsten Server fliegen, bevor sie bei uns in der Liste landen. Da kann bei dem ständigen Sturm schon mal was wegfliegen. An dieser Stelle ein dickes Dankeschön für dein Engagement, du machst dir irre viel Arbeit und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Die neuen Worte riechen verdächtig nach einem Krimi. Wenn der Kaffee bei mir seine Wirkung getan hat, werde ich mal sehen, was da so aus der Tastatur hüpft. Liebe Grüße und einen wundervollen Sonntag, Alice

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    • Gut zu hören, dass es dir mit dem Reader auch so geht, danke!
      Ich weiß, dass ich ein paar Frühaufsteher unter den Etüden-Verrückten habe, auch sonntags, daher plane ich die Schreibeinladungen immer so früh vor. Das ist besonders nett bei so Fällen wie heute Nacht, wo ich nur zufällig entdeckt habe, dass noch eine Etüdenmeldung hereingeflattert war, die ich dann prompt noch vor der geplanten Veröffentlichung eingebunden habe …
      Dann bin ich mal gespannt auf den Krimi, der dir dann hoffentlich in die Tastatur hüpft …
      Liebe Grüße, schönen Sonntag
      Christiane

      Gefällt 4 Personen

    • Ah, dann hast du Probleme, wenn ich die Anhangseite verlinke, gut zu wissen. Ich habe immer noch das Problem, dass WP mir bei den Bildern aus dem Link eine „individuelle URL“ macht, damit schlägt dann das Großklicken fehl. Da ich aber gerade die Schreibeinladungen geplant veröffentliche, kann ich das checken – ein Punkt mehr auf der Liste 😔
      Liebe Grüße, schönen Sonntag auch dir
      Christiane

      Gefällt 1 Person

  2. Guten Morgen 🌼 das gleiche Problem stelle ich bei mir auch immer mal wieder fest. Ärgerlich und doof, weil ich oft nicht endlos zurück scrolle…. ob es eine Lösung gibt?
    Wundervolle neue Wörter, wobei ich die regnerischen auch sehr schön fand, aber Hände und fehlende Kreativität machten wir ein paar Striche durch meine Pläne. Jetzt noch Rom und runde Geburtstage – mal sehen, was da passiert ….
    Dir wie immer einen ganz großen Dank!!!! Und einen wunderbaren Sonntag. Ich home mir jetzt noch einen Kaffee und schubse den schnarchenden Mann neben mir 😉😂

    Gefällt 3 Personen

  3. Okay, ich bin also nicht die einzige, in deren Reader etwas verschwindet…

    Ich persönlich fand sowohl die letzten als auch diese Wörter eher kompliziert, weil sie mir quasi Settings vorgeben und ich weiß auch nicht ob ich in dieser Runde so gut um die Ecke denken kann wie bei der letzten. Das ist aber okay, denn meine Wörter, wenn ich dran war, waren ja auch oft für sehr viele kompliziert bis schwierig.

    https://alpinerot.wordpress.com/2019/03/17/fuer-die-etueden-der-witz/

    Gefällt 4 Personen

    • Das beruhigt mich jetzt, dass es anderen auch so geht mit dem Reader.
      Tut mir leid wegen der Wörter, aber niemand sagt, dass was auch immer IN einem Café stattfinden muss. Ich habe noch gar keinen Plan und bewundere dich für deine Morgenroutine. Bei mir geht das generell nicht so fix.
      Liebe Grüße
      Christiane

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      • Warum tut es dir leid wegen der Wörter? Es können weder du noch der/die/das jeweilige Spendende etwas dafür wenn die Wörter subjektiv für jemanden nicht leicht sind oder gar nicht passen. Es sucht sich wahrschseinlich jede*r Wörter aus, die er/sie/es persönlich für schön, leicht oder inspirierend hält um sie zu spenden und wir sind nicht alle gleich.

        Mir der Honigpumpe habe ich doch sicher einigen damals Qualen bereitet, genau so hat der Seder mutmaßlich Leute in die Ecke getrieben, ich kann mich da also auch nicht von freisprechen.

        Ich muss morgens schreiben, sonst bekomme ich doch gar keine deutschen Sätze zusammen und deutsche Sätze sind nicht ganz unnützlich.

        Und natürlich muss es nicht IN einem Café stattfinden, es musste ja auch nicht AUF einer Kreuzfahrt sein und wir mussten auch nicht alle dieselbe Definition von Abfallglück teilen, um mal Spenden aus dieser Runde zu nehmen.

        Hab ich eigentlich was verschusselt oder haben in der Runde bis jetzt außer Ludwig nur Frauen gespendet? Ich meine klar, es kommt darauf an wer gezogen wird und wenn das nur Frauen sind, sind es eben nur Frauen, aber es fällt mir auf.

        Gefällt 2 Personen

        • Jupp, du hast recht, es sind nur Spenderinnen. Zufall seit ich ziehe, aber wir haben nun mal erheblich weniger Herren, die mitschreiben.
          Ja, ich erinnere mich sowohl an meine Honigpumpe als auch an die Sender-Etüde. Herausforderungen, beide. Mit dem Abfallglück war ich nicht so glücklich.
          Und ebenfalls ja, auch ich suche Wörter aus, die ich für passend und schön halte. Bestimmt gefallen die auch nicht jedem. Dennoch wünsche ich jedem einen gelungenen Zugang dazu, denn hinterher möchte ich mit meinem Text zufrieden sein können und alle anderen vermutlich auch.
          Ich weiß, dass du früh schreibst. Ist die Uhrzeit für dich okay, zu der die Schreibeinladung erscheint? Da ich sie vorplane, kann ich sie auch noch früher losrennen lassen, musst es nur sagen.
          Liebe Grüße
          Christiane

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        • Heißt: Herren rekrutieren ;)

          Zeitlich ist die völlig in Ordnung. Wenn du sie zum Beispiel Sonntagnachmittags posten würde, weil irgendwie alle sagen würden „Superspiel zu Kaffee und Kuchen, yeah!“, dann würde ich halt Montagmorgens erst draufschauen oder Sonntagabend die Wörter notieren und dann Montagmorgen schreiben. Auf mich brauchst du da keine Rücksicht zu nehmen. Heute hat sich mein Internet zum Beispiel vor sieben Uhr geweigert zu funktionieren, das heißt, ich habe sie eh erst recht spät – für meine Verhältnisse – gesehen.

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        • Ich bin selber so drauf, dass ich zum Morgenkaffee durch die Blogs laufen möchte, daher poste ich meine Sachen eigentlich immer morgens. Wenn andere das großartig zum Nachmittagskaffee finden, sollen sie scrollen 😉

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  4. Ja, auch bei mir stolpert WordPress ab und an, insbesondere bei den Kommentaren… und jetzt mache ich mich mal flugs ans Lesen der Etüden, die ich noch nicht gesehen habe ;-))
    Nachtrag: Kann auch gerade bei der Waldträumerin weder kommentieren noch ein Sternchen setzen…

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  5. Klasse, dass es die Etüden schon so lange gibt und sie so viele Kreative immer wieder inspirieren!
    Warum Beiträge im Reader nicht auftauchen, verstehe ich nicht. Ärgerlich. Ich merke bei mir einen Unterschied, ob ich am PC oder am Handy lese. Am Handy werden nicht alle Beiträge angezeigt, am PC schon.
    Liebe Grüße, Marion

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    • Ich war speziell bei dir vom Donner gerührt. Und einmal bei Alice, als ausgerechnet die letzte Episode eines Krimis nicht in meinem Reader auftauchte und ich es Tage später erst zufällig mitbekam 😠 Dann warten wir mal auf das nächste Update, was? 😢Interessant, dass du Unterschiede zwischen PC und App feststellst, danke.
      Ich freue mich auch über die Kreise, die die Etüden ziehen. Mögen sie blühen und gedeihen!
      Hab einen wunderbaren Sonntag!
      Liebe Grüße
      Christiane 😁😺

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  6. Jajaja, auch ich habe immer mal wieder Probleme mit dem reader, sowohl mit Beiträgen von anderen, die plötzlich auftauchen oder auch mit meinen eigenen Beiträgen, die nicht angezeigt werden –
    Liebe Christiane, mal mehr, mal weniger Etüden und Mitschreiber*innen, aber immer wieder sooo viele Etüden, die nachwirken, wie eben auch in der letzten Runde.
    Sonnige Grüße, heute wieder vom stürmischen Berg,
    Ulli

    Gefällt 2 Personen

    • Es sind immer welche dabei, die man selbst als „besonders“ empfindet, das finde ich auch und mag es sehr. Wie schön so eine Vielfalt ist!
      Okay, du hast auch Reader-Fehler, notiert, willkommen im Club!
      Liebe Grüße aus dem trüben Hamburg
      Christiane

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  7. Pingback: Etüden 4: Janna und Janson | Corlys Lesewelt

  8. Pingback: im hamsterrad – Denkzeiten

  9. Mahlzeit, Christiane und Leutz. 🙂 Ich denke, ich muß dringend wieder mal ein Gespräch mit meiner Muse führen. Das klappte beim letzten Mal doch ganz gut. Der letzte eigene Text ist noch aus dem letzten Jahr, seitdem habe lediglich mal was reblogged 🙄. Und das lag ausdrücklich nicht an den Wörtern 😉
    Die aktuellen sind auch wieder inspirierend – eigentlich 😊. Na schauen wir einfach mal…..
    Einen schönen Sonntag 🙋😊

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    • Oh bitte, ich würde mich echt sehr freuen. Motiviert es dich, wenn ich dir sage, dass du nur noch *hüstel* zwei Etüden brauchst, um in den Wortspender-Topf für die nächste Runde zu hüpfen? 😉
      So oder so, herzliche Grüße und dir einen schönen Sonntag!
      Christiane

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  10. Oh, das motiviert tatächlich ;-) Ich werde – erneut, nicht, dass ich das nicht in den letzten Wochen auch immer gemacht hätte – versuchen, mein Wortgerinnsel aufzulösen (ist mir heute erst aufgefallen, wie passend dieser Blogname in Zeiten wie diesen ist :-P )

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    • Soll ich dir helfen? Wir könnten irgendein Ruhrgebietsding zusammen machen. Ganz fremd ist mir die Kartographie da ja auch nicht und es muss ja nicht gleich was sein, das so wie „Schicht im Schacht“ (ich glaube aus der Vor-Vorrunde) mit dieser Kumpelsprache spielt.

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      • Gar nicht so ne schlechte Idee, ne Co-Produktion ;-). Hast du da ne Vorstellung, wie das aussehen könnte? Bei Ruhrgebiet hab ich natürlich erstmal diese romantisch-melancholischen Klischees im Kopf…..
        Silvester hab ich z.B. mit Inbrunst und viel Rührung mit allen anderen Partygästen das Steigerlied geschmettert.

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        • Etwas genaues schwebt mir nicht vor, ich weiß nur, dass es geht und, dass es gerade deshalb gut funktionieren kann, weil du nach Essen gekommen bist nachdem da 2010 wegen Kulturhauptstadt aufgemöbelt wurde und ich wegen meinen Großeltern vorwiegend das alte Essen kenne. Wir könnten uns also beispielsweise darauf einigen etwas zu machen, das in Essen spielt. Da Café als Wort vorgegeben ist, könnte man vielleicht was mit der Rü machen – früher war die nicht SO voll von Cafés, jetzt habe ich das Gefühl da ist nichts anderes mehr – oder irgendwie sagen wir fokussieren aufs Folkwang, die hatten früher ™ ein gutes Café, wenn ich mir das, was die daraus gemacht haben ansehe ist mir aber die Laune verdorben. Oder Kutel – du sagst, das war früher bei euch in der Gegend, ich wiederum kann mich an das Werk in Altenessen erinnern. Denen ist sicher mal Milch verdorben, die haben sicher auch Cafés beliefert – das oben im Allee-Center (falls es das noch gibt), als es noch Einkaufszentrum Altenessen hieß – und irgendwer wird damit auch gebacken haben und dann hatte man was zu beißen.

          Das Steiger-Lied sagt mir persönlich jetzt nichts, ich habe keine Ahnung ob mein Großvater gesungen hat, aber Zechenromantik oder sowas bekämen wir hin.

          Als komplexe Beispiele. Wir könnten auch eine Touritour fingieren, die geht dann zum Beispiel am ehemaligen Krisen-Café (dem ich mal eine ganze Etüde gewidmet habe vor ewigen Zeiten), am Café Schließfach (falls noch existent, auch so eine Drogen-/Wohnungslosenhilfesache, speziell für Frauen) oder an dem vom CVJM vorbei, wahlweise an den ganzen Hipster-Butzen, die ums ehemalige Haus der Begegnung aufgemacht haben. Schützenbahn hat Shisha-Cafés (in der Szene kenne ich mich allerdings null aus), irgendwo gibt es sicher Repair-Cafés. Da geht was. Auch bloß als Beispiel.

          Und natürlich – der Klassiker im Pott – Trinkhalle. Fungieren ja auch des öfteren mal als Café und wenn nicht, dann hat unsere eben eine fehlerhaft beschriftete Anzeige draußen „Café 1€“ oder so.

          Was ich sagen will: Kriegen wir hin, haben ja auch noch Zeit. Vielleicht hast du ja noch eine ganz andere Idee.

          Ich schlage vor, wir klären den Rest und das Schreiben entweder hinter verschlossenen Türen auf den Fädenrissen, sonst ist die Spannung für alle anderen weg, oder per Mail (die steht da auf der Kontaktseite). Watt sachse?

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        • Zwischenruf: Ich find ja Making-ofs immer faszinierend, aber ich verstehe, dass du/ihr das nicht öffentlich aushandeln willst/wollt. Hätte mich, ehrlich gesagt, auch gewundert. Auf jeden Fall ist es spannend.
          Liebe Grüße an euch!
          Christiane

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        • Bettina und ich würden dir hier deine Kommentarspalte sprengen und zumindest ich möchte das nicht. Abgesehen davon ist vielleicht nicht jede*r an Stadtkunde einer Stadt, die sich zum Teil ein bisschen zu wichtig nimmt interessiert. Es gibt einige interessante Phänomene, zum Beispiel eine ziemlich sichtbare Trennung in „arme Hälfte“/“reiche Hälfte“ und Leute aus der einen haben die andere vielleicht noch nie betreten, was für eine Ruhrstadt sehr auffällig ist. Meine Großeltern kamen aus der „armen“ Hälfte mit den Zechen, Bettina lebt in der „reichen“, also ist da metalitätsbedingt schon so ein bisschen Culture-Clash, weil mir Dinge geläufig sind, die sie nicht weiß und andersherum und ich mich in die reiche Seite nicht hineinversetzen kann (die sind anders als die Münchner Reichen, also die „Szene“ meiner anderen Großeltern und meines Vaters), während sie kein Bergmanns(enkel)kind ist. Sich dann zu einigen braucht nicht unbedingt eine öffentliche Bühne und wenn, dann nicht deine Kommentarspalte. Außerdem braucht das auch alles Zeit und geht schon deshalb nicht unbedingt im Quasi-Livestream.

          Wir könnten ja, falls Bettina und ich uns darauf einigen können, wenn du es so spannend findest, zeitgleich mit der fertigen Etüde ein Making-Of oder zumindest ein teilweises Making-Of posten. Eine postet die Etüde, die andere das Making-Of, da man zusammenarbeitet verlinkt man sich ja sowieso.

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        • Ich war in meinem Leben zwei- oder dreimal in Essen, das ist geschätzt ca. 30 Jahre her, und ich habe keine Ahnung mehr, wo ich war, ich habe eine entfernte ältere Bekannte besucht. Ich habe eben mal Google Maps aufgerufen, weil ich eigentlich ganz gut mit Namen bin: Hoher Ausschlag bei Bredeney und Stadtwald, und ich glaube, wir sind am Baldeneysee spazieren gegangen und waren ganz sicher in der Innenstadt.
          Ob und was ihr wo postet, überlasse ich völlig euch. Ich würde mich freuen, aber fühlt euch bitte nicht verpflichtet.

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        • Bredeney und Stadtwald zählt zur „guten“ Seite (letzteres ist momentan etwas häufiger wegen Fahndung in den Medien, also ist gut eindeutig nicht so zu verstehen als ob da alles toll wäre, da wohnen halt die Reichen, Aldi und so). Baldeneysee konnte man früher – auch so 30 Jahre her – auch von der anderen Seite her (meine Mutter ist in Vogelheim geboren), mittlerweile wurde da „aufgewertet“ und jetzt gibt es viele junge Leute aus den Nordstadtteilen, die da noch nie gewesen sind, weil sie es sich nicht leisten können. Diese damals noch recht nette Einkaufsmeile beim Rathaus – das kann man nicht übersehen – hieß damals noch Citycenter und die Haltestelle Porscheplatz, jetzt steht über dem Einkaufsstück so eine riesige Glaskuppel – ich finde es grauenhaft – und es heißt auch anders. Wahrscheinlich weil ich es so grauenhaft finde, kann ich mir den neuen Namen nicht merken, vielleicht heißt die Haltestelle jetzt wie die Glaskuppel Rathaus-Galerie. Ich find’s scheußlich. Ich will den Zustand zu Zeiten von Spielwaren Richter (Ende der 80er) wiederhaben, da hatte das noch flair. Und Decathlon hätten sie bitte vernünftig barrierefrei machen können, hat den Sinn verfehlt, wenn ich da rein komme, aber nicht problemlos wieder raus. Decathlon ist da, wo bis Mitte der 90er Interspar war, das wirst du auch gesehen haben, kam man auch nicht dran vorbei.

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        • Wow, an Ideen mangelt es da erstmal nicht, wie es aussieht. :-) Aber daran hatte auch nicht gezweifelt. Hatte nur überlegt, wie man das wohl bewerkstelligt mit dem gemeinsam scheiben. Dann fiel mir aber ein, dass ich mal vor mehr als 25 Jahren einen ganzen Roman geschrieben habe mit meiner Cousine zusammen. Der wurde damals in einer albernen Kneipen Nacht quasi geboren. Geschrieben habe ich den zwar alleine, aber die Handlung, die Figuren, etc hat sie erheblich mit gestaltet. Wir haben damals zusammen gearbeitet, und immer, wenn ich wieder ein paar Seiten fertig hatte, brachte ich die mit ins Büro. Sie musste sie dann in meinem Beisein lesen, und ich war gespannt, ob sie an den richtigen Stellen lacht ;-)
          Ist zwar was völlig anderes als das hier, aber war halt auch ne Gemeinschaftsarbeit.
          Und ja klar, Details nicht hier, aber ick bin dabei ;-)
          P.S. Das Steiger Lied ist ein altes Bergmannslied. Und die Hymne von Schalke 04 ;-) Als letztes Jahr die letzte Zeche schloss, wurde das auf vielen Abschiedsveranstaltungen gesungen – und auf SPD Parteitagen (hab ich bei Wikipedia gelesen) ;-)

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        • Das ist eine Art zu arbeiten, dann gäbe es de für Etüden unpassende, also hier rausfallende, jede einen Absatz, die sich abwandeln ließe, wenn man die komplette Etüde als Dialog halten würde, und auch sonst gibt es eine Menge Sachen wo man sich einfach absprechen kann. Da geht was, melde dich einfach.

          Ich habe schon Sachen über mehrere Kontinente hinweg gemacht (bevor es Messengerdienste gab) und die funktionierten, dann klappt das hier auch. ;)

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  13. Oh, toll, dass schon so viele so früh kreativ sind. Da lunze ich schon mal bei den ersten.
    Mir ist beim Reader noch nichts aufgefallen. Aber da bei dir ja eine Verlinkung pingt, wird dir das schon eher auffallen. Ich arbeite ihn immer strategisch ab.

    Ich hab auch schon was geschrieben….bisschen düster und das obwohl die Sonne gerade so schön scheint.
    Liegt bestimmt an der Schnupfennase.

    Einen schönen Sonntag euch allen

    https://wp.me/p8qB43-6Tz

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  14. Die Satzetüde von mir:

    Die Milch im Café war verdorben, hoffentlich muss ich jetzt nicht ins Gras beißen? -:)))

    Das erste Foto ist wunderschön. Liebe Christiane, ich bin ja begeisterte Etüdenleserin und staune immer wieder, wie unterschiedlich diese drei Worte verarbeitet werden; man müßte irgendwann einen gedruckten Sammelband daraus machen.
    Dir einen schönen gemütlichen Restsonntag mit einem lieben Gruß, Karin

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    • Ja, was trinkst du auch nur Milch im Café? ;-)
      Ich fand das Foto auch so toll, ich bin gerade auf der Suche nach anderen Bildquellen. Unsplash ist besser, aber in seinen Suchmöglichkeiten mehr als eingeschränkt.
      Liebe Karin, das mit dem Sammelband ist eine tolle Idee, aber eine unglaubliche organisatorische und editorische Arbeit. Und gedruckt ist noch mal anders als nur E-Book. Fängt bei der Frage an, ob man die Dinger verkaufen will etc. Und und und. Ich hab schon öfter als einmal dran gedacht, ich behalte das mal im Hinterkopf (so Richtung Weihnachtsgeschenke …)
      Liebe Grüße
      Christiane

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  16. Bisher sind mir keine Probleme mit dem Reader aufgefallen – ist ja blöd. :-( Toll sind hingegen die neuen Wörter, die Schreib-Geschmäcker sind ja glücklicherweise verschieden. ;-) Ich bin jedenfalls sehr gerne hier dabei auch wenn es sicherlich nicht immer klappen wird.
    Liebe Grüße an Dich Christiane und alle die es lesen!
    Nicole

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  28. Um mich mal kurz in die Diskussion um die Stadt Essen einzuklinken: Essen war, wie so viele andere Ruhrpottstädte, mal schön. Inzwischen sind viele neue Läden aufgemacht worden, die große Glaskuppel ist das Einkaufscenter am Limbecker Platz, das von innen schöner ist, als von außen. Dafür haben m. E. jedoch andere Mißstände zugenommen. Nirgends sonst wird man so oft direkt angebettelt, wie in Essen-City. Nicht nur deshalb ist mir die Stadt inzwischen mehr als unsympathisch. Doch hilft alles nix, ich werde wieder dorthin pendeln müssen, da dort mein neuer Arbeitsplatz ist.

    Gefällt 3 Personen

    • In Düsseldorf – wo ich häufiger zu tun habe – ist das mit der Bettelei meines Erachtens nach gröber. Und ich meine mit der Glaskuppel tatsächlich den ehemaligen City-Center, jetzt Rathaus-Galerie. Der Limbecker Platz fungiert bei mir als Affenkasten – ich finde es auch von innen schrecklich -, vor allem wenn ich mir überlege wie schön dagegen das alte Karstadt-Haus und selbst der Quelle-Bunker in den 80er Jahren waren.

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