In Sachen Markus Igel

Erinnert ihr euch, dass ich euch im Januar auf den Fall von Markus Igel aufmerksam gemacht habe? („Teilen Sie das bitte!“, hier nachlesen.) Okay, eigentlich war ich einem Aufruf von dergl gefolgt. Dieses Mal ist es kein Aufruf, sondern eine schlichte, höchst erfreuliche Meldung, die sie veröffentlicht hat und die ich gern weitertragen möchte.

Das Bundesverfassungsgericht hat Markus Igel ZUM ZWEITEN MAL recht gegeben. dergl schreibt dazu:

Markus Igels Weg ist noch nicht zu Ende, aber es ist jetzt das zweite Mal, dass das Bundesverfassungsgericht entschieden hat, dass der Umgang der Behörden mit ihm einen Verstoß gegen ein Grundrecht darstellt, das ist ein wichtiger Baustein dazu, dass neu verhandelt werden muss.

Hier könnt ihr ihren Beitrag lesen.

Auf diese Meldung der kobinet-Nachrichten bezieht sie sich: Bundesverfassungsgericht gibt Markus Igel erneut Recht.

 

Justitia | 365tageasatzadayQuelle: Bild von pixel2013 auf Pixabay

 

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34 Kommentare zu “In Sachen Markus Igel

      • So viel Neues steht da jetzt nicht drin, aber es hält das Thema eben präsent und das ist wichtig. Es kann sein, dass ich irgendwann dieses Jahr operiert werde und ob ich danach noch mal nach Hause komme ist fraglich. Soll niemand sagen, es gäbe keine Berichte zu so Undingen. Markus‘ Fall zeigt das sehr gut.

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        • Ich mache damit keine Witze. Allein die Physiotherapie und die Assistenz im Pflegebereich zu organisieren wird der Kasse sauerer aufstoßen – gesetzt den Fall, die müssen schneiden -. also das Komplettpaket „Heim“ einzubringen.

          Ohne mich. Wenn ich es irgendwie beeinflussen kann wird da nicht geschnitten. Da kann literweise Blut aus der Zyste austreten (tut es nicht und bisher ist nicht sicher ob es eine Zyste ist, kann auch ein Tumor sein), Krankenhaus ist nicht. Ambulant können die mich zupumpen, bestrahlen, sonst was, geschnitten wird da nicht, wenn ich es abwenden kann. Weil ich weiß wo es endet.

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        • Du wirst uns mehr davon erzählen, wenn es akut ist, ja? Verdammter Mist, ich fang schon mal prophylaktisch mit dem Daumendrücken an, dass alles so wird, wie es soll … :-(

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        • Ich sage dann etwas dazu, wenn ich es für richtig halte. Für jetzt reicht es, dass ich – letzte Woche in den Kleinigkeiten, glaube ich – gesagt habe, dass sich nach monatelanger Suche überhaupt mal eine Praxis bereit erklärt hat das Ding anzusehen.

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  1. „In Berlin zog der schon traditionelle Demonstrationszug vom Nollendorfplatz zum Wittenbergplatz, wo die Abschlusskundgebung u. a. mit Jürgen Dusel, dem Bundesbehindertenbeauftragten, und mit Markus Igel, der immer noch um seine Selbstbestimmung kämpft, weil ihm die nötigen Kosten für seine Assistenz von den saarländischen Behörden trotz positiver Verfassungsgerichtsurteile nach wie vor nicht vollständig bezahlt werden.“

    Die kobinet nachrichten über den Protest gestern, wo Markus Igel Redner war und mit seinem Assistent mit demonstriert hat

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      • Danke für beide Links. Was ich immer schreibe: Immer her damit. Ich finde es gut zu lesen, dass der Fall solche Kreise zieht – aber wie müde das macht, so kämpfen zu müssen, für etwas, was ihm eigentlich auch nach der Gesetzgebung zusteht …

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        • Müde, du sagst es. Und er ist einer von vielen. Es gibt etliche Fälle, die vielleicht gar nicht wissen, dass es so was wie Ability Watch (der Verein, der ihm geholfen hat) gibt oder überhaupt keine Assistenz zum Tippen (kann er ja nicht selber) haben, die also gar nicht die Chance haben irgendeine Form der Aufmerksamkeit für ihre Kämpfe zu bekommen.

          Ich erinnere mich an einen Fall hier aus der Gegend – ich meine, die Frau kam aus Duisburg – von vor ein paar Jahren, die nach einer Verletzung ins Krankenhaus kam, von da aus ohne Zustimmung in Kurzzeitpflege nach Essen (?) verschoben wurde und von da aus in Düsseldorf landete (oder andersherum). Die hat sich verzweifelt über Facebook an Ulla Schmidt gewandt, mehr wurde von dem Fall nicht bekannt. Der Vorteil jetzt ist, dass durch das Spargesetz viele begriffen haben uns hilft niemand, also müssen wir uns zusammentun und dann zu solchen Mitteln greifen, das heißt, Markus Igel kann sich jetzt mehr oder weniger auf die „Großen“ wie Krauthausen, Grosch, Poser etc. verlassen. Ich weiß nicht ob das in der Form vor dem Spargesetz so möglich gewesen wäre.

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