Schreibeinladung für die Textwochen 23.24.19 | Wortspende von Werner Kastens

Jaha, bevor ihr damit um die Ecke kommt, sogar ich weiß, dass 23 + 24 NICHT 2019 ergeben!
Hattet ihr, liebe Etüdenfans, -schreiber*innen und -leser*innen, auch so zwei trubelige, schreibunlustige Wochen? Dass meine übervoll sein würden, hatte ich vorher schon gewusst, schließlich hatte ich Besuch, aber wenn ich mir so die Liste der Schreiber*innen für die abgelaufenen beiden Wochen ansehe, dann muss ich doch sagen, dass wir auch schon mal erheblich mehr waren. Unter 20, ich bitte euch! (Hach, ist das schön, auf hohem Niveau zu jammern.)

Die Etüdenstatistik: Eingereicht wurden 35 Etüden von 19 teilnehmenden Blogs.
Die Liste führen fraggle mit fünf und dergl und Sabine mit jeweils vier Etüden an, gefolgt von Werner mit drei Etüden. Mögen ihnen die Ideen niemals ausgehen!
Und oh, wir haben eine Neue: Jacqueline von Meine bunte Textewelt beehrt uns mit ihrer ersten Etüde!

Hier ist die Liste zum Schmökern, checkt wie immer bitte, ob alles mit euren Links okay ist, und meldet Fehler/Fehlendes oder ob sonst was falsch ist – wie immer, ihr kennt das.

dergl auf Die Tintenkleckse sehen aus wie Vögel: hier, hier, hier und hier
Das andere Mädchen auf Das andere Mädchen: hier
Corly in Corlys Lesewelt: hier
Myriade auf la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée: hier
Die Hummel im Hummelweb: hier
Jacqueline auf Meine bunte Textewelt: hier
fraggle auf reisswolfblog: hier, hier, hier, hier und hier
Alice auf Make a Choice Alice: hier und hier
Viola auf viola-et-cetera: hier
Sabine auf Wortgeflumselkritzelkram: hier, hier, hier und hier
Anna-Lena auf Meine literarische Visitenkarte: hier und hier
Werner Kastens auf Mit Worten Gedanken horten: hier, hier und hier
Meine (Christiane) auf Irgendwas ist immer: hier und hier
Bernd auf Red Skies over Paradise: hier und hier
Ulli aus dem Café Weltenall: hier
Gerhard auf Kopf und Gestalt: hier
Katharina auf Katha kritzelt: hier
Natalie im Fundevogelnest: hier
Gerda auf GERDA KAZAKOU: hier

Nachzügler:
Veronika auf vro jongliert: hier

Wie auch immer vielen Dank an alle, die geschrieben, gelesen, gelikt und kommentiert haben, und einen speziellen Dank an dergl fürs Etüden-Begleiten und -Kommentieren. Was haben deine Herren eigentlich zu „ihren“ Etüden gesagt?

 

Die Wörter für die Textwochen 23/24 des Schreibjahres 2019 kommen von Werner Kastens und seinem Blog Mit Worten Gedanken horten. Die neuen Begriffe lauten:

Abweichung
unabwendbar
verengen.

 

Zum guten Schluss wieder der öde blöde Etüden-Disclaimer: Die Headline heißt: 3 Begriffe in maximal 300 Wörtern (300. NICHT MEHR!).
Eure Beiträge verlinkt ihr bitte wie gewohnt hierhin und/oder postet den Link unten in einen Kommentar, damit eure Etüden auch ganz sicher von mir und von allen, die es interessiert, gelesen werden können. Wen ich nicht in den Kommentaren/Pings der Schreibeinladung finden kann (das ist hier), der kommt nicht auf die nächste Liste, ich merke mir nicht, was ich wann eventuell bei wem gelesen habe, den Stress tu ich mir nicht an.
Die Illustrationen unterliegen nach wie vor meinem Copyright.
Wie immer behalte ich mir vor, Kommentare zu moderieren, wenn nötig.

Noch Fragen zu den Etüden? Hier habe ich das Kleingedruckte zusammengetragen. Wenn was fehlt – ihr wisst schon.

Die nächsten regulären Wörter gibt es am 16. Juni 2019. Euch viel Spaß und gute Ideen! Haut rein!

 

abc.etüden 2019 23+24 | 365tageasatzadayQuelle: Pixabay, Bearbeitung von mir

 

abc.etüden 2019 23+24 | 365tageasatzadayQuelle: Pixabay, Bearbeitung von mir

 

122 Kommentare zu “Schreibeinladung für die Textwochen 23.24.19 | Wortspende von Werner Kastens

  1. Ich weiß ehrlich gesagt nicht wer der erwachsenen Herren ab oder bis wann und wenn bei wem mitgelesen hat, also kann ich zu Christianes Frage an mich zu diesem Zeitpunkt nicht beantworten.

    Da ich die Tintenkleckse Donnerstag in die Ferien geschickt habe bekommt ihr die Etüde in den Kommentar, auf den Fädenrissen könnte der Wortspender sie nicht einsehen und das wäre nicht fair.

    Irgendwer wird immer sagen, es sei unabwendbar gewesen und – leider! – werden es wieder mehr. Die wünschen sich die Zeiten mit den trügerischen Spiegeln und den Schikanen zurück, denn nur so könne man der Abweichung, die zwar zu tolerieren, aber nicht zu akzeptieren sei beikommen. Zumindest strafrechtlich. Medizinisch – wer weiß, vielleicht braucht es wieder Elektroschocks?!

    Es gibt Länder, in denen auf Ausleben der Tod steht. Es ist nicht unmöglich, dass nachdem man es als verfassungsfeindlich erklärt hat – mit der größten Hypokritin an der Spitze -, man auch das gern wiedersähe. Nur anders als damals, damit es nicht auffällt.

    Irgendwer sagte Regine immer, sie hätte doch Glück gehabt, sie als Frau hätte der Paragraf doch gar nicht betroffen. Sie hätte doch tun und lassen können was sie wollte, so lange sie sich nicht öffentlich zeigte. Ein verengter Blick, Frauen waren nur deshalb nicht betroffen gewesen, weil Frauen generell keine selbstbestimmte Sexualität zugestanden wurde. Die Leute vergaßen das gern.

    Und sie wollten es vergessen halten und bewusst vergessen, wenn Regine sich die jungen Mädchen in ihrer Sprechstunde ansah. Die saßen ihr gegenüber, trauten sich ohne ihren Freund nicht hinein, berichteten von Schmerzen und sagten, dass sie glaubten, es müsse weh tun wenn Regine fragte warum sie nicht stopp gesagt hätten sobald es begonnen hatte zu schmerzen. Trotzdem nannten die sich selbstbestimmt und emanzipiert. Regine fragte sich: Wussten die es wirklich nicht besser?!

    Gleichzeitig gab es immer mehr junge Leute, die sich unter die Queer-Flagge stellten. Regine machte das stolz, einerseits, dann, wenn es sich um die Homo- und Bisexuellen und die trans* Menschen handelte. Andererseits fand sie es verstörend, dass plötzlich Heteros unter dem Regenbogen mitliefen und fand, dass man nicht alles immer mehr verwässern müsse.

    Irgendwer würde Regine immer sagen, sie müsse sich eben anpassen.

    (297 Wörter)

    In der ARD-Mediathek gibt es eine Dokumentation zum §175 in der Bundesrepublik und DDR, in der unter anderem die Praxis der Polizei sich hinter Spiegeln in Herrentoiletten zu verstecken um schwule Männer zu überführen erwähnt wird: https://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/videos/der-schwulen-paragraf-video-100.html

    Und was die AfD von Homosexuellen hält weiß man ja. Verfassungsfeindlich, Frühsexualisierung… bla.

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    • Irgendwer wird immer sagen, sie müsse sich eben anpassen, weil irgendwer immer nicht akzeptiert, dass Menschen eben so sind, wie sie sind, und dass man manche Dinge eben NICHT ändern kann. Leider hast du recht, was die Sache mit der „selbstbestimmten Sexualität“ angeht. Frauen, das unwichtigere Geschlecht.
      Liebe Grüße, danke für die Etüde hier und gutes Fortkommen auf den Tintenklecksen
      Christiane

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      • Die Kleckse machen mehr oder weniger nur Pause, das hat mit Fortkommen nichts tun, denke ich. Obwohl ich gerade ehrlich gesagt auch einfach keinen Bock habe, weil das Ding so viel Zeit gefressen hat, dass ich mit den Sachen, die ich eigentlich mache kaum vorwärts komme und auch etliche andere Sachen liegenbleiben. Ich packe seit drei Wochen ein Paket aus, wenn du weißt was ich meine. Und ich habe auch noch ein oder zwei Sachen, die ich für die Fädenrisse fertig machen wollte.

        In der Doku sprechen auch lesbische Frauen und die erklären das auch noch mal, dass Frauen eben genau deshalb nicht vom §175 betroffen gewesen sind.

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    • Danke vor Allem für den Link. Ohne diesen ausführlichen Bericht hätte ich Deine Etüde nicht verstanden.
      Ich kann mich gut erinnern, wie abfällig wir als Kinder damals in den 60er Jahren über Homosexuelle gesprochen haben: indoktriniert von der „Volksmeinung“ und natürlich den Segensreichungen der „liebenden Kirche“. Jetzt im Nachhinein schüttelt es mich, wie wir die homosexuellen Männer damals brutal als A….f….. tituliert haben!
      Danke für diesen Beitrag!

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      • Mein Vater hat einen schwulen Cousin. Der wurde wenn er nicht dabei war immer als „die Familien-Schwuchtel“ tituliert. Ich weiß nicht sehr viel, aber meine Großtante ist früher öffentlich hart angegangen worden, weil sie sich geweigert hat ihren Sohn anzuzeigen. (München, 60er-80er Jahre.) Sie hat immer gesagt, der ist halt so und fertig.

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        • Ja, „ist halt so“, das sollte das Mindeste sein. Dass Leute damit Schwierigkeiten haben – okay, ist halt (auch) so. Aber das ist der Nenner, auf den man sich einigen können sollte.

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      • Ja, klar, pubertäre Jungs, die sich damit brüsten, möglichst viele „schlimme Wörter“ zu kennen – auch auch noch zu wissen, was gemeint ist (oder eben nicht, die Vorstellung reicht ja schon für markige Sprüche). Meine Güte. Ach je.

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        • Ja, so war das. Man hat nachgebloekt, was die etwas Größeren „vorgebetet“ haben. Man wollte ja dazu gehören und konnte ja nicht zugeben, dass man im Grunde gar nicht genau wusste, um was es geht.

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  2. Liebe Christiane, das zweite Bild ist klasse!!!
    Im späten Frühjahr findet das Leben wahrscheinlich für die meisten von uns mehr vor der Türe ab, als vor dem PC?! Bei mir ist das so und ja, auch aus anderen Gründen, aber ich glaube das hast du gelesen.
    Liebe Grüße und wie immer danke für deine Fleißarbeit :)
    Ulli

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    • Eben gerade erst habe ich es gelesen, liebe Ulli, und bin sehr erschrocken. Ich komme gleich noch rum. Bei mir ist es so, dass ich mich einen Samstag pro Monat (meistens den ersten, mit Sommerpause) mit einer Gruppe von Leuten treffe, und da bleibt das Handy aus. Was in meinem Fall heißt, dass ich eventuelle Etüdenpings freischalte, aber eben sehr selten mehr.
      Freut mich, dass dir das Abweichungs-Bild so gut gefällt, mir auch, ich hatte Freude beim Basteln. ;-)
      Liebe Grüße, dir einen schönen Sonntag, egal, wobei
      Christiane

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    • Macht nichts, du hast vielleicht gesehen, dass ich dich unter „Nachzügler“ nachgetragen habe. Den Link scheine ich nicht mehr zu brauchen, bei mir funktioniert WP wieder normal, aber danke, dass du dran gedacht hast!
      Liebe Grüße und dir einen schönen Sonntag!
      Christiane

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  3. Hallo an Christiane, erst einmal ein Dankeschön für Deine Mühe mit uns Ver-rückten in Deinem Blog. Ich bin jetzt seit etwas mehr als ein Jahr dabei und freue mich jedes Mal wieder auf die neuen Worte. Diesmal kamen sie ja von mir. Aber ich möchte dazu sagen: es sind reine Zufallswörter, ich hatte dazu überhaupt noch keine Geschichte im Kopf. Nach Abgabe bei Christiane habe ich sie auch schnell wieder vergessen wollen. Und so wie für Euch, fängt jetzt das Abenteuer „Geschichte basteln“ bei mir auch erst an.
    Die graphische Gestaltung von Christiane finde ich sehr gelungen. Und ehrlich: das Bild mit dem Tunnel und der Straßenverzweigung ist alleine von der Aussagekraft schon selbst eine kleine und wunderschöne Etüde!
    Also dann man viel Spaß ab heute. Und nur in der Sonne sitzen ist ja auch nichts, lieber im Kühlen am PC!

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    • Ich bin (wie jedes Mal) gespannt, welche Geschichten sich aus deinen Wörtern ergeben werden, lieber Werner. Und du machst es genau richtig: Wörter abgeben und vergessen, das mache ich nicht anders, wenn ich für alle Wortspenden, die ich koordiniere, schon Ideen hätte, würde ich mir den Spaß am Schreiben im jeweiligen Moment kaputtmachen.
      Liebe Grüße, danke schön und einen gemütlichen Sonntag dir, wo auch immer ;-)
      Christiane

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    • Phhh. Das heißt nicht, dass du bei den Ersten dabei sein musst, lieber Werner, es ist manchmal erstaunlich schwer, aus den eigenen Worten was Gescheites zu bauen …
      Aber deine Etüde, die finde ich richtig gut!
      Liebe Grüße
      Christiane

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  9. Ich habe noch was:

    Das ist alles nicht mehr so wie es mal war

    Pink, lila, blau, der violette Streifen in der Mitte zwar schmaler, doch das gerade soll zeigen, dass die Überschneidung keine Abweichung ist, nichts, was sie erklären müsste. Doch Vienna muss sich rechtfertigen, immer noch. Es sind die Fragen wie vor 20 Jahren, das unterschwellig oder explizit gesagte „Entscheide dich endlich!“ und dieselbe Erschöpfung und verschluckte Entrüstung darüber, dass es nichts zu entscheiden gibt.

    Jetzt wo die alle so groß Queer-Pride schreien und ständig neue Buchstaben und Flaggen dazu kommen sollte es anders sein, aber sie tun noch immer als müsste Vienna unabwendbar eine Entscheidung treffen. Nicht die für Stefanie, die dafür lesbisch zu sein, was sie einfach nicht ist.

    Vienna sieht all dieses Pride-Zeug höhnisch. Im Internet, ja gut. Im realen Leben scheint dieser Pride nur die eindeutig Schwulen einzuschließen, die Lesben bleiben zurück und noch unsichtbarer sind die Bisexuellen wie sie und die trans* Leute, die nicht einmal die Community auf den Großveranstaltungen haben will, wie es scheint, weil es mit Solidarität nicht weit her ist, wenn es darum geht Privilegien für sich selbst, und seien es auch nur erkämpfte Rechte, zu verteidigen, wenn sich zeitgleich die Grenzen dessen was sein darf immer weiter verengen.

    Es gibt Fremde hassende Schwule, es gibt ausländerfeindliche Lesben. Vor 20 Jahren, als Vienna noch dachte, dass sie sich nicht nur irgendwann entscheiden müsse, sondern das auch könne wäre sie nie auf diese Idee gekommen. Auch nicht, dass die das offen sagen würden. Sie dachte damals, es gäbe Zusammenhalt und das schlimmste, das ihr passieren könnte wären – neben der Entscheidungsfrage – dumme Sprüche wegen ihres Namens.

    Stefanie sagt, sie will auf die Parade und wenn nur Schwule hingehen, bekommt die Öffentlichkeit genau deshalb ein falsches Bild.

    Vienna sagt ihr, sie will nicht und „Das ist alles nicht mehr so wie es mal war“.

    ***

    Vienna existiert als eingetragener Vorname und die Bipride-Flagge hat drei Streifen. Viele bisexuelle Menschen werden innerhalb der Community immer noch nicht ernst genommen oder diskriminiert und bei Events wie den CSDs etc. fühlen sie sich oft nicht repräsentiert oder außen vor gelassen.

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    • Jemand, der damit nichts zu tun hat, neigt dazu, alles andere, was er*sie nicht kennt, in einen Topf zu schmeißen. Von daher bin ich froh über deine Differenzierung und über die Klarstellung, dass eigentlich überall, in jeder Gruppe, die Gefahr der Diskriminierung besteht. Klar, man liest das und denkt sich: Ist doch klar, dass die alle verschieden sind, nur weil beispielsweise Mann oder Frau das eigene Geschlecht liebt, ticken die ja nicht notwendigerweise alle gleich, aber es dann zu erleben, ist noch mal was anderes.
      Liebe Grüße
      Christiane

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      • Hast du letztes oder vorletztes Jahr die Kontroverse um David Berger mitbekommen? Der ist schwul und trotzdem (sehr) rechts, eine gewisse Frau W. auch und es gibt immer noch viele Leute, die meinen das könne es so nicht geben. Es gibt in einigen Teilen auch Islamfeindlichkeit, Antisemitismus, Behindertenfeindlichkeit. Und dann noch das, was man von außen wohl am wenigsten glaubt: misogyne Schwule, trans*feindliche Leute und die nach wie vor große Ablehnung bisexueller Menschen, weil die sich angeblich nicht entscheiden könnten.

        Juni gilt ja als Pride Month und man liest selbst oberflächlich in queeren Kreisen, dass trans*, bisexuelle oder Intermenschen, aber auch Lesben und eben nicht „deutsch aussehende “ queere Menschen CSDs und Co. meiden wollen, weil der Spot eh nur auf den normalen Schwulen liegt. Kann ich nachvollziehen. Ganz *toll* auch die Kommerzialisierung, da kriegst du plötzlich bei H&M (letztes Jahr) Stoffbeutel mit Regenbogenmotiv, die sich vorwiegend Heteromädchen und -frauen zugelegt haben, deren „Support“ für LSBTI*-Leute genau diejenigen beinhaltet, für die das S steht, also die Schwulen, nichts davor und nichts dahinter.

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        • Nee, hatte ich nicht, aber an eine gewisse Dame hatte ich auch gedacht, die geht ja als Beispiel für so viel, leider.
          Ich bin bisschen kurz, mein Internet ist schon wieder ausgefallen. 😖

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        • Passt schon. Sei froh wenn du die Berger-Kontroverse nicht mitbekommen hast, es war widerlich. So er sei gegen die Ehe und dagegen, dass Schwule Kinder adoptieren dürften, denn Schwule wären dann gereizt pädophil zu werden und die Kinder zu missbrauchen und anderer SCHEISS. Es war ekelhaft.

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  10. Wer gestern die ARD Doku-Reihe „Was Deutschland bewegt“ gesehen hat, wird mir mit meinem zweiten Beitrag leicht folgen können. Ich habe das ARD-Thema aber noch um zwei Aussitzer-Themen erweitert, die zeigen, wie unverantwortlich alle unsere Regierungen nach dem Kriege und im Rausche des Wirtschaftswunders alles vergessen haben was in der Hauptsache VERANTWORTUNG heisst:

    https://wkastens.wordpress.com/2019/06/04/abc-etueden-23-24-19-aussitzen

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  16. Ich habe die Hand kaputt und „muss“ nun Dokus auf ARTE schauen, eine habe ich über über Liu Xiaobo, dessen Fall mir nicht mehr präsent war, gesehen und nebenher ein bisschen etüdentauglich notiert:

    Wenn sich die Wege verengen für alles, was Abweichung der offiziellen Meinung ist, dann, so sagt er, ist der Verlust der Freiheit unabwendbar. Er, dessen Name nicht genannt werden darf, obwohl er den Friedensnobelpreis bekommen hat. Er, der die Erinnerung an die Opfer des Massakers wach halten wurde und der nicht einmal ein Grab hat, weil die Regierung keinen Ort der Begegnung für das Gedenken an einen Dissidenten riskieren wollte.

    Sicherheit in der Menge gibt es dort nicht, sonst hätten über 300 Unterzeichnungen seiner Charta während der Olympiade genutzt. Stattdessen Haft und Folter und am Ende der Tod in Gefangenschaft, auch wenn er nun einmal einen Feind hatte. Dem Krebs gegenüber konnte er nicht sagen „Ich habe keinen Feind“, den Studenten auf dem Platz des Himmlischen Friedens fast 30 Jahre früher hatte er das zugerufen, im Versuch schlimmeres zu verhindern.

    Kistenweise fanden sich im Krankenzimmer Manuskripte, was daraus geworden ist weiß niemand. Die Frau hat nicht aus dem Haus gedurft.

    ***

    Die Doku ist auf dem Youtube-Kanal von ARTE zu sehen, wenn jemand mag:

    Pierre Haski: „Liu Xiaobo – Der Mann, der Peking die Stirn bot“ (Frankreich 2018, 59 Minuten)

    Falls das Video sich automatisch einbindet tut es das hoffentlich DSGVO-konform.

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    • DSGVO-konform: unwahrscheinlich, der Player erscheint. Aber ich habe YT in meiner Datenschutzerklärung, von daher ist es mir egal.
      Ich muss in die Doku reinschauen, mir sagt sein Name gar nichts, wenn ich ehrlich bin.
      Liebe Grüße und danke
      Christiane

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      • Ich kannte ihn auch nicht bis man mir das vor Jahren mal erklärt hat, dann hatte ich es lange vergessen und jetzt war in den Nachrichten der Jahrestag des Massakers auf dem Platz des Himmlichen Friedens, da fiel er mir wieder ein. Youtube hat mir die Doku in der Seitenleiste empfohlen, ich schaue recht viel ARTE.

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  17. Und noch heute pellt sich die chinesische Regierung ein Ei auf die Menschrechtsappelle, auch wenn sie angeblich bei jedem Staatsbesuch in „nachdrücklich“ vorgetragen werden. Aber Wirtschaftsinteressen werden halt für wichtiger erachtet.

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  20. Weil mir langweilig ist noch ein bisschen unnützes Wissen in Etüden-Form:

    Weil die Verkäufe zurückgingen war eine Veränderung unabwendbar. Man wollte die Marktanteile zurück, also befragte man die Zielgruppe danach was zu tun wäre um die Figur wieder cooler zu machen. Das Verständnis von Kindern für Zusammenhänge oder Hintergründe ist verengt und wie es scheint galt das auch für die damaligen Produktentwickler, denn der neue Ken, der mit dem Zauberohrring entwickelte sich zu einem schwulen Verkaufsschlager. Jedenfalls in Amerika. Die befragte Zielgruppe konnte nur das als cool benennen was sie aus dem coolen noch neuen Medium Musiksender kannte und die Tänzer der Stars waren oft schwule Tänzer.

    Als dieser Fauxpax auffiel stellte man die Produktion ein. Zu spät, denn diese Abweichung hatte längst dafür gesorgt, dass der schwule Ken zum Verkaufschlager unter Schwulen werden sollte und je nach Rechnung die meist verkaufte Barbie-Puppe überhaupt.

    Englische Wikipedia zur Magic Earring Ken-Puppe: https://en.wikipedia.org/wiki/Earring_Magic_Ken

    Wurde auch in Deutschland vertrieben, siehe dieser Werbeclip von Youtube (in Standaufnahme lassen, man sieht ihn nur da), ob in Deutschland jemand die Konnotation gecheckt hat weiß ich nicht:

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        • So wichtig ist er auch nicht (furchtbarer Werbespot), ich hatte dazugetan, weil man da die Puppe sieht, sonst weiß man nicht wovon ich rede. Aber im Wikipedia-Artikel – den Link sehe ich – ist auch ein Bild.

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        • Ich komm gerade aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus.
          (Und nee, wie müssen nicht diskutieren, wie wichtig „Hey, der*die sieht aus wie ich“-Puppen sind, das ist bei meinem Kopfschütteln völlig außen vor.)

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      • Auf ebay (com) heute noch 330€, die schwule Community in den USA muss die Läden gestürmt haben wie sonst was, wenn diversen queeren Seiten zu glauben ist.

        Du musst diese kleinen Sachen, also die jetzt und die mit Liu Xiaobo gestern auch nicht unbedingt mit in die nächste Etüden-Liste nehmen, so toll sind die wirklich nicht.

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        • Doch, doch, Christiane! Das sind echt gute Beiträge. Viele von uns sind Großeltern, und da sollte man schon wissen, was es so alles gibt!
          Ich fand das sehr aufschlussreich und ehrlich gesagt: what’s the problem?
          Wir haben damals auch die Elvis-Tolle gehabt und Schlaghosen getragen oder uns einen Mecki schneiden lassen. Und bei den Beatles sah man die ganze Nation mit langen Mähnen. Zeitgeist ist – so sehr er heutzutage auch kommerziell geprägt ist – hat es schon immer gegeben.

          Unbesorgt Pfingsten entgegen sehend.

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        • Ja, natürlich ist das ein guter und wichtiger Beitrag, lieber Werner, das finde ich ganz genau so. Habe ich irgendwo was anderes geschrieben???? 🤔

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        • Wenn ihr das so möchtet gerne, für mich haben sie bloß keinen echten Etüden-Charakter, was wahrscheinlich daran liegt, dass ich a) im Regelfall Fiktionsetüden mache und b) das eigentlich nicht in den Kommentaren tue. Aber Klecksferien sind Klecksferien. Ich weiß auch nicht ob ich sie nächste Woche wirklich aus den Ferien holen, ich habe gestern einen Auftrag reinbekommen und ich habe das Gefühl, dass die Fädenrisse gerade ziemlich rund laufen, was gut ist, die dümpelten ja in letzter Zeit eher nebenher (was den Aufwand, nicht den „Output“ betrifft).

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        • Ja, schon klar. Aber die Etüden sind nicht an Fiktion gebunden, und wenn du Texte mit den Wörtern in die Kommentare packst, dann sind es Etüden für die Liste. Gerhard hat das ja auch schon das eine oder andere Mal gemacht, wenn er zu viel Material für seinen eigenen Blog hatte.
          Von meiner Seite aus habe ich damit überhaupt kein Problem.

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        • Das weiß ich doch, ich hatte doch selber schon Hybriden oder Sachtexte (Kartoffel-Karlheinz, die eine Soli-Sache für Markus Igel), aber eben drüben und nicht in einer Kommentarspalte, die nicht meine eigene ist. Mach was du willst ;)

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  23. Ich leg noch mal einen drauf. Angeregt wurde ich durch Christianes letzten Lyrik-Beitrag

    (https://365tageasatzaday.wordpress.com/2019/06/10/vom-leben-und-pfingsten/)

    mit Liebesgedichten. Meine Frau und ich haben uns da an ein Gedicht von Tucholsky erinnert: „Singt eena“ , was wir in jüngeren Jahren immer begeistert zitiert haben:

    http://www.hawe-kuehl.de/texte_singt_eena.php

    Dazu kam ein Beitrag in der Satire-Zeitschrift „Eulenspiegel“. In der Ausgabe 6/2019 hat ZARRA einen Beitrag mit dem Titel „Herbert Endlich“ geschrieben. Im Wesentlichen ein Wortspiel in vielen Situationen mit dem Namen, den man dann oft auch als „endlich“ interpretieren kann. Als Herbert Endlich dann vor seinem Schöpfer steht, sagt dieser zu ihm, welchen Namen er denn wählen würde, wenn er noch einmal auf die Welt käme, denn es hätte ja mit dem Namen Endlich viele Missverständnisse gegeben. Daraufhin antwortet Herbert: Leider. Und so kam dann Herbert Leider auf die Welt.
    Das gefiel mir so gut, dass ich auch so Etwas einmal ausprobieren wollte und schrieb folgenden Zeilen nieder:
    Als Peter Endlich von der Arbeit nach Hause kam,
    lag seine Freundin Monika Leider schon im Bett.

    Und dann wurde ich durch Katharinas Kritzelseite

    (http://kathakritzelt.com/2019/06/11/google-gedichte-der-dienstag-dichtet/)

    – jeden Dienstag ein Gedicht – angeregt, mich hinzusetzen, um eine Geschichte über Peter Endlich und Monika Leider zu entwickeln.
    Das Ergebnis seht Ihr hier:

    https://wkastens.wordpress.com/2019/06/11/abc-etueden-23-24-19-vorbei

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    • Lieber Werner, dein Kommentar wurde wegen zu vieler Links in die Moderations-Warteschlange verschoben, deshalb hast du ihn nicht sofort gesehen. Den zweiten habe ich dann gelöscht.
      Vielen Dank für den Spaß mit Herbert Endlich und Monika Leider!
      Liebe Grüße
      Christiane

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  31. Hugo und Bernhard

    „Na hoffentlich verengen die uns nicht“, sagte der Vater als er die Küken sah, die Tim aus seinen Hemdtaschen auf die Wiese setzte.

    „Das heißt ‚verenden‘ und ich kann es wenigstens versuchen. Wenn es klappt haben wir mal zwei schöne Hähne.“

    „Warum wollen sie die eigentlich umbringen? Die sagen immer, das ist unabwendbar, sind die krank, haben die eine genetische Abweichung…“ wollte die Mutter wissen.

    „Hähne legen keine Eier, deshalb.“

    „Weil das Jungs sind?“ fragte Mia und so wie sie es sagte wusste Tim nicht genau wie sie es meinte. Sie war aber auch erst sechs.

    „Deswegen muss man die doch nicht tot machen, arme Vogelbabys!“ fand Ella, die war noch jünger. Sie betrachtete die Küken nachdenklich. Eines streichelte sie mit dem Finger am Kopf. Ganz vorsichtig.

    Tim nickte. „Wenn die mal groß sind und krähen können, brauchen wir keinen Wecker mehr, dann gibt es jeden Morgen Kikiriki.“

    „Wie willst du die ernähren?“ fragte die Mutter. „Weißt du was die fressen und können die das schon?“ Ihr war nicht ganz geheuer was ihr Sohn da so machte, weil es sich Tierschutz nannte. Früher hatte man Katzen aus Laboratorien gerettet. Kaufte man Bauern heute wirklich Küken ab?!

    „Das wird sich doch wohl raus finden lassen“, meinte Tim. „Ein bisschen Futter habe ich schon.“

    „Meinst du, die bleiben in dem Ding, das du da gebaut hast?“

    „Natürlich, die kennen es ja nicht anders. Nur dass sie hier viel mehr Platz haben. Du wirst schon sehen, das wird gut wenn die groß sind. Sag mal einen Namen, Mia, du auch, Ella, wie sollen die heißen?“

    „Hugo!“ rief Mia. Sie mochte einen Jungen in ihrer Kita, der so hieß.

    Ella wollte nichts vorschlagen.

    Der Vater hob das andere Küken in die Handfläche. „Du siehst aus wie… Du heißt Bernhard!“

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      • Es sind natürlich sehr viele. Mir ging es eigentlich eher um den Gedanken: Es gibt so viele Leute, auch in Städten, die irgendwie Grundstück oder Garten haben und immer wieder erzählen, sie finden das Kikeriki morgens so schön, was wäre wenn diese Leute wenigstens den Versuch machen würden so ein Küken aufzuziehen? Dürfte doch nicht konstenintensiver sein als Hund oder Katze, kann ich mir jedenfalls nicht vorstellen. Du kannst nicht viele retten, aber ein Küken weniger im Schredder ist ein Küken weniger im Schredder und eins mehr, das ein Hahn werden darf. Ich hatte mal eine Kollegin (lange her), die hat das gemacht. Auf einer vergleichsweise kleinen Terrasse stolzierte dann irgendwann ein Menschen gegenüber freundlich gesinnter Hahn umher. Kikerikikikeriku. Warum machen so was nicht viel mehr Leute, die sich das leisten können?

        Es gibt Kinder, die haben noch nie einen nicht gezeichneten Hahn gesehen, auch wenn sie vom Land kommen, weil es so wenige im Vergleich zu Hühnern gibt.

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        • Es muss etwas passieren, das ist nicht die Frage. Wir reduzieren Tiere zu Wegwerfartikeln, nicht erst seit heute, aber bei Hühnern (und Schweinen) finde ich es besonders krass.
          Das Problem ist, wenn diese Leute Nachbarn in Hörweite haben, die NICHT morgens von krähenden Hähnen geweckt werden wollen (einmal ist kein Problem, und im Urlaub findet man das ja auch toll, aber JEDEN Morgen im 10-Minuten-Abstand? Auch am Wochenende?), dann gibt es ganz schnell ein Problem. Ich erinnere mich, dass es um krähende Hähne Gerichtsurteile gibt.
          Ich habe überhaupt keine Ahnung von Hühnerhaltung. Wer die aber hat, ist Natalie aus dem Fundevogelnest, vielleicht liest sie hier ja und schreibt etwas dazu.
          Es gibt auch Kinder, die noch nie eine echte Kuh gesehen haben, die denken, dass Milch aus Tetrapaks kommt und dass Kühe in den Alpen lila sind.
          Ohne Worte …

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        • Wenn jemand hier bei dir Ahnung hat, dann ganz bestimmt Natalie.

          Ich weiß nicht wie es in Hamburg ist (und woanders auch nicht), aber hier im Großraum, wenn du Platz hast damit so ein Tier gefahrlos einige Quadratmeter frei laufen kann, dann hast du auch Nachbarn, die sich an Kikeriki nicht stören. Im Gegenteil stehen die wahrscheinlich an deinem Zaun Schlange weil sie den Hahn sehen und eine Tonaufnahme machen wollen.

          Pferde haben wir hier nicht zu knapp, je nachdem wann ich morgens losgehe begegne ich Reitenden und irgendwo hat jemand ein Ferkel. Ich könnte mir vorstellen, dass auch irgendwo richtig im Dorf drin Hühner sind, aber ich bin da sehr selten.

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        • Wenn meine Nachbarn plötzlich Hühner halten würden, vermute ich, dass hier einige ganz schnell sehr auf Zinne wären. Rechtlich gesehen habe ich keine Ahnung, aber der Lärm ist ganz sicher der ausschlaggebende Faktor, falls man die Erlaubnis eines Vermieters nicht braucht, weil Eigenheimbesitzer.

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        • Hier und im Ruhrgebiet haben dieviele Kleingartenvereine. Man könnte so ein Tier vielleicht auch auf so einer Parzelle aufziehen (mit Genehmigung natürlich). Hier sind die meist nicht direkt neben Wohnhäusern, falls so ein Tier nicht den ganzen Tag kräht, würde das da vielleicht niemanden stören. Morgens um vier oder fünf ist da noch niemand und wenn die Leute kommen ist das Tier vielleicht schon ruhig.

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        • Schrebergärten haben, so wie ich es kenne, eine höllische Menge an Vorschriften und Auflagen – und einige sind ziemlich albern. Möge es bei euch anders sein als bei uns. Jedes Küken, das ein Hahn werden darf, ändert was, wie du schon schreibst. Ich sag das immer für jede Katze …

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        • Grafisch wunderschön. Vielleicht hätte ich den Ton abschalten sollen. Auf die gereimten Sinnhaftigkeiten hätte ich jedenfalls verzichten können.

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        • Liebe Christiane, Liebe dergl,
          In Schrebergärten ist die Tierhaltung ganz und gar und grundsätzlich verboten, außer es handelt sich um Bienen und Zierfische.(Sonst wären meine Hühner längst da)
          Auf Privatgrundstücken darf man Hühner halten, sofern das nicht mit dem Tierschutz kollidiert.
          Eine Hühnerhaltung muß bei der Gesundheitsbehörde angemeldet, aber nicht genehmigt werden. Sie überhäufen einen dann bei jedem Vogelgrippeausbruch mit seltsamen Vorschriften.
          Wir haben jahrelang einen Hahn gehabt (EINEN wohlgemerkt, zwei kämpfen miteinander bis einer hinüber ist, es sei denn man hat sehr viel Platz). Wir lassen unsere Hühner bis 9 Uhr im dunklen Stall, dann denken sie es ist Nacht und krähen nicht. Allerdings krähen Hähne nicht nur morgens, sondern auch tagsüber, manche Hähne krähen gewissermaßen immer und es gibrt Hähne mit schönen Stimmen und welche mit nun ja weniger schönen.
          Bei uns wurde es nicht den Nachbarn, sondern dem Hausherrn zuviel. Außerdem heißt Hähne haben auch Küken haben , davon die Hälfte männlich und da man nur einen Hahn haben kann ….
          Es nimmt sie einem niemand ab, auch nicht geschenkt, höchstens als Schlangenfutter.
          Ich habe sie meist mit sechs Monaten selbst geschlachtet. Nicht gern.
          Aus dem Grund bin ich froh zurzeit keine mehr zu haben.
          Unserer Konsum hat viele dunkle Seiten.
          Natalie

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        • „Unserer Konsum hat viele dunkle Seiten.“
          Wohl wahr. Vielen Dank für die Infos, ich nicke und verdaue. (Blöde Hähne. Und ja, ich kannte auch welche mit unmöglichen Stimmen.)
          Liebe Grüße
          Christiane

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  32. Pingback: abc-etüde: Wenn der Topf aber nun ein Loch hat (ungereimte Kata-Strophen) | GERDA KAZAKOU

    • Doch, doch, liebe Gerda, der Ping ist okay, ich muss bei mir nur Pings von Hand freischalten und war ein bisschen spät dran.
      Immerhin ist dein „letzter Drücker“ nicht nach Mitternacht, von daher: Alles gut!
      Danke dir!
      Liebe Grüße
      Christiane

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  33. Pingback: Das Zaubererhaus (ABC-Etüde) – Fundevogelnest

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