Weil es so Spaß macht | Lieblingsetüden

Beim Versuch, meine Etüden in Lieblinge oder nicht einzuteilen, verzweifle ich fast. Es gibt so viele, und es gibt auch so viele unterschiedliche. Und überhaupt ist heute Weltkatzentag, sollte ich dann nicht mindestens eine Kattitüde unterbringen?

Ich habe mich für ein paar Etüden entschieden, bei denen ich mich schon beim Schreiben diebisch gefreut und halb totgekichert, mit Lieblingsmenschen konferiert und sie auch anschließend immer noch mit Herzblut geliebt habe. Völlig unabhängig vom Erfolg auf meinem Blog. Vielleicht erinnert ihr euch.

Da sind zuerst einmal „Alles Fake!“ und „Sirenengesänge“, ganz frühe Etüden, in denen eine Meerjungfrau in einem Aquarium festsitzt und Pläne schmiedet, wie sie dort wieder herauskommt.

Später kam „Frau Zaunpfeifer strikes back!“, inspiriert von einem Radiospot der Radiozentrale, ich bin ziemlich sicher, dass viele Radiohörer noch diese großartige Stimme der Lehrerin im Ohr haben.

„Letzte Chance“ beschreibt ein Wiedertreffen nach vielen Jahren und einen Chor namens „Pissnelken“, Entschuldigung, „Fis-Nelken“. Ja, der Name ist immer noch belegt.

„The day after … Vatertag“ ist eine Nachricht einer abgeklärten Ehefrau an ihren bei einer Vatertagstour abgestürzten Göttergatten.

Und last but not least „Schröder, übernehmen Sie!“, wo es um eine Frau geht, die den Hals ziemlich voll hat, und um deeskalierende Maßnahmen …

 

Lieblingsetüde | 365tageasatzadayQuelle: Pixabay, Bearbeitung von mir

 

Dies ist ein Beitrag für die Lieblingsetüden des diesjährigen Etüdensommerpausenintermezzos.

PS: Könntet ihr so langsam bitte mal in die Hufe kommen, was eure Beiträge zum Adventskalender angeht? Ihr habt nur noch bis zum Ende des Monats!

PPS: Dies ist der 1.000 Beitrag auf „Irgendwas ist immer!“ 😊

 

 

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47 Kommentare zu “Weil es so Spaß macht | Lieblingsetüden

    • Irgendwer schrieb mir, dass er*sie das Sichhineinversetzen in den Winter als kühlend empfunden habe. Löbliches Vorhaben! 😁👍
      Klar hast du Schwierigkeiten beim Aussuchen, du bist ja auch schon ewig dabei!
      Ich freue mich, dass du dich erinnerst! 😀
      Liebe Grüße
      Christiane 😁🌞👍😺

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  1. Liebe Christiane,
    Meine Adventsetüde ist eigentlich fertig, aber solange ich noch Gelegenheit habe dran raumzufeilen, werde ich es tun.
    Da kann die Frau Fundevogel nicht aus ihrem Federkleid.
    Es grüßt die chronische Samstagabendabgeberin.

    Gefällt 3 Personen

    • Liebe Natalie,
      ich feile selbst gern und ewig und finde sowieso, dass das Liegenlassen und dann noch mal Draufschauen den Text befördert. Mach dir keinen Kopf.
      Liebe Grüße
      Christiane 😁🌞👍

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  2. Ich arbeite daran, aber tatsächlich fällt mir gerade nur Blödsinn ein, und selbst den kriege ich nicht umgesetzt…..
    Aber ich gebe nicht auf.
    Deine L-Etüden lese ich später in Ruhe – jetzt muss weiter die Küche dran glauben ( ich putze…..und dies war meine kurze Durchschnauf-Pause)
    Liebe Grüße

    Gefällt 2 Personen

  3. Wenn die nicht wegen dem Adventskalender in die Hufe kommen, da gibt es so ein Kind, das auch mal ein Wort gespendet hat, das also auch irgendwie mit den Etüden verbandelt ist und dieses Kind hat ein grauenhaftes Video aufgetan…

    Ich muss nicht, ich habe geliefert, du hast sicher auch bezeiten etwas, also sind wir zwei (und die, die beigetragen haben) aus dem Schneider, der Rest bekommt Kopfschmerzen oder was auch immer so ein grausiges Video auslöst. *tüdelü*

    Mir geht übrigens gerade ein Kuriosium auf: Die Grundidee bzw. der Vorschlag war von mir, aber ich bin soweit ich weiß die einzige unter den regelmäßig Spielenden oder sich für den Kalender gemeldet habenden, bei der man weder Advent noch Weihnachten feiert. Mir kommt das gerade arg schräg vor.

    Gefällt 2 Personen

    • Das Szenario hat den Nachteil, dass ich Last Christmas boykottiere, (fast) egal in welcher Fassung – aber die vom Kind gehört bestimmt dazu … ;-)
      Die kommen schon noch, bestimmt alle fünf vor zwölf oder fünf nach zwölf. Und wenn es ernsthaft nicht genug Beitragende sind, dann bitte ich die Mitspielenden um eine zweite Etüde. Oder so. Mir/uns fällt schon was ein.
      Du hast gar keine Feier-Assoziationen oder -Erinnerungen an Advent oder Weihnachten? Ja, stimmt, das ist irgendwie bisschen schräg, so eine Aktion dann vorzuschlagen …
      Liebe Grüße
      Christiane

      Gefällt 2 Personen

      • Jetzt wo du es gesagt hast ist dieses grauenhafte Video doch keine Strafe mehr :( (Obwohl bis auf die ersten 30 Sekunden alle Versionen besser sind als das Original, wenn man ausblendet wie grausam dieses Lied ist, ist das sogar interessant zu sehen was vier junge Typen mit einem Computer und ein paar Ideen damit alles machen können.)

        Erinnerungen: Bloß massive Gewalt. Feier-Assoziationen, wenn, dann nur so Sachen, von denen ich weiß, dass wir die hatten, weil es die auch als Erwachsene noch gab und von denen mir andere Leute, die nicht unbedingt aus ähnlichen Familien kommen, erzählt haben, dass sie das auch kennen. Irgendjemand fängt an rumzuschreien, weil ihm/ihr der Laden nicht passt wo ein Geschenk gekauft wurde oder so was, aber vom Gefühl her hat das für mich nichts damit zu tun. Ich kann auch völlig neutral über Weihnachtsmärkte gehen. Du könntest mich jetzt auf einen stellen, das wäre für mich genauso weihnachtlich oder unweihnachtlich wie im Dezember. Ich könnte auch, ohne dass es mir unpassend erscheinen würde, morgen Marzipankartoffeln herstellen (die würde nur keine*r haben wollen) und ich hatte im April noch das Winterbad von Tetesept (?),das mit dem Glühweingeruch. Ich habe da keinen Bezug zu.

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        • Ich hatte schon mal irgendwo kommentiert, dass ich ein bekennender LC-Verweigerer bin, von daher war mir nicht bewusst, dass du es nicht ausgesprochen/-geschrieben haben wolltest, sorry.
          Ich kann verstehen, dass man zu etwas nur negative Bezüge entwickelt, was über Jahre mit ultimativem Stress verbunden war.
          Marzipan kann ich das ganze Jahr essen, das ist wie Eis ein Genussmittel. Allerdings mache ich es absichtlich nicht. Trotzdem kommen mir Lebkuchen und Co., die im September in den Läden liegen, zu früh vor …
          Prägung, eindeutig.

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        • Ich glaube, das war bei René, der hatte doch, wenn ich mich nicht irre sogar eine Etüde, Zeitreise zu George Michael, um ihn davon abzubringen, das Lied zu veröffentlichen oder so ähnlich.

          Über die frühen Lebkuchen freue ich mich meist. Ich habe Mannemer Dreck geliebt und das gibt es eben nur in Mannheim, wird auch nur von einer Konditorei gemacht, und ist außerhalb Mannheims nicht zu bekommen. Okay, die verschicken auch, aber das ist für mich nicht erschwinglich.

          Ich vermisse das Zeug noch immer. Lebkuchen ist ähnlich, gibt also einen passablen Ersatz.

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        • Ja, gibt es. Prinzipiell. Den richtig original mit Zertifikat macht oder machte zumindest zu meiner Zeit aber nur eine.

          [Ich bin so blöd: Ich schreibe davon und jetzt will ich einen haben (und einen Emailletrinkbecher natürlich, da besteht ein anekdotischer Zusammenhang)… ich Blöde]

          Ich hatte das nur bei René in Erinnerung, vielleicht habe ich dann was übersehen.

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        • Vielleicht irgendwann mal auf den Fädenrissen. Wenn die Reiseplanung meiner Geburtstagsbesucher besser anläuft oder so (er war dabei). Natürlich auch vorher, sollte ich mal die Muße dazu haben (dann gäbe es da wenigstens mal anständigen Inhalt), mit diesen heimwehbehafteten Geschichten ist das immer etwas schwierig. (Erinnerst du dich an die mit den Schuhen und der Buchhandlung?)

          Ich habe mir aus nostalgischen Gründen erstmal einen (eigentlich zwei) Emaillebecher auf den Zettel gesetzt, den im Oktober wieder gefühlt jede*r haben möchte.

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    • Ich weiß nicht, ob du viel Radio hörst, aber kanntest du vielleicht auch den Funkspot dazu? Ich mochte den total, sonst wäre ich vermutlich nicht auf die Idee mit der Etüde gekommen, und ich habe extra die Radiozentrale dafür angeschrieben, dass ich den Text verwenden durfte …
      Freut mich, dass du Spaß hattest!
      Liebe Grüße
      Christiane

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    • Definiere „lange“? 😀
      Es sind Ende August auch schon 5 Jahre. Bis auf mein erstes Jahr (da war es ein 365-Tage-Projekt, daher der Blogname bzw. die URL) veröffentliche ich halt nicht jeden Tag etwas; und es ist äußerst selten, dass es mal mehr als ein Eintrag pro Tag ist. Du hast gar kein Archiv auf deiner Seite, nicht?
      Liebe Grüße
      Christiane 😁🌞👍

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        • Tags nachtragen ist etwas, was du von Hand machen musst. Damit ist es zeitaufwendig. Ich habe damit angefangen, also mache ich es weiter, aber nachträglich wäre es mir zu viel Arbeit.
          Das Archiv hingegen, also die Sortierung/Aufrufbarkeit deiner Einträge nach Monaten ist ein Widget, das du aktivieren kannst, das geht völlig ohne Probleme, wie auch die Sache mit den letzten Beiträgen oder den letzten Kommentaren.

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        • Was schneller geht und ebenfalls sehr effektiv ist, wäre, wenn du dir Kategorien anlegst und deine Beiträge dort einordnest. Beispiel: eine Kategorie für „Keramik“, eine für „Insekten“, eine für „abc.etüden“ *flöt* etc. Das Zuordnen zu den Kategorien musst du dann zwar auch für jeden Beitrag einzeln machen, aber das kannst du im Dashboard bzw. auf der Übersichtseite der Beiträge machen, es sind nur Klicks, keine Schreibarbeit. 🙂
          Wie viele Beiträge hast du denn, wenn ich fragen darf?
          Nach Kategorien sortieren zu können befördert die Übersichtlichkeit enorm, finde ich, siehe jetzt gerade wieder die Etüden.

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        • Etwa 1270 Einträge.
          Das mit den Kategorien ist eine gute Sache, danke. Da hatte sich urspr. etwas dagegen in mir gesperrt, weil ich ja über alles Mögliche schreiben wollte. Jetzt sind es nur einige wenige Themenkreise geworden, weil ich ja in einem Blogkreis unterwegs bin mit sicherlich „bevorzugten“ Themen.

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        • Erstens kann man Kategorien ständig wieder umbenennen. Zweitens hat wohl jeder eine „Was sonst nirgendwo passt“-Kategorie, schau dir doch bloß mal meine an – und wie viele Einträge pro Kategorie. Drittens kann man beliebig viele Unterkategorien anlegen, wenn man es gern kompliziert hat. 😉
          Nur, wie gesagt, man muss sie einmal erfassen.

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  4. Pingback: Etüdensommerpausenintermezzo IV: Am nächsten Tag war alles anders | Irgendwas ist immer

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