Triggerwarnungen: Fazit, erst mal

Eine heftige Woche liegt hinter uns, liebe Etüdenmenschen. Ich danke jedem und jeder, der*die sich eingebracht und sich mit uns zusammen die Köpfe heiß diskutiert hat, auch und gerade denjenigen, die offen eine abweichende Ansicht geäußert haben – ich nehme das als ein Kompliment für die Diskussionskultur auf diesem Blog.

Ich hatte vorgeschlagen, dass ihr eure Beiträge mit einer Warnung versehen sollt, wenn was drin ist, was nach der bekannten Liste (hier im Original nachlesen) triggern könnte. Dazu hatte ich eine Abstimmung erstellt, die jetzt geschlossen ist (hier ansehen). Das Ergebnis lautet: 12 Stimmen für Triggerwarnungen, 8 dagegen. Als wir vor einem Jahr darüber abgestimmt haben, von 10 Sätzen auf 300 Wörter umzustellen, hatte Bernd empfohlen, dass zu wichtigen Änderungen eine Dreiviertelmehrheit notwendig sei, mindestens jedoch zwei Drittel. Dem bin ich damals gefolgt und folge ich auch heute und muss demnach feststellen: Nicht mal die Zweidrittelmehrheit wurde erreicht.

Mein Fazit nach Diskussion und Abstimmung ist also: Mein Vorschlag ist gescheitert. Punkt.

Nun wurden, wenn ihr die Diskussion mitverfolgt habt, was erfreulich viele getan haben, einige Kompromissvorschläge eingebracht. Dazu gehört die Verwendung von Schlagwörtern, dass also, wenn besagte triggernde Themen in euren Etüden auftauchen, diese von euch in den Schlagwörtern gelistet werden. Einige haben bekundet, wenn sie die schweren Brocken rausholen, einen Satz ihrer Wahl zur Warnung drüberschreiben zu wollen.

Mein Fazit ist also, dass ich ab sofort in die zweiwöchentliche Schreibeinladung folgenden Satz aufnehmen werde (und zwar über der zusammenfassenden Liste), ebenso in das „Kleingedruckte“: Nach intensiver Diskussion bleibt das Setzen von Triggerwarnungen (z. B. in den Schlagwörtern) jedem teilnehmenden Blog freigestellt. Wäre das für euch okay, gerade für die, die Triggerwarnungen ablehnen? Falls nein, bitte ich um konkrete Gegenvorschläge.

Es gibt ein Zitat des Inhalts, dass Zurückkommen nicht das Gleiche sei wie niemals weggegangen zu sein. Ich weiß weder den Urheber noch den genauen Wortlaut, stimme dem aber zu. Von daher danke ich euch für eure Meinungen, die ich absolut respektieren kann, auch wenn sie (teilweise) nicht meine sind und/oder ich für mich eure Argumente anders gewichte als ihr. Dieser Austausch war eine gute Erfahrung für mich.

Also trenne ich diesen Teil, geschrieben von Christiane, der offiziellen, relativ sachlichen Etüden-Organisatorin, von der privaten (und durchaus emotionaleren) Meinung von Christiane, der Schreibenden, deren Blog zu denen gehört, die (wenn nötig) Triggerwarnungen (hier „Inhaltshinweise“ genannt) setzen werden. Für Christiane, die Etüden-Organisatorin, ist das Thema durch, wenn ihr obigem Satz zustimmt.
Zu meiner Privatmeinung schreibe ich demnächst noch was; Sofie hat mir die in ihrem Kommentar erwähnten echt hübschen (wie ich finde) Triggerbuttons geschickt, ich mag die Idee sehr.
Ich muss bloß nebenbei auch noch das Futter für den Fellträger verdienen.

Oh, und noch eine letzte Anmerkung: Liebe Alice, nicht im Traum hätte ich dran gedacht, dass diese Diskussion so vielen das Schreiben derart verleiden würde. Betrachte dich bitte für die nächste Runde der Wortspender als bereits gezogen, ich finde, ich hab da was gutzumachen.

 

Aufeinander zeigende Pfeile, Wandermarkierung | 365tageasatzadayQuelle: ichmeinerselbst

 

53 Kommentare zu “Triggerwarnungen: Fazit, erst mal

  1. Liebe Christiane,
    mit dem Kompromiss kann ich – als Schreibende wie auch und vor allem als triggergefährdete Lesende – gut leben.
    Tatsächlich geht es mir heute besser als seit Beginn der Diskussion, die mich ziemlich hinunter gezogen hat, ohne dass ich mich dagegen wehren konnte, weiter mitzulesen und mitzuschreiben.
    Auf ein Neues also!
    Ich hoffe, in dieser Woche auch wieder zum Schreiben zu kommen.
    Liebe Grüße
    Elke

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    • Liebe Elke, das freut mich, dass das okay für dich wäre. Mich hat die Diskussion auch belastet, und ich glaube, es hat keine*n hier kalt gelassen. Ich würde mich jedenfalls sehr glücklich schätzen, wenn du wieder mitschreiben wollen würdest, das weißt du, ich lese deine Sachen ausnehmend gern – und das schreibe ich nicht überall.
      Liebe Grüße
      Christiane 🙂

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      • Na ja, ich war mir ziemlich sicher – okay, um ehrlich zu sein, habe ich das eher gehofft -, dass ich nicht der Einzige bin, der so denkt, wie ich denke. ;-)

        Spannend war übrigens, dass ich das Thema abseits der Blogosphäre in meinem persönlichen Umfeld mal zur Diskussion gestellt habe, ohne darauf einzugehen, wie ich das selbst sehe. Die Meinungen waren ausnahmslos ähnlich meiner, teilweise nahe dran an vollständiger Entrüstung. :-)

        Ich bin auch gespannt, was das Ergebnis meines Nachdenkens sein wird. Dass ich mir am liebsten eine Lösung ohne Lösung gewünscht hätte, ist ja nun kein Geheimnis mehr … :-)

        Vielleicht liegt meine persönliche Lösung darin, so zu tun, als wäre all das hier nie passiert – aber ob mir das gelingt …

        Gefällt 4 Personen

        • Weißt du, ich hätte darauf spontan eine echt polemische Antwort, aber ich will nicht, dass mir das als unsachlich ausgelegt wird (nicht von dir).
          Dinge, die wir sagen oder schreiben, können Auswirkungen haben, die wir nicht gewollt haben. Isso. Leider. Und glaub mal nicht, dass mich das nicht erschreckt.
          Wie wir damit umgehen, ist individuell …

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        • Ich liebe polemische Antworten! ;-) Aber lass mal lieber.

          Zum Rest verweise ich auf das, was Sofie vor ein paar Tagen geschrieben hat. In Form von „Dinge, die wir hören oder lesen können Auswirkungen haben.“ funktioniert es nämlich auch. Und das kam mir bei der ganzen Betrachtung extrem zu kurz, aber ich will die Diskussion nicht wieder aufmachen, schließlich ist es gut, dass sie auch irgendwann einen Schlusspunkt gefunden hat.

          Gefällt 2 Personen

        • Bei dir mache ich mir da auch keine Sorgen! Aber momentan gehen hier (für mich) die Ebenen drunter und drüber, also später … vielleicht.
          Und äh, ja, ich denke, ich weiß, was du meinst.

          Hättest du nicht doch Lust, dich vielleicht in Etüdenform über das verf*** OLG Berlin zu ärgern? Ich denke jedes Mal, dass das eigentlich ein gefundenes Fressen für einen Kommentar deinerseits sein müsste … 😉

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    • Es ist das, was einem salomonischen Urteil am nächsten kommt, hoffe ich zumindest. Auch der Vorschlag mit dem Satz in der Schreibeinladung stammt übrigens aus den Kommentaren.
      Du bist inzwischen so häufig zitiert worden, klar sollst du mitreden! 🙂
      Liebe Grüße zurück
      Christiane

      Gefällt 2 Personen

  2. Triggerwarnung in den Schlagwörtern – diese Idee finde ich persönlich genial.
    An der Diskussion haben sich zahlreiche Personen beteiligt und die Meinungen gingen teilweise weit auseindander. Das ist aber kein Problem, solange man respektvoll und auf Augenhöhe miteinander diskutiert. Das klappt in deinem Blog hervorragend. Nicht zuletzt, weil du du bist. Ich schätze dich sehr.

    Gefällt 3 Personen

    • Wir haben bisher kein Blogtheme gefunden, das Schlagwörter nicht anzeigt, allerdings muss man dazu meist die Seite aufrufen, im Reader klappt das nicht oder nur eingeschränkt. Ich gehe davon aus, dass die Leute das wissen.
      Danke dir noch mal für die Blumen, du hattest mir neulich schon so was Nettes geschrieben. Ich bemühe mich einfach, der*dem anderen den Respekt entgegenzubringen, den ich selbst auch gern hätte.
      (Oh, und übrigens habe ich diesen deinen Kommentar korrigiert, „Schlagwörter“, und den anderen gelöscht.)
      Herzliche Grüße nordwärts
      Christiane 🙂

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      • Das Korrigieren war absolut in meinem Sinn. Dankeschön. :-)
        Ja, ein wenig Selbstreflektion kann schon sehr hilfreich sein, wenn es darum geht, was man von anderen Menschen erwartet. Oder ganz einfach gesagt: „Wie es in den Wald hinein ruft…“
        Hier muss man sich darum keine Sorgen machen. In anderen Blogs und vor allem in anderen Communitys sieht es da leider manchmal recht düster aus.

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  3. Ich halte das mit den Schlagwörtern auch für einen guten Kompromiss. Zudem gefällt mir der Begriff „Inhaltshinweis“ wesentlich besser als „Triggerwarnung“. Im Zweifel würde ich eher mit ersterem arbeiten, wenn überhaupt……
    Jedenfalls werde ich zukünftige Etüden dahingehend überprüfen, ob sie einer Kennzeichnung bedürfen – für eventuelle Irrtümer dahingehend entschuldige ich mich schonmal nach dem Giesskannenprinzip ;-)

    Liebe Grüsse :-)

    Gefällt 3 Personen

    • Ja, mir gefällt der Begriff auch viel besser, ich bin eigentlich eh für das Unaufgeregte, BILD-Zeitung haben wir schon genug um uns herum.
      Ich werde es machen wie du. Natürlich ist das erst mal ein unsicheres Stochern im Nebel, aber ich denke, im Lauf der Zeit wird es sich einspielen. Ich hoffe auch auf hilfreiche „Ich fände es besser, wenn du“-Wortmeldungen.
      Liebe Grüße zurück
      Christiane 🙂

      Gefällt 2 Personen

  4. Pingback: Vorläufig abschließende Betrachtungen zum Thema „Triggerwarnung“ bei den ABC-Etüden | la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

  5. Liebe Etüden-Leute und Assoziierte !
    Ich werde es halten, wie hier erklärt https://laparoleaetedonneealhomme.wordpress.com/2019/09/22/vorlaeufig-abschliessende-betrachtungen-zum-thema-triggerwarnung-bei-den-abc-etueden/
    gebe dir, liebe Christiane aber völlig recht dabei, dass zurückkommen nicht dasselbe ist, wie nie weg gewesen zu sein.
    Warum mir und offenbar auch anderen das Schreiben verleidet wurde, kann ich an meinem Beispiel gut nachvollziehen: mir fällt etwas ein, ich denke daran etwas zu schreiben, aber dann kommt die Überlegung „und wenn da vielleicht irgendwas …….“ „Und wie das Christiane sehen wird ……“ und dann lasse ich es sein. Ich hoffe aber sehr, dass sich dieses wieder gibt.

    Gefällt 5 Personen

  6. Liebe Christiane!

    Meine Hochachtung fürs Durchhalten und wie schön, dass wir hier so friedlich und respektvoll miteinander umgehen. Das ist eine Wohltat.
    Ich werde einen Inhaltshinweis bzw. Schlagworte (was für ein heftiges Wort das eigentlich ist!) nur dann an den Beginn eines Textes setzen, wenn ich mich explizit mit einem entsprechend besetzem Thema auseinandersetze.
    Was die Sache mit dem Button anbelangt, wäre der für mich lediglich ein Zeichen, achtsam mit sich und dem Konsum von Texten umzugehen. Also ein Hinweis, dass ich mir der Wirkung von Worten und Texten bewusst bin. Quasi ein „Awareness-Button“.
    Und damit lasse auch ich das Thema ruhen.
    Herzliche Grüße,
    Veronika

    Ach ja, wenn du diesen oben genannten Satz einfügen willst, dann ist das für mich okay.

    Gefällt 3 Personen

    • Manchmal zerreißt es mich fast, das Friedlichseinmüssen 🙂, dann möchte ich wüten und dreinschlagen … nicht wörtlich nehmen, bitte.
      Wir können den Button gerne später noch erörtern, ich glaube, ich möchte auch von dem Satz zur Erklärung weg, den Sofie da vorgeschlagen hatte. Aber ein Schritt nach dem anderen bitte … 🙂
      Freut mich, dass du eine zweite Etüde in Angriff nimmst! Bei mir sammelt sich auch gerade eine an – ich habe mehr Schwierigkeiten als erwartet, zwei Begriffe passen immer, der dritte ziert sich …
      Liebe Grüße und vielen Dank!
      Christiane 🙂

      Gefällt 2 Personen

      • ich würde mir wünschen, daß Du wütend wirst, liebe Christiane, und Deinem Herzen Luft machst.
        Es gibt Themen, bei denen kann es gar kein Ende geben und ein ganz ehrliches Luftmachen hilft dann sehr.
        Es erleichtert und Du schaffst Dir Raum.
        Aber nein, nein, lass lieber, vermutlich müßtest Du eine Triggerwarnung drüberschreiben … und mit denen sollte man sehr behutsam umgehen.
        In wortbehagen gibt es keine und braucht es auch ganz bestimmt nicht.

        Ganz herzlich, Bruni

        Gefällt 2 Personen

        • Liebe Bruni, ich bin gespalten zwischen einer, die Triggerwarnungen prinzipiell für eine doch eher sinnvolle Sache hält (sonst hätte ich den Aufruf nicht gestartet), und der Etüden-Chefin, der gesagt wurde: Wenn du so einen Scheiß (nicht wörtlich nehmen!) machst, dann lese ich dich nicht mehr, bzw., was daraus folgt, dann schreibe ich nicht mehr mit.
          Damit wären die Etüden tot. Will ich das? Nein. Also halte ich die Klappe und deklariere meine Privatmeinung als meine Privatmeinung. Vielleicht klappt es ja.
          Außerdem habe ich eine neue Etüde geschrieben, die ist zwar auch nicht harmonisch, aber dafür fiktiver.
          Ganz herzlich zurück
          Christiane 🙂

          Gefällt 2 Personen

        • Alles gut, liebe Christiane.
          Es wäre zu schade um so viele Etüden, an denen ich meine helle Freude hatte

          Liebe Grüße an Dich

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  7. So, inzwischen habe ich noch mehr von der Debatte gelesen, auch die hier von Dir verlinkten und nachgedacht.
    Der Vergleich mit den Allergenen erscheint mir passend, zumal es in meinem Umfeld auch Menschen gibt, bei denen „Spuren von“ für Folgen „reichen“.
    Sie gehen ganz unterschiedlich damit um. Zwei Beispiele:
    A trägt sein Notfallmedikament in einer Kapsel am Schlüsselbund mit sich herum, sagt es allen, die ihn besser kennen und bittet, wenn das und das passiert, in seine Hosentasche zu greifen und es in seinen Mund zu tun. Ich habe das mal getan, in einer Eisdiele.
    B hat ihr Notfallmedikament auch dabei, frage mich nicht wo, sie hat es mir nie erzählt. Sie isst kein Eis, es könnten undeklarierte Spuren darin sein. Sie rechnet mir hoch an, das ich beim Kochen, ihre Allergene berücksichtige und glaubt, ich würde die ganze Küche putzen, bevor ich vor ich für uns koche. Ich wische nur die Arbeitsplatte, lese das Kleingedruckte auf jeder Packung, mehr micht. Noch nie ist was passiert, wenn sie das wüsste …
    Ja, es geht auch um Eigenverantwortung und Angst, vor dem, was geschehen könnte. Die habe ich auch, nur Heuschnupfen und lebe ohne „Trigger“, die für , mich bedrohlich sind.
    Das Phänomen, etwas ganz unerwartet wahr zu nehmen und plötzlich wo anders zu sein, kennen wir alle.
    Ich war heute in einem Museum. Ich roch einen Parfümduft, den ich mit meiner geistigen Mutter verbinde, die vor elf Jahren gestorben ist. In mir erwachten Vermissen und Dankbarkeit.
    Klar, kann so etwas auch schrecklich sein, Krisen auslösen.
    Ich sehe keinen Weg, Derartiges zu verhindern auch in meinem Blog.
    Auf der genannten Liste, kommen auch Themen vor, die ich schon mal berührt, z. B. „Krebs“,“Tod“, „Gewalt“.
    Ich werde keine Warnungen setzen, analog zu Allergenen, zu denen professionelle Nahrungsmittelherstellende verpflichtet.
    Ich wünsche sie mir auch nicht z.B, auf Buchumschlägen.
    Was kann im „Faust“ nicht alles triggern. Müssten dann Reclamhefte auf A3 ausweichen, damit auch in kleinster Schrift passt? Ich müsste sie dann knicken, damit sie in den Rucksack passen. Hosentasche fällt dann aus.

    In all dem Netzgewirr, habe ich vergessen, wo ich die nächsten Etüdenworte finde.

    Liebe Christiane, ich bitte Dich um einen Link.

    Gefällt 2 Personen

  8. Pingback: Bargespräche | abc.etüden | Irgendwas ist immer

  9. Pingback: Bargespräche, die zweite | abc.etüden | Irgendwas ist immer

  10. Alle gut, liebe Christiane. Natürlich freue ich mich, dass ich jetzt „gesetzt“ bin, dennoch haben sich ja doch einige dann doch inspirieren lassen und ich habe schon sehr schöne Etüden lesen dürfen :) Es ist und bleibt ein wichtiges Thema. Als Fazit für mich bleibt, dass ich mehr nachdenke, was ich schreibe, was ja nicht schlecht sein muss. Andererseits lese ich Blogs und habe Leser, die ihrerseits – wie ich – psychische Probleme oder ähnliches haben. Das findet sich irgendwie, wenn man mit dem schwarzen Hund kämpfen muss. Es tut gut, zu sehen, dass man nicht alleine ist. Andererseits können ähnliche Erfahrungen durchaus triggern.
    Liebe Grüße
    Alice

    Gefällt 1 Person

    • Ich glaube auch, dass das ein sehr vielschichtiges und wichtiges Thema ist, ich lerne darüber mit jedem diesbezüglichen Blog, der sich den Etüden anschließt und/oder über den ich stolpere. Ich bin ja nun auch nicht gerade voll auf der heiteren Seite gebaut.
      Liebe Grüße zurück
      Christiane 🙂

      Gefällt 1 Person

  11. Liebe Christiane,
    Inzwischen habe ich mich durchgelesen und finde die Möglichkeit, es jedem frei zu stellen, ob er vor triggernden Inhalten warnen will, ebenfalls gut. Du hast aufmerksam gemacht, Überzeugungsarbeit geleistet. Vielleicht ist es gut, hier nicht absolut zu sein – zu nachhaltig klingen mir auch Argumente im Ohr, dass manch einer, eingeschüchtert seine Kreativität nicht mehr ausschreibt, so unbefangen wie Kunst sein muss, wenn sie jenseits des Schrebergartens entstehen soll.
    Doch ich könnte mir vorstellen, dass sich Einige Gedanken machen und entweder Hinweise geben, diskret per Button (feine Idee) oder aber deutlicher, wie Bernd es tut.

    Eine meiner härteren Geschichten versah ich mit FSK18-Vermerk. Ich warnte vor dem Kontent.
    Nix für zarte Gemüter oder schwache Nerven! Warne ich auch schon mal, wenn es blutrünstig zu werden droht.
    Wer dann weiterliest, trägt selbst die Verantwortung.
    Danke für diese Diskussion.
    Eine gute Streitkultur verbindet viel mehr als eine gute Feierkultur…;-)
    Liebe Grüße,
    Amélie

    Gefällt 2 Personen

    • Der Satz mit der Freistellung scheint der kleinste gemeinsame Nenner zu sein, auf den wir uns einigen konnten, du hast es ja gelesen. Möge es die Sensibilität für das Thema erhöhen, möge es den Betroffenen nützen, denn wenn man nicht betroffen ist, macht man mit Sicherheit schneller Fehler, weil man die Stolperfallen nicht erkennt.
      Warten wir es ab, die Zeit wird es weisen.
      Gute Nacht und danke!
      Liebe Grüße
      Christiane

      Gefällt 1 Person

  12. Pingback: Schreibeinladung für die Textwoche 40.19 | Extraetüden | Irgendwas ist immer

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