Tag 01 | 30 Days Book Challenge

 

01 Ein Buch aus Deiner Kindheit

Ich konnte lesen, als ich in die Schule kam, und zwar mehr als meinen Namen. Dennoch fällt es mir ein bisschen schwer, Bücher aus meiner „Kindheit“ aufzulisten, weil ich bei vielen absolut nicht mehr sicher bin, wann sie bei mir eingezogen sind.

Eins aber, von dem ich das aber ziemlich sicher weiß, ist „Die großen Abenteuer des kleinen Ferdinand“ von Ondřej Sekora. Ich besitze die DDR-Ausgabe, meine Großeltern väterlicherseits, die damals beide noch lebten, hatten sie mir anlässlich eines Sommerbesuchs dort geschenkt. Das Buch ist auf Deutsch 1971 erschienen und trägt statt einer ISBN nur den Vermerk „© der deutschen Ausgabe ALBATROS, Praha 1971“. Gefühlt kommt das hin.
Ich sehe mich neben dem Kachelofen in der winzigen Wohnung meiner anderen Großmutter sitzen und lesen und den Gesprächen der Erwachsenen bestenfalls desinteressiert folgen, und höre meinen Großvater fragen, was denn „das Kind“ da tue, worauf meine Großmutter ihn informiert: „Hermann, sie liest das Buch, das du ihr mitgebracht hast!“

Ferdinand ist eine Ameise, ich habe das Buch sehr geliebt und daher nicht weggegeben, aber ich erinnere mich überhaupt nicht mehr an den Inhalt.

Hier ist ein Wikipedia-Eintrag zum Autor.

Mit Dank an Ulrike von Blaupause7, von der die Aufgaben stammen, und Frau Vro, bei der ich über die Challenge gestolpert bin.

 

Tag 01 | 30 Days Book Challenge | 365tageasatzadayQuelle: Pixabay, bearbeitet von mir

 

16 Kommentare zu “Tag 01 | 30 Days Book Challenge

  1. Dritte Klasse bei der Zeugnisausgabe bekam ich das Buch „Nicos und der Mondfisch“. Auf dem Weg nach Hause suchte ich mir ein stilles Plätzchen um etwas in diesem Buch zu lesen. Ich vergaß die Zeit und mein Vater musste mich holen. Das war 1981….. keine Ahnung warum mir dieses Buch im Gedächtnis geblieben ist….

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    • Das hätte mir auch passieren können, dass ich mich mit meinem Buch irgendwohin setze und alles um mich herum vergesse. Das IST mir passiert, immer wieder 😁
      Ich hoffe, du wurdest damals nicht ausgeschimpft, weil du die Zeit vergessen hattest.
      Liebe Grüße
      Christiane 😉👍

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    • ISBN: Seit 1972, ich habe gerade nachgeschaut, ich wusste es auch nicht.
      Freut mich, dass du das mit den Beitragsbildern magst. Ich zum Beispiel habe/hatte heute so einen Tag, wo nichts anderes ging. Denken war wirklich kompliziert 🙄
      Oh, ich habe mich heute auch daran erinnert, dass hier noch ein Award von dir liegt. Nur, um es erwähnt zu haben. 😉
      Liebe Grüße
      Christiane 😏🍷🌼👍

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    • Na klar, warum denn auch nicht? Schön, die ideologische Keule, schon klar, aber zu erklären waren beide Seiten, nicht nur eine. Ich habe mir durch meine DDR-Reisen viel mitnehmen können, durchaus in beiden Bedeutungen des Wortes.

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      • Das verstehe ich nicht. In ungarischen Märchen oder der sowietischen Variante des Zauberers von Oz „Der schlaue Urfin und seine Holzsoldaten“ waren unpolitischer als Hans Fallladas „Geschichten aus der Murkelei“ waren wohl kaum ideologisch indoktriniernd.

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        • Alle Literatur in der DDR war kontrolliert, was ideologisch nicht passte, kam nicht raus. Und Fallada und Wolkow – würdest du die wirklich vergleichen? Sie schrieben nicht zur selben Zeit und Fallada war politisch/gesellschaftskritisch, was ich von Wolkow nicht weiß, und an dessen Zauberer von Oz erinnere ich mich nur noch schwach.

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    • Neee, ich ändere nur den Tag und die jeweilige Aufgabe, sonst wird es (mir) zu viel Arbeit. Ich weiß nicht, wann/ob ich im Juli nicht doch wieder mit Offline-Leben zugeschüttet bin/werde, daher hab ich heute schon mal vorgesorgt, zumindest, was die Grafik angeht, die ist doch zeitintensiver.
      Liebe Grüße
      Christiane 😁🍷🌼👍

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  2. Pingback: 30 Days Book Challenge – Tag 1 – Annuschkas Northern Star

  3. Die Hanni & Nanni-Serie. Erst durfte ich sie, warum auch immer, nicht lesen, daher tat ich es immer, wenn ich nach der Schule bei einer Freundin war. Irgendwann durfte ich die auch zuhause lesen.

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    • O ja, die kenne ich auch, die habe ich auch verschlungen. Aber aus irgendwelchen Gründen zähle ich die nicht mehr unter „Kindheit“, ich denke, da war ich auf jeden Fall 10+, als ich die gelesen habe … Hmmmmm.
      Aber danke fürs Erinnern! 😁
      Liebe Grüße
      Christiane 😁🌦️☕🌼👍

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  4. Ich erinnere von dem ersten Buch, nicht Bilderbuch, dass ich ganz allein ohne Hilfe durchgelesen habe, komischerweise nur 1. dass es dieses Buch war und 2. eine Szene in der zwei Mädchen auf einem staubigen Dachboden spielen, durch eine Luke fällt Licht und in dem Licht tanzen viele Stäubchen, halten die Kinder die Hand ins Licht, scheinen die Stäubchen zu verschwinden.
    Ich habe das noch oft selbst ausprobiert, aber leider keine Ahnung mehr wie das Buch heißt oder was sonst drin vorkam, dabei hatte es mehre.
    Seltsames Ding, dieses Gedächtnis.

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    • Ich vermute, dass dir der Inhalt des Buches damals wichtiger war als der Name und (Gott bewahre!) der Autor … 😉 Verständlich, oder?
      Aber ansonsten: Ja, seltsames Ding, dieses Gedächtnis. 😉🤔
      Liebe Grüße
      Christiane 😁🍷👍

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  5. Pingback: [30-Days Book Challenge] Tag 2 – Wortgerinnsel

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