Das verflixte Siebte

Das war eine der Gelegenheiten, wo ich »einfach mal gemacht« habe. Heute. Vor sieben Jahren. »Ich zähl die Häupter meiner Lieben, und seh, statt sechse sind es sieben«, zitierte schon mein Vater eine »Glocke«-Parodie eines unbekannten Urhebers. Ja, hallo, ein Jahr älter, herzlichen Glückwunsch zum 7-jährigen Bloggeburtstag, lieber Blog!

Wie in den letzten Jahren möchte ich zuerst die Statistik updaten. Wie ihr vielleicht schon bemerkt habt, stehe ich eh nicht auf diese beweihräuchernden Jahresrückblicke zu Silvester, wo (fast) alle zu dem Ergebnis kommen, dass irgendwie alles doch toll war und mit guten Wünschen für das neue Jahr um sich schmeißen. Ich halte mich daher kurz.
Dieser Eintrag ist Nummer 1.357, vor diesem Eintrag hatte ich 57.127 Kommentare, wobei 24.282 von mir sind (meist antworte ich auf jeden Kommentar; der Rest dürften mehrheitlich Pings sein, kein Wunder bei den Etüden). Meine Follower-Zahl ist langsam, langsam über die 900 gerutscht (ohne Mail-Follower und ich selbst), wobei eine Menge davon nicht deutsch (oder wenigstens englisch) auf ihrem Blog schreibt. (Was wollen die bei mir? Ich bin dann immer gespannt, ob die bleiben: manche ja, andere nicht.) Die, die bleiben: HERZLICH WILLKOMMEN!

Wenn ich so über meinen Blog schaue, ist in diesem Blogjahr weniger passiert, als ich mir das gewünscht hatte. Okay, ich habe diese wunderbare und von mir sehr geliebte Zu Fuß unterwegs-Kategorie ins Leben gerufen, die momentan an Ergänzungen krankt: Nicht, weil ich nicht mehr unterwegs wäre, sondern weil ich in diesem Nicht-Sommer gefühlt ständig auf dem Elbdeich zwischen Over und Hoopte herumstapfe oder -sitze. Ist total hübsch, ich möchte es nicht missen, aber fototechnisch nicht sonderlich ergiebig, auch wenn ich mich an dem Kutter in Fliegenberg nicht sattsehen kann.

Geschrieben habe ich auch zu wenig. Das hat viele Gründe, leider ebenfalls private, aber es ist auch so, dass dieser »zähe Schleier« (danke, Maren), der gerade über allem und jedem liegt und nicht besser zu werden scheint, jedenfalls nicht in meiner Wahrnehmung, mich stark belastet. Ich finde keine Worte, mein Unwohlsein adäquat auszudrücken. Es ist nicht so, dass ich keine Freundlichkeit erleben würde, o nein, gar nicht, ich danke dafür, aber mir ist viel Fröhlichkeit abhanden gekommen. Auch Unbeschwertheit, falls ich das je war, und ja, früher hatte ich davon mehr, auch zu verschenken.
Da ich aber nicht aus Frust, Wut oder Häme schreiben kann, jedenfalls keine Geschichten, die mir am Herzen liegen, schweige ich mich öffentlich meist aus. Nun kann man nicht alles unbegrenzt aushalten, und ich erwarte, dass ich entweder irgendwann zusammenkrache oder explodiere, möglicherweise beides.
Ihr werdet es erleben.
Was ich echt bräuchte, ist Motivation für die Etüden über den Jahreswechsel hinaus. Interessieren sie euch noch, gerade ihr, die ihr schon lange mitschreibt? Oder wollen wir sie langsam einschlafen lassen – wenn es am schönsten ist, soll man gehen?

Ich freue mich nach wie vor, ein Teil eines Blogdorfs zu sein, aus dem sich in den ganzen Jahren mehr oder weniger intensive Kontakte wie auch schon mehrmals persönliche Treffen ergeben haben, ich würde und werde das wieder tun, mit allen Risiken und Nebenwirkungen. Es spricht sich leichter und vertrauter, wenn man weiß, wen man vor sich hat – und es fühlt sich (auch ohne sich zu kennen) oft so an, unsere »Blogblasen« sind alles andere als anonym (auch wenn sie gefakt sein können, ich weiß, und sich sowieso jeder im besten Licht darstellt), auch wenn man das nicht mit echter Nähe verwechseln darf. Ich, die ich mir selbst predige, hier nicht mehr zu erzählen, als ich auch auf jedem Marktplatz erzählen würde, tappe in mein Bedürfnis nach Austausch manchmal ebenso hinein wie alle anderen, die auf Twitter ihre Kurzgedanken und auf Facebook/Insta öffentlich ihr Essen teilen (oder macht man das nicht mehr?) …

Nach welchen Kriterien folgt und entfolgt ihr Blogs? Nur nach dem Bauch und/oder nach eurem Interessengebiet? Ich folge in der Regel NICHT zurück, nur weil mir jemand folgt, sondern weil ich das mag, was auf diesem Blog geschieht – und das kann sich auch mal ändern. (Und wenn jemand innerhalb einer Minute bei mir 6 Posts likt, von denen ich weiß, dass man eigentlich länger für das Lesen von nur einem braucht, und ich denjenigen nicht mal kenne, dann gehe ich inzwischen oft nicht mal mehr nachsehen, wer das ist.) Dies hier ist ein Textblog, Freunde! Bei Fotoblogs sieht das bestimmt anders aus, unbenommen. Daher ist auch meine Blogroll überdurchschnittlich voll mit Buchblogs und/oder Schreibenden – und von denen folgen mir längst nicht alle.

Mich würden eure Ansätze, eure Meinungen, eure Erfahrungen zum Thema Bloggen interessieren. Mit welchen Vorstellungen habt ihr angefangen, wie hat sich das entwickelt? Habt ihr oder haben sich eure Erwartungen verändert?

Ansonsten nehmt euch gerne was zu trinken aus der unsichtbaren dickbauchigen Zauberkanne (Getränke nach Wunsch) und probiert die magischen Cupcakes (Farbwechsler, kann auch Schoko, zum Reinsetzen köstlicher Geschmack, null Unverträglichkeiten, selbstverständlich auf Wunsch vegan – und natürlich extrem kalorienarm und Low Carb. As you like it).

7 Jahre. Keine kurze Zeit. Ich freue mich.

(Adventüden: 20 bisher. Noch eine gute Woche. DANKE an die einen – und an die anderen: Hallo! Time fast over! NUR NOCH EINE GUTE WOCHE!)

 

7. Bloggeburtstag | 365tageasatzaday
Quelle: Foto von alleksana von Pexels

 

99 Kommentare zu “Das verflixte Siebte

      • Ein längerer Versuch: Zunächst auch von mir einen Glückwunsch zum 7. und: yeah – Freudenstreusel, Konfetti, Kuchen aller Art und Sekt und Selters, Kaffee und Tee und Glückskekse ❤
        Den grauen Schleier kennen wir inzwischen wohl leider alle und haben damit zu kämpfen – was es für dich wahrscheinlich nicht leichter macht. Und vor Zusammenkrachen und Explosion würde ich dir auf jeden Fall eine Pause empfehlen – wie auch immer diese geartet ist. Wenn das zu Lasten der Etüden geht, dann ist das so. Es muss ja nicht für immer sein oder es findet sich jemand, der einspringt oder übernimmt oder so. Würde es dich entlasten, wenn es mehrere Menschen gibt, die die Etüden betreuen? Wenn sich viele Menschen, oder zumindeste einige, finden würden, könnte man das ganze z.B. im vier Wochen Rhythmus gestalten, jeder übernimmt mal einen Monat, so dass jeder z.B. nur alle vier bis sechs Monate dran wäre …. als Idee…. Die Etüden ganz beenden würde ich als wirklich bitterlich traurig und auch tragisch empfinden. Und ja – ich würde auch mal die Betreuung übernehmen 🙂
        Mein Blog und mein Bloggen hat sich schon sehr verändert (empfinde ich zumindest so). Tatsächlich habe ich laut Anzeige so einige Follower, liken und kommentieren sind es nur einige wenige – was für mich vollkommen in Ordnung ist. Ich mag den Austausch mit jenen welchen 🙂 Und bei einigen hoffe ich auf ein persönliches Kennenlernen, wenn Schleier und viel-um-die-Ohren-vorbeigezogen sind 😉 Und folgen, weil mir jemand folgt: nein – allerdings schaue ich mir die Blogs, die mir folgen an und entscheide dann nach Bauchgefühl oder Interesse oder so.
        Und jetzt auf-dem-Sprung-Grüße, weil ich einen Massagetermin habe (Auszeiten – hilft mir und brauche ich immer wieder ganz dringend) 🙂 ❤

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        • Danke dir! Die ehrlichste Antwort ist momentan, dass ich nicht weiß, was mir hilft. Ich habe keine Lust, die Etüden in die Tonne zu treten, dafür hänge ich auch zu sehr dran. Vielleicht ist es eine gute Idee, sie auf mehrere Schultern zu laden. Ich denke mal darauf herum. 😁👍
          Jaaaaa, die Sache mit dem Kaffee 😉 … irgendwann bestimmt!
          Hab einen schönen Tag und komm gut Richtung Wochenende!
          Vormittagskaffeegrüße 😁🧡🌧️🌻🌳☕🍪👍

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  1. Als erst mal dem Blog herzliche Glückwünsche. Der Erzählvogel gibt euch einen Kuchen mit Geschichtenpflaumen, Nostalgiezucker, Lachmandeln, einem Hauch Gruselzimt, Melancholievanille und einer wohldosierten Portion Kitschsahne aus. Dazu ein Kaffebecher virtuelle Freundschaft.
    2014 war ein guter Jahrgang, sagt ein Blick auf den Kleinen Fundevogel.
    Irgendwo zwischen Zusammenkrachen und Explodieren taumele ich leider auch schon länger, wober ersteres wahrscheinlicher ist, für die allabendliche Explosion habe ich ja schon einen Fachmann im Haus.
    Die Etüden sind mir eines der wenigen erhaltenen Geländer, die mich vor dem Hinfallen bewahren. Auch die vielen Rückmeldungen übrigens.
    Die Sommergeschichte wuchert an der Bille auch noch so vor sich hin.
    Aber wenn die Etüden dir zur Last werden, ist das eben so. Entweder finden sich andere Hüter oder Hüterinnen oder es erscheint neues am Horizont.
    Jedes Ding hat seine Zeit.
    Warum ich Blogs folge: Ganz einfach, wenn ich merke genau hiervon will ich mehr lesen.
    Entfolgen tu ich nur aus Versehen, es gibt alledings Beiträge im Reader , die ich kaum mehr anklicke.

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    • Meinen allerherzlichsten Dank dem Erzählvogel für seine Spende! ❤️
      Ich verstehe die Sache mit dem Geländer gut, ich würde das auch nicht verlieren wollen. Tatsächlich bleibt mir gefühlt oft für mich zu wenig Zeit, denn natürlich steckt viel Aufwand drin – und ich mag das ja auch gern.
      Okay, es muss nicht heute entschieden werden, dieses Jahr ist auf jeden Fall safe, und dann schauen wir weiter. Ich wäre für Ideen dankbar – vielleicht mache ich es mir selbst zu kompliziert?
      Herzliche Morgenkaffeegrüße in den Norden 😉❤️🌧️🌻🌳☕🍪👍

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  2. Liebe Christiane, ja, klebrige Schleier, hauchdünn wie Spinnweben, haben sich über unser Leben gelegt. Ich habe mich heftig gewehrt, da zerrissen und verklumpten sie, los wurde ich sie nicht. Und inzwischen werden sie dichter und dichter und fesseln mich und nehmen mir die spontane Freude und Unbefangenheit. Ich fühle mich immer mehr zur Untätigkeit verurteilt, eingesponnen in diesen fremden Kokon.,
    Das Bloggen ist da ein wenig wie künstliche Beatmung. Freier Atem geht anders. Da anscheinend die Mehrheit meiner Mitmenschen keine Atemnot empfindet und sich nicht zur Wehr setzt, sondern hinter Masken, Tests und Impfungen weiterleben mag, habe ich keine Hoffnung, dass sich etwas ändert.
    Also bleibt das Bloggen, solange das Internet noch lebendig ist und Zensur und „Datenschutz“ nicht auch diesen Bereich zu einem öden Ort machen. Ich freu mich IMMER über deine Einträge und empfinde es als Privileg, ihnen auch ein Gesicht zuordnen zu können, dank unseres allzu kurzen persönlichen Kennenlernens.
    Und so sende ich dir ohne weiteres Lamento meine von Herzen kommenden Grüße und besten Wünsche zum Siebten! Alles Gute Dir und deinem Blog!!!!!!! (Das sind umgekehrte Kerzen)

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    • Ja, daran erinnere ich mich auch gerne, liebe Gerda, unser Kennenlernen war kurz, aber beeindruckend 😁
      Ich bin von der Wirksamkeit des Bloggens inzwischen nur mehr eingeschränkt überzeugt, aber es erleichtert auf jeden Fall die Seele, und das ist nicht nichts. Wobei ich auch absichtlich relativ unpolitisch bleibe … 🤔
      Sei ganz herzlich gegrüßt aus dem graukalten Hamburg 😁🧡🌧️🌻🌳☕🍪👍

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  3. Liebe Christiane, erstmal natürlich herzliche Glückwünsche zum Bloggeburtstag. Und zu den Etüden: auch wenn ich mich eine Weile ausgeklinkt hatte (übrigens neben der unsäglichen Schulter zum großen Teil aus demselben Grund, den du beschreibst, das ist dieses Jahr offensichtlich so etwas wie eine Blogger-System-Erkrankung), sie würden mir fehlen. Ich mag das Konzept, wie so viele unterschiedliche Menschen mit einem Konglomerat aus drei Wörtern eine solche Vielfalt an Ideen und Texten herauskitzeln.

    Aber natürlich kann ich es auch vollkommen verstehen, wenn du dir, aus welchem Grund auch immer, die viele Arbeit damit nicht mehr (allein) aufhalsen möchtest. Ich bin erstmal gespannt, wie es sich weiter entwickelt, wichtig finde ich vor allem, dass wir alle mit Spaß unterwegs sind und es nicht in ehrenamtliche Arbeit ausartet.

    Was das Folgen angeht: Ich schaue, wer bei mir (oder bei jemand anderem) liked und wenn mir das gefällt, bleib ich dran. Letztens bin ich damit leider „Auf die Schnauze gefallen“ und das hat mich eine ganze Weile beschäftigt gehalten. Bei zwei Buchrezensionen bekam ich Kommentare, die an sich erstmal nicht toll, aber legal waren. Als ich dann auf den Blog des Kommentators ging, blieb mir die Luft weg. Solch eine Ansammlung von Rassismus, Antisemitismus und anderem Schrott… Und dann natürlich auch die Fragen, die dadurch entstehen: Ist das justiziabel, was der da schreibt? Will ich so jemanden als Kommentator auf meinem Blog überhaupt haben? (NEIN!)
    Ja, ich empfinde es auch im Großen und Ganzen als eine Art virtuellen Freundeskreis und mit den meisten macht mir der Austausch viel Spaß. Aber mit einem Querschläger kann der Spaß dann ganz schnell auch vermiest werden. Kontrovers, aber respektvoll diskutieren, klar; unterschiedliche Standpunkte, logisch. Aber einfach nur Müll in die Gegend rotzen, never!

    So, nach diesem kurzen Ausflug in die dunklen Tiefen und einer langen Antwort trinke ich einen Ingwertee auf dich und mümmel eine Möhre dazu. Dafür ist jetzt einfach mein „Morgens kurz vor 10 in Porta“-Zeitfenster.
    Liebe Grüße, Anja

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    • Die Etüden sind ein großartiges Projekt, und je mehr und je unterschiedlicher die Mitschreibenden sind, desto spannender ist es. Das ist so. Aber auch Arbeit, die man gerne macht, ist Arbeit. Ich werde das weiter diskutieren und danke dir erst einmal.
      Ich würde überlegen, Kommentatoren, die sich eindeutig über die Grenzen der Justiz und des guten Geschmacks hinwegsetzen, (nach Ansage) zu sperren. Rein rechtlich bist du auch verantwortlich für das, was bei dir in den Kommentaren steht, oder ich müsste mich sehr irren.
      Kontrovers, aber respektvoll, das ist auch meine Maxime, ich habe allerdings in den letzten beiden Jahren immer weniger Lust (und Nerven) für Auseinandersetzungen. Der zähe Schleier lähmt … 🤔
      Danke dir! 🧡
      Trübhimmelige Vormittagskaffeegrüße 😏☁️🌻🌳☕🍪👍

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  4. Liebe Christiane,
    Happy Glückwunsch zum 7. – Welch eine Freude und ein Schock. da bleiben mir alle Konfettischmetternde Jubelgesänge im Halse stecken.
    ich liebe die Etüden als etwas, das ich „heimlich“ pflege und deren WochenRhythmus mich wie ein Faden begleitet. Sonntags Aufgaben+ versäumter Lesestoff, brüten über eigene Ideen, schreiben, posten, bei den Anderen schauen, Sonntags Aufgaben…… Es ist wie ein Adventskalender übers Jahr oder wie eine Aufmerksamkeit die ich erhalte, durch die Aufgabenstellung aber auch dadurch, ein Teil der Etüdlinge sein zu dürfen. Ich bin jetzt erst ein Jahr dabei und habe es als etwas ganz besonderes erlebt. Ich bewundere Dich und Deine Kondition, den Spieltrieb so aktuell immer aufrecht zu erhalten, weiß aber, wieviel Arbeit, Mühe und Trott dahinter steht. Jaja, bei all der Freude, Aufregung, Austausch und Spaß. Ich gestehe, ich habe nur bei meinen eigenen Wörtern konsequent die 2 Wochen durchgelesen und kommentiert – zeitnah – immer bereit – sehr aufwendig aber auch sehr schön, man gibt, bekommt aber so viel Resonanz gar nicht zurück. Ansonsten bin ich ein flüchtiger Schnelltäter, Spontankommentator, zwar neugierig und begiert mit immer guten Vorsätzen, dem die Zeit ausgeht weil ich gerne 100tausend Sachen mache… wohlwissend dass am Ende von 14 Tagen auch noch das Endverwöhnprogramm von dir kommt und ich keine Anstrengungen unternehmen muss mich einen ganzen Sonntag unterhalten zu lassen, ich brauch ja nur Deine wundervolle Liste durchzuklicken. Ich verstehe Dich gut mit dem Infragestellen der Sache an sich. Geburtstage sind was schreckliches, wie Du schon sagst, JahreswechselVergleichbar. Die von Wortgeflumselkritzelkram vorgeschlagene Anregung in Richtung Lösung und Erleichterungsfindung finde ich super – ich würde gerne in diesem Sinne meinen Beitrag anbieten, sollte es von Nöten sein und ich etwas tun können/dürfen. Ich bin aber auch groß im Loslassen geworden und wenn sich für Dich kein Weg mehr mit Etüden gehen lässt, dann ist das so. Die verdammte Lebenserfahrung lässt mich dies sagen, nicht mein egoistisches Herz.
    Und nun zu Deinen Blog-Fragen. Ich folge jemandem gerne, dessen Inhalte mich interessieren. Wenn mich aber neue Beiträge oder der Werdegang der Blogs nervt, oder mich langweilt oder nicht mehr interessiert, vielleicht sogar zu viel gepostet wird, dann bin ich raus, sprich ich lass los. Ich selbst blogge es begann als FotoWebsite – es ist meine Visitenkarte nach außen, die sich wandelt, wie meine Inhalte und Interessen sich auch wandeln.

    So, jetzt nehm ich noch ein Cupcake – gibt es Käsekuchen-Cupcake auch?
    Und Champagner liebe Christiane – ich stoße auf Dich an.
    LG Doro

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    • Liebe Doro, hui, was für eine Epistel! 😉
      Ja, klar, ich würde auch brüllen, wenn man mir mein Lieblingsspielzeug wegnehmen würde, aber wie ich eben schon schrieb: Mir ist/war nicht klar, dass für so viele die Etüden so wichtig sind. 🤔😉
      Das bei mir ist keine Kondition, das ist Geduld. Und Zähigkeit. Und Disziplin. Sieht gleich aus, ist aber eine andere Motivation. Etwas, was gut ist, verdient auch, „richtig“ gemacht zu werden, wobei es natürlich die Frage ist, was „richtig“ ist und ob man/ich da nicht bisschen abspecken könnte. Denn ja, es geht viel Zeit dafür drauf. Ich weiß noch nicht, was wird. 🤔
      Ah, du hörst auf, Blogs zu folgen, wenn sie dir zu viel posten. Das lese ich auch zum ersten Mal irgendwo, ich dachte, nur ich würde das überlegen. 😉👍
      Hab Dank für deine Ausführungen. Selbstverständlich ist da irgendwo noch ein Cheesecake-Cupcake … ich bin sicher … vorhin war er doch noch da … 🧁🥂🍥
      Ganz liebe Grüße! 😁🌦️🌻🌳☕🍪👍

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  5. Herzlichen Glückwunsch, liebe Christiane und liebes Blog 🙂
    Mir geht es in Vielem sehr ähnlich wie Dir. Schreiben fällt schwer, Leichtigkeit fehlt, Inspiration ebenso. Trotzdem möchte ich gerne wieder in die Etüden einsteigen und fände es daher sehr schade, wenn sie einschlafen würden. Habe mich leider aus diversen, ausschließlich bei mir liegenden Gründen länger nicht daran beteiligt, auch nicht am Sommerpausenintermezzo oder den Adventüden, aber ich will wieder, nur weiß ich nicht genau, wann ich es wieder hinkriege. Wenn es Dir allerdings zu viel wird, was ich sehr gut verstehen könnte, dann entscheide Du selbst, wie Du damit weiter umgehen magst. Es soll nicht in Stress ausarten, davon gibts schon viel zu viel in unser aller Leben.
    liebe Grüße und alles Gute für Dich und Dein Blog!
    Lea

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    • Danke schön, liebe Lea. Ich bin ganz begeistert, für wie viele die Etüden eine Art Fixpunkt sind. Das war mir so nicht klar. Hm. 🤔😉
      Ich schreibe es gerade ständig: Ich weiß es noch nicht. Aber herzlichen Dank auch dir – und dass die Schreiblust und -leichtigkeit bald wiederkehrt, nicht nur für die Etüden! 😀
      Mittagskaffeegrüße 😁🌦️🌻🌳☕🍪👍

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  6. Liebe Christiane, herzlichen Glückwunsch auch von mir. Ich bewundere immer, wenn jemand so lange durchhält.
    Ich lese die Etüden sehr gerne, es wäre schade, wenn sie verschwinden würden. Oft schreibe ich in meinem Kopf selbst eine und bin immer wieder erstaunt, was den anderen dazu einfällt.
    Ich bin ja gerade bloglos, da ich den Eindruck habe, nichts Sinnvolles mit Mehrwert der Allgemeinheit bieten zu können. Früher habe ich Menschen , die mir sagten, dass die Nachrichten sie seelisch herunterziehen, insgeheim belächelt. Aber vielleicht ändert sich das ja auch im Alter.
    Was meine Follower anging: mein Blog war ja die meiste Zeit privat und ich bin immer nur denen gefolgt, die mich interessierten, egal ob menschlich oder vom Inhalt her. Die Anzahl war mir egal, nur nicht zu groß, nachdem ich Erfahrungen mit einem großen Blog (meinem ersten) machte, der mir völlig über den Kopf wuchs. Ich mag mehr Kaffeekränzchen Größe und ehrlichen Austausch.
    Herzlichen Glückwunsch noch einmal und liebe Grüße, Barbara
    🦦

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  7. Hallo Christiane,
    7 Jahre – welch ein Zeitraum gegen meine mickrigen 3 Jahre. Und nein: ich will keine Scheidung, ich fühle mich in Deinem Blog sehr wohl und freue mich schon wieder auf die Etüden!
    Hier ist es kalt. Ich glaube, ich mache mir lieber mal einen heissen Tee.

    Gruß Werner

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    • Hier ist es auch kalt, und regnen tut es auch immer wieder. Heute ist so ein Tag, den ich am liebsten auf der Couch verbringen würde … 😉
      Danke für deine ungebrochene Begeisterung für die Etüden, lieber Werner! 🧡
      Mittagskaffeegrüße 😁🌧️🌻🌳☕🍪👍

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  8. Dann Happy Blogbirthday! Ich stoße mit Frühstückssaft auf dich an. 😉
    Also so ganz egoistisch betrachtet, hoffe ich ja, dass die Etüden niemals enden. Egal, was für ein Schreibtief ich habe, eine Etüde schlummert immernoch irgendwo tief in mir und vor allem meine Freude über all die anderen Etüden. Ich lese einfach viel zu gerne Kurzgeschichten und experimentelle Texte und bin mir sicher, dass es den anderen Etüdenschreibern auch so geht. Wenn es dir hilft, mal eine Weile Outzusourcen (oi), dann solltest du das tun, oder mal eine Pause. Da wäre sicher auch niemand böse.
    Bloggen wandelt sich sicher vielfach mit der eigenen Lebenssituation. Merke ich ja gerade selbst. Manchmal schaffe ich es, manchmal nicht und das ist auch ok. Ich merke aber immer, dass wenn ich eine Weile nichts geschrieben oder gelesen habe, dass es mir fehlt.
    Mit dem Folgen halte ich es ähnlich wie du. Ich schnuppere umher und abonniere die, die ich interessant finde. Ich habe schon den Anspruch, dann auch alles zu lesen und auch wenn ich nicht immer kommentiere (gerade leider viel zu wenig, weil ich dauernd von meinem kleinen Kotzkind abgelenkt werde), zumindest zu liken, um zu zeigen, dass ich es gelesen habe.
    Dann hoffe ich, dass der Schleier sich bald etwas lüftet und das perfekte Wander-Herbstwetter kommt. 😉

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    • „…zumindest zu liken, um zu zeigen, dass ich es gelesen habe.“
      Ja, das fände ich auch überaus … nett. Ich halte das auch so. Tun aber viele offenbar nicht. Bei solchen lese ich nicht mehr. Vielleicht lesen andere Etüdlinge auch deshalb nicht bei mir, weil sie meine Geschichten zu anspruchslos finden (oder überfordert sind ;-?) …
      Dies ist auch der Grund, weshalb ich kaum noch schreibe – Etüden meine ich. Denn wenn bei den einfallslosen, immergleichen Kaffeekränzchen-Strickmuster-Gähngeschichten 20 bis 30 Sternchen blinken und bei mir 6 oder 8 – dann finde ich mich fehl am Platz…
      Es geht hier nicht um meine Eitelkeit (denn ich bin sowieso der Beste), sondern um Anstand.

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    • Ich weiß es noch nicht. Ich bin an einem Punkt, wo es so nicht mehr passt, und ich weiß nicht, ob ich mich ändern muss, oder was es ist. Immerhin freue ich mich sehr über die zahlreichen Rückmeldungen dazu.
      Bloggen wandelt sich, da hast du vermutlich recht. Ich habe jetzt seit gut 4 Jahren die Etüden übernommen. Mir fehlt Raum für mich, wobei ich keine Ahnung habe, ob ich den dann auch wirklich umsetzen könnte … Siehe oben: Ich weiß es noch nicht. 🤔😉
      Mit dem Liken und dem Kommentieren geht es mir wie dir, so gehe ich das grundsätzlich auch an.
      Ja, Herbst-Wanderwetter wäre fein, es muss gar nicht perfekt sein … ach, ich bin einfach unzufrieden 😉
      Danke dir! 🧡
      Herzliche Mittagskaffeegrüße (nasse) 😁🌧️🌻🌳☕🍪👍

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  9. Alsoooo – erst einmal ein Tusch, Konfetti und ein kleines Sektchen auf Deinen 7ten Bloggeburtstag.
    Ich komme immer gern zu Besuch bei Dir vorbei und, auch wenn ich mich länger nicht schreibenderweise beteiligt habe, mag ich auch die abc.etüden sehr. Wer weiß, vielleicht löst sich irgendwann der Pfropfen und auch meine Worte dazu fließen wieder. Aber ich verstehe auch, falls Du aus Zeit- oder welchen-immer-Gründen das Etüdendirigieren aufgeben willst.
    Sei herzlich gegrüßt
    Ines

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    • Und ich komme total gern bei dir vorbei und schaue mir deine eindrucksvollen Zeichnungen und Fotos an. Klar würde es mich freuen, wenn du wieder schreiben wollen würdest, aber was nicht ist, ist nicht, das ist so. 😏
      „Etüdendirigieren“ ist auch ein gutes Wort, danke! 🙂
      Nasse Mittagskaffeegrüße 😁🌧️🌻🌳☕🍪👍

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  10. Zunächst herzlichen Glückwunsch. Sieben ist ja schon ein relativ vernünftiges Alter 😉
    Was die Etüden betrifft. Tja, wenn ich es mir so überlege, fühle ich mich in letzter Zeit durch die 3 – 300 Wörter öfter eingeschränkt. Meistens muss man um Wörter unauffällig verwenden zu können größere Umwege einbauen, die oft auch sehr danebengehen und es stellt sich die Sinnfrage. Und es gibt halt auch Wörter, mit denen ich gar nichts anfangen kann und dann habe ich oft keine Lust irgendwas zu schreiben, was mich im Grunde gar nicht interessiert, um irgendein Wort einzubauen. Es gibt aber auch immer wieder Zeiten, in denen ich sehr gerne Etüden schreibe und die Einschränkungen als Herausforderung und nicht als Problem sehe.
    Seit ich selbst so ein Schreibprojekt habe, weiß ich, dass es – bei aller Freude, die man daran hat – doch eine Menge „Arbeit“ macht. An deiner Stelle würde ich die zwei Wochen auf mindestens vier verlängern, das würde viel Zeitdruck wegnehmen. Solltest du die Betreuung der Etüden teilen wollen (was ich eigentlich nicht glaube. Ich wette mit mir selbst ´ob ich da Recht habe 🙂 ) so kann ich meine Mithilfe leider nicht anbieten, weil es ja die Impulswerkstatt gibt.
    .
    Ich habe meinen Blog nie als Instrument zur Weltverbesserung betrachtet oder als Sprachrohr für irgendwas sondern immer nur als Spielwiese zum Ausgleich für einschränkende berufliche Strukturen. Das ist er immer noch. Ich betrachte es als Kreativitätsübung regelmäßig zu bloggen, denn Kreativität ist eine Eigenschaft, die mir sehr wichtig ist, weil sie für mich ein wesentlicher Faktor des Glücklichseins ist.
    Was das Lesen anderer Blogs betrifft, so betreibe ich das ziemlich spontan. Es gibt einige wenige Blogs, darunter deinen, in denen ich alles lese, in der überwiegenden Mehrzahl der abonnierten Blogs blättere ich und lese sporadisch bzw Artikel. die mich besonders interessieren, aus verschiedenen Gründen.
    .
    Ich mag die Art wie du deinen Blog führst und mit den regelmäßigen Leser*innen umgehst und auch die schwierigeren behandelst wie alle anderen.
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    Nach diesem Monsterkommentar bei dem man am Ende den Anfang schon vergessen haben kann, schicke ich nochmals herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag !

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    • Na, immerhin, du bist die Erste, die zugibt, dass die Idee sich auch abnutzt. Kann ich verstehen, und klar kann ich auch verstehen, dass du dich nicht auch noch bei den Etüden engagieren wirst, wenn/weil du deine Impulswerkstatt hast. Das wäre mir auch zu viel Aufwand. 😉
      Grundsätzlich sind wir da auf einer Linie: Etüden sind Fingerübungen, manche geraten besser, manche geraten schlechter. Manche Leute mögen die Herausforderung durch Beschränkungen (die drei Wörter, die Länge), andere nervt sie. Why not.
      Danke, was deine Aussage zum Lesen angeht. Ich sehe dich so oft, dass du etwas auch gelesen hast, dass ich schon gedacht habe, wenn du all denen folgst (und sie VERfolgst), dann hast du am Tag für nicht viel anderes mehr Zeit.
      Gut, nun gleichen sich unsere Tagesabläufe auch nicht sehr … 🤔
      Last but not least: Danke (für die Glückwünsche)! 😁🧡
      Mittagskaffeegrüße 😁🌧️🌻🌳☕🍪👍

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  11. Liebe Christiane, herzlichen Glückwunsch!!! 🥂 Ich bin ja noch nicht so wahnsinnig lange dabei, empfinde daher noch keinerlei Abnutzungserscheinungen hinsichtlich der Etüden, sondern erfreue mich sehr daran!!! Bei den Wörtern mag ich es herausfordernd, mir macht es dann oft besonders viel Spaß zu versuchen, auch „schwierige“ Worte noch einigermaßen sinnvoll unterzubringen. Da ich ein sehr politischer Mensch bin, haben meine Texte allerdings auch immer mal wieder einen deutlichen politischen Bezug. Und das würde ich dir auch in Zukunft nicht ersparen (wollen), obwohl ich manchmal den Eindruck habe, dass du dich davon leider etwas gestresst fühlst. Ich kann also verstehen, wenn du keine Lust mehr zu der zeitaufwendigen Betreuung hast (insbesondere bei Texten, die nicht ganz deinem Geschmack entsprechen), fände ein Einschlafen der Etüden aber sehr schade!!! Ganz herzlichen Dank für deine viele Arbeit, die du da rein steckst!!! 💕

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    • Liebe Maren, anstrengend finde ich nicht die Tatsache, dass wir gelegentlich unterschiedlicher Meinung sind, anstrengend finde ich, dass ich immer wieder versichern muss, dass ich deine/eine Meinung respektiere, auch wenn sie nicht meine ist – aber dann nicht weiter diskutiere. Das scheint überall aus der Mode gekommen zu sein, und DAS raubt Zeit und Nerven.
      Wie bereits weiter oben gesagt, ich fände es auch schade, wenn die Etüden verschwinden würden, aber da ist noch kein endgültiges Wort gesprochen. Schön, dass du dabeibleiben möchtest! 😀
      Mittagskaffeegrüße aus dem Regen 😉

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  12. Herzlichen Glückwunsch zum Blog-Geburtstag. Ich selbst hatte früher schon einen Blog, bei dem ich mich eher auf sachliche Texte beschränkt habe. Ich selbst folge eigentlich auch nur ein paar Blogs. Ich finde, dass es das persönlicher macht. Auch hat man ja meistens nicht die Zeit, 50 Blogs oder so zu folgen. Da finde ich den Austausch doch immer so schön, dass ich mich auf ein paar beschränke.
    Diejenigen, die wahllos Blogs folgen, um dann selbst einen Follower zu bekommen, mag ich auch nicht gern.
    Allerdings habe ich noch niemanden persönlich kennengelernt.
    Zum schreiben selbst. Ich glaube, dass jeder mal eine Durststrecke hat und das ist auch ganz normal. Wir sind ja auch keine Roboter.
    Ich kann dich auch verstehen bezüglich der Etüden. Ich dürfte meine Wortspende begleiten und sehe, wie viel Arbeit dahinter steckt. Du kommentierst ja nicht nur, sondern sammelst und organisierst auch. Chapeau an dieser Stelle erst einmal.
    Überlege dir in Ruhe, wie du sie weiter führen willst. Es ist eine schöne Aktion, erfordert aber viel Zeit.
    Bis zum nächsten Mal und einen schönen restlichen Freitag
    Liebe Grüße Monika

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    • Liebe Monika,ganz herzlichen Dank. Entschuldige bitte, dein Kommentar ist mir gestern durchgerutscht. 😏 Die Etüden sind erst mal safe bis ans Jahresende, und bis dahin werde ich mir etwas überlegen und es dann mit euch abstimmen. Ich bin komplett unentschieden. 🤔😉
      Ich mag den Austausch über den Blog auch sehr, weil man ja dann doch ein bisschen erkennt, wes Geistes Kind das Gegenüber ist. Das mit den persönlichen Kontakten ist dann auch eine Folge davon, ob man dafür offen ist, über das Internet neue Menschen in sein Leben zu lassen, nicht nur online, sondern auch offline. Ich bin da alles andere als unkritisch, hab mich aber mit mir selbst auf „Was soll bei einem Kaffee schon passieren, alles Weitere entscheide ich dann“ geeinigt. Wir sind ja alle nicht mehr so ganz jung.
      Hab Dank 💐 – und dir ein schönes Wochenende! 😁
      Frühabendkaffeegrüße 😉🌻☕🍪👍

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      • Liebe Christiane,
        Das ist kein Problem, kann ja mal passieren.
        Ich selbst habe mich bei der Pause jetzt auch herausgenommen, weil ich mit Umzug und Arbeit genug zu tun hatte. Wenn mich die Wörter inspirieren, bin ich aber nach der Pause bestimmt wieder dabei.
        Ja persönliche Kontakte können durchaus entstehen und ich freue mich, dass du hier ein paar nette Leute auch offline kennen gelernt hast.
        Liebe Grüße und dir auch ein schönes Wochenende Monika

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  13. Liebe Christiane!
    Erst mal herzlichen Glückwunsch zu sieben Jahren Blog, das ist eine stolze Zahl und eindrucksvoll, was Du in dieser Zeit aufgebaut hast. Da ich selbst noch nicht so lange blogge, bin ich auf die Etüden zunächst als stiller Beobachter aufmerksam geworden, habe diese mit Freude und zunehmendem Interesse verfolgt und plötzlich hat es mich selbst gereizt, schreibend aktiv zu werden. Diese kreativen Fingerübungen regen den Geist an und machen mir wirklich Spaß. Dass Du Dir die viele Arbeit und Mühe des Organisierens und Kommentierens machst, weiß ich sehr zu schätzen, allerdings verstehe ich auch – wie viele meiner Vorredner bzw. -schreiber, dass sich Dinge verändern können und es Phasen gibt, in welchen man Zeit für Anderes braucht oder haben möchte. Ein Blog und ein Hobby sollen Freude machen. Die Etüden würde ich sehr vermissen, aber ich habe auch vollstes Verständnis, wenn Du über Änderungen nachdenkst. Heute solltest Du aber erst einmal stolz sein und feiern, was Du bisher geschafft hast.
    Herzliche Grüße,
    Barbara

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    • Liebe Barbara, vielen Dank für die Stimme mehr auf der Pro-Seite der Etüden 😉
      Du hast das so perfekt zusammengefasst, dass ich gar nicht weiß, was ich dir antworten soll. 😉 Also nur das, was ich oben schon geschrieben habe: Ich muss mal sehen. Ich habe eure Meinung wissen wollen, jetzt denke ich weiter darüber nach. 🤔
      Hab Dank! Dir einen schönen Abend und ein schönes Wochenende!
      Abendgrüße 😁⛅🌻🌳🍷🥨🧀👍

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      • Sehr gerne, ich freue mich, wenn ich es offenbar gut getroffen habe – manchmal hilft ja auch ein Blick eines Neulings (oder neudeutsch „fresh eye“ 😉 ). Die Etüden sind ein richtiger Kreativitätsmotor und es ist schön, dass Du ihn am Laufen hältst. Aber lass es Dir einfach in Ruhe durch den Kopf gehen – man muss nichts überstürzen – und mach am Ende das, was sich für Dich richtig anfühlt. Ebenso einen schönen Abend – oder jetzt wohl eher Gute-Nachtgrüße! 🌻🌳🍷

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  14. Liebe Christiane,

    vor rund 25 Jahren fragte mich ein Arbeitskollege, ob ich Lust hätte, bei einem kleinen Fußball-Bundesliga-Tippspiel mitzutippen (je Spieltag zwei Tipps). Damals schon hat mich die Bundesliga wenig interessiert, das (Glücks-)Spiel aber schon. Ja, ich mache mal eine Saison mit, versprach ich ihm. Nach drei Jahren hatte der Kollege keine Lust mehr, das Spiel zu organisieren (pre-digital paper chaos) und fragte mich, ob ich es nicht weiterführen wolle. Na gut, ich kann es ja mal versuchen, versprach ich ihm. Als erstes stellte ich meine Excel-Kenntnisse und mein E-Mail-Vermögen unter Beweis, digitalisierte das Tippspiel und die Ein- und Auszahlungen. Zu Spitzenzeiten, mussten die wöchentlichen Tipp-Ergebnisse von über 20 Mit-SpielerInnen verwaltet werden, Tipp-Tabellen erstellt und Geld auf einem Sonderkonto verwaltet werden. Aktuell sind es immer noch zwischen 10 und 20 Mit-SpielerInnen. Zwischendurch hatte ich eine Krise der Lustlosigkeit, hatte meinen Rückzug schon angekündigt und bin heute über meinen Rücktritt vom Rücktritt froh. Es ist Last und Freude zugleich, die Energie-Bilanz ist gerade so positiv. Es macht eine Menge Arbeit jede Saison Woche für Woche (und wir tippen mehr als die 34 Bundesliga-Spiele, und die Mit-SpielerInnen haben längst den Kollegenkreis überschritten, kennen sich untereinander teilweise gar nicht – übrigens: wer mitspielen möchte, kann sich gerne bei mir melden), es macht also eine Menge Arbeit jede Saison Woche für Woche das Spiel zu organisieren – manche Mit-SpielerInnen müssen mit wöchentlichen Mahn-Mails über die Ziellinie getragen werden – aber ich bin bin „Leib und Seele“ dabei, mochte es nicht mehr missen.

    So, wie du mit „Leib und Seele“ die Etüden organisierst und zusammenhältst. Ich kann mir keine bessere Organisation und Betreuung vorstellen. Halte durch, nach der Talsohle mit dem Nebel kommt auch wieder Flachland oder Höhepunkte mit viel Sonnenschein. Und im Gegensatz zu einem Bundesliga-Tippspiel kannst du ohne weiteres die Frequenz der Etüden immer an deine Lust und Zeit anpassen – und das solltest du tun. Es wäre jammerschade, die Etüden würden sterben. [Andererseits kennst nur du deine Grenzen, und du solltest sie nicht von den Erwartungen Anderer abhängig machen.]

    Happy Blogday! Auf die nächsten 7 Jahre!

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    • Lieber Bernd, dass du eine Tippgemeinschaft organisierst, erinnere ich mich bei dir mal gelesen zu haben, es ist sicher lange her. 🤔😉 Das mit dem Rücktritt und dem Rücktritt vom Rücktritt ist mir dagegen neu, und das, was du sagst, ist höchst bedenkenswert. Mir ist ja bewusst, dass ich in einer Zwickmühle sitze, aber ich weiß momentan noch keinen Ausweg. 😏
      Ich bin noch überhaupt nicht entschieden.
      Vielen Dank für deine Ausführungen, ich denke gewiss darüber nach.
      Abendgrüße an den Rhein! 😁⛅🌻🍷🥨🧀👍

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  15. Liebe Christiane, herzlichen Glückwunsch zum Blog-Jubiläum! Sieben Jahre ist eine lange Zeit. Deine Ausführungen haben mich zum Nachdenken angeregt. – In meine Statistik habe ich noch nie geschaut. Auch in meinem Job mag ich keine Statistiken. Ich finde, sie sagen wenig aus. Mir ist wohl die Freude am Schreiben am wichtigsten. Wenn sie mir abhanden kommt, schaue ich, was los ist. Ich denke mal, ich bin selbst mein größter Follower. Da hier alle schreiben und ich selbst weiß wie aufwendig das ist, erwarte ich von den hiesigen Bloggern eigentlich meist nicht so viel. Den Austausch finde ich eher in der realen Welt mit Freunden,die meinen Blog lesen. Für mich ist es mehr wie eine Forschungsreise. Ich reflektiere viel beim Schreiben und mir wird viel bewusst. Ich schaue gerne mal auf anderen Seiten, weil es mich inspiriert oder wie jetzt bei Dir zum Nachdenken anregt. Herzliche Grüße, Susanne

    Gefällt 3 Personen

    • Ja, da ist dein Ansatz ein ganz anderer als meiner. Wobei das auch nur halb richtig ist: Ich glaube, jede*r Schreiber*in wird dir zustimmen, dass auch Geschichten schreiben eine Art von Selbsterfahrung ist, und ich nehme mir oft was mit von Blogs, die ihr Innerstes darlegen, denn meist ist es nicht so weit weg von mir … 🤔😉
      Hab Dank für deine Wünsche! 😀
      Abendgrüße 😁⛅🌻🍷🥨🧀👍

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  16. Ich weiß nicht recht, ob ich dir ‚gratulieren‘ soll. Welchen ‚Wert‘ haben denn 7 Jahre Bloggerei ? Gratuliert man üblicherweise nicht für Leistungen, die eine Besonderheit darstellen ? Mein Blog ist nominell um 1 Jahr älter als der deine – doch irgendwie ‚freuen‘ kann ich mich nicht über Notizen, die ich am Beginn meiner eigenen ‚Karriere‘ geschrieben habe, damals ausschließlich privat.
    Aber gut: ich hab‘ auch bereits als Kind nicht verstanden, weshalb mir jemand zum Geburtstag gratuliert oder ich dies bei jemand anderem tun sollte: und wir leben noch immer nicht in dermaßen unsicheren Zeiten, daß es allgemein als großartige Leistung gelten kann, ein ganzes Jahr in Europa überlebt zu haben…
    Gratulieren zu deiner Beständigkeit, was die Etüden betrifft und die Arbeit, die du dir damit machst, kann ich dir allerdings und das tue ich sehr gerne: TUSCH und HOCHHOCHHOCH CHRISTIANE… 😉
    Daß es ein gangbarer Weg sein kann für dich, die Arbeit wie mehrfach angedacht zu teilen, bezweifle ich: es ist zuviel deines Herzblutes drin.
    Wenn dir die Weiße Folter mit der wir leben müssen so sehr zusetzt, daß du nicht mehr genügend Freude an der Inszenierung aufbringst, dann gib sie ab, besser noch, stell‘ sie ein, jedem steht es frei, ein ähnliches Projekt ins Leben zu rufen: denn andere, die sie übernehmen, würden, sie verändern, das ist klar … ich denke da zB an aktuell kolportierte Wünsche nach mehr/weniger als 3 Worten und/oder 300 maximal: jene haben die Herausforderung nicht verstanden – denn niemand hindert einen Blogger, bestimmte Worte in einer seiner Geschichten zu verwenden die ihm liegen und dafür soviele zu verbrauchen, wie ihm gerade recht ist – denn wo der rechte Geist fehlt, wird auch ‚Fingerübung‘ falsch verstanden … 😉
    Also mach‘, wie du meinst. Bis Jahresende hast du weiter oben ‚zugesagt‘ und danach wirst du vllt wissen, was die Etüden DIR wert sind: möglicherweise findest du dahin ‚Ersatz‘, um deinen Zeitüberschuß, den du haben mußt *kicher*, zu kompensieren, wer weiß – ich würde es dir wünschen … 😉

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    • Weißt du, wir brauchen nicht zu diskutieren, ob man Jahrestage feiern muss: natürlich nicht, ich mache es halt, weil es für mich eine Art Zäsur darstellt. Mir bedeutet es was. 🤔😉
      Ich danke dir für den Glückwunsch zu der Arbeit mit den Etüden. Du hast natürlich recht, was das Herzblut angeht, auch ich schwank(t)e ursprünglich zwischen alles oder nichts, denn jede*r, der die Etüden übernimmt, wird es anders machen als ich. Ganz logisch. Aber will ich das, bei MEINEN Etüden? 😉 Eben. Und so einzigartig ist das Konzept nun auch wieder nicht, was ich sehr wohl weiß, denn schließlich hatte ich zuvor bei einem ähnlichen Projekt mitgeschrieben. Und überhaupt habe ich die Idee geerbt, wie ich ja auch immer wieder überall betone, das heißt, meins ist eh „nur“ die Arbeit, es groß zu machen und zu unterhalten. 🤔
      Ich habe keine Ahnung, wie ich mich entscheiden werde, aber ich hätte gern was Besseres zu tun, was mich so packt, dass ich keine Zeit mehr hierfür habe (die Betonung liegt auf „wollen“, nicht „müssen“, das könnte auch in den Bereich des Möglichen geraten – gar nicht attraktiv). 🌻🌳🌼🌲
      Und danke sehr für das Video, ich finde es total witzig, was mir bei Werbung echt selten passiert. Spontan tun mir die geprügelten Kürbisse bisschen leid – und die weinende Zwiebelspielerin 😉 „Hör auf die Natur“. Ja.
      Sonntagmorgenkaffeegrüße! 😁☁️🐈🌳🌻☕🍪👍

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        • Wenn ich nichts verändert habe – und ich habe nichts verändert – muss es etwas anderes sein. Wenn noch mehr Leute Schwierigkeiten beim Kommentieren haben (oder ich woanders, ich komm gleich gerne mal zu dir), werden die sich bestimmt melden, dann wissen wir, dass das Problem hier liegt und ich schreibe den Support an.
          Ist nicht unmöglich, dass WP ohne bestimmte Cookies nicht ordnungsgemäß funktioniert, aber ich kenne mich im Detail da leider null aus. 🤔

          Gefällt 1 Person

        • Es ist schon richtig, was du über die Keksis schreibst – dennoch ist es immanent, daß WP nicht ordentlich tickt, wenn ich abgemeldet bin während ich einen Kommentar schreibe und auf einem amerikanischen Sörwa lande, der dann mein PW beim Wiederanmelden nicht erkennt…
          Die Sache mit dem Avatar: gut und schön, der funktioniert nicht, weil ich eine Verknüpfung mit Gugl aus Prinzip ablehne – ich brauch‘ ihn auch nicht, mein Nutzername ist Legitimation genug; doch weshalb er dort, wo man ihn sehen kann, weiß unterlegt ist (die alte Version) obwohl ich ihn (zu Kontrollzwecken) bereits vor Monaten schwarz unterlegte, könnte mir garantiert niemand aus der ersten Ansprechebene des Supportes verraten … 😉

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        • Vermute ich auch, das mit dem Avatar und dem Support. Bei Natalie war mir aufgefallen, dass du bei ihr keinen Ava mehr hattest. Könnte das also auch mit dem Theme zusammenhängen?
          Wir bestätigen ja alle – du vermutlich nicht – in unregelmäßigen Abständen diese Standard-WP-Datenschutzerklärung, wo dann (in anderen?) immer drinsteht, dass, wenn man sie ablehnt, Fehler auftreten können bzw. die Seite nicht ordnungsgemäß funktioniert. Schätze, damit machst du gerade Bekanntschaft. 😦
          Moin und so, und Kaffeegrüße (ohne viel Buntes mal) 😉

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  17. Übrigens hab ich dich eben erneut abonniert, sowie dir nochmals ein Sternderl zugeklickt – und meinen Adblocker wieder aktiviert; denn blöder amerikanistisch gehts nimmer, was sich WP bei seinen Einschaltungen einfallen läßt…
    Was neu ist: „Dieser Kommentar konnte leider nicht veröffentlicht werden.“
    Na gut – es gibt mehrere Wege, eine Plattform in den Ruf zu bringen, asozial zu sein … 😉

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  18. Liebe Christiane, zweiundachtzig Kommis mußte ich, wenigstens flüchtig, lesen, um hier endlich auch kurz kommentieren zu können 🙂 Sieben Jahre Bloggerei, das ist schon etwas Besonderes. Auch ohne die Etüden bedeutet es mitunter Fleißarbeit, sofern man nicht von etwas abschreiben will und das tun wir ja alle nicht.
    Ich mag die Etüden, aber zur Zeit leide ich sehr unter diesem seltsamen Schleier, der mich müde macht und mir die Gedanken stiehlt.
    Gestern verrenkte ich mich beim Versuch, Leggins anzuziehen 🙂 so, daß meine Wirbel für ordentlich Wirbel in meinem knöchernen Korsett sorgten. Heute glaube ich nicht mehr an neue Brüche, aber gestern begleitete mich die Angst über Stunden.
    Da meide ich auch das längere Lesen (es sei denn, mein Buch ist höchst spannend *g*) und versuche abzuschalten.
    DU solltest aber noch lange nicht abschalten, liebe Christiane, Du solltest ein Etüdenhaus bleiben, denke ich, denn auch wenn ich so gut wie nie mitschreibe, lese ich viele der Etüden sehr gerne und sie würden mir wirklich fehlen.
    Die Etüdenarbeit verteilen, halte ich für eine gute Sache und wenn die Zeiträume länger würden, wäre es doch auch nicht schlimm, aber ganz und gar sollten sie nicht einschlafen. Das wäre einfach viel zu schade drum.
    Ich verfolge nur Blogs, die mir liegen und oft like ich nur, weil mir das Kommentieren sonst einfach zu viel wird.
    Das Bloggen zu lassen, kläme mir nicht in den Sinn, denn es ist ein tolles Hobby, wenigstens für mich, eine wunderschöne Abwechslung im Alltagsgeschehen, an der mir sehr viel liegt.

    Ganz herzlich, Bruni, schon wieder müde vom doofen Nieselregenwetter seit dem ganz frühen Morgen.

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    • Liebe Bruni, dann hoffe ich, dass dir die 82 Kommentare wenigstens teilweise gefallen haben 😉
      Du hast schon recht, ich kann mir meinen Blog ganz ohne Etüden auch nicht vorstellen. Aber ich muss die nächsten Monate mal konzentriert beobachten und mir überlegen, was ich mir vorstellen könnte zu ändern 🤔😉
      Das Bloggen würde ich aber bestimmt nicht lassen wollen, es macht mir viel zu viel Spaß, da geht es mir wie dir … 😉🧡👍
      Gut, dass dir nichts passiert ist!!! Verrenkte Wirbel können wir gar nicht gebrauchen, ja? 😉
      Hab du noch einen schönen Abend und sei ebenfalls herzlich gegrüßt. Der Fellträger ist draußen, o Wunder, aber kühl und nass ist es hier auch schon den ganzen Tag 🐈
      Abendgrüße 😁🍷🥨🧀👍

      Gefällt 2 Personen

  19. Meinen allerherzlichsten Glückwunsch zu sieben Jahren Bloggen! Das ist eine ganze Menge, finde ich, viele halten keine sieben Monate durch…
    Mir würden die Etüden sehr fehlen, denn sie sind tatsächlich fast das einzige, das ich in Bloghausen regelmässig lese (außer deine Montagsgedichte, die lese ich sogar nach und die Dienstagsgedichte). Allerdings lese ich nie alle Etüden, sondern immer nur selektiv und leider ziemlich zufallsgesteuert. Ohne Etüden müsste ich mein Nutzerverhalten wohl ändern… 🙂
    Ich folge nur Bloggern, deren Beiträge ich mag, und wenn ich wirklich mal den Reader nutze, merke ich, dass ich wohl zuwenigen folge. Ich entfolge nur sehr selten, tatsächlich auch, wenn jemand zuviel veröffentlicht. Mehrere Beiträge pro Tag überfordern mich, ich würde es nie schaffen, das alles zu lesen. Die mangelnde Zeit ist ein Problem… ich schaffe es oft nicht, das zu lesen, was ich eigentlich lesen möchte. Tja. So isses.
    Wenn du merkst, die Etüden sind keine Freude mehr, sondern Streß, solltest du die Frequenz verringern (ich traue mich nicht, „aufhören“ zu schreiben). Seltener tätig sein zu müssen, erleichtert oft schon merklich. Ganz ohne Etüden? Mimimi!
    Und den Schleier merke ich auch. Ich finde ihn sehr seltsam und frage mich, woraus er besteht – vielleicht ist er so eine Mischung aus Trägheit, Unlust, Appetitlosigkeit und grauen Gedanken, die einen zur Tatenlosigkeit verdammt… ich hoffe wirklich, er hebt sich demnächst.
    Ganz liebe Grüße von Tanja 😊

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    • Ich bin am Überlegen, was mir tatsächlich etwas bringen würde, und werde es die nächsten Wochen kritisch beobachten. Ich bin gänzlich unentschlossen, denn natürlich liebe ich meine Etüden auch.
      Ich werde lustloser, was das Folgen bei Blogs angeht, ich habe es jetzt im Sommer gemerkt. Zeit ist auch ein Problem, gerade weil ich dem, was ich lese, Aufmerksamkeit schenken möchte.
      Es ist viel im Umbruch, mal sehen, was kommt.
      Danke dir für deine Gedanken! 😁🧡
      Abendgrüße 😁🍷🧡✨👍

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  20. Pingback: Schreibeinladung für die Textwochen 36.37.21 | Wortspende von Ludwig Zeidler | Irgendwas ist immer

  21. Liebe Christiane, herzliche Glückwünsche zu 7 Jahre Blog von deiner langjährigen Blogfollowerin 🙂
    Ich freue mich, wenn du die Etüden weiter betreibst, denn ich finde, sie sind ein wunderbar kreatives Format. Auch wenn ich selbst nur hin und wieder mitschreibe, finde ich sie klasse und faszinierend, dass sie schon so lange existieren und weiterwachsen.
    Du fragst nach Erfahrungen zum Bloggen. Mir bedeutet der Blog und die Blogwelt noch immer viel, neben all dem anderen wunderbaren Leben vor Ort. Ich merke bei mir, dass ich mir die Freiheiten nehme, so zu lesen, wie es passt. Es gibt Zeiten, da lese ich viele Beiträge von anderen, doch es gibt auch diese sehr bunt gefüllten Tage, da komme ich nicht zum ausgiebigen Bloglesen. Würde ich alles nachlesen, würde das Stress für mich bedeuten. Insofern gestatte ich mir das Motto: Immer so wie es passt.
    Denn vor allem soll das Bloggen ja Freude bereiten und keine Verpflichtung sein, die Druck ausübt.
    Mit dieser Einstellung bin ich weiterhin gerne in der Blogwelt unterwegs und bin immer wieder begeistert, von der vielen guten Kreativität von tollen Menschen.

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