Schreibeinladung für die Textwochen 36.37.21 | Wortspende von Ludwig Zeidler

Willkommen zurück bei den Etüden nach der Sommerpause, liebe Etüdenfans, -schreiber*innen und -leser*innen! Ich hoffe, euer Sommer war angenehm und erholsam, ihr habt Kräfte sammeln können und mögt jetzt wieder bestens gelaunt in das alltägliche Etüdengeschäft einsteigen. Habt ihr Kaffee und Keks am Start? Es kommen ein paar Vorbemerkungen.

Diese Saison endet am 1. Advent (dann beginnt der Adventskalender), und dieses Mal gibt es eine Besonderheit. Damit jede Runde eine Laufzeit von zwei Wochen hat, gibt es erstmalig am 5. Oktobersonntag keine Woche Extraetüden, sondern neue Wörter. Damit verschiebt sich im November der Termin für die neue Runde vom 1. auf den 2. Sonntag, und am 4. Novembersonntag setzen die Adventüden mit dem Weihnachtscountdown ein. Ich sags nur jetzt schon mal.
Adventüden: Es fehlen noch 3 von der Liste, und wenn alle eintreffen, gibt es wieder eine Doppelbelegung.

Wer von euch ist seit Anfang des Jahres neu dazugekommen und möchte in den Topf der Wortspender aufgenommen werden? Bitte einmal explizit in den Kommentaren nicken, auch wenn ihr denkt, ihr habt schon! Das ist wichtig, denn sonst darf ich laut DSGVO (danke schön) eure Mail-Adresse nicht speichern und euch nicht automatisch vereinnahmen und ziehen und ggf. anschreiben. Und nein, das hat nichts mit einer eventuellen Teilnahme am Intermezzo oder den Adventüden zu tun! Ich möchte möglichst bald ziehen und euch dann zügig anschreiben.

Ein paar von euch haben meine Überlegungen zum Thema Etüdenzukunft mitbekommen (hier nachlesen) und sich dazu geäußert. Danke euch allen! Ich bin immer noch nicht weiter, aber ich bin wohl generell bisschen müde. Ich habe wieder mehr Lust auf Couch und Buch bzw. darauf, draußen herumzustapfen und Rechner Rechner sein zu lassen, und ich finde das gut … Hm.
Als Konsequenz davon werde ich ausprobieren, meinen Blog etwas weniger hoch zu hängen, offline geht vor online. Ich werde (möglicherweise) langsamer reagieren, wenn ihr Etüden postet, wobei ich Pings immer noch von Hand freischalten muss und natürlich auch eure Kommentare sehe; und generell weniger und/oder später lesen. Wenn ich das hinbekomme, neugierig, wie ich bin. 😉 (Ein Grund für das Spätervorbeikommen sonntags ist übrigens, dass ich gern mit einer Freundin durch die Gegend laufe, und die kann, wenn überhaupt, nur dann. Und wenn ich draußen bin, interessiert mich der Blog eher, äh, weniger.)
Am meisten gefreut habe ich mich darüber, dass so vielen von euch die Etüden so wichtig sind. Am charmantesten hat das meiner Meinung nach Christian (Wortverdreher) auf den Punkt gebracht (hier nachlesen). Schon klar, seit ich das abc.etüden-Projekt des Etüdenerfinders übernommen habe, hat sich einiges getan. Ich kann mich einfach nur bei allen bedanken.

Etüdensommerpausenintermezzo „7 aus 12“. Es hat diesen Sommer nur ein Intermezzo gegeben, dafür fiel die Beteiligung sehr erfreulich aus, wie ich fand. Die Liste hatte ich upgedatet und unter die Illustrationen gehängt, da mir aber klar ist, dass nicht alle sie verfolgt haben werden, kommt sie hier noch mal. Sorry für den doppelten Ping!

Disclaimer: Nach intensiver Diskussion bleibt das Setzen von Inhaltshinweisen (CN/Triggerwarnungen, z. B. in den Schlagwörtern) jedem teilnehmenden Blog freigestellt. (Endlich mal wieder der Disclaimer.)

Olpo auf Olpo Olponator: Urlaub ahoi!, Charly
Judith auf Mutiger leben: Sonnenuntergang am Bodensee, Abends
Ulrike auf Blaupause7: Still ruht der See, Ab in den Norden, Die ideale Abwehr, Summer in the city
Heidi auf Erinnerungswerkstatt: Sommertag am See
Maren auf Ich lache mich gesund: Sommerurlaub, Evolution, Freiheit, Willkür
Bernd auf Red Skies over Paradise: Grundlsee., Deutschlandfunk. 9 Uhr. Die Nachrichten.
Alice auf Make a Choice Alice: Urlaub, Irgendwo in Afrika, Sex on the Beach
Puzzleblume auf Puzzle❀: Nicht allzu weit weg
Werner Kastens auf Mit Worten Gedanken horten: Hafenrundfahrt
Kain Schreiber auf Gedankenflut: Luisa, Wellengang
Gerda von GERDA KAZAKOU: „Geh aus, mein Herz“. Bebilderte Kata-Strophen, Hundstage, Der Junge mit der Fliegenklatsche
Myriade auf la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée: Sommerintermezzo 7 von 12
Katharina auf Katha kritzelt: Friedrich
Meine (Christiane) auf Irgendwas ist immer: Latschen durch die Seeveniederung 😉
Gerhard auf Kopf und Gestalt: Übers fotografische Schauen, Mitteilungen der Erde
Christian auf Wortverdreher: Die Willkür der Stadt, Aufgestaut, Herr der Mücken, Klein gegen groß, Die Challenge-List, Rette sich wer kann
Lene auf Herzpoeten: Sich am Rhein finden
Melina auf Innen-Reise-Wege: David und Goliath
Tanja auf Stachelbeermond: Sommerloch
Ellen auf nellindreams: Sommerloch
Natalie im Fundevogelnest: Pfützen
Nina vom Bodenlosz-Archiv: Unter dem Gletscher
Doro auf DORO|ART: Durch den Monsun

 

Nach guter Tradition werden die ersten Wörter nach dem Break immer von dem Etüdenerfinder (oder von mir) gespendet. Für die Textwochen 36/37 des Schreibjahres 2021 stammt die Wortspende von Ludwig Zeidler (bloggt nicht mehr). Sie lautet:

Schlick
ominös
putzen.

Ja, es ist immer wieder erstaunlich, was wir alles noch nicht hatten.
Wenn ihr also alle den ominösen Schlick weggeputzt habt, gilt wieder der obligatorische Etüden-Disclaimer. Die Headline für die Etüden heißt: 3 Begriffe in maximal 300 Wörtern.
Eventuelle Inhaltshinweise (Triggerwarnungen) und die Überschrift zählen NICHT zum Text. Eure Beiträge verlinkt ihr bitte wie gewohnt hierhin und/oder postet den Link unten in einen Kommentar, damit eure Etüden auch ganz sicher von mir und von allen, die es interessiert, gelesen werden können. Wen ich nicht in den Kommentaren/Pings der zugehörigen Schreibeinladung finden kann (das ist hier), der kommt (höchstwahrscheinlich) nicht auf die nächste Liste bzw. muss meckern, ich merke mir nicht, was ich wann eventuell bei wem gelesen habe.
Die Illustrationen unterliegen nach wie vor meinem Copyright. Wie immer behalte ich mir vor, Kommentare zu moderieren, wenn nötig. Wer sich die Illustrationen herunterladen möchte, sollte sie vorher großklicken, danach kann man sie in der Regel downloaden und bei sich wieder hochladen.

Noch Fragen zu den Etüden? Hier habe ich das Kleingedruckte zusammengetragen. Wenn was fehlt – ihr wisst ja.

Die nächsten regulären Wörter gibt es am 19. September 2021.

Habt weiterhin ein schönes Wochenende und lasst euch von der Muse küssen – und genießt die schönen Tage (wenn ihr sie habt) nach Kräften!

 

abc.etüden 2021 36+37 | 365tageasatzaday
Quelle: Pixabay, Bearbeitung von mir

 

abc.etüden 2021 36+37 | 365tageasatzaday
Quelle: Pixabay, Bearbeitung von mir

 

146 Kommentare zu “Schreibeinladung für die Textwochen 36.37.21 | Wortspende von Ludwig Zeidler

  1. Pingback: Der angenehm Blaue – Kopf und Gestalt

  2. Pingback: Frühstück mit Tane Polly (ABC-Etüde) – Fundevogelnest

  3. Pingback: Cartoon (abc-etüde) | GERDA KAZAKOU

  4. Pingback: #abcEtüde 36.37.21, Teil 2: Die Konfrontation | www.mutigerleben.de

  5. Pingback: Fast wie im Krimi – ABC-Etüde mit „Schlick, ominös, putzen“: Ludwig Zeidlers Wortspende für die Textwochen 36/37 in 2021 | puzzle ❀

  6. Liebe Christiane, liebe Etüdenfreundinnen und -freunde,
    kurz vor Etüdentoresschluss in dieser Runde habe ich es doch noch geschafft, wenn auch mein Beitrag vielleicht ein wenig philosophisch ausgefallen ist – viel Freude und allen eine gute Zeit!

    Wattwanderung

    Auf den Horizont schauen, den Schlick unter den Füßen spüren, die Weite sehen, den blauen Himmel ganz bewusst wahrnehmen – für sie wirkte eine Wattwanderung stets wie ein Wundermittel, das auf ominöse, aber zuverlässige Weise stets alle Sorgen und schlechten Gedanken in Luft auflöste. Schon nach ein paar Metern war der Geist aufgeräumt, das Oberstübchen geputzt und alles Negative wie vom Wind weggeblasen.
    Kaum etwas Anderes hatte diese Wirkung und brachte sie so zur Ruhe und ins Gleichgewicht – eins zu sein mit der Natur und den Gezeiten, das Kreischen der Vögel hören und zu spüren, wie sie leicht einsank und Spuren im Watt hinterließ, die kurz danach wieder fortgespült werden würden. Alles im Fluss.
    Es fühlte sich an wie Heimkommen, auch wenn sie sich die Zeit für diese Auszeiten viel zu selten nahm. Warum eigentlich?
    Einen Schritt vor den anderen setzen, entschleunigen, nichts denken, nur genießen – warum war meist alles andere wichtiger? Es könnte doch so einfach sein.
    Durchatmen und laufen, immer entlang der Wasserlinie, hinausblicken aufs Meer, das sich zurückgezogen hatte, um in ein paar Stunden wieder zurückzukehren. Den Wind in den Haaren spüren, der die Wangen rosig färbt und nach einer langen Wanderung Hunger und Durst verspüren.
    Sich danach an einem schönen Plätzchen einen Kaffee oder ein Getränk gönnen, sich stärken – zufrieden mit sich und der Welt dem Appetit nachgeben, sich etwas Gutes tun, den Hunger stillen und den Durst löschen. Erholen, regenerieren, Kraft tanken.
    Am Abend erschöpft, rechtschaffen und wohlig müde in einem gemütlichen, bequemen Bett in einen tiefen und erholsamen Schlaf fallen. Zur Ruhe kommen.
    Es könnte so einfach sein. Sie machte das viel zu selten. Warum eigentlich? Worauf warten? Das Watt war immer da und wartete auf sie.

    Gefällt 4 Personen

    • Das ist überhaupt nicht zu philosophisch, das ist so, wie es mir auch geht, mit dem einzigen Unterschied, dass ich das Watt in der Nordsee verorte und daher weiß, dass ich wie ein Schießhund aufpassen muss, ob und wann das Wasser wiederkommt, damit ich nicht in Schwierigkeiten gerate … 😉
      Danke dir für diese wunderbare Liebeserklärung an die Küste! 🧡
      Abendgrüße 😁🌧️🥘🥛👍

      Gefällt 1 Person

  7. Pingback: abc.etüden: Realitätsverschiebung – umgeBUCHt

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      • Nein nein, das wollt ich nicht sagen, aber ich hatte letztes Mal ein schlechtes Gewissen weil so spät… Und weiß um deinen Aufwand – so aktuell wie du eben immer bist am frühen Morgen deinen neuen Post rauszuschicken in die Welt 🙂 Ich danke Dir 🙂 und ein bisschen Disziplin schadet mir nicht, wenn ich schon 14 Tage Zeit habe, meine Geschichte ans Licht zu lassen. Allerherzlichst Doro

        Gefällt 1 Person

  15. Pingback: Schreibeinladung für die Textwochen 38.39.21 | Wortspende von Werner Kastens | Irgendwas ist immer

  16. Pingback: Bundesregierung kauft Pegasus – olpo run

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