Über das Liken | abc.etüden

Ich möchte mich mal kurz aufregen. Da berichten Blogger*innen über Themen und Ereignisse, die sie zutiefst bewegen und vielleicht sogar schmerzen (und ich meine damit Persönliches, explizit nicht Corona, die Impffrage oder Politik generell). Reaktion: Schweigen im Walde. Ein ergriffenes? Trauriges? Desinteressiertes? Tja. Wer weiß? Auf jeden Fall: Kein Like, kein Kommentar. Oder wenn ja, dann höchstens sperrig: »Tut mir leid, das ist ja sooo schlimm, das kann ich aber wirklich nicht liken.«

Hallo? Bitte, überlegt doch mal eins: Wie wollt ihr denn sonst öffentlich Unterstützung oder Teilnahme ausdrücken, wenn nicht – mindestens – über ein Like, das »Habs gelesen, ja, furchtbar« besagt? Es steht euch nicht auf der Stirn geschrieben, dass ihr vor Mitleid überquellt, ihr Geheimkünstler! Und wer, Charakterfrage, wenn wir gerade schon mal dabei sind, FREUT sich denn über etwas Fürchterliches, das ein anderer berichtet, sodass man das Like dann wirklich als ein klassisches »Gefällt mir« auffassen könnte? Glaubt ihr ernsthaft von euren Followern, die bei euch regelmäßig liken oder kommentieren, dass die so drauf sind?

Klar, es gibt Schadenfreude. Klar, es gibt Fehden (und man kann Likes nicht sperren), aber wer sich häufiger mit seinen Followern auseinandersetzt und Wert auf eine gewisse Gesprächskultur legt, der kennt (normalerweise) seine Pappenheimer und weiß, wo ein Like Unterstützung suggeriert und wo nicht.

Ja, manchmal lese ich bei anderen von Dingen und Ereignissen, die mir nicht gefallen und wofür ich keine Worte finde. Aber dann kann ich das transportieren, kann etwas kommentieren wie: »Ach, wie schlimm. Da fehlen mir die Worte.«
Denn ich denke immer, wenn jemand etwas Bedrückendes postet, dann soll das Aufmerksamkeit erzeugen. Und dann hilft mir persönlich eine Rückmeldung wie »Ich kann dir zwar nicht helfen, aber ich sehe dich und deinen Schmerz« schon weiter und trägt mich.
Oder einfach ein simples Like.
Alles ist besser als Schweigen.

 

abc.etüden 2021 40+41 | 365tageasatzaday
Quelle: Pixabay, Bearbeitung von mir

 

Für die abc.etüden, Wochen 40/41.2021: 3 Begriffe, maximal 300 Wörter. Die Wortspende stammt dieses Mal von Yvonne mit ihrem Blog umgeBUCHt. Sie lauten: Geheimkünstler, sperrig, suggerieren.

Nach – wie heißt es so schön – einer wahren Begebenheit. Eigentlich sogar nach so einigen. Dieses: „Das kann ich aber nicht liken“, begegnet mir so häufig immer wieder, dass ich es echt schon ärgerlich finde, dass die Betreffenden nicht weiterdenken, warum jemand das wohl eingestellt hat.

Ja, ist auch mein persönliches Ding, meine Auffassung vom Bloggen, die nicht die anderer sein muss, schon klar 😉 Ich bin ein bekennender Hab-ich-gelesen-Liker. Mein Like muss NICHT zwangsläufig heißen, dass ich den gelikten Blogeintrag gut finde oder gar der dort vertretenen Meinung zustimme, sondern erst mal nur, dass ich anzeigen möchte, dass ich es gelesen habe. Okay, wenn ich eure Beiträge like und euch schon länger folge, ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass ich eurer Meinung bin, aber das ist sekundär. Außerdem kann ich ja auch noch kommentieren 😉

Und ihr so?

 

116 Kommentare zu “Über das Liken | abc.etüden

  1. Das mit dem „Daumen hoch“ ist seit ich es kenne, ein Reizthema für mich. Lange habe ich mich gesperrt und überhaupt keine „Likes“ vergeben, mittlerweile klicke ich nun doch ab und zu – allerdings sehr selektiv – auf den erhobenen Daumen.

    Ich habe mich immer gefragt, – und tue es auch heute noch – was man damit aussagen will. Was bedeutet so ein „Like“? Okay, ich zeige damit an, dass ich den Beitrag gelesen habe. Was bringt mir das als Verfasser? Wenig, sehr wenig – jedenfalls aus meiner Sicht. Meine Auffassung war (und ist) , dass ein Beitrag, der mir gefällt – und will ich nicht primär das mit dem erhobenen Daumen ausdrücken? – doch auch einen Kommentar wert sein muss. So ein – bitte entschuldige – „dahingerotztes Like“ ist mir zu oberflächlich und nichtssagend. Das ist aber natürlich nur meine Meinung, und ich möchte damit auch niemanden angreifen, der Likes vergibt.

    Und jetzt klicke ich unter deinem Eintrag auf das „Like“, weil ich deinen Blogeintrag zu diesem Thema richtig gut und diskussionsanregend finde. SO!

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    • Danke 😁👍. Ich habe meine Ausgangssituation ja eigentlich auf „persönliche“ Beiträge eingeschränkt, damit ist also eher nicht das tägliche Bild am Morgen oder ein „Guten Morgen, Welt, habt ihr auch so schlecht geschlafen?“ gemeint. Und „dahingerotzte“ Likes nehme ich nicht ernst, bei meinen Beiträgen belegen 5 Likes pro Minute vom gleichen Urheber eindrücklich, dass der*diejenige überhaupt nicht gelesen hat.
      Zusammengefasst sage ich in der Etüde: Alles ist besser als Schweigen, wenn jemand für sein Thema Aufmerksamkeit möchte. Auch ein Like.
      Morgenkaffeegrüße 😁🌥️☕🍪👍

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  2. Gerade in der letzten Zeit ein wichtiges Thema, dann auch noch so elegant in eine Etüde verpackt. Eindeutig „Daumen hoch“.

    Du bringst damit ein Dilemma auf den Punkt, vor dem ich auch mitunter stehe: Ich lese einen Beitrag, der mich beschäftigt, vielleicht nicht unbedingt meiner Meinung entspricht, wo ich die Sichtweise aber trotzdem nachvollziehen kann. Dann lasse ich ein Like da.

    Ich lese einen anderen Beitrag, der mich betroffen macht, weil mir das Problem oder die Begebenheit ans Herz geht, ich selbst ähnliche Erfahrungen gemacht habe oder ich einfach gerade nah am Wasser gebaut habe. Dann bleibt das Like mir schon mal „im Hals stecken“ oder bedürfte aus meiner Sicht zumindest eines begleitenden Kommentars zur Einordnung. Möglicherweise habe ich dafür aber gerade keine Zeit. Was tun? In solchen Situationen versuche ich, wie du schon vorgeschlagen hast, schnell zu beurteilen, wie weit das gegenseitige „Kennen“ mit der Person fortgeschritten ist, ob die Möglichkeit besteht, dass man auch ohne Worte versteht, was so ein simples Sternchen in dieser Situation ausdrücken soll.

    Insgesamt ist das aber ein Problem, das nicht nur hier auf WP existiert, sondern überhaupt in den sozialen Medien, die dadurch eigentlich Sozialverkümmerungsmedien sind, durchschlägt.
    Menschliche Reaktionen/Emotionen, auf kleine Symbole wie Daumen, Smileys oder Sternchen beschränkt. Alles muss schnell gehen, Platz für Zwischentöne oder Zweifel ist Fehlanzeige.

    Aber: wenn wir in unseren Communities immer mal wieder darüber diskutieren, sollten wir einen Teil der entstehenden Missverständnisse damit ausräumen können, uns besser kennen und schätzen lernen und so vielleicht selbst eine neue Kultur schaffen?
    I hope so. Kaffeepfützengrüße (Tasse ist fast alle😅), Anja

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    • Das ist ein Problem, inwieweit ein Like überhaupt Aussagekraft hat, da stimme ich dir absolut zu. Zusammengefasst sage ich ja eigentlich nur: Ein Like ist besser als nichts.
      Und wenn es dir/einem wirklich nachgeht, was du da gelesen hast, kannst du später ja noch mal vorbeigehen. Ich nehme keinem übel, morgens zu liken und abends zu kommentieren, und ich bin für Diskussionen fast immer zu haben. Blogs sind da noch relativ geschwätzige Medien, wo Austausch zumindest in einem gewissen Rahmen möglich ist. Ich stelle mich nach Möglichkeit dem „Alles muss schnell gehen“ entgegen. Gelingt nicht immer, aber es ist zumindest mein Anspruch. 🤔
      Morgenkaffeegrüße zurück 😁🌥️☕🍪👍

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      • Da hast du recht, oft mache ich das auch so. Manchmal lese 7ch abends noch etwas, habe aber keine Energie mehr, angemessen zu reagieren, da verschiebe ich das lieber auf den nächsten Morgen.
        Und es passiert dann auch, dass ich es über dem Alltag vergesse. Solange wir us einig sind, dass man nicht in jede (Nicht-)Reaktion eine böse Absicht hineininterpretieren muss, sondern es anderen genau wie uns einfach mal durch die Lappen geht, ist es doch eigentlich in Ordnung.
        Deinen Denkanstoß finde ich dennoch gut und wichtig.
        LG Anja (Kaffee ist alle, gleich geht es mit Ingwertee weiter😄)

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        • Das geht mir auch manchmal so, und manchmal ärgere ich mich dann und hoffe, dass mir der*diejenige den verpassten Zeitpunkt nicht übel nimmt.
          Es ist sehr die Frage, in was für einem Umfeld man sich bewegt, auch auf den Blogs. 🤔👍

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  3. Ich ziehe im Falle entsprechender Beiträge einen Stellung nehmenden, unterstützenden oder sonstwie konstruktiven Kommentar jederzeit einem substanzlosen „Like“ vor.

    Dazu kommt dann noch, dass man die aktuelle Verfassung der Leserschaft berücksichtigen könnte, will sagen: Nicht immer, wenn ich in der Blogosphäre auf einen Beitag stoße, in dem jemand etwas persönlich Bewegendes von sich gibt, bin ich selbst gerade in der Lage, mich gedanklich damit zu befassen. Dann stellt man ggf. die Lektüre ein, lässt auch kein „Like“ da, während der Aufruf aber gezählt hat, wodurch, wenn das mehrmals so ähnlich passiert, der Eindruck der gefühllosen, schweigenden Masse entsteht, die aber vielleicht auf nichts anderem beruht als auf einem: „Entschuldigung, ich kann mich gerade nicht damit auseinandersetzen.“

    Abseits davon ziehe ich, wie gesagt, jederzeit einen Kommentar einem „Like“ vor. Und eigentlich gilt das für jeden Beitrag, auch wenn ich selbstredend auch nicht jeden Beitrag kommentiere, den ich lese, denn sonst käme ich zu sonst nix. Aber bloggen lebt aus meiner Sicht eben nun auch ein bisschen vom Austausch untereinander und ich tue mich schwer, ein „Like“ als Austausch zu betrachten.

    Ohne diesen Austausch könnten wir unser Geschreibsel ja auch in einer Worddatei auf unserem Rechner ablegen, statt es ins Netz zu stellen. 🙂

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    • Ich ziehe in den von mir genannten Fällen ebenfalls einen Kommentar vor. Logisch. Aber wenn ich berücksichtige, dass es auch mir nicht immer möglich ist, einen Kommentar zu schreiben, kann ich liken („ich habe dich gesehen, du stehst nicht allein damit da“), und kann später für einen Kommentar wiederkommen, denn dann trage ich es vermutlich eh länger mit mir herum.
      Von Leuten, die ich kenne, betrachte ich ein Like als Austausch, das sehe ich also anders als du, denn die haben natürlich das Recht, nicht kommentieren zu wollen, aber sie können sich bemerkbar machen. Nicht optimal, aber ja.
      Morgenkaffeegrüße 😁🌥️☕🍪👍

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  4. Eine Klappe zwei Fliegen – gut gelöst 🙂

    Was das Liken angeht, wenn ich nicht weiß, was ich dazu sagen soll oder mir nur ein „oh, toll“, „schön“ oder „tut mir leid“ etc. einfällt, dann setz ich nur ein Like. Es heißt, ich habe es gelesen aber ich habe keine passenden Worte dafür. Wenn ich was zu sagen habe, dann kommentiere ich auch zum gesetzten Like.

    Ich hatte mal was gepostet zur eigentlichen Kommentarfunktion:

    Kleiner Brief an die Bloggerwelt

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  5. Ich gebe mein Like, weil ich es gelesen/ gesehen habe und weil ich damit ausdrücke, auch eine andere Meinung zu akzeptieren. Sicher fehlt da ein Zeichen in unserer kurzsprachigen Gesellschaft. Wenn es mir gegen den Strich geht, schreibe ich etwas dazu und wenn es mir persönlich absurd oder völlig falsch erscheint, gebe ich auch kein Like. Thats it.

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    • Klar und simpel, lieber Arno. So ähnlich halte ich das auch, wobei ich auch nicht like, wenn ich einfach nicht gelesen habe – ich folge auch Bloggern, die am Tag regelmäßig mehr als einen Beitrag veröffentlichen. Da fehlt mir oft die Zeit und manchmal auch das Interesse, zugegeben, vor allem, wenn es immer derselbe Themenkomplex ist.
      Danke dir für deins! 😁👍
      Morgenkaffeegrüße 😁🌥️☕🍪👍

      Gefällt 6 Personen

  6. Arno kommt meiner Auffassung von Zeichensetzung und damit Höflichkeit am Nächsten. Und es fehlt, neben dem Sternderl, ein einfaches Zeichen für ‚Gelesen/Zur Kenntnis genommen‘. Gefallen oder nicht, ist nach meiner Meinung zweitrangig und eher für jene, die Schablonen verteilen möchten. Wäre also ein Thema für die Macher…
    Wir beide hatten dieses Thema bereits im Diskurs. Konsequenz meinerseits: bei Etüdlingen, von denen ich niemals ein Zeichen/Kommentar erhalte, lese ich gar nicht mehr … 😉 – und ich setze ein Zeichen natürlich auch dort, wo ich querlese, so beschränkt mein Engagement in dieser Richtung aus Zeitgründen auch ist.

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    • Ist nicht ganz die Stoßrichtung meiner Etüde, aber ich bin bei dir. Aus dem Liken die Emotionalität („Gefällt mir“) rauszunehmen, bringt große Vorteile und würde den Umgang miteinander deutlich beruhigen. Geht halt nicht immer, schaffe auch ich nicht, das muss ich zugeben.
      Morgenkaffeegrüße nach Wien! 😁🌥️☕🍪👍

      Gefällt 3 Personen

  7. ja, das mit dem liken ist so eine sache … und es ist gut, das immer mal wieder zur sprache zu bringen.
    las mich eben durch den kommentarstrang und finde das thema in den beiträgen schon sehr gut ausgeleuchtet – kann mich in jedem beitrag auch irgendwo wiederfinden.
    pegagruß❣️

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  8. Wie mit unzähligen anderen Themen, ist auch „das Like“ so eine Sache. Jede und Jeder sieht es wohl anders. Ich freue mich, dass es diese Möglichkeit gibt, so kann ich „zeigen“, dass ich da war und gelesen habe. Wobei ich auch sehr gerne kommentiere, was allerdings eine Zeitfrage ist. Denn so sehr ich den Austausch mag, es dauert eben auch. Und das reale Leben hat nun mal bei mir Vorrang.
    Danke für den Gedankenanstoss, liebe Christiane. ❤
    Hab einen schönen Tag, liebe Grüße
    Nicole

    Gefällt 7 Personen

  9. Das mit dem „liken“ ist schon immer ein Kapitel für sich, weil es genau wie bei den vielen sich anmeldenden Followern oftmals nur darum geht „sehen und von anderen gesehen werden“. Was ich like, das lese ich auch und gebe auch meistens meinen Senf dazu. Wenn jedoch nie auch mal etwas auf meine Beiträge zurückkommt, wird von mir auch nur noch mit like abgesegnet was ich gelesen hab und das ist dann eigentlich auch okay für mich.
    Liebe Grüße, Hanne

    Gefällt 6 Personen

    • Moin Hanne, meine Ausgangsfrage bezog sich ja nicht auf die Likepraxis generell, sondern auf spezielle Fälle.
      Was du beschreibst, kenne ich auch: Blogs, die 10 Beiträge innerhalb von zwei Minuten liken und sich dann vielleicht wundern, wenn/dass man nicht reagiert.
      Für mich gilt auch, dass ich lese (oder zumindest überfliege), was ich like. Ich kommentiere nicht überall: Von vielem habe ich schlicht keine Ahnung, finde es aber interessant. Also like ich – und gut.
      Vormittagskaffeegrüße 😁🌤️☕🍪👍

      Gefällt 3 Personen

  10. Du sprichst mir aus der Seele. Es wirkt sehr gleichgültig und oberflächlich und lässt den allein, der sich mitteilte. Ich versuche mir das jeweils so zu erklären, dass die Zeit manchmal wohl fehlt, alles genau zu lesen, was so täglich reinkommt. Und doch schmerzt die mangelnde Anteilnahme, das fehlende Feedback teilweise.

    Liebe Grüsse
    Sandra

    Gefällt 6 Personen

    • Ja, das wollte ich damit ausdrücken. Danke, dass du so genau gelesen hast, auch wenn ich persönlich selten Dinge poste, wo ich Zuspruch dringend brauche …
      Und ja, ich kann sagen, dass die Zeit manchmal fehlt, genau zu lesen. Keiner von uns ist perfekt, das ist auch gut so, aber manchmal ist es halt … nicht gut.
      Herzliche Vormittagskaffeegrüße 😉🌤️☕🍪👍

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  11. Schön wärs wenn alle Menschen einigermaßen höflich wären, oder – im anderen Extrem – einigermaßen ehrlich! Dann könnte man wirklich interessante Diskussionen führen.
    Bei mir heißt like entweder „gelesen bzw zur Kenntnis genommen“ oder aber „gefällt mir/intessiert mich, ich kann/möchte aber gerade nichts weiter dazu sagen“.
    Was das eigentliche Thema deiner Etüde betrifft: jemand postet ganz intime Dinge und wartet möglicherweise auf eine ausführliche womöglich auch noch hilfreiche Reaktion. Solche Beiträge like ich auch, wenn ich die Person „kenne“ und dort regelmäßig lese. Eigentlich finde ich aber die Erwartung, dass von „Blogfreunden“ hilfreiche Reaktionen kommen, die irgendwie bei der Lösung des jeweiligen Problems helfen mit höchster Wahrscheinlichkeit zum Scheitern verurteilt. Hilfe für psychische Probleme wird man – denke ich – nur im direkten Kontakt mit Menschen finden.
    Und liebe Grüße 🙂

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    • Es haben nicht alle Menschen die gleiche Vorstellung von Höflichkeit, und das meine ich überhaupt nicht ironisch. Ebenso können manche mit Ehrlichkeit, speziell öffentlich, überhaupt nicht gut umgehen und überreagieren dann gern. Wir sind nicht alle auf dem gleichen Stand, das ist die Herausforderung, und ich habe so wenig wie du ein Patentrezept, wie man damit umgehen kann. 🤔
      Hilfe für echte Probleme kommt in der Regel nicht von virtuellen Freunden, da hast du recht. Aber es können Anstöße kommen, wenn „da draußen“ jemand sitzt, der ähnliche Erfahrungen gemacht hat. Es geht eigentlich nur um die Horizonterweiterung, um ein „Ah, daran habe ich ja noch gar nicht gedacht“. Und manchmal auch einfach nur um eine virtuelle Umarmung, und je nach Personenstand des*der Bloggenden halte ich das für keine geringe Sache. 🤔😉🧡
      Herzliche Vormittagskaffeegrüße zurück! 😁🌤️☕🍪👍

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      • Naja, ich finde, dass Höflichkeit doch eine genau definierte Sache ist „andere nicht zu beschimpfen, zu beleidigen oder zu kränken.“ Weil nicht alle auf dem gleichen Stand sind, gibt es eben gewisse Grundregeln, ganz besonders für rein schriftliche Kommunikation. Es gibt aber ganz gewiss Fälle in denen jemand der Meinung ist, höflich zu sein, viele andere aber das Bedürfnis haben ihm irgendetwas an den Kopf zu werfen.
        Mit der Ehrlichkeit ist es noch schwieriger, da gebe ich dir recht, trotzdem kann man doch eine recht eindeutige Grenze zwischen Ehrlichlichkeit und Höflichkeit ziehen. Zwischen „das ist nicht so meins, das gefällt mir nicht so besonders, dazu habe ich eine andere Meinung“ und „das ist das häßlichste/blödeste, was ich je gesehen/gehört habe. Eh kein Wunder, es kommt ja von dir“ besteht schon ein erkenntlicher Unterschied. Aber ja, einfach ist es nicht.
        Es besteht ja keine Verpflichtung mit allen Menschen, die einem in den Blogs so unterkommen zu kommunizieren. Manches liest man gerne, ohne das Bedürfnis zu haben mit Autor*in in Kontakt zu treten.
        Und, und, und …. schriftliche menschliche Beziehungen sind nicht einfacher als persönliche 🙂

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        • Okay, ich bin trotzdem nicht komplett deiner Meinung, was allgemein verbindliche und anerkannte Höflichkeitsregeln angeht. Manchmal kränkt man Leute, obwohl man es nicht will, ich bin davor auch nicht gefeit, obwohl ich für mich öffentlich eher weich gespült bin, weil hier so viele unterschiedliche Temperamente vorbeischauen. Ich sehe in einem Blog wie meinem selten den Sinn von Provokation ein, in der Regel fördert das nur böses Blut.
          Lediglich was den Satz mit den Beziehungen angeht, stimme ich dir uneingeschränkt zu 😉

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        • Vielleicht können wir Höflichkeit durch Freundlichkeit ersetzen. Das ist unabhängiger von abweichenden Höflichkeitsnormen. Ich finde dich hier auch sehr weichgespült, aber es ist dein Blogkonzept, das ich verstehe und respektiere. Provokation hat natürlich gar keinen Sinn schon gar nicht die daraus vielleicht entstehende Eskalation aber schwierig wird es wenn regelmäßiger Besucher A über regelmäßigen Besucher B oder gleich über alle anderen verbal herfällt, dann musst du doch in irgendeiner Form Position beziehen …
          Jetzt bin ich aber wirklich schon sehr weit vom ursprünglichen Thema entfernt.

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  12. Ich wundere mich ja ein bisschen, dass dies nun wieder Thema wird. Ich dachte, das wäre längst klar.
    Ich kann dir nur zustimmen, für mich ist ein Like beides, entweder, ich habe dich gelesen oder mag ich. Und wenn ich Zeit und Raum habe, schreibe ich auch etwas dazu. Schwierig finde ich es, wenn ich noch wenig Kontakt zu der Blogerin/dem Bloger hatte, und sie/er das Herz ausschüttet, dann bleibt es meistens beim Sternchen.
    Liebe Grüße an dich
    Ulli

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  13. Für mich ist ein like auch gelesen und wenn es mir gefällt, folgt meist ein Kommentar. Manchmal sofort, ein anderes Mal später. Ich lasse es ganz, wenn meine Meinung schon gefühlt 100mal dargestellt wurde.
    Mit meinem Smartphone habe ich seit einiger Zeit jedoch das Problem, dass es selbst entscheidet, ob es ein Like hinterlässt. Das nervt ungemein.
    Liebe Grüße, B.☕️🍩

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  14. Ich hab ja erst vor ein paar Monaten angefangen zu bloggen. Deshalb ist diese Diskussion hier sehr hilfreich für mich. Mir war bisher nie so recht klar, was ein Like eigentlich alles bedeuten kann. Ich habe generell mit diesem Instrument gefremdelt, weil es für mich primär die Währung bzw. das Symbol einer Art Aufmerksamkeits-Ökonomie war. Und auch die kleine Belohnung, die das Suchtpotenzial des Bloggens befeuert.
    Natürlich wünsche ich mir aber auch selbst Aufmerksamkeit für meine Beiträge und freu mich, wenn ich sehe, dass sie gelesen werden. Insofern bin ich da also ziemlich tief gespalten.
    Diese breite Diskussion (auch wenn sie zunächst von Christine nur auf spezielle Situationen bezogen losgetreten wurde), gibt mir einen Überblick, wie andere dazu stehen. Das hat für mich das Liken aus einer eher abstrakten Feindbild-Ebene heraus und in die zwischenmenschliche Sphäre herein geholt. Gut möglich, dass sich meine Gewohnheit ändern wird, so gut wie gar nicht zu liken, sondern nur zu kommentieren.
    Stefan

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    • Lieber Stefan, bitte: Christiane, ja? Ich bestehe auf dem a nach dem i 😉
      Ich freue mich sehr, dass du der ganzen Diskussion auch als relativer Neueinsteiger was abgewinnen kannst. 👍
      Ich persönlich finde, dass es beim Bloggen nicht darum geht, möglichst viele Likes oder Kommentare zu sammeln, sondern um den konstruktiven Austausch, und, natürlich, auch um Follower.
      Was also machen, damit einen Leute finden und idealerweise bleiben? 🤔 Meiner Meinung nach ist der Königsweg, selbst auf anderen Blogs, die man interessant findet oder die ein ähnliches Thema haben, regelmäßig zu liken oder zu kommentieren. Wenige Blogger folgen zurück, nur weil du ihnen folgst, ich z. B. mache so was höchst selten. Aber mensch erregt Aufmerksamkeit über Kommentare, und dann kommen viele, die mal schauen wollen, wer denn da so nett/interessant schreibt. 😉
      Kommentare sind der Königsweg. Aber wenn du erst mal nicht nur einer Handvoll Blogs folgst, sondern wenn es mehr werden – und das wird über die Jahre unweigerlich passieren –, dann wird auch die Zeit zunehmen, die für das „Abarbeiten“ deines Readers brauchst, und dann wirst du nicht mehr überall einen Kommentar hinterlassen, sondern auch öfter mal liken: Hab ich gesehen, ist interessant, mag aber nichts dazu schreiben, vielen Dank.
      Und über Likes zu Kommentaren anderer kann man prima Zustimmung ausdrücken, ohne das selbst noch mal formulieren zu müssen … 😉
      Ich unterhalte mich gern über diese Metaebenen, danke dir für den Kommentar! 😀
      Nachmittagskaffeegrüße 😁🌥️☕🍪👍

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  15. Liebe Christiane,
    danke für den Gedankenanstoß per Etüde.
    Ich denkele schon den ganzen Tag daran herum…
    Die Sache mit dem Like ist auch für mich eher zwiespältig.
    Gerade bei den von dir geschilderten Fällen, tue ich mich schwer mit eine banalen Like, wenn ich keine Hilfe anbieten kann, also nix dazu zu kommentieren weiß.
    Ein kommentarloses Like erscheint mir hierbei eher so ein bissel wie ein „angenervtes Abtun“. So unter dem Motto: „Ist ja gut. Ich hab es ja gelesen…“.
    Eher würde ich hier einen aus meiner Sicht hilfreichen, passenden Kommentar eines anderen Lesers liken, als die traurige Geschichte selbst.
    So mancher erschütternde Beitrag erfordert zudem nach meinem Gefühl keine öffentliche Antwort via Kommentar sondern einen persönlichen (Mail)Kontakt, also eher eine Zwiesprache, als eine öffentliche Diskussion.
    Aber klar, wenn man seine Seele ausbreitet und niemand irgendwie reagiert, das ist eine Katastrophe. Da kann so ein Like vielleicht tatsächlich wenigstens als „Rückenstärkung“ dienen.

    Mit anderen Worten:
    Dank dir wurde mir heute bewusst, dass da für manchen von uns viel mehr dran ist an dem Like.
    Deshalb noch einmal danke, dass du das Thema aufgegriffen hast.
    Donka

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    • Ich empfinde das Like in so einem Fall nicht als Optimum, sondern als Minimum. Alles, was du da anbietest, würde ich unterstützen, wobei mir bewusst ist, dass man je nach dem Grad der Verbundenheit mit besagtem Blogger*in vermutlich unterschiedlich reagiert. Die Frage ist ja auch, ob man wirklich helfen kann. Alles gut.
      Wie geschrieben: Alles ist besser als Schweigen 🧡, meiner Meinung nach. Ich habe doch auch kein Patentrezept für solche Fälle, ich war nur … genervt.
      Frühabendgrüße 😁🌥️☕🍪👍

      Gefällt 2 Personen

  16. Die Sendung mit der Maus endet immer mit einem Danke: „Vielen Dank für euren Beitrag zu dieser Sendung“. Und es wäre für mich die schönste Bedeutung, die ein „Gefällt (mir)“ bei wp haben könnte: Danke für deinen Beitrag zu meinem Reader. Zusätzlich kann ich meine Zustimmung oder Ablehnung des Inhaltes mit einem Kommentar ausdrücken. Wir sind hier so viele unterschiedliche, individuelle Menschen, und wir sollten uns so nehmen wie wir (gerade) sind (mal sind wir gut drauf, mal sind wir nicht so gut drauf, mal reagieren wir angemessen, mal reagieren wir unangemessen). Und wir wissen nie, in welcher Stimmung, in welchen Lebensumständen der/die Andere gerade ist. Und wenn mich jemand bittet, ein „Gefällt mir“ wieder zu entfernen, weil doch der beschriebene Inhalt so ungeheuerlich sei, dass er niemals gefallen könne, so kann ich ruhig erklären, warum ich ein „Gefällt mir“ hinterlassen habe, z.B., weil ich zeigen wollte, dass es wichtig ist, Ungeheuerlichkeiten öffenlich zu machen. – Liebe Christiane, klasse, wie du aus deiner Ungehaltenheit und den Wortspenden eine Etüde kreiert hast! Liebe Grüße, Bernd

    Gefällt 4 Personen

    • „Danke für deinen Beitrag zu meinem Reader.“ Das finde ich klasse, lieber Bernd, dafür danke ich dir. Und danke dir für dein Beispiel dazu, das passt richtig gut. Ich freue mich. 😁
      Einen schönen Abend wünsche ich dir!
      Liebe Grüße zurück 😁😼🌧️🍷👍

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    • Ja, zumindest, wenn ich den Blog länger kenne, denn dann kennt dessen Inhaber*in auch mich und weiß, dass ich Anteil nehme, indem ich zeige, dass ich es gelesen habe.
      Da mir klar ist, was für eine Tragödie der Verlust eines Tiers sein kann, würde ich allerdings bestimmt zusätzlich kommentieren.
      Auf einem komplett fremden Blog würde ich mich hingegen erst mal vergewissern, dass ich dem*der Schreiber*in mit einem Like nicht auf die Füße trete, und möglicherweise darüber hinweggehen. Ist auch tagesformabhängig.

      Gefällt 1 Person

    • (man „liked“ damit ja vielleicht auch nur, dass der inhalt geteilt wird? dann eher im sinne von „hab ich gelesen, nehme anteil.“ ist aber heikel, vor allem bei blogs, die man nicht gut kennt, das gebe ich zu, und würde ich deshalb auch immer mit einem kommentar verbinden/ allerdings auch bei blogs, die ich ich besser kenne.)

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  17. Entschieden zu viele Kommis, um sie alle zu lesen, liebe Christiane ! Ich quer drübergeflogen und erkenne das Liken auch als das, was es eigentlich ist: Ein Zeichen, das ich hier gelesen habe.
    Zur Zeit kommentiere ich möglichst kurz (wenn auch nicht immer), weil ich zu den Menschen gehöre, die der Covid 19 immer noch zwickt, d.h., er macht mich schnell müde und die Worte purzeln nicht mehr so schnell wie früher.
    Die Zeit vorher war sehr anders, aber ich bemühe mich nach Kräften.
    Lieber Gruß zum sehr späten Morgen von Bruni

    Gefällt 4 Personen

    • Ach, liebe Bruni, dann wünsche ich dir, dass es dir bald wieder besser geht, ist jetzt auch schon lange her bei dir, nicht? Gib die Hoffnung nicht auf! Ich freue mich immer, wenn du vorbeischaust. 🧡
      Hab einen leichten und schönen Tag heute! 😁👍
      Vormittagskaffeegrüße 😁🌥️☕🍪👍

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      • Den werde ich haben, liebe Christiane! Besuch beim Minienkelchen, der Zuckerschnecke 🙂
        Fast ein Jahr ist es her, aber die viel zu schnelle Erschöpfung scheint zu bleiben. Es gehört scheinbar ziemlich oft zu diesem verdammt mistigen Krankheitsbild.
        Die Pausen fülle ich aber ziemlich gern aus *lächel*
        Liebe Grüße in Deine Kaffeepäuschen mit tief schlafendem Kater auf dem Schoß

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  18. eigentlich wurde schon alles gesagt, aber noch kurz, ich like eigentlich nur dann, wenn ich gelesen habe und es mir gefällt. aber: es kann auch anteilnahme heißen, wie ich weiter oben auf lokis kommentar geantwortet habe. ich habe nicht immer die zeit zu kommentieren, leider, denn an sich mag ich es natürlich lieber, immer auch etwas zu einem beitrag zu schreiben. naja… es ist eben auch von fall zu fall anders und abhängig vom beitrag und auch wie nah mir der blog/ der, die bloggende ist.
    auf jeden fall ein guter gedankenanstoß im rahmen der etüden (wunderbar!).
    liebe grüße von diana

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    • Weißt du, natürlich möchte jeder nur Beiträge liken können, die einem gefallen. Das geht aber manchmal nicht, siehe Lokis Beispiel. Daher bin ich dafür, das Like zuallererst als sachliches „Gelesen“ zu verstehen, und das gegebenenfalls per Kommentar weiter auszuführen. Bei informativen Blogs kann es auch oft vorkommen, dass man Sachen liest, die einem nicht gefallen, wenn du aber weder likst noch kommentierst (weil du z. B. keine Zeit hast), hat der Blogger überhaupt keine Form von Feedback für seine Arbeit. Auch doof, oder? 🤔
      Ja, Etüde, 300 Wörter, abgezählt, danke 😁👍 Ich hatte Spaß 😉
      Nachmittagskaffeegrüße 😁🌧️☕🍪👍

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      • ja, ich verstehe vollkommen. es scheint nur so zu sein, dass jeder das „liken“ ein bisschen anders auffasst? habe mir noch nie so großartig gedanken darüber gemacht, muss ich gestehen. es kam aber auch noch nie zu problemen oder einem konflikt. kaffeegrüße zurück 😊☕👍

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        • Habe ich kein Problem mit, solange die, die „Das kann man doch nicht liken“ schreien, sich überlegen, warum der*diejenige das wohl veröffentlicht hat und/oder warum andere das liken könnten (außer gedankenloser Bösartigkeit. Nein, ich denke mir das jetzt nicht aus, alles schon gelesen). Und ja, auch das kann aus sehr unterschiedlichen Gründen sein, auch klar 😉
          Mir reicht es, einen Denkimpuls zu liefern.

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  19. Pingback: ABC-Etüden Schreibwoche 40.41.21 « Wortman

  20. Ich habe zum Like-Button ein gespaltenes Verhältnis. Wenn ich z. B. von meinem Zweitblog, auf dem ich fast ausschließlich Textbeiträge online stelle, einen Post auf meiner Hauptseite reblogge, dann fällt es mir immer ganz deutlich auf, dass die Zahl derjenigen, die ein Like unter dem Reblog hinterlassen haben, weitaus höher ist als die jener Besucher:Innen, die diesen Textbeitrag auf dem Zweitblog dann auch wirklich lesen. 😉
    Bei sehr persönlichen, traurigen Blogposts ist es mir weitaus lieber, einen möglichst sinnvollen Kommentar anstatt eines Likes zu hinterlassen. Das finde ich ehrlich gesagt recht schräg, wenn jemand über einen großen persönlichen Verlust schreibt, oder eine schlimme Erkrankung, Jobverlust etc., und dann findet man darunter Likes ohne Ende. Dafür sollte es eigentlich einen „Ich-habe-deinen-Post-gelesen“-Button geben.
    Was mir nicht gefällt, egal, ob es sich um Bilder oder Texte handelt, wird nicht geliked. Da bin ich ehrlich. Da gibt es auch keine falschen Komplimente wie „Ach, ist das Foto aber schön!“ oder „Gut geschrieben!“
    Liebe Grüße!

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    • Ja, das würde ich vermutlich auch eher tun: liken UND kommentieren statt nur liken, aber ich habe das oben in den Kommentaren schon ein paar Mal variiert. Ich stimme dir zu, dass es eigentlich einen „Gelesen“-Button geben sollte, und ich gebe dir recht: Längere Texte werden seltener gelesen. Ich glaube, dass das daran liegt, dass die Leute relativ wenig Zeit und/oder Geduld (und zum Teil auch kein Interesse) haben, sich wirklich einzulassen. Mir geht es gelegentlich auch so, passiert mir das bei einem Blog aber regelmäßig, überlege ich, ob ich mich entfolge. 🤔
      Ich schreibe ausnehmend selten „Tolles Bild“, wenn ich es nicht auch so meine, bin aber bei Texten nicht so kritisch: Die Etüden sind mein Projekt, und ich kommentiere bei jeder*jedem, die*der mitschreibt, denn ich finde, dass es sich so gehört, ganz altmodisch ausgedrückt. 😁
      Herzlich willkommen auf meinem Blog übrigens! 😁🧡
      Nachmittagskaffeegrüße 😁🌥️🍂☕🍪👍

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