Adventüden 2021 02-12 | 365tageasatzaday

02.12. – Ein ganz besonderes Lachen | Adventüden

Schon als Neugeborene hatte Lilo ein Lächeln, das die Welt erhellte. Lilo lachte immer. Und wer ihr Lachen sah, wurde angesteckt von Fröhlichkeit. Sie war das pure Glück.

Irgendwann begannen die Sorgen. Lilo war so ganz anders als andere Kinder. Mit eineinhalb noch kein Sprechen, kein Laufen. Kein Blick für Spielzeug oder Glitzer. Oder Süßigkeiten.

Aber dieses unglaubliche Wunder-Lachen.

Das unnormale Verhalten ihrer Tochter machte Dora Kopfzerbrechen. Sie konsultierte etliche Spezialisten. Schließlich entschied sie sich, die Kleine für drei Monate in eine Spezialklinik zu bringen. Von Besuchen wurde abgeraten, damit die Kinder nicht zurückfielen in ihr zu kindliches Verhalten.

Die Klinik hatte einen hervorragenden Ruf. Alle wirkten sehr nett und kompetent auf Dora. Sie versprachen, dass Lilo nach dem Aufenthalt genauso würde laufen und sprechen können wie normale Gleichaltrige.

Als Dora sich von Lilo verabschiedete, klammerte diese sich erst an ihr und dann sogar noch an ihrer Aktentasche fest, bis diese ihr behutsam aus der Hand genommen wurde. Und erstmals lachte die Kleine nicht.

Dora hatte vom ersten Tag an Sehnsucht nach ihr und ihrem Lachen. Sie würde ihr so viel Geborgenheit geben, wie nur ging, sobald sie wieder da war.

Kurz vor Weihnachten war es endlich so weit.

Lilo lief und sprach. Viel. Zu Hause verlangte sie sofort nach Unmengen Keksen, Marzipan und Schokolade. Sie riss den von Dora liebevoll dekorierten Weihnachtsschmuck vom Baum und trampelte darauf rum. Sie weinte und schrie.

Und wenn sie lachte, war es nie dieses Wunder-Lachen von früher.

»Es ist, als hätte ich ein Kind im Regen in diese Klinik gebracht – und ein anderes Kind, einen Doppelgänger, im Schneeregen wieder abgeholt: Bitte, Lilo, lach doch wieder so wie früher!«, dachte Dora verzweifelt.

Eine kleine Stimme in ihrem Kopf antwortete: »Ein Kind wie andere Kinder … War das nicht dein Wunsch?«


Autor*in: Maren                        Blog: Ich lache mich gesund

 

Adventüden 2021 02-12 | 365tageasatzaday
Quelle: Pixabay, Bearbeitung von mir

 

Zum Thema Inhaltshinweise/CN/Triggerwarnungen in den Adventüden bitte hier lesen.

Nachdem viele Teilnehmer*innen und Leser*innen das Fetten der vorgegebenen Wörter als störend empfunden haben, wurde darauf verzichtet. In einem Text, der maximal 300 Wörter umfassen durfte, waren (mindestens) drei der folgenden fünfzehn Begriffe zu verwenden:

Aktentasche, Bratapfel, Doppelgänger, Eistee, Geborgenheit, Glitzer, Kartoffelsalat, Kekse, Kopfzerbrechen, Marzipan, Partitur, Schneeregen, Sehnsucht, Sturmwolkenblau, Weihnachtsschmuck

Dieser Text erschien zuerst im Rahmen der Adventüden 2021, einem Projekt von »Irgendwas ist immer«.

 

86 Kommentare zu “02.12. – Ein ganz besonderes Lachen | Adventüden

  1. Ich kann auf diesen Text eigentlich kaum antworten. Wenn das eine wahre wäre, würde ich zersetzende, moralische Gewitter absondern…
    Aber statt dessen lieber einen Kontrapunkt: Etwas Wahres über…
    die zuckerjahre der c

    ihr die ihr hier versammelt seit
    und eure freude ohne unterlass in meine gießt
    damit sie zuckersüß verstärkt in eure mündet
    so merk ich mir dass fröhlich goldwert
    meiner wege zierrat wird

    greif neugiertrunken liebe hände
    versenk bestrickend blick in blicke
    vertraue herrlich unbedacht
    unüberschaubar west nicht hier

    heut ohne morgen sein spiel schwebend ich am meer
    erinnerungsfrei von strandung schiffbruch reisen ohne widerkehr
    die welt passt spielend noch in pinke spielzeugeimer

    dort dämmerd mir wie stark vergehen ist
    doch wenig wissen läßt gelassen schaun
    wenn es so vieles gibt und doch nicht nichts
    will ich einmal die wählende hier sein

    und kommt das übermorgen ohne zeitverzug
    und schnee zeigt an vergängliches regiert die welt
    es macht die kraft aus zuckerjahren
    entschlossen gegen untergang im mittelmaß

    Gefällt 4 Personen

    • Du hast völlig recht, man kann auf diesen Text eigentlich kaum antworten. Aber man kann ihn als Mahnung lesen, das Einzigartige zu erkennen, zu lieben und zu schützen, auch wenn es bedeutet, sich außerhalb des sogenannten Mainstreams zu stellen. Ich formuliere das mit Absicht so allgemein, weil ich das Gefühl habe, dass es überall anwendbar ist, nicht nur im Bezug auf Kinder oder abhängige Menschen …
      Ich hoffe, dass Maren sich später dazu noch zu Wort meldet.
      Auch heute danke ich dir für die Weiterführung und Gedankenraumerweiterung.
      Hab einen guten Tag! ⛅
      Morgenkaffeegrüße 😁🕯️☕🍪👍

      Gefällt 4 Personen

      • Liebe Christiane, erst einmal nochmal vielen Dank für deine liebevolle Betreuung der Adventüden!!! Ich wollte das eigentlich auf meinen Reblog schreiben, habe mich aber wieder mal zu dumm angestellt, jedenfalls will WP nicht so wie ich … 😉. Ja, der Text ist entstanden aus meiner Beschäftigung mit der positiven Psychologie heraus … . Dass wir eben oft dazu neigen (ob bei den eigenen Kindern, dem Partner oder einem selbst), das Einzigartige Tolle dieser Person schnell als selbstverständlich zu nehmen – oder gar nicht mehr zu sehen. Und uns stattdessen dann immer mehr auf vermeintliche Mängel dieser Person fokussieren, den anderen (oder auch uns selbst) unbedingt ändern wollen. Als Mangel wird dann oft das gesehen, was anders ist, als bei anderen. Und bei dem ständigen Versuch, „Mängel“ oder „Schwächen“ zu beheben, geht manchmal das einzigartig Tolle in der anderen Person (oder einem selbst) kaputt … . Lange Rede, kurzer Sinn: Deine Auslegung trifft genau das, was ich mit dem Text sagen wollte 👍💝.
        Herzlichen Gruß
        Maren

        Gefällt 6 Personen

        • Liebe Maren, mir hat deine Adventüde von Anfang an gefallen, weil sie uns allen ein bisschen den Spiegel vorhält und uns ermahnt, ein bisschen tiefer zu schauen, auch bei uns.
          Vielen herzlichen Dank! 😀 ❤
          Ich komme gleich rüber zu dir und schreibe es dir dort auch noch mal, aber du darfst hier und heute bitte nach Herzenslust auf die Kommentare antworten – ist ja deine Etüde! 😀
          Vormittagskaffeegrüße 😁⛅☕🍪👍

          Gefällt 3 Personen

    • Recht hast du, und solange man seine Entscheidung für sich selbst gut informiert trifft, ist das ja auch alles okay. Wenn man sie aber für einen anderen trifft, was man als Eltern ja täglich tut, dann ist Vorsicht geboten, denn was ist, wenn man sich falsch entscheidet …? 🤢

      Gefällt 1 Person

    • Oh, sie war gar nicht so traurig gemeint. Obwohl ich zugeben muss, dass auch mit hineingespielt, dass mir nahe stehende Personen tatsächlich als Kleinkind wegen einer medizinischen Behandlung von ihren Eltern getrennt wurden – und das ein Leben lang Auswirkungen hat(te). Zum Glück wird das heutzutage aber ja normalerweise nicht mehr gemacht.

      Gefällt 4 Personen

      • Vielleicht aber bald auch wieder. Schon heute dürfen Eltern nicht ohne weiteres ein Kind einfach lachen lassen……
        Wenn Eltern ihre Kinder nicht in die Schule schicken, weil dort Impfpflicht besteht, kann es sein, dass ihnen das Sorgerecht entzogen wird. Auch bei Eheleutestreit um dieselbe Frage gewinnt (in der Regel) der, der fürs Impfen ist. Ich weiß nicht, ob das alles in Zukunft europaweit geregelt wird oder den Einzelstaaten überlassen bleibt.

        Gefällt 2 Personen

  2. Das ist eine wundervolle Adventüde und sie hat schon viel Weihnachten in sich, wenn auch nicht offensichtlich. Es geht um Hoffnung, Zukunft, Erwartungen…. nur werden sie anders aufgelöst, als man erwarten würde. Und das macht diese Adventüde so besonders.
    Liebe Grüße, Barbara 🍫☕️💫🌞

    Gefällt 4 Personen

  3. Guten Morgen
    Mir ist es bei dieser Geschichte eiskalt den Rücken runtergelaufen. Zum Heulen 😭 jedoch genau das passiert ständig mit unseren Kindern. Sehr tiefsinnig und gut geschrieben. Dankeschön dafür.
    Herzlichen Gruß
    Sabine

    Gefällt 6 Personen

  4. Wenn man immer noch von „Erziehung“ spricht und auch über Schulnoten eine Bewertung ganz unterschiedlich talentierter Kinder erzwingen will, dann haben wir den Salat. Früher gelöst über „Erziehungsanstalten“, Internate und Abschiebung ins Kloster.

    Trarig, Deine Geschichte, aber wohl immer noch wahr. Auch in die andere Richtung, wenn ich an die sog. Helikopter-Eltern denke.

    Nachdenkliche Grüße in den aufhellenden Tag.

    Gefällt 4 Personen

    • Ja. Ich werfe mal ein, dass es für eine Menge Kinder ein Segen war, nicht zu Hause leben zu müssen. Wobei selbst ich weiß, dass es da ebenfalls ganz üble Geschichten gab (vermutlich immer noch gibt).
      Danke für deine Gedanken!
      Nachmittagskaffeegrüße 😁⛅☕🍪👍

      Gefällt 2 Personen

    • Leider wird „Erziehung“ immer noch oft so verstanden, dass man jemanden irgendwo hinziehen will … . Statt vor allem die Stärken zu sehen und zu fördern. Aber es gibt da in Schulen m.E. inzwischen auch schon sehr viele gute Ansätze in Richtung Förderung der Stärken und Anerkennung, dass Kinder unterschiedlich sind. Und dass das gut so ist!
      Herzliche Kaffeegrüße !

      Gefällt 4 Personen

  5. Danke für die Adventüde, liebe Christiane.

    Sie hat mich an Sätze erinnert, die ich im vergangenen Monat bei verschiedenen pädagogischen Vorträgen bzw. Seminaren (sieben insgesamt) mehr als einmal gehört habe. Nicht durchgängig, nein, aber eben doch als unreflektiertes Erziehungsverhalten.

    Gott sei Dank wissen die allermeisten Eltern heute mehr über Kinder und Erziehung als früher und über das, was Erziehungsverhalten auslösen kann.
    Und dennoch gibt es Sätze, die ich von früher kenne und (leider) immer noch höre – das erschreckt mich.
    Das sind Sätze wie: Wenn meine Kinder sagen „Ich und xxx“, dann sage ich „Der Esel nennt sich immer zuerst“. Begegnet ist mir auch „Was Hänschen nicht lernt…“ und – auf meiner persönlichen „unsäglich“ Liste ganz oben angesiedelt: „Der Willi ist tot, den Willi gibt es nicht“.

    Mittagsgrüße mit Tee
    Judith

    Gefällt 4 Personen

  6. Mir ging es beim Lesen so wie @Sabine, mir lief’s eiskalt den Rücken hinab… Doch dann kam mir eine Bekannte in den Sinn, die ich lange schon nicht mehr gesehen habe, und ihr so bezauberndes Lächeln, bei dem mir jedesmal so war, als würde ein ganz besonders schöner Stern für ein Weilchen hell erstrahlen.
    Liebe Grüße!

    Gefällt 5 Personen

    • Sag es ihr, wenn du das noch nicht hast. Und falls ja, dann sag es ihr noch mal. So was ist wichtig.
      „Dein Lächeln macht meinen Tag heller“ – ich würde mich wie bescheuert freuen, wenn das jemand zu mir sagt und ich ich es nicht als Anmache verstehen muss … 🧡
      Danke dir! 👍
      Nachmittagskaffeegrüße 😁⛅☕🍪👍

      Gefällt 5 Personen

      • Natürlich habe ich ihr das schon mehr als einmal gesagt… Entschuldigung, aber mein Kommentar scheint bei manchen eine ziemlich seltsame Vorstellung davon hervorgerufen zu haben, was für eine Art Mensch ich bin. Ich bin 65 Jahre jung, und von daher ganz sicher nicht gestern erst unter einem Stein hervorgekrochen. Und ich wurde sehr gut erzogen bzw. habe es in all meinen Lebensjahren nicht an einem gerüttelt Maß Selbsterziehung fehlen lassen. Und ich gebe mir alle Mühe, die wenigen Freund:Innen, die ich habe, so pfleglich als möglich zu behandeln… Sorry, aber das musste jetzt einfach raus.
        Liebe Grüße!

        Gefällt 2 Personen

        • Es ist nicht selbstverständlich, sich so zu verhalten und so sozialisiert zu werden, gerade nicht in unserem etwas gehobenerem Alter. Es gibt in Süddeutschland ein Sprichwort, das auf Hochdeutsch lautet: „Nichts gesagt ist genug gelobt.“ Ich habe mehr als eine Person danach gefragt. Wie soll ein Mensch, der so sozialisiert wird, seinen Wert entwickeln, wissen, dass er nichts „leisten“ muss, um okay zu sein? Ich kann nur hoffen, dass sich das nicht durchzieht …
          Was ich sagen will: Meiner Erfahrung nach bist du eher die Regel als die Ausnahme. Ernsthaft.
          Abendgrüße 😁✨🍵🍪👍

          Gefällt 1 Person

        • Worauf ich mit meinem obigen Kommentar an @Christiane eigentlich hinaus wollte: Bei allem Respekt, und nichts liegt mir ferner, als hier einen Streit vom Zaun zu brechen – aber ich habe eigentlich keine pädagogischen Ratschläge a la ich solle meiner Freundin sagen, wie wundervoll ich ihr Lächeln finden würde mehr nötig. Ich bin, wie gesagt, fünfundsechzig Jahre alt, und habe ca. 45 Jahre lang mit ungezählten Menschen aus aller Welt zusammengelebt, gearbeitet und kommuniziert. Von daher und aufgrund meines Charakters und meiner inneren Einstellung weiß ich durchaus, wie man mit Freund:Innen umgehen sollte. Und es fällt mir nicht im Geringsten schwer, einem Menschen, der mir etwas bedeutet, etwas Schönes und Nettes zu sagen bzw. meine Bewunderung zum Ausdruck zu bringen. Nichts für ungut.

          Gefällt 1 Person

  7. Mir sind noch keine Eltern oder auch Großeltern untergekommen, die solche archaischen Sätze von sich geben. Das schreibe ich nur, weil ich den Eindruck habe, dass sich hier alle darüber einig sind, das alle Kinder als Opfer tiefschwarzer Steinzeitpädagogik aufwachsen

    Gefällt 1 Person

  8. Was für ein Erlebnis, diese Geschichte zu lesen und ein stilles Grauen zu entwickeln, über den Verlauf der Geschichte.
    Mich hat die Geschichte eiskalt erwischt, ähnlich wie XY – zuviel wahrscheinliche Realität für mich.
    Jeder hat besondere Talente – lasst es uns feiern.
    LG Doro

    Gefällt 5 Personen

  9. Da weiß ich gar nicht, was ich sagen soll – mich macht die ganze Situation beklommen und denke mir, man sollte vorsichtig sein mit dem, was man sich wüscht und sich lieber auf das einzigartige konzentrieren, was einen von der Masse abhebt und sich nicht so viele Gedanken darüber machen, was andere von einem erwarten.

    Gefällt 4 Personen

  10. Ist wahrscheinlich die schwerste Übung von Eltern, das Anderssein der eigenen Kinder anzunehmen – die meisten Eltern meinen es ja so gut mit ihren Erziehungsmaßnahmen, weil es ihre Vorstellungen sind. Mir fiel dazu das Gedicht von Neruda Dein Lachen ein:

    Nimm mir das Brot weg, wenn Du
    es willst, nimm mir die Luft weg,
    aber laß mir Dein Lachen.
    usw.usf.

    Gefällt 2 Personen

  11. Was für eine Etüde. sie hat mich tief berührt.
    Ich sehe mein 20 Monate altes Enkelkindchen vor mir, das lacht, sich immer über etwas freut und dadurch ein echter Sonnenschein ist.
    Fühlt sie sich mal nicht wohl, die Nase ist verstopft, leiches Fieber kommt dazu, möchte sie nur zu Mama oder Papa auf den Arm.
    Stelle ich mir nun vor, sie müßte in eine Klinik und keine ihrer Bezugspersonen dürfte zu ihr, dann würde sie verkümmern und sie wäre nicht mehr das Kind, das immer lächelte und lachte.

    SO darf eine Behandlung nicht sein und so viel ich weiß, gibt es das auch nicht mehr.
    Liebe Abendgrüße von Bruni

    Gefällt 3 Personen

    • Es ist ein Gleichnis, liebe Bruni, so hat Natalie das genannt,und sie hat recht. Natürlich gibt es das so nicht, so eine „Black Box“, wo man „kaputte“ Kinder reinsteckt und sie „heil“ wieder herausbekommt.
      Morgenkaffeegrüße 😁⛅🕯️☕🍪👍

      Gefällt 2 Personen

  12. Eine Geschichte, bei der sich in mir alles sträubt.
    Natürlich sollte sie Gleichnis gelesen werden, das Wesen des Menschen nicht zu brechen und dem ist ja wenig hinzuzufügen.
    In der Realität hätte das Kind wahrscheinlich nach der brutalen Trennung das Lachen verloren und keine Entwicklungsfortschritte gemacht.
    Aber sind Eltern zu verurteilen, die Rat suchen,wenn ihr Kind weder läuft noch spricht, auch wenn es dabei fröhlich und ausgeglichen wirkt? Wollen sie es „brechen“ oder ihm helfen?
    Ist jede Förderung, jede Erziehung in ihrem Wesen brutal?
    Was wäre wenn das Kind nicht den ganzen Tag lacht, sondern ausgesprochen unerwünschte Verhaltensweisen zeigt?
    Aber gut,ich sage mir, es ist ein Gleichnis und als solches hat es eine wunderbare Aussage.

    Gefällt 2 Personen

    • Erziehung halte ich grundsätzlich für unabdingbar, und natürlich (ebenso pauschal) wollen alle Eltern für ihre Kinder das Beste. Aber das Problem entsteht im Einzelfall; und hier verlässt die Geschichte die Realität, wie du sehr richtig angemerkt hast. Deine Fragen teile ich, halte sie auf dieser Ebene aber für nicht beantwortbar.
      Also: Ein Gleichnis, und in der Aussage wesentlich.
      Guten Morgen in den Norden! 🍫
      Morgenkaffeegrüße 😁⛅☕🍪👍

      Gefällt 2 Personen

    • Ja, wörtlich war die Geschichte natürlich nicht gemeint. Und es ging mir auch nicht darum, die Mutter „zu verurteilen“. Sondern eher um die Frage, ob man nicht oftmals das, was man hat, zu wenig schätzt und schützt, weil man zu sehr auf das schaut, was man NICHT hat, was die Gesellschaft aber vermeintlich „fordert“, dass man es haben solle… . (Das meinte ich nicht nur in Bezug auf Kinder, sondern auch auf z.B. Partner oder einen selbst … .) Herzlichen Gruß 💖

      Gefällt 2 Personen

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