Grüner Ring: Zweite Etappe

Wenn’s dem Esel zu wohl wird … Es gibt eine wirkliche Zäsur auf dem Grünen Ring, und das ist die Elbe, die Hamburg in eine Nord- und eine Südhälfte teilt. Im Osten gibt es Brücken, dazu kommen wir noch, im Westen gibt es eine Fähre, deren Anleger beidseitig also ganz natürlich Etappenanfänge bzw. -enden darstellen. Ich habe bei der ersten Etappe beschrieben (hier klicken), dass ich per Datendownload für Gugl Maps unsere Strecken plane, und ich muss sagen, vor dieser hier hatte ich einen Heidenrespekt. Länge des Wegs laut Daten: ca. 13,9 Kilometer. Uff.

Nachdem ich beim letzten Mal festgestellt habe, dass Gugl Maps und mein bereinigter Schrittzähler möglicherweise eine erhebliche Abweichung aufweisen, habe ich mir so meine Gedanken gemacht, wie gut jede von uns mit der Streckenlänge klarkommen würde – 14 km auf dem Schrittzähler sind nicht 14 km auf Gugl, es ist nun mal, wie es ist – und habe darauf geachtet, in der Woche davor nicht zu wenige Runden um den Teich zu drehen und prophylaktisch Magnesium zu nehmen. Kann ja nicht schaden, nur für alle Fälle.

Da wir den Bus erwischen mussten, der sonntags nur alle zwei Stunden fährt, saßen wir auch um 11:13 Uhr im Bus und wurden ca. 11:40 Uhr an der Haltestelle Moorburg Alter Deich abgesetzt. Leerer Bus, just for the record. Rucksäcke geschultert, rauf auf den (alten) Deich und los (Foto). Wind, Wolken (zunehmend), Sonne, zwischen 20 und 23 Grad. Und dann nur wir und die Fahrräder, die uns immer wieder begegneten, und rechts und links Obstanbau, Äpfel und Kirschen (unter Netzen) (Foto, Foto). Diverse Teiche voller Froschgesang, davon einer mit den lautesten Fröschen ever: Ich hatte den Eindruck, dass das wirklich nicht viele waren, sehen konnte man keinen einzigen, aber sie gaben sich alle Mühe, einander zu überbrüllen und quak-tot zu machen. So unglaublich großartig, dass wir beide völlig hin und weg waren.



Die Wegstrecke (für die, die sich auskennen): Moorburger Elbdeich, Hohenwischer Straße, Vierzigstücken, vorbei am Arp-Schnitger-Haus (hier klicken) (Foto Detail) in die Hasselwerder Straße. Neuenfelde (das ist der dazugehörige Stadtteil) hatte Schützenfest, manche Häuser und Straßen waren mit Wimpeln geschmückt (Foto). Größere Pause, immer noch auf dem Deich, wo es sich dann schon langsam zuzog, dann weiter. Am Rosengarten bis zur Kreuzung An der Alten Süderelbe/Neßdeich, durch das Naturschutzgebiet an der Alten Süderelbe (Wikipedia) entlang – mit Kuckuck, bezaubernde Ausblicke auf den großen See (Foto), während neben uns der Verkehr floss und sich auf der anderen Seite der Straße die Landebahn von Airbus erstreckt. Rüber zum Airbus-Besucherhügel, aber auf dem Airbus-Gelände keine Bewegung feststellbar, nur viele bunte Heckflossen (Foto).



Am Tower vorbei und rechts rein auf den Finkenwerder Westerdeich, entlang am Naturschutzgebiet Westerweiden, dann Finkenwerder Süderdeich. Ältere Häuser, Land in der Stadt, Bänke vor den Haustüren. Rechts die Alte Süderelbe, links Ausblicke Richtung Hafen/Burchardkai (Foto). Ohne Worte, schon fast idyllisch, aber im Winter bestimmt weit weniger erfreulich. Rast am Ende des Süderkirchenwegs (Foto), wo uns klar wurde, dass uns das Gewitter früher oder später streifen wird: hinter uns dunkle Wolken, heftiger Wind, Donner, erste Tropfen. Also schnell weiter den Osterfelddeich entlang (Foto), links ab durch die Obstmarschen am Köterdamm, rauf auf den Uhlenhoffweg. Regenschauer, kurz und kräftig. Erster Einsatz für die neu erstandenen Regencapes (hielten stand), und gut gegen Wind waren sie auch.



Norderschulweg, Mewesweg, Wriedestraße, Finkenwerder Fähre (Foto). Eigentlich endet die Etappe auf der Rüschhalbinsel, wo sich der zweite Anleger nach Teufelsbrück befindet, aber wir haben uns das Stück geschenkt, da wir müde waren und da sonntags ab dort mein angepeilter Bus nicht fährt. Wir werden ab Finkenwerder Fähre nach Teufelsbrück übersetzen. Am »Dampfer Imbiss« (Toilette!) Fischbrötchen geschenkt bekommen (hätten sonst weggeworfen werden müssen), Elbe bewundert, später in der Sonne gesessen und Eis gegessen, Bus ab 19:18 Uhr genommen (Linie 146 ab Bushaltestelle Norderschulweg (Foto), fährt sonntags stündlich, gut gefüllt) und ca. eine Stunde später bei mir.



Die Statistik zum Schluss. Etappenanfang: Bushaltestelle Moorburg Alter Deich, Etappenende: Bushaltestelle Norderschulweg. Ich hatte via Gugl eine Streckenlänge von ca. 13,9 Kilometern ab Etappenanfang geplant, meine Schrittzähler zeigten insgesamt 26.690 Schritte an, was, wenn es stimmt, 17,8 Kilometer wären. Das kann ungefähr hinkommen, auf meinem Schrittzähler war auch noch der Weg zum/vom Bus und der Weg zur Fähre. Ich habe keinen Muskelkater bekommen, ich vermute wirklich, dass das das Magnesium ist, aber meine Füße sind definitiv überstrapaziert.

Unter die Rubrik »Verarscht« fällt jedoch die Tatsache, dass die von hamburg.de gelieferten Daten (als Datei) NICHT mit der ebenfalls von hamburg.de zur Verfügung gestellten Route (als Beschreibung/Karte) übereinstimmen. Und zwar ist die geänderte Route (als Karte) ER-HEB-LICH kürzer, es könnten durchaus 8 Kilometer sein, die wir da zu viel gelaufen sind. Ja, es ist uns unterwegs aufgefallen, dass die freundliche »11«-Beschilderung fehlte (und irgendwann wieder da war), aber wer rechnet denn wirklich mit so was?
Und auch ja, es hätte mir bereits beim Planen auffallen können, wenn ich nämlich vorher bei der offiziellen Wegbeschreibung die Straßennamen etwas genauer gelesen hätte. Nur: Wer denkt denn schon an so was, verdammt, und ich hatte mich seelisch auf den langen Weg eingeschossen, den kenne ich nämlich größtenteils mit dem Auto und mag ihn sehr.
Wir sind (dankenswerterweise beide) der Meinung, dass diese längere Strecke eine Challenge war (ich wollte das Wort schon immer mal benutzen), die wir höchst erfolgreich bestanden haben, denn wir wären sonst nie zu Fuß dort herumgelaufen, nicht in dieser Form, und es war, ich wiederhole es gern, total schön – das bedaure ich auf gar keinen Fall. Aber meine Eitelkeit hat unter dieser Entdeckung doch schwer gelitten, das muss ich zugeben.

Wenn das Wetter hält, trifft man uns also nächstes Wochenende unverdrossen auf der nördlichen Seite der Elbe auf Etappe drei. Es soll angeblich warm werden, aber ich freue mich jetzt schon.


Mein ganzes Grüner-Ring-Gedöns als Kategorie zum Nachlesen: hier klicken!


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53 Kommentare zu “Grüner Ring: Zweite Etappe

  1. wacker zu fuß wart ihr!
    und die tour, wie ich der beschreibung und den fotos entnehme, hat sich absolut gelohnt; eine vielfältig beeindruckende etappe auf jeden fall.

    ich freu mich jetzt auch schon ein bisschen auf’s nächste (platonische) mitwandern am kommenden wochenende. 😉
    frühmorgenteegrüße: pega 🌸🌞

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    • Und ich freue mich, dass du mich/uns begleitest, liebe Pega, und auch, dass dir diese Etappe gefallen hat. 🧡 Der Hamburger Süden wird zu Unrecht unterschätzt. Ich bin sehr gespannt, wie es mir später im Hamburger Osten ergehen wird, das ist die Gegend, die ich am wenigsten kenne. 🤔
      Morgenkaffeegrüße zurück ⛅🌳☕🍪🌼👍

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  2. Ich freu mich auch aufs Mitwandern😊🌞
    Und mache ein wenig unbezahlte Werbung: ich laufe meine wenigen Strecken mit Komoot und bin wirklich sehr angetan. Eine Region gibt es umsonst- vielleicht wäre das was für dich zum ausprobieren?
    Morgenkaffeegrüße ☕☕☕🌞🌞🐈🐈‍⬛🐕

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    • Komoot hat einen bekannten Namen, das ist wahr. Ich habe aber auch immer wieder gehört, dass man sich einarbeiten müsse und dass letztlich nur die Bezahlversion sinnvoll sei. Ich hatte natürlich auch daran gedacht, mich aber dann speziell für den Grünen Ring dagegen entschieden, mir bringt es ziemlich viel Spaß, bei der Vorbereitung mit der Nase in der Karte zu hängen, speziell in meiner Stadt. Und sich zu verlaufen ist ja auch nicht dasselbe wie falsch planen 😉
      Ich behalte das mal im Hinterkopf und bedanke mich bei dir für das Mitwandern! 👍
      Morgenkaffeegrüße ⛅🌳☕🍪🌼👍

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      • Ach, schön! Bei der ersten Etappe der Kuckuck, bei der zweiten die Frösche! Es macht total Spaß, euch beide zu begleiten! Ich freu mich auf die dritte Runde! (Da wandere ich selbst freilich vermutlich durch Perugia).

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      • Ich bin auch schon sehr gespannt, was wir auf der dritten Etappe entdecken werden, liebe Gerda. Natürlich ist Hamburg nicht mit Italien zu vergleichen. Viel Spaß und Erholung wünsche ich dir schon einmal! 🧡
        Morgenkaffeegrüße auch hier ⛅🌳☕🍪🌼👍

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      • Tatsächlich empfand ich das Einarbeiten als gleich „hm,was soll mir das jetzt sagen..“, egal ob kostenfrei oder bezahlt (ich habe tatsächlich eine Aktion genutzt, um mir die Weltfunktion freizuschalten, was uns tatsächlich davor bewahrt hat, in DK immer weiter durch den Wald zu irren, weil der beste Mann partout eine bestimmte Richtung einschlagen wollte…die uns sehr weit weg vom Auto wieder ausgespuckt hätte😂🙈). Letztendlich erschließt es sich sehr schnell. Mir gefallen speziell die Tourenvorschläge, gerade für DK oder andere fremde Länder.
        Zweite Kaffeegrüße🌼🌞☕

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  3. Klingt nach einer tollen Route, wenn auch anders als geplant. 😅 Ich laufe meist einfach drauf los und plane unterwegs spontan. Da ist mir auch aufgefallen wie sehr manchmal unterschiedliche Karten voneinander abweichen. Die bisher zuverlässigste Karte hat lustigerweise Pokemon Go. 🤣
    Viel Spaß auch bei der nächsten Route.

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    • Es müsste herauszukriegen sein, auf wessen Karten die basieren, das Netz sagt Gugl Maps und OpenStreetMap, aber die Info ist 5 Jahre alt, das kann sich geändert haben. 🤔
      Wenn man einigermaßen weiß,, wo man ist, macht ohne Planung ja auch mehr Spaß. Ich strande ungern müde und kaputt in der Pampa.
      Anders als geplant war die Route ja nicht, streng genommen, nur hätte sie halt erheblich kürzer sein können … 😎😉
      Ich freue mich schon auf Sonntag.
      Morgenkaffeegrüße 🌤️🌳☕🍪🌼👍

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    • Ich habe 30 Sekunden Froschkonzert mit dem Handy mitgeschnitten, (auch) um auszuprobieren, was man hört: verblüffend viel. Es ist ein Video und von daher riesig und ich darf es hier nicht hochladen, aber es ist das volle Froschfeeling 🐸🐸🐸😉
      Was heißt hier „ausbaufähig“? Erst mal muss ich einmal rum kommen, dann überlege ich mir, ob ich so etwas noch mal mache.
      Vormittagskaffeegrüße 🌤️🌳☕🍪🌼👍

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  4. *lach*, toll, Ihr beiden! Nicht totzukriegen hätte ich fast gesagt, aber ds wäre der falscheste Ausdruck, liebe Christiane, ich weiß 🙂
    Auf jeden Fall habt Ihr Euch tapfer geschlagen (wieder so ein blöder Ausdruck, aber er scheint mir zu passen) und laßt euch auch nicht von Regen, Wind und Donner schrecken.
    Ich finde es super, wie Du mit euren Erfahrungen umgehst und unverdrossen neu planst.
    Ganz herzlich, Bruni
    PS Die Kirschen sind bei uns auch unter solchen Netzen)

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  5. Tolle Beschreibung und dass man vieles nachher besser weiß, ist ja klar. Aber die Frösche, über die habe ich mich sehr gefreut, allein diese Vorstellung, diese Lebendigkeit. Wahnsinn. Ich nehme dir total ab, dass es die lautesten Frösche der Weltgeschichte waren, vielleicht deren eigenes Projekt? Und dann das Fischbrötchen, hört sich wie ein total guter Tag an. Ich freue mich auf das Lesen über eure nächste Tour! Viele Grüße über den Morgenkaffee hinweg. Hier trillern die Spatzen von den Dächern, dass das Wochenende naht!

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    • Klar, ganz bestimmt deren eigenes Projekt, nur das Marketing war schlecht – wie leicht hätte man sie verpassen können! 🐸😉🐸
      Ja, es war ein Tag, der trotz dieser streng genommen überflüssigen Schleife voller kleiner Freuden war und relativ unbeschwert. Ich habe ihn sehr genossen. 🧡
      Nutzt du eigentlich auch eine Wander-App?
      Du bist aber auch ein Earlybird, hör mal! 🐦
      Morgenkaffeegrüße zurück 🌥️🌳☕🍪🌼👍

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      • Als ich noch in Innsbruck lebte, habe ich ein paar Apps verwendet und war sehr viel wandern. Das war toll. Deine Beschreibungen regen mich dazu an, vielleicht Ähnliches in Berlin und Umland zu wagen. Tolle Idee im Grunde. Meist liegen schöne Landschaften nicht nur im fernen mystisch verzauberten Süden 🙂 … die lieben Frösche und ihr schlechtes Marketing, das macht sie mir gleich noch sympathischer 😀 … ich stehe stets um 5 Uhr auf (fast mit den Vögeln zusammen), um wenigstens ein paar Stunden am Tag zum befreiten Lesen und Nachdenken und Reflektieren zu haben. Berlin ist zum Glück eine extrem Spätaufsteher-Stadt. In Kreuzberg ist es schwer, vor 9.00uhr ein geöffnetes Café zu finden. So viel dazu! Herzlichen Gruß in den Freitag hinein!

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      • Es gibt in Berlin zum Beispiel den Mauerweg, der dem Verlauf der Mauer folgt. Nun weiß ich nicht, ob das eher ein Fahrradweg oder eine geeignete Wanderroute ist, aber es ist vermutlich auch interessant. Ich finde, Hobbys muss man da ausüben (können), wo man lebt, nicht nur im Urlaub – es schadet nicht, sich mit seinem Lebensmittelpunkt auseinanderzusetzen 😉, und ich glaube, Berlin ist ziemlich spannend.
        Okay, du bist Frühaufsteher, ich bewundere dich, speziell im Winter. Im Sommer würde es mir leicht(-er) fallen, aber wenn es draußen noch dunkel ist, habe ich Blei in den Knochen. Das mit den Cafés ist hier auf der Schanze ähnlich, und aus dem Univiertel bin ich zu lange weg.
        Fröhliche Freitagmorgenkaffeegrüße nach Berlin! 🌤️🌳🐦☕🍪🌼🧡

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  6. Soso, geschenkte Fischbrötchen, Froschkonzerte, Hafen, Wasser, Grün… ich fühle ein klein wenig Neid in mir aufsteigen, aber bei gut 17 km ist er auch gleich wieder weg. 😀 Du solltest vielleicht wirklich mal die Pokemon Go Karte ausprobieren, ich hätte gern Erfahrungswerte. 😁 Und die Anzahl der gefangenen Monster natürlich auch. 😊🎅

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    • Frag Katha nach Pokemon Go, die scheint sich da auszukennen 😎.
      Ich kann dir nur unsere Route empfehlen, die enthält auch in der verkürzten Form Frösche, Hafen, Wasser und Grün. Allerdings keine Flugzeuge. Und das Ende der Alten Süderelbe ist wirklich sehenswert, wie man auf dem Bild ja sieht 😉
      Nachmittagskaffeegrüße 🌤️🌳☕🍪🌼🏵️🐦👍

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    • Na hör mal, du musst die Deichbesteigungen unbedingt mitrechnen, sonst wäre es ja nicht auszuhalten gewesen 😎
      Es war ein unerwartet entspannter Tag, trotz allem, wir haben genug Pausen gemacht. Ich freue mich, dass ich auf dich gehört und mir dieses Regencape angeschafft habe – besagte Freundin dann übrigens auch 😉. Sagtest du in der Tat, das mit dem Wind. 🌬️
      Übrigens weiß das Handy nicht automatisch, wo Norden ist, ich hatte Gelegenheit, das festzustellen.
      Nachmittagskaffeegrüße 🌤️🌳🐦☕🍪🌼👍

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      • Ja. Sehr entspannt liest sich das und natürlich: jede Deichkronenbesteigung ist im Norden ein Ereignis … 😉
        Schön, daß das Tempo bei euch beiden zusammenpaßt und ihr eben auch weit mehr um euch herum wahrnehmt, als viele der Radfahrer – manche sind nicht besser als die buntgekleideten Ledernen, die nur die Zeit zählen, die man auf dem grauen Band unter den Pneus von einer ‚Biker welcome‘-Kneipe zur nächsten braucht…
        Norden ? Erkennt man am Moos an den Bäumen oder dem eigenen Schatten, falls das Hendi eine Uhr hat… *kicher*…

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      • Na hör mal, ich meinte natürlich, dass jede Deichkronenbesteigung den Schwierigkeitsgrad im Flachland erhöht! 🗻
        Wir haben uns mit einem älteren Ehepaar unterhalten, das uns seine Bank anbot (Radfahrer) und mit uns spontan die örtliche Umweltschutzpolitik (Elbvertiefung etc.) diskutiert hat. Sehr nette Begegnung. Ja, es gibt auch die Sorte Radfahrer, die herumheizt und alles niederbügelt, was nicht aus dem Weg springt. Aber auf dem Deich haben sich die allermeisten fröhlich bedankt, wenn/dass wir ihnen Platz gemacht haben. Ich werde berichten, wenn es sich ändert, ich vermute, dass es das noch tun wird. 🚲
        Das mit dem Moos hatten wir auch schon mal, letztes Jahr oder so? 🤔

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      • Dabei gilt das gleiche Prinzip wie bei der Bestimmung mit dem Schatten und eigentlich braucht man auch keinen Uhrzeiger dazu – wer kann denn nicht schätzen wenn es zB 16 Uhr wäre, wo in etwa die Sonne 4 Stunden zuvor gestanden hat ;-?
        Die Genauigkeit reicht vllt nicht, um bei Borkumriff mit Sicherheit unbeschadet vorbeifahren zu können, falls der Kompaß über Bord ging – aber zur Bestimmung der vermutlich passenderen Richtung bei unverzeichneten Weggabelungen dann meist ja doch … 😉

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      • Okay, wenn du das alles schon so logisch und gut erklärst, dann frage ich, weil das jetzt sein muss: Was ist denn, wenn die Sonne nicht scheint? 🤔
        Ich meine, ich habe wenig Sorgen, was die nächsten paar Etappen angeht, so groß wird der Umweg nie wieder sein, irgendwann bin ich an einem Punkt, wo ich mich auf der Karte wiederfinde, aber wenn du schon mal hier bist … 😉

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      • Falls sich die Sonne nicht zeigt, schaut frau auf den Kompaß (darf auch ein Hendi sein ;-)) oder sieht sich die Bäume an – der Wind kommt in HH ja sowieso immer aus etwa Scarborough – also neigen sie sich/wachsen sie prosperierender in die Gegenrichtung als nach dort…
        Ohne Wind und andere Hilfsmittel mußma halt einen Radfahrer fragen 😉 …

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  7. Pingback: Grüner Ring: Fazit | Irgendwas ist immer

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